Ein allzu schönes Mädchen

von Jan Seghers 
4,0 Sterne bei159 Bewertungen
Ein allzu schönes Mädchen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (123):
engineerwifes avatar

Ein sympathischer Ermittler, der Lust auf mehr macht ...

Kritisch (6):
Frau-Aragorns avatar

Sprachlich hochwertig, Spannungsbogen eher nicht

Alle 159 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ein allzu schönes Mädchen"

Unschuldsengel oder kaltblütige Mörderin?
Frankfurt im Hochsommer: Im Stadtwald werden die grauenhaft zugerichteten Leichen zweier junger Männer entdeckt. Spuren am Tatort weisen auf eine Frau hin. Für Hauptkommissar Marthaler beginnt die fieberhafte Suche nach einer Unbekannten, die von Zeugen als außerordentliche Schönheit beschrieben wird. Doch bevor die Ermittler der Lösung des Falles einen Schritt näher kommen, wird im Frankfurter Hof ein Reporter brutal ermordet.
'Jan Seghers schreibt den perfekten Krimi.' DER TAGESSPIEGEL

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499332784
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:736 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2004 bei Jumbo Neue Medien erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 10 Monaten
    Überzeugend

    Inhalt:

    Frankfurt im Hochsommer: Mitten in der größten Hitzewelle werden im Stadtwald die grauenhaft zugerichteten Leichen zweier junger Männer entdeckt. Spuren am Tatort weisen auf eine Frau hin. Für Hauptkommissar Marthaler beginnt die fieberhafte Suche nach einer Unbekannten, die von Zeugen als außerordentliche Schönheit beschrieben wird.

    Meinung:

    Dies ist Teil 1 der Reihe um Kommissar Marthaler, von der ich bislang nichts gehört habe. Das Ebook ist über eine Freundin auf meinem Reader gelandet und nun kam ich mal dazu es zu lesen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil kam ich gut in die Geschichte rein. Ich musste mich an die ausführlichen Einführungen neuer Charaktere gewöhnen. Die Personen wurden für meinen Geschmack etwas zu ausführlich vorgestellt, auch wenn diese nur eine Nebenrolle spielen. Ansonsten habe ich nicht viel zu meckern. Marthaler ist ein ganz sympathischer Kerl, auch wenn mich ein paar Eigenheiten gestört haben. Das er einige Alleingänge gemacht hat ohne sein Team zu verständigen ist eine davon. Das wurde aber auch von seinen Kollegen angesprochen.

    Der Fall ist richtig spannend und hat mir gut gefallen. Das hübsche, unbekannte Mädchen steht dabei immer im Mittelpunkt. Sie ist neben Marthaler der Hauptakteur der Geschichte. Das Ende hat mich nicht ganz zufriedengestellt. Da hätte ich mir einen klaren Ausgang gewünscht.

    Fazit:

    Ein gelungener Start in die Reihe um Kommissar Marthaler. Eine Empfehlung für Krimifans.

    ©_Sahara_

    Kommentare: 4
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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 10 Monaten
    Herr im Himmel, sei uns armen Sündern gnädig

    In Frankfurt werden zwei grauenhaft zugerichtete Leichen gefunden. Spuren lassen eine Frau als Täter wahrscheinlich erscheinen. Hauptkommissar Marthaler ermittelt...

    Das ist Lesefreude pur. Spannend, fesselnd fliesst der Thriller. Unvorhersehbar; schreckliches und einfach unheimlich süchtig machend. Genau das, was Thriller Leser lieben und schätzen. Nachtruhe stören lassen und bei jedem Geräusch aufspringen.

    Fazit: Lesen und geniessen. Spassend und einfach ein Thriller-Leckerbissen der besonderen Art

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sprachlich hochwertig, Spannungsbogen eher nicht
    Robert Marthalers erster Fall

    Der erste Fall für Frankfurts Robert Marthaler. Der Polizist wird auch immer gerne mal wieder mit Henning Mankells Kurt Wallander verglichen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich zwar auch Parallelen sehe, die Inspiration Jan Seghers ist klar zu erkennen, dennoch Robert Marthaler als wesentlich sympathischer einstufe. Nachdem ich zuerst seinen zweiten Fall gelesen habe, hat mich interessiert in "ein allzu schönes Mädchen" rauszufinden, wie alles mit Robert Marthaler begann.

    Der Fall: Im Frankfurter Stadtwald wird ein bestialisch erstochener junger Mann gefunden. Lange tappt die Polizei im Dunkeln. Alle Indizien führen zu einer jungen Frau. In Marthalers Leben tut sich auch privat etwas: Er lernt Tereza kennen, eine polnische Studentin, die sich nichts lieber wünscht, als in Madrid zu studieren. Marthaler beginnt zu ermitteln.

    Die Sprachgewalt und besonders die Fähigkeit Atmosphäre und Bildhaftigkeit zu erfassen, faszinieren mich bei Jan Seghers immer wieder. Er nimmt sich Zeit zur Protagonisteneinführung und stellt jede kleine Facette von Robert Marthaler da. Wenn man dieses Buch als Einführung auf eine Reihe versteht, ist dies wirklich gut gelungen. Auch die Stadt Frankfurt kommt dabei nicht zu kurz. 

    Leider kann man das über den Spannungsbogen nicht sagen. Er existiert nämlich eigentlich nicht. Ich kann an diesem Buch einfach keine Spannung finden. Noch dazu finde ich diesen ganzen Kriminalfall einfach wahnsinnig unrealistisch. Die Schönheit Manons... ja gut... sie ist hübsch. Wieso sollte sie denn dann keine Mörderin sein? So ganz durchgestiegen bin ich da nicht. Ich hätte mir vielleicht noch eine weitere Erzählperspektive gewünscht, um diese Anziehung, die Manon auszustrahlen scheint besser verstehen zu können. Die Art und Weise wie Männer auf sie reagieren, kann mir nicht mit normalem Denken erklärt werden und ist daher mehr als unrealistisch.

    Einzig und allein die Geschichte Manons entwickelt so etwas wie erzählerischen Sog. Alles Weitere im Buch plätschert so vor sich hin. Aus Erfahrung weiß ich, dass Jan Seghers durchaus einen Spannungsbogen aufbauen kann und so sehe ich diesen ersten Fall als das an was er ist: Als gelungene Protagonisteneinführung Robert Marthalers, von dem wir noch viele Fälle zu Gesicht bekommen werden.

    Kommentare: 1
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    ralluss avatar
    rallusvor 4 Jahren
    Wallander in Frankfurt

    Hauptkommissar Marthaler ist Anfang 40 und lebt nach dem Tod seiner Frau alleine in Frankfurt.
    Er hat sich nie nach einer zweiten Frau gesehnt, er ist ein Eigenbrötler.
    Im Stadtwald, im Süden Frankfurts, wird eine männliche Leiche gefunden. Da in dem heißen Sommer 2000, alle Polizeikräfte bei dem bevorstehenden Besuches Bush in Frankfurt gebunden sind, wird Marthaler aus dem Urlaub gerufen.
    Die Spuren führen ihn zu einem weiteren Toten und einer unbekannten Schönheit.

    Marthaler ist ein kauziger, altmodischer Mann:
    "Jedenfalls hasse ich es, selbst Auto zu fahren. Ich mag es so wenig, wie ich es mag zu telefonieren. Ich finde, das eine ist nicht die richtige Art, sich fortzubewegen, und das andere nicht die richtige Art, miteinander zu sprechen."

    Nicht nur dass Marthaler, Wallander sehr nachempfunden ist und er auch eine ähnliche Art hat in Alleingängen zu recherchieren, auch die Art des Romanes ist Mankell nachempfunden.
    Wie bei Wallander gibt es kleine Spitzen auf die Gesellschaft und Betrachtungen der Menschen. Dabei ist auch die Anfangssequenz, die sprachlich aus dem Rahmen fällt, da sie sehr romantisch und versponnen wirkt, Mankells literarischen Ausflügen sehr nachempfunden.

    Insofern ist der Klappentext "Wallanders Bruder" sehr gut getroffen.
    Alles wirkt aber trotzdem nicht als Plagiat, hat eine doch deutliche deutsche Handschrift.

    Eine überraschende Krimientdeckung, die auch durch eine durchdachte und logische Geschichte punkten kann.
    Knapp an den 5 Punkten vorbei.

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    Elfenblumes avatar
    Elfenblumevor 5 Jahren
    Überraschendes Ende

    Der Anfang ist etwas rätselhaft und holprig, es wird erst später klar, worum es eigentlich geht. Nach und nach kristallisiert sich die Geschichte heraus. Das Buch ist stellenweise wirklich spannend und fesselnd, das Ende ist überraschend....wirklich überzeugt hat mich das Buch aber nicht... 

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    ribannas avatar
    ribannavor 6 Jahren
    Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Zum eigentlichen Kriminalfall ist hier schon so viel geschrieben worden, daß ich diesen Part auslasse. Das Buch dreht sich auch weniger darum als vielmehr um die Person des Kommissars Marthaler. Der ist schon ein merkwürdiger Mensch, ein Kauz und Eigenbrötler, mir nicht besonders angenehm. Warum zum Beispiel kann er seine Vermieterin nicht leiden? Nur weil sie ihn ermahnt, nachts die Haustüre abzuschließen? Vorgesetzte kommen auch schlecht weg, die sind schlicht unfähig. Die alte Frau, die er im Supermarkt beim Stehlen einer Tafel Schokolade beobachtet, der schlecht bezahlte Wachmann, der einen Einbruch nicht gemeldet hat, diese Personen sind ihm sympathisch. Mir gefällt es nicht, wenn mir unterschwellig so eine bestimmte Weltsicht untergeschoben werden soll. Das ist mir zu undifferenziert. Mich stören auch die häufig genannten Geldbeträge. Marthaler kauft am Frankfurter Hauptbahnhof einen Blumenstrauß für 30 Mark. Woher soll ich wissen, was man im Jahr 2000 an diesem Ort für diesen Betrag bekommen konnte? War das jetzt ein üppiger oder ein mickriger Strauß? Großzügig oder kleinlich?
    Die Sprache im Buch finde ich ausgesprochen spröde, so steif und hölzern. Wobei mir beim sprachlichen Ausdruck gewisse Ähnlichkeiten mit Nele Neuhaus auffallen. Insgesamt ein meistens spannendes Buch, dem ich nicht mehr als drei Sterne geben mag.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 7 Jahren
    Langatmig und wenig spannend

    Die Handlung wurde bereits von diversen Rezensenten beschrieben, dies erspare ich mir daher.
    Man sagt ja allgemein, die Polizeiarbeit sei im Gegensatz zu den Krimi-Ermittlungen in Wirklichkeit zäh, langwierig und wenig spektakulär. Das hat der Autor gut umgesetzt, denn so empfinde ich auch dieses Buch. Es ist über weite Strecken ziemlich langweilig und die Figur des Kommissars zu verschroben und unglaubwürdig dargestellt. Für mich ist das Buch allenfalls gerade noch durchschnittliche Krimikost.

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    S
    Sunnivor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Eigentlich hat Robert Marthaler Urlaub, wird aber von seinem Chef zurückgerufen, um einen Mord aufzuklären.
    Das Buch hat mir, bis auf ein paar Kleinigkeiten, sehr gut gefallen. Es war sehr spannend, allerdings finde ich den Schluß nicht sehr gelungen. Es macht auf mich den Eindruck, als wäre der Fall nicht wirklich aufgeklärt.
    Was mir auch nicht so gefallen hat, dass fast in jedem Kapitel im letzten Satz eine Anspielung auf das Kommende war.
    Ansonsten super Buch. Ich freu mich schon auf die nächsten Bücher aus der Reihe.

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    Josef Rechabroms avatar
    Josef Rechabromvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Durch eine Lesung im Günthersburgpark neugierig geworden, habe ich, der ich eigentlich gar kein Krimifan bin, dieses Buch gelesen. Die Erwartungen, die ich durch die Autorenlesung aufgebaut hatte, wurden prompt erfüllt: Allein durch seinen anspruchsvollen Schreibstil erhebt Jan Seghers sein Buch über die durchschnittliche Krimikost. Auch der Handlungsstrang leiert nicht von der Tat über dröge Ermittlungen zur Auflösung, sondern bewegt sich zwischen Psychostudie, einer humorvollen Beschreibung des Frankfurter Lokalkolorits und dem mit menschlicher Wärme erzählten Polizeialltag.
    Ein ungewöhnliches Buch, das eine ungewöhnliche Geschichte erzählt. Meine Empfehlung: unbedingt lesen.

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    claudiaausgrones avatar
    claudiaausgronevor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Mitten in großer hochsommerlicher Hitze werden in Frankfurt die Leichen zweier Männer entdeckt. Eine Frau von außerordentlicher Schönheit könnte Zeugin oder Täterin sein. Ein sehr sympathischer Ermittler, ein ungewöhnlicher Plot, sehr gut und spannend erzählt.
    Jan Seghers wird immer wieder mit Mankell verglichen. Mir gefällt Seghers besser.

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