Die Braut im Schnee

von Jan Seghers 
4,2 Sterne bei128 Bewertungen
Die Braut im Schnee
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liebelesens avatar

schön, habe wieder eine spannende Krimi Serie gefunden...

Frau-Aragorns avatar

Starker Protagonist in überraschender, spannender Handlung

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Inhaltsangabe zu "Die Braut im Schnee"

Eine junge Zahnärztin ist ermordet worden. Der Täter hat die Leiche auf widerwärtige Weise zur Schau gestellt. Der Frankfurter Kommissar Marthaler ist von dem Anblick zutiefst erschüttert. Er ahnt, dass sich der Mörder mit diesem einen Opfer nicht zufrieden geben wird. Und er soll Recht behalten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499247002
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:477 Seiten
Verlag:Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.09.2005 bei JUMBO Neue Medien und Verlag GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Starker Protagonist in überraschender, spannender Handlung
    Der zweite Fall für Marthaler

    Gabriele Hasler ist das, was man auf den ersten Blick als unscheinbar bezeichnen würde. Doch dann wird sie bestialisch ermordet und ihr Leichnam auf obszöne Weise zur Schau gestellt.  Kommissar Marthaler beginnt zu ermitteln und bald wird klar, dass Gabriele Hasler nicht so unauffällig war, wie zunächst angenommen...


    Jan Seghers sieht in Henning Mankell und seiner Reihe um Ermittler Kurt Wallander seine größte Inspiration. Leichte Parallelen sind wirklich zu finden, denn auch Seghers Kommissar Marthaler ist meist mürrisch und cholerisch. Doch da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf, denn Marthaler ist selbstreflektierend und schafft es, sich im Gegensatz zu Wallander, an den eigenen Haaren aus dem depressiven Sumpf zu ziehen, der ihn umgibt. 


    Auch die anderen Protagonisten sind authentisch und detailliert beschrieben, ohne in langatmige Einzelheiten zu verfallen. Besonders hervorzuheben ist das gut und authentisch beschriebene Lokalkolorit der Stadt Frankfurt.  


    Die Geschichte ist spannend aufgebaut und nimmt überraschende Wendungen. Besonders gut dabei haben mir die Einschübe gefallen, die die entscheidenden Mordopfer und Zeugen beschreiben. 


    Einzig und allein das Ende kam mir zu kurz, da hätten zwanzig Seiten mehr Spannungsaufbau gut getan. 


    FAZIT: dies war mein erstes Buch von Jan Seghers,  das letzte wird es nicht sein. 

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    pardens avatar
    pardenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Für einen angeblich gewieften Kommissar sitzt Robert Marthaler manchmal ganz schön auf der Leitung... Solide aber wenig überraschend...
    Solide aber wenig überraschend...

    SOLIDE ABER WENIG ÜBERRASCHEND...

    Die Frankfurter Kriminalpolizei wird zu einem Schauplatz des Verbrechens gerufen, der selbst erfahrene Ermittler schockiert. Die junge Zahnärztin Gabriele Hasler wurde nicht nur ermordet, sondern nach ihrem Tod regelrecht drapiert und zur Schau gestellt. Vor ihrem Tod musste sie viele Qualen erleiden.
    Robert Marthaler steht vor einem Rätsel. Selbst als ein zweiter Mord geschieht und sich nach einigem Zögern ein Zeuge meldet, der den Täter gesehen haben könnte, tappen Kommissar Marthaler und sein Team lange im Dunklen. Der Druck auf die Ermittler wird immer größer...


    "Wenn du mich fragst hat der Täter nicht mehr alle Tassen im Schrank."


    Leider habe ich zu spät entdeckt, dass 'Die Braut im Schnee' bereits der zweite Fall für Kommissar Marthaler ist. Um sich in die Figuren wirklich einfinden zu können, wäre es vielleicht günstiger gewesen, mit dem ersten Band zu beginnen. Hier hatte ich schon nach einigen Seiten beschlossen, Robert Marthaler nicht leiden zu können. Ungehobelt und aufbrausend ist dieser, zeitweise richtiggehend cholerisch - einfach unsympathisch. Auf den zweiten Blick zeigte sich dann zwar, dass der Ermittler auch eine sensible Seite hat, doch zieht er sich immer wieder zurück, um sich auf den Fall zu konzentrieren und sagt mit Vorliebe das, was er gerade denkt, gerne auch mal mit aller Nachdrücklichkeit.

    Der Krimi selbst beginnt durchaus spannend, und ebenso wie das Ermittlerteam hat auch der Leser zu Anfang viele Fragezeichen im Kopf. Doch etwa ab der Hälfte des Buches setzte sich bei mir ein Gedanke fest, wer der Täter sein könnte, und die Enttäuschung war groß, als dies letztlich tatsächlich zutraf. Vielleicht gehöre ich zu denjenigen, die zu viele Krimis und Thriller lesen, als dass ich mich von halbherzigen Finten noch ins Bockshorn jagen lassen würde - jedenfalls fehlte mir hier ab der Hälfte des Buches die wirkliche Spannung. Dagegen sitzt Robert Marthaler für einen angeblich gewieften Kommissar manchmal ganz schön auf der Leitung...


    "Es ist exakt die gleiche Scheiße wie schon beim ersten Mal."


    Der Krimi ist solide gemacht, jedoch barg er für mich wenig Überraschungen. Erwartete Handlungskomponenten, die das ganze noch einmal deutlich spannender hätten gestalten können, blieben aus, Marthalers cholerische Veranlagung führte zwischenzeitlich zu Zwangsurlaub und Ermittlungsstillstand - und das Ende, na. Hier darf ich nicht mehr verraten, weil es sonst gespoilert wäre, aber das Verhalten des Täters ist schon, hm, erstaunlich.

    Jan Seghers alias Matthias Altenburg ist bekennender Fan von Henning Mankell und dessen kultigem Kriminalkommissar Kurt Wallander. Trotz gefälligen Schreibstils kommt Seghers Kommissar in meinen Augen allerdings in keiner Weise an seinen schwedischen Kollegen heran. Meine Antipathie gegen diesen Ermittler konnte ich die gesamte Lektüre über nicht wirklich abbauen, und zusammen mit der Vorhersehbarkeit ab einem gewissen Punkt lässt mich dies zu der Überzeugung kommen, dass ich diese Reihe wohl nicht weiter verfolgen werde.

    Nett zu lesen, solide aber wenig überraschend und ein Kommissar mit wenig Sympathiepunkten. Kann man lesen, muss man aber nicht...



    © Parden

    Kommentare: 10
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    Aldonas avatar
    Aldonavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    wunderbar, ein buch nach meinem geschmack !!

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    Sarah-the-1s avatar
    Sarah-the-1vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    Wenn ich diesen Krimi mit einem Wort beschreiben sollte würde ich das Wort "menschlich" wählen.Denn genau das trifft es meiner Meinung nach am besten und hat mir sehr gut gefallen.Angefangen bei einem Kommissar, den der Leser als ungehobelten, ungeduldigen und leicht aufbrausenden Menschen erlebt, über sein Privatleben, das schnell klarmacht, dass er auch eine sehr sensible und verletzliche Seite hat, bis hin zu seinem Berufsleben, das sehr anschaulich beschreibt, wie langwierig und anstrengend eine Ermittlungsarbeit doch hauptsächlich ist. Der Autor hat sehr geschickt und mittels eines sehr eleganten, aber unverschnörkelten Schreibstils alle diese Komponenten miteinander verbunden und damit eine Atmosphäre geschaffen,die das Lesen des Krimis wirklich zu einem Erlebnis gemacht haben.Ich mag es normalerweise nicht, wenn in einem Krimi oder Thriller das Privatleben des Ermittlers zuviel Platz einnimmt, hier fand ich es kurioserweise aber völlig in Ordnung. Die Figur Robert Marthaler wirkt auf mich sehr authentisch und auch bei den Ermittlungen konnte ich nichts Überzogenes oder an den Haaren Herbeigezogenes entdecken.Alles ist sehr bodenständig und so bildlich beschrieben, dass man das Gefühl hat, man hält beim Lesen Marthalers Hand. :D Deshalb hat mich auch nicht gestört, dass man, wenn man aufmerksam liest und ein gewisses Maß an Intuition besitzt, schon relativ früh einen Verdacht hegt, wer der Mörder ist.   Ich kann nur Jedem empfehlen, dieses Werk zu lesen.Zumindest denen, die nicht ausschließlich abgedrehtem und unrealistischem Lesestoff zugetan sind, sondern auch Interesse an ehrlichen,bodenständigen und realistischen Ermittlungsmethoden haben, die eben einfach in der echten Polizeiwelt meist nicht so spannend und kurzweilig sind wie sie oft dargestellt werden! ;) Jan Seghers versteht es wirklich eindrucksvoll, die "Schattenseite" des Polizeialltags, nämlich pure Frustration und Enttäuschung sowie Erschöpfung und die Auswirkungen des Berufes von Marthaler auf das Privatleben, zu transportieren. Für mich kann es somit nichts Anderes als völlig gerechtfertigte 5 Sterne geben! Von Jan Seghers werde ich definitiv noch mehr Bücher lesen!

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    S
    Sunnivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    Eine Zahnärztin wird brutal ermordet aufgefunden. Kommissar Marthaler und seine Kollegen ermitteln.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Auch die Geschichte kam glaubwürdig und interessant rüber mit all seinen Höhen und Tiefen. Vor kurzem habe ich auch die Verfilmung zu dem Buch gesehen. Der Film konnte dem Buch in keinster Weise gerecht werden, daher lieber das Buch lesen, anstatt den Film zu schauen.

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    hproentgens avatar
    hproentgenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    Schon wieder ein bestialischer Mädchenmörder dachte ich, als mir jemand das Buch empfahl. Doch die Leseprobe klang spannend und dann kaufte ich das Buch und tja, das habe ich in einem Tag zu Ende gelesen. Denn es ist wirklich nicht die gängige deutsche Serienmördergeschichte, die es schon hundert-, wenn nicht tausendmal gibt.

    Denn der Autor kann Menschen erleben lassen. Seine Personen sind nicht von der Stange, die Handlung auch nicht und er taucht uns tief in seine Geschichte ein, in Frankfurt, in Menschen und deren Doppelleben, in Beziehungskrisen und Alltägliches, das er so geschickt in seine Ermittlung einbaut, dass wir erst zum Schluss ahnen, was es für Folgen hat.

    Dazu kommt die gekonnte Sprache, die man bei vielen Krimis leider so schmerzlich vermisst und das eben führte dazu, dass ich das Buch auf einen Rutsch ausgelesen habe.

    Leseprobe: http://www.amazon.de/gp/reader/3499242818/ref=sibdpkd#reader-link
    Homepage des Autors: http://www.janseghers.de

    Die Braut im Schnee, Krimi, Jan Seghers, rowohlt, Sept 2005
    ISBN-13: 978-3805208086, Tb, 480 Seiten, Euro 9,99

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    Sonoriss avatar
    Sonorisvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    "Die Braut im Schnee" beinhaltet den zweiten Fall von Kommissar Marthaler und stellt somit den zweiten Teil seiner Krimi-Reihe dar. Der erste Teil "Ein allzu schönes Mädchen" konnte mich mit den für mich entscheidenden Faktoren eines Kriminalromans sehr überzeugen. Umso gespannter war ich und umso mehr gefreut hatte ich mich auf den nun hier vorliegenden zweiten Teil "Die Braut im Schnee".

    Jan Seghers überzeugte mich beim ersten Teil nicht nur mit seiner Fähigkeit einen spannenden und interessanten Roman mit überraschenden Wendungen zu schreiben, sondern vor allem damit dies mit einem sehr subtilen und eleganten Sprachstil zu tun (siehe hierzu auch die Rezension vom 23.06.2010).

    Diese Geschichte steht dem in nichts nach: sehr spannend aufgebauter Plot, interessantes Thema (Sadismus), sehr angenehmer und feiner Sprachstil, überraschende Wendung zum Ende des Romans hin sowie einer psychologischen Betrachtung der Verhaltensweisen des Täters.

    Das Ende hat der Autor auch diesmal wieder sehr schnell herbeigeführt und wirkte auf mich abermals sehr komprimiert. Allerdings hat gerade solch ein herbei- und ausgeführtes Ende den Effekt gehabt, es für mich noch spannender werden zu lassen. Somit denke ich heute, dass der Autor nicht schnell mit dem Roman zu Ende kommen wollte, wie ich dies in meiner ersten Rezension geschrieben hatte, sondern dass er dies als Stilmittel einsetzte, um beim Leser eine höchstmögliche Spannung entstehen zu lassen. Denn so erging es mir auch: Zum Schluss wuchs in mir das Bedürfnis zu erfahren, wie es ausgeht, wer der Täter ist und zugleich auch die Anspannung es endlich zu erfahren, und genau dies hat Jan Seghers aus meiner Sicht sehr geschickt gemacht.

    Somit liegt mit "Die Braut im Schnee" ein würdiger zweiter Teil vor, der mich nicht nur abermals begeistern konnte, sondern mit dem es Jan Seghers gelungen ist, die Messlatte für Kriminalromane noch ein Stück höher zu legen. Auch wenn ich bislang Henning Mankell nicht gelesen habe, so kann ich die Aussage des Magazins Prinz nachvollziehen, wenn es schreibt: "Der schwedische Autor Henning Mankell hat Seghers zum Krimischreiben inspiriert ... Ein Vorbild, das er übertroffen hat."

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    Hasewues avatar
    Hasewuevor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    In seinem zweiten Fall ermittelt der Frankfurter Kommissar Robert Marthaler in einem Mordfall bei dem eine junge Zahnärztin getötet und auf widerwärtige Weise zur Schau gestellt wurde.
    Dabei wird bald klar, dass dieser brutale Mord nicht der einzige gewesen ist und dass der Mörder immer einen Schritt voraus zu sein scheint.
    „Die Braut im Schnee“ ist der zweite Teil von Jan Seghers Krimireihe rund um den Frankfurter Kommissar Kommissar Robert Marthaler. Im Gegensatz zu seinen Vorgänger „Ein allzu schönes Mädchen“ ist der zweite Teil spannender, abwechslungsreicher, thematisch ansprechender und unvorhersehbarer. Selbst das Ende war – obwohl ich einen Verdacht hatte – überraschend, vor allem, wenn man den Vorgänger gelesen hat, rechnet man nicht wirklich mit diesem Ende.
    Meiner Meinung nach sollte die Reihe rund um Marthaler chronologisch gelesen werden. Es wird zwar nur an manchen Stellen kurz Bezug auf den ersten Fall genommen und wichtige Details werden auch nicht verraten, sondern es bleibt bei kurzen Andeutungen, aber das Wissen durch den vorherigen Fall ist durchaus wichtig um Marthalers Privatleben besser verstehen zu können.
    Nur das Sympathisieren mit den Figuren gestaltet sich weiterhin schwierig. Vom Charakter her sind sie für mich leider nicht sonderlich ansprechend und auch die Figur des Robert Marthaler hat sich eher zum negativen verändert. Nicht nur, dass er weiterhin sehr unsympathisch auf mich wirkte, Marthaler war die meiste Zeit einfach nur unausstehlich und cholerisch.
    Marthaler ist für mich also weiterhin kein Sympathieträger, Seghers Schreibstil und die Atmosphäre mit einem Touch „Lokalkolorit“, die er damit schuf gefielen mir sehr gut.
    Das Buch war ausreichend spannend, gut geschrieben mit einem unvorhersehbaren Ende. Genau die richtige Mischung, die „Die Braut im Schnee“ zu einem guten Krimi macht!
    Gerne mehr!

    4 von 5 Sternen!

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    AllesSchwarzvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    Das ist der 2. Fall von Jan Seghers Kriminalkommissar Marthaler aus Frankfurt am Main.
    Die Geschichte steigt rasant ein und verliert auch nicht an Fahrt.
    Der erste Teil „Ein allzu schönes Mädchen“ kam da schon etwas behäbiger her. Aber hier ist gar nichts behäbig. Eine durchgängig gute Geschichte, die einen so manches Mal auf die falsche Fährte lockt.
    Marthaler ist manchmal ein bisschen aufbrausend, hat unter Streß Angst die falsche Entscheidung zu treffen, also durchaus gänzlich menschliche Züge.
    Für mich ist die Reihe interessant, da ich die Straßen, Stadtteile und Parks in Frankfurt kenne und ich finde, sehr gute Krimikost.

    Eine junge Zahnärztin wird ermordet und die Polizei tappt absolut im Dunkeln. Sie finden keine Hinweise und keinen Verdächtigen. Über das Opfer ist kaum etwas in Erfahrung zu bringen. Die Polizei wirkt da ziemlich hilflos. Dann gibt es doch einen evtl. Verdächtigen und die Suche beschränkt sich auf ihn. Marthalers Chef verlässt sich darauf, dass der es auch tatsächlich war, zeitweise wird Marthaler sogar suspendiert. Erst als ein zweiter Mord geschieht, kommt die Sache so richtig ins rollen…und erst gegen Ende ahnt man, wer dahinter stecken könnte…

    Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben, die Handlung ist spannend, nie langweilig. Ein guter Schreibstil, der meinen Vorlieben sehr entgegenkommt.

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    vormis avatar
    vormivor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Braut im Schnee" von Jan Seghers

    Das wir mit Kommissar Robert Marthaler einen deutschen Wallander haben, an den Satz habe ich beim lesen viel denken müssen. Und es stimmt, auch in diesem Bucg sind es eher die leisen Töne, nicht so sehr die Action.
    In der Mitte hatte es ein paar Längen, obwohl ich dem Buch zugute halten will, das dieser Eindruck eher an mir selber lag.
    Trotz der eher leisen Töne vermag das Buch einen zu fesseln (außer kurzzeitig im Mittelteil) und es wird Spannung aufgebaut. Hat mir wieder so gut gefallen wie schon der 1. Teil. Ein sehr guter deutscher Krimi.

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