Jan Seghers Ein allzu schönes Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Ein allzu schönes Mädchen“ von Jan Seghers

Unschuldsengel oder kaltblütige Mörderin?
Frankfurt im Hochsommer: Im Stadtwald werden die grauenhaft zugerichteten Leichen zweier junger Männer entdeckt. Spuren am Tatort weisen auf eine Frau hin. Für Hauptkommissar Marthaler beginnt die fieberhafte Suche nach einer Unbekannten, die von Zeugen als außerordentliche Schönheit beschrieben wird. Doch bevor die Ermittler der Lösung des Falles einen Schritt näher kommen, wird im Frankfurter Hof ein Reporter brutal ermordet.
'Jan Seghers schreibt den perfekten Krimi.' DER TAGESSPIEGEL

Sprachlich hochwertig, Spannungsbogen eher nicht

— Frau-Aragorn

Super spannend

— MichaelSeitz

Toller Krimi!

— Samuel_Pickwick

Zäh und langweilig.

— duden

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    Ein allzu schönes Mädchen

    eskimo81

    13. November 2017 um 10:24

    In Frankfurt werden zwei grauenhaft zugerichtete Leichen gefunden. Spuren lassen eine Frau als Täter wahrscheinlich erscheinen. Hauptkommissar Marthaler ermittelt...Das ist Lesefreude pur. Spannend, fesselnd fliesst der Thriller. Unvorhersehbar; schreckliches und einfach unheimlich süchtig machend. Genau das, was Thriller Leser lieben und schätzen. Nachtruhe stören lassen und bei jedem Geräusch aufspringen. Fazit: Lesen und geniessen. Spassend und einfach ein Thriller-Leckerbissen der besonderen Art

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  • Robert Marthalers erster Fall

    Ein allzu schönes Mädchen

    Frau-Aragorn

    24. August 2017 um 21:09

    Der erste Fall für Frankfurts Robert Marthaler. Der Polizist wird auch immer gerne mal wieder mit Henning Mankells Kurt Wallander verglichen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich zwar auch Parallelen sehe, die Inspiration Jan Seghers ist klar zu erkennen, dennoch Robert Marthaler als wesentlich sympathischer einstufe. Nachdem ich zuerst seinen zweiten Fall gelesen habe, hat mich interessiert in "ein allzu schönes Mädchen" rauszufinden, wie alles mit Robert Marthaler begann. Der Fall: Im Frankfurter Stadtwald wird ein bestialisch erstochener junger Mann gefunden. Lange tappt die Polizei im Dunkeln. Alle Indizien führen zu einer jungen Frau. In Marthalers Leben tut sich auch privat etwas: Er lernt Tereza kennen, eine polnische Studentin, die sich nichts lieber wünscht, als in Madrid zu studieren. Marthaler beginnt zu ermitteln. Die Sprachgewalt und besonders die Fähigkeit Atmosphäre und Bildhaftigkeit zu erfassen, faszinieren mich bei Jan Seghers immer wieder. Er nimmt sich Zeit zur Protagonisteneinführung und stellt jede kleine Facette von Robert Marthaler da. Wenn man dieses Buch als Einführung auf eine Reihe versteht, ist dies wirklich gut gelungen. Auch die Stadt Frankfurt kommt dabei nicht zu kurz.  Leider kann man das über den Spannungsbogen nicht sagen. Er existiert nämlich eigentlich nicht. Ich kann an diesem Buch einfach keine Spannung finden. Noch dazu finde ich diesen ganzen Kriminalfall einfach wahnsinnig unrealistisch. Die Schönheit Manons... ja gut... sie ist hübsch. Wieso sollte sie denn dann keine Mörderin sein? So ganz durchgestiegen bin ich da nicht. Ich hätte mir vielleicht noch eine weitere Erzählperspektive gewünscht, um diese Anziehung, die Manon auszustrahlen scheint besser verstehen zu können. Die Art und Weise wie Männer auf sie reagieren, kann mir nicht mit normalem Denken erklärt werden und ist daher mehr als unrealistisch. Einzig und allein die Geschichte Manons entwickelt so etwas wie erzählerischen Sog. Alles Weitere im Buch plätschert so vor sich hin. Aus Erfahrung weiß ich, dass Jan Seghers durchaus einen Spannungsbogen aufbauen kann und so sehe ich diesen ersten Fall als das an was er ist: Als gelungene Protagonisteneinführung Robert Marthalers, von dem wir noch viele Fälle zu Gesicht bekommen werden.

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  • Wallander in Frankfurt

    Ein allzu schönes Mädchen

    rallus

    03. September 2014 um 14:59

    Hauptkommissar Marthaler ist Anfang 40 und lebt nach dem Tod seiner Frau alleine in Frankfurt. Er hat sich nie nach einer zweiten Frau gesehnt, er ist ein Eigenbrötler. Im Stadtwald, im Süden Frankfurts, wird eine männliche Leiche gefunden. Da in dem heißen Sommer 2000, alle Polizeikräfte bei dem bevorstehenden Besuches Bush in Frankfurt gebunden sind, wird Marthaler aus dem Urlaub gerufen. Die Spuren führen ihn zu einem weiteren Toten und einer unbekannten Schönheit. Marthaler ist ein kauziger, altmodischer Mann: "Jedenfalls hasse ich es, selbst Auto zu fahren. Ich mag es so wenig, wie ich es mag zu telefonieren. Ich finde, das eine ist nicht die richtige Art, sich fortzubewegen, und das andere nicht die richtige Art, miteinander zu sprechen." Nicht nur dass Marthaler, Wallander sehr nachempfunden ist und er auch eine ähnliche Art hat in Alleingängen zu recherchieren, auch die Art des Romanes ist Mankell nachempfunden. Wie bei Wallander gibt es kleine Spitzen auf die Gesellschaft und Betrachtungen der Menschen. Dabei ist auch die Anfangssequenz, die sprachlich aus dem Rahmen fällt, da sie sehr romantisch und versponnen wirkt, Mankells literarischen Ausflügen sehr nachempfunden. Insofern ist der Klappentext "Wallanders Bruder" sehr gut getroffen. Alles wirkt aber trotzdem nicht als Plagiat, hat eine doch deutliche deutsche Handschrift. Eine überraschende Krimientdeckung, die auch durch eine durchdachte und logische Geschichte punkten kann. Knapp an den 5 Punkten vorbei.

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  • Überraschendes Ende

    Ein allzu schönes Mädchen

    Elfenblume

    30. March 2013 um 20:45

    Der Anfang ist etwas rätselhaft und holprig, es wird erst später klar, worum es eigentlich geht. Nach und nach kristallisiert sich die Geschichte heraus. Das Buch ist stellenweise wirklich spannend und fesselnd, das Ende ist überraschend....wirklich überzeugt hat mich das Buch aber nicht... 

  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    ribanna

    17. February 2013 um 15:50

    Zum eigentlichen Kriminalfall ist hier schon so viel geschrieben worden, daß ich diesen Part auslasse. Das Buch dreht sich auch weniger darum als vielmehr um die Person des Kommissars Marthaler. Der ist schon ein merkwürdiger Mensch, ein Kauz und Eigenbrötler, mir nicht besonders angenehm. Warum zum Beispiel kann er seine Vermieterin nicht leiden? Nur weil sie ihn ermahnt, nachts die Haustüre abzuschließen? Vorgesetzte kommen auch schlecht weg, die sind schlicht unfähig. Die alte Frau, die er im Supermarkt beim Stehlen einer Tafel Schokolade beobachtet, der schlecht bezahlte Wachmann, der einen Einbruch nicht gemeldet hat, diese Personen sind ihm sympathisch. Mir gefällt es nicht, wenn mir unterschwellig so eine bestimmte Weltsicht untergeschoben werden soll. Das ist mir zu undifferenziert. Mich stören auch die häufig genannten Geldbeträge. Marthaler kauft am Frankfurter Hauptbahnhof einen Blumenstrauß für 30 Mark. Woher soll ich wissen, was man im Jahr 2000 an diesem Ort für diesen Betrag bekommen konnte? War das jetzt ein üppiger oder ein mickriger Strauß? Großzügig oder kleinlich? Die Sprache im Buch finde ich ausgesprochen spröde, so steif und hölzern. Wobei mir beim sprachlichen Ausdruck gewisse Ähnlichkeiten mit Nele Neuhaus auffallen. Insgesamt ein meistens spannendes Buch, dem ich nicht mehr als drei Sterne geben mag.

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  • Langatmig und wenig spannend

    Ein allzu schönes Mädchen

    Thommy28

    19. October 2011 um 13:25

    Die Handlung wurde bereits von diversen Rezensenten beschrieben, dies erspare ich mir daher. Man sagt ja allgemein, die Polizeiarbeit sei im Gegensatz zu den Krimi-Ermittlungen in Wirklichkeit zäh, langwierig und wenig spektakulär. Das hat der Autor gut umgesetzt, denn so empfinde ich auch dieses Buch. Es ist über weite Strecken ziemlich langweilig und die Figur des Kommissars zu verschroben und unglaubwürdig dargestellt. Für mich ist das Buch allenfalls gerade noch durchschnittliche Krimikost.

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  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    Sunni

    09. October 2011 um 21:24

    Eigentlich hat Robert Marthaler Urlaub, wird aber von seinem Chef zurückgerufen, um einen Mord aufzuklären. Das Buch hat mir, bis auf ein paar Kleinigkeiten, sehr gut gefallen. Es war sehr spannend, allerdings finde ich den Schluß nicht sehr gelungen. Es macht auf mich den Eindruck, als wäre der Fall nicht wirklich aufgeklärt. Was mir auch nicht so gefallen hat, dass fast in jedem Kapitel im letzten Satz eine Anspielung auf das Kommende war. Ansonsten super Buch. Ich freu mich schon auf die nächsten Bücher aus der Reihe.

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  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    Josef Rechabrom

    03. October 2011 um 13:25

    Durch eine Lesung im Günthersburgpark neugierig geworden, habe ich, der ich eigentlich gar kein Krimifan bin, dieses Buch gelesen. Die Erwartungen, die ich durch die Autorenlesung aufgebaut hatte, wurden prompt erfüllt: Allein durch seinen anspruchsvollen Schreibstil erhebt Jan Seghers sein Buch über die durchschnittliche Krimikost. Auch der Handlungsstrang leiert nicht von der Tat über dröge Ermittlungen zur Auflösung, sondern bewegt sich zwischen Psychostudie, einer humorvollen Beschreibung des Frankfurter Lokalkolorits und dem mit menschlicher Wärme erzählten Polizeialltag. Ein ungewöhnliches Buch, das eine ungewöhnliche Geschichte erzählt. Meine Empfehlung: unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    claudiaausgrone

    09. November 2010 um 20:41

    Mitten in großer hochsommerlicher Hitze werden in Frankfurt die Leichen zweier Männer entdeckt. Eine Frau von außerordentlicher Schönheit könnte Zeugin oder Täterin sein. Ein sehr sympathischer Ermittler, ein ungewöhnlicher Plot, sehr gut und spannend erzählt.
    Jan Seghers wird immer wieder mit Mankell verglichen. Mir gefällt Seghers besser.

  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    Hasewue

    22. September 2010 um 13:47

    In Kommissar Robert Marthalers erstem Fall werden im Frankfurter Stadtwald zwei grauenhaft zugerichtete Leichen zweier junger Männer gefunden. An beiden Tatorten gibt es immer wieder Spuren, die zu einer unbekannten Frau hinführen. Für Kommissar Marthaler beginnt eine fieberhafte Suche nach einer unbekannten Schönheit. Jan Seghers Debüt „Ein allzu schönes Mädchen“ ist ein solider, unterhaltsamer Krimi mit stimmigem Lokalkolorit. So werden immer wieder Frankfurter Plätze beschrieben, die das Buch lebendiger werden lassen. Obwohl für mich von Beginn an das Ende des Buches klar war, ist die Handlung an sich spannend und an manchen Stellen auch unvorhersehbar. Dennoch konnte ich mich mit Kommissar Marthaler nicht wirklich anfreunden. Vom Charakter her ist er eher kauzig, egoistisch und eigensinnig, manchmal aufbrausend und starrköpfig. Vielleicht gibt es in den Folgebänden eine charakterliche Entwicklung, was den Protagonisten zu wünschen wäre! An sich hat mir „Ein allzu schönes Mädchen“ gut gefallen, einzig störend fand ich die Verhaltensweise des Kommissars und die offensichtliche Auflösung des Falles. Auf weitere Bücher von Jan Seghers freue ich mich aber schon sehr. 3,5 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    AllesSchwarz

    07. September 2010 um 22:47

    Eigentlich bin ich gar nicht so ein riesiger Krimi-Fan, aber dieses Buch hat mich schon interessiert, da ich auch in Ffm. lebe. Die Handlung wurde hier ja nun hinlänglich beschrieben, so dass ich mir das spare. Ich fand die Geschichte gut erzählt, der Kommissar ist ein bisschen kauzig, was ihn mir aber durchaus sympathisch macht. Auch sein Team ist sympathisch, gut geschildert, nicht zu sehr in Kleinigkeiten, aber man hat einen guten Eindruck von ihnen. Und ich fand es toll, in Gedanken an all diesen Plätzen und Straßen zu verweilen, an denen ich sonst vllt einkaufe und nichts böses denke :) Die Spannung war jetzt nicht gerade zum Nägel-kauen, aber trotzdem spannend genug um weiterlesen zu wollen. Ich werde die Reihe mit Sicherheit weiterlesen!!!!

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  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    Sonoris

    23. June 2010 um 13:11

    „Ein allzu schönes Mädchen“ ist der erste Teil einer Krimireihe von Jan Seghers. Der Titel und die Gestaltung des Umschlages mit dem schönen Porträt wirken auf mich sehr vielversprechend. Zusätzlich mit dem recht spannenden Klappentext, laut dem nach einer unbekannten Schönheit gesucht wird, ist meine Erwartungshaltung ziemlich hoch. Wie es wohl in einer jeden Krimireihe ist, klärt ein Hauptkommissar oder eine Hauptkommissarin von Buch zu Buch Morde auf. Dabei wird der oder die Kommissar(in) mit den unterschiedlichsten Kriminellen und Mördern konfrontiert, die mit mal kniffligeren und weniger ausgefeilten Vorgehensweisen agieren. Aufgrund dieser vorgegebenen Ausgangslage ist der Schriftsteller gezwungen, die Handlungen abwechslungsreich und die Charaktere komplex zu gestalten. Vor allem der Protagonist muss dabei sich ständig weiterentwickeln, was ein tief greifende Charakterdarstellung mit vielen Eigenheiten erforderlich macht. Zudem ist es vorteilhaft, wenn der Ort, an dem die Ermittlungen stattfinden, eine schöne Atmosphäre vermittelt zumindest aber sehr plastisch bzw. realitätsnah dargestellt wird. Wenn dann noch ausführlichere Ortsbeschreibungen vorgenommen werden, die diese Realitätsnähe ermöglichen und der Stil ansprechend ist (was natürlich subjektiv ist), ist aus meiner Sicht ein guter Kriminalroman geschrieben. Diese von mir genannten Faktoren (natürlich sind dies bei Weitem nicht alle) habe ich aus den bisher gelesenen Kriminalromanen vor allem jedoch aus dem hier vorliegenden Buch abgeleitet. Denn dieser Roman „Ein allzu schönes Mädchen“ weist genau diese Faktoren auf: ausführliche Ortsbeschreibungen, die aber nicht zu sehr dominieren, interessante und tief greifende Charaktere, die mich zu berühren vermögen, sowie spannende Handlungen und Ereignisse mit überraschenden Wendungen, die mich miträtseln, -fühlen und -hoffen lassen. Keine Szene oder Lösung wirkte dabei auf mich vorhersehbar. Ein kleines Manko gibt es allerdings auch: Das Ende des Buches hinterlässt bei mir den Eindruck, als ob dieses schnell herbeigeführt werden sollte. Denn die letzten Ereignisse werden nur noch sehr kurz behandelt und erscheinen sehr komprimiert und konstruiert. Insgesamt liegt jedoch ein Roman vor, der mich, mit seiner sehr schönen Einleitung und vielen kleinen Geschichten, die die Charaktere erleben und ausmachen sowie seiner durchweg spannend gehaltenen Ermittlung, überzeugen konnte. Der sehr subtile Sprachstil des Autors hat zusätzlich zu meiner Begeisterung beigetragen. So freue ich mich schon sehr darauf, mich durch den zweiten Teil „Die Braut im Schnee“ nach Frankfurt versetzen zu lassen und den Hauptkommissar Marthaler weitere Morde aufklären zu erleben.

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  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    Winterzauber

    19. April 2010 um 23:20

    Der zweite Teil von Jan Seghers reicht meiner Meinung nach nicht an den Vorgänger und auch nicht an den Nachfolger ran. Dennoch lesenswert, zwar unrealistisch, aber dennoch lesenswert !!! Das Motiv am Ende war mir auch nicht ganz klar bzw. nicht nachvollziebar !!!

  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    vormi

    12. April 2010 um 14:42

    Endlich mal ein richtig guter deutscher Thriller. Sehr spannend.

  • Rezension zu "Ein allzu schönes Mädchen" von Jan Seghers

    Ein allzu schönes Mädchen

    Belle410

    23. July 2009 um 10:39

    Frankfurt a. M. im Sommer 2000. Die Stadt ist im Ausnahmezustand, denn sie erwartet den Besuch des amerikanischen Präsidenten und wird von einer Hitzewelle heimgesucht. Als eigentlich alle verfügbaren Polizisten dazu eingesetzt sind für die Sicherheit des US-Präsidenten zu sorgen, entdeckt Werner Hegemann im Frankfurter Stadtwald eine mit mehrfachen Messerstichen grauenhaft zugerichtete Männerleiche. Das Team um Hauptkommissar Robert Marthaler beginnt mit den Ermittlungen, die sich schwierig gestalten, da kaum brauchbare Spuren vorhanden sind, ja noch nicht einmal bekannt ist, wer das Mordopfer überhaupt war. Während die Ermittlungen die ersten Ergebnisse bringen, wird zwei Tage später ein weiterer junger Mann gefunden, der auf die gleiche bestialische Art ermordet worden ist. Der Pathologe stellt fest, dass beide Opfer vor ihrem Tod noch sexuellen Kontakt zu einer Frau hatten. Ein Zeuge, der die Männer wahrscheinlich als letzter gesehen hat, sagt aus, dass sich in deren Begleitung eine junge Frau befunden habe und beschreibt diese als außerordentliche Schönheit. Wer ist diese Frau und was hat sie mit den Morden zu tun? Die fieberhafte Suche nach ihr beginnt. Stellenweise fühlte ich mich bei der Personenbeschreibung des Hauptkommissars Marthaler an Mankells Kommissar Wallander erinnert. Und auch bei den Ermittlungsmethoden der beiden glich sich einiges. Andererseits sind es natürlich vollkommen verschiedene Charaktere und im Gegensatz zu Wallander, fand ich zu Marthaler einen Bezug. Trotz seiner aufbrausenden leicht genervten Art war er mir sympathisch. Auch seine Kollegen aus dem Ermittlungsteam waren meines Erachtens genau in der richtigen Dosis herausgearbeitet. Nicht zu viele Hintergrundinformationen, aber gerade so viel, dass die jeweilige Atmosphäre innerhalb des Ermittlerteams nachvollziehbar und spürbar wurde. Auch Zeugen und Verdächtige werden nicht einfach präsentiert und nie wieder erwähnt, sondern anrührend beschrieben und somit unverzichtbar für die gesamte Mordgeschichte. Besonders mit dem Ende hat sich Seghers allerdings etwas Unkonventionelles einfallen lassen. Obwohl für den Leser eigentlich recht schnell klar wird, wer der Täter ist, gibt es immer wieder Erzählstränge, die einen von diesem Gedanken doch abkommen lassen. Ich fühlte mich von dem Buch gut unterhalten und gebe sehr gern eine Leseempfehlung.

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