Jan Seghers

 4,1 Sterne bei 717 Bewertungen
Autor von Ein allzu schönes Mädchen, Die Braut im Schnee und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jan Seghers (© by Wonge Bergmann)

Lebenslauf von Jan Seghers

Jan Seghers ist das Pseudonym von Matthias Altenburg und ist inspiriert durch den Tour-de-France Gewinner. Er studierte Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte in Göttingen. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Lektor bevor er selbst sein Talent für das Schreiben entdeckte. Bekannt ist Seghers unter anderem für seine Krimireihe rund um die Ermittlungen von Kommissar Marthaler. Für seine literarischen Leistungen erhielt der Autor mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Offenbacher Literaturpreis.

Alle Bücher von Jan Seghers

Cover des Buches Ein allzu schönes Mädchen (ISBN: 9783499332784)

Ein allzu schönes Mädchen

 (168)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Die Braut im Schnee (ISBN: 9783499247002)

Die Braut im Schnee

 (132)
Erschienen am 01.10.2007
Cover des Buches Partitur des Todes (ISBN: 9783499245350)

Partitur des Todes

 (113)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Die Akte Rosenherz (ISBN: 9783499246722)

Die Akte Rosenherz

 (94)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Der Solist (ISBN: 9783498058487)

Der Solist

 (61)
Erschienen am 26.01.2021
Cover des Buches Die Sterntaler-Verschwörung (ISBN: 9783499255755)

Die Sterntaler-Verschwörung

 (44)
Erschienen am 24.06.2016
Cover des Buches Menschenfischer (ISBN: 9783499272028)

Menschenfischer

 (33)
Erschienen am 20.08.2019
Cover des Buches Der Tod hat 24 Türchen (ISBN: 9783499248641)

Der Tod hat 24 Türchen

 (32)
Erschienen am 01.11.2008

Interview mit Jan Seghers

Interview mit LovelyBooks im April 2011

1) Wie lange schreiben Sie schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Ihres ersten Buches?

Als Kind war ich oft krank, und weil erst spät ein Fernseher ins Haus kam, war ich darauf angewiesen zu lesen, um mir die Zeit zu vertreiben. Nur, dass bald aus dem Zeitvertreib eine Sucht wurde. Ich las alles, was mir in die Hände kam: die Bibel, Karl May, Mark Twains Huckleberry Finn, Stevensons Schatzinsel, Enid Blyton, gleichzeitig auch schon Sartre, Borchert, Böll, Hesse, viele Comics, Kommissar X und Jerry Cotton. Kraut und Rüben, eine Anleitung gab mir niemand. Es konnte nicht ausbleiben, dass ich irgendwann Spaß daran hatte, selbst meine ersten Schreibversuche zu wagen: schreckliche Gedichte und stümperhafte Geschichten. Gottlob habe ich bis zu meinem dreißigsten Lebensjahr alles weggeworfen. Dann aber war mir, fast unter der Hand, ein kleiner Roman gelungen: "Die Liebe der Menschenfresser", der 1992 erschien.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Sie selbst?

Bei einem bleibt es nicht in einem intensiven Leseleben. Am wichtigsten waren mir wohl, der Lektüre-Reihenfolge nach: Mark Twain, Robert Louis Stevenson, Albert Camus, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Louis-Ferdinand Céline, James Joyce, Gustave Flaubert, Anton Tschechov, Marcel Proust und immer wieder Hermann Peter Piwitt.

3) Woher bekommen Sie die Ideen für Ihre Bücher?

Besser als erfinden, ist: finden. Man muss aufmerksam sein, wach, neugierig. Luftgeborene Bücher taugen selten etwas. Aber wenn man schaut und hört und riecht und liest, dann hält die Welt viele Geschichten und Figuren parat.

4) Wie halten Sie Kontakt zu Ihren Lesern?

Da ich jedes Jahr sehr oft und lange auf Lesereise bin, stellt sich das Gespräch mit den Lesern von selbst her. Da wird man als Autor kritisiert, gelobt und korrigiert. Nicht immer, aber oft sind das freundliche, bereichernde Begegnungen.

5) Wann und was lesen Sie selbst?

Ich bin ein Buchstaben-Junkie geblieben; die Antwort lautet also: Immer und alles.

Neue Rezensionen zu Jan Seghers

Cover des Buches Der Solist (ISBN: 9783498058487)S

Rezension zu "Der Solist" von Jan Seghers

nicht besonders originell
selinaawlrvor 2 Monaten

2 von den 3 guten Polizisten haben ausländische Wurzeln. Hinter dem Islamisten stehen böse, starke Deutsche. Die deutschen Polizisten in Berlin und an der Autobahn sind mehrheitlich rassistische Widerlinge. Klischees überall. Sprachlich ist an dem Roman erst mal nichts auszusetzen, aber er nicht mal mal wirklich spannend. Ich war tatsächlich etwas enttäuscht. Schade!

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Der Solist (ISBN: 9783498058487)Xirxes avatar

Rezension zu "Der Solist" von Jan Seghers

Solider 3,5-Sterne Berlin-Krimi
Xirxevor 4 Monaten

Neuhaus hat einen besonderen Job: Er arbeitet als Ermittler beim BKA und ist lediglich dessen Präsidenten unterstellt. Doch aufgrund einer aktuellen Gefährdungslage kurz vor den Bundestagswahlen 2017 wird er der neu gegründeten Berliner „Sondereinheit Terrorabwehr“ zugeordnet, die auch gleich gut zu tun hat. Unmittelbar vor Neuhaus‘ Ankunft in Berlin wird ein ermordeter Jude aufgefunden, kurz danach eine tote muslimische Anwältin, die den Islamisten schon lange ein Dorn im Auge war. Gehören die Fälle zusammen? Neuhaus, der Einzelgänger, findet sich plötzlich ein einem Team wieder, das ihn jedoch mit Skepsis betrachtet. Nur die junge deutschtürkische Kollegin Suna-Marie steht ihm zur Seite.

Neuhaus ist ein neuer Ermittler, der zwar wie viele seiner literarischen KollegInnen dem Einzelgängertum zugeneigt ist, doch immerhin weder Drogen- noch Alkoholprobleme hat, dafür aber mit gewissen familiären Problemen aufwarten kann – was ihn jedoch aus der großen Masse der Kommissare nicht hervorhebt. Seine Kollegin Suna-Marie, die vermutlich auch künftig eine Rolle spielen wird, beeindruckt als Charakter da deutlich mehr. Mit ihrer offensiven und fröhlich-forschen Art sorgt sie in der Zusammenarbeit mit dem ‚Solisten‘ für manche auch humorvolle Überraschung.

Zwar mag der Fall selbst zu Beginn eindeutig scheinen, doch erfahrenen Krimilesenden (mir ging es zumindest so) dürfte schnell klar werden, dass mehr dahinter steckt und in welche Richtung das Ganze zielt. Vielleicht gibt es zur Zeit schlicht zu viele Krimis mit diesem Thema.

Insgesamt ist es ein solider Krimi mit einer nicht allzu überraschenden Geschichte.

Kommentieren0
3
Teilen
Cover des Buches Der Solist (ISBN: 9783498058487)F

Rezension zu "Der Solist" von Jan Seghers

Berlin-Krimi
froschmanvor 5 Monaten

Neuhaus, Ermittler beim BKA in Wiesbaden, wird zu einem Einsatz nach Berlin entsandt, um die dortigen Kollegen beim Aufbau der neuen „Sondereinheit Terrorabwehr“ zu unterstützen. Er ist in dieser Angelegenheit ein Einzelgänger, also Solist, der außer dem Präsidenten des BKA keinen Vorgesetzten hat. Diese Einheit ist in einer Baracke auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof untergebracht.

Die Bundestagswahlen stehen bevor und es wurde eine besondere Gefährdungslage ausgerufen. Neuhaus soll, obwohl er ja ein Einzelgänger ist, mit der Deutschtürkin Suna Maria Grabowski zusammenarbeiten. Nach einiger Skepsis auf beiden Seiten gelingt dies jedoch sehr gut. 

Da erschüttert eine Reihe von Mordanschlägen Berlin, es werden muslemische Bekennerschreiben gefunden. Die Opfer: ein jüdischer Aktivist, eine muslemische Anwältin, die sich für Frauenrechte stark macht, ein christlicher Politiker. Stehen diese Fälle untereinander in Zusammenhang?

Jan Seghers gelingt es schon auf den ersten Seiten eine Spannung aufzubauen, die nicht mehr nachlässt. 

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks