Jan Schröter Wie mich mein Deutschlehrer fast umbrachte ...

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Inhaltsangabe zu „Wie mich mein Deutschlehrer fast umbrachte ...“ von Jan Schröter

Schreiben ist lebensgefährlich! Das begreift Tom Schröder bereits als Schüler. Aber das muss man wohl riskieren, wenn man sich dafür entscheidet, seine wesentlichste Begabung zum Beruf zu machen: Tom will Autor werden. Dass dieser Plan nicht so einfach umzusetzen ist und auf jede Menge Abwege führen kann, macht die Sache kompliziert - für die Leserinnen und Leser dieser rasant-vergnüglichen Entwicklungsgeschichte dafür allerdings umso interessanter. Egal, ob als Blumenverkäufer auf dem Hamburger Isemarkt oder in den Dünen mit Doro, zwischen Textilschmugglerinnen in Südamerika oder auf Drehbuch-Recherche in Australien, Toms schräger Charme schlägt noch in verlorensten Lebenslagen durch - bis ihn Romane und Drehbücher fast das Leben kosten … Das Buch ist Teil der Reihe "Tatort Schreibtisch" - Profis schreiben für Profis. www.tatort-schreibtisch.de

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  • Nicht vom Cover abschrecken lassen ;-)

    Wie mich mein Deutschlehrer fast umbrachte ...
    Nirena

    Nirena

    28. May 2017 um 10:33

    "...ich als russischer Arzt praktizierte, das Liebesleben einer Chefredakteurin beflügelte und trotzdem Autor wurde" - so geht der Titel des Buches weiter und so dürfte jedem Leser von vornherein klar sein, dass man es hier nicht mit bierernster Lektüre zu tun hat. Wer schon eines der anderen Bücher von Jan Schröter gelesen hat, weiß das allerdings sowieso.Zugegeben: das Cover hätte mich im Buchladen nicht dazu inspiriert, das Buch zu kaufen. Gut, der gelben Reiseschreibmaschine kommt durchaus eine tragende Rolle im Buch zu, dennoch finde ich das Cover etwas wenig anziehend oder gar aussagekräftig, was ich schade finde. Denn würde das Cover ein wenig des Inhalts reflektieren, würde die Mischung aus Humor, Tragik und menschlichem Tiefgang den Leser sicher mehr ansprechen. Nun weiß man spätestens nach dem Lesen von "Wie mein Deutschlehrer mich fast umbrachte...", dass Jan Schröter kein großer Fan der Cover seiner letzten Bücher ist und das kann ich durchaus verstehen, da sie den Inhalt optisch reduzieren - und zwar um das, was für mich das Besondere der Bücher des Autoren ausmacht: den Tiefgang!Ich mag den Schreibstil des Autoren, denn er ist bodenständig, ehrlich und geradeheraus - ohne Schnörkel und Schnickschnack. Dabei aber immer voller Humor, der einen die Protagonisten, die immer ein bißchen neben sich stehen und nie so ganz lebenstüchtig sind, ins Herz schließen lässt. Dies gilt auch für Tom Schröder, unseren Hauptcharakter aus "Wie mein Deutschlehrer mich fast umbrachte..." und ich ducke mich gerade ein wenig hinter meinem Monitor, in der Hoffnung, mit diesem Satz ungestraft durchzukommen, denn jedem, der das Buch gelesen hat, wird klar sein, dass es nicht nur in Auszügen autobiographisch ist...Der Lesefluss ist sehr gut, denn Tom Schröder neigt dazu, sich in seltsamen Situationen wiederzufinden und als Leser ist man sehr gespannt, was noch folgen wird und wie er sich dann wieder herauslavieren kann. Den humorvollen Schreibstil, den man in Jan Schröters Romanen findet, habe ich schon angesprochen, aber wir haben es hier nicht mit einem reinen Klamaukroman zu tun. Denn für mich das Herausstechendste ist hier und auch bei den vorhergehenden Romanen: der Leser wird hervorragend unterhalten, es geht aber nicht nur um simplen Humor. Man wird immer mit existenziellen Fragen und Emotionen konfrontiert - das Leben ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen und auch ein humoriger Protagonist muss sich Misserfolgen, Verletzungen, etc. stellen. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht.

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