Jan Seghers Menschenfischer

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Inhaltsangabe zu „Menschenfischer“ von Jan Seghers

Kommissar Marthalers sechster Fall

1998: Man hatte dem Jungen die Kehle durchgeschnitten, ein Stück Fleisch aus dem Oberschenkel entnommen, die Hoden abgetrennt. Spielende Kinder entdecken die Leiche. Der Mord an Tobias Brüning löst eine der größten Polizeiaktionen der Nachkriegsgeschichte aus. Obwohl es ein Phantombild gibt, wird der Täter nie gefasst.
2013: Kommissar Marthaler erreicht aus der französischen Kleinstadt Marseillan der Hilferuf seines alten Kollegen Rudi Ferres. Angeblich sind neue Spuren im Fall Brüning aufgetaucht. Marthaler fährt ans Mittelmeer, um Akten und Fall zu übernehmen. Schon bald gibt es einen neuen Hinweis. Und endlich auch einen Namen.
Die Spur führt in ein finsteres Tal am Rhein, nicht weit von der Loreley. Dort sind gerade zwei Roma-Jungen spurlos verschwunden. Kommissarin Kizzy Winterstein, selbst eine Romni, befürchtet das Schlimmste. Und tatsächlich findet man die beiden Kinder tot.
Erst wenig glücklich über die Ermittlungen des Frankfurter Kollegen auf ihrem Gebiet, begreifen Marthaler und Winterstein bald, dass sie am selben Fall arbeiten. Und es mit einer Bande brutaler Menschenhändler zu tun haben.

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  • Das Buch ist extrem spannend aufgebaut

    Menschenfischer

    WinfriedStanzick

    15. November 2017 um 13:41

    In seinem neuen sechsten Fall lässt Jan Seghers alias Matthias Altenburg seinen sympathischen Frankfurter Kommissar Robert Marthaler einem alten, einem sogenannten „kalten Fall“ nachspüren. Ein Mord an einem Jungen im Jahr 1998 erschütterte damals das ganze Rhein-Main-Gebiet.  Der Mord an Tobias Brüning (Seghers hat sich hier wie so oft einen tatsächlichen Fall als Beispiel genommen wie er im Nachwort schreibt), dem die Kehle durchgeschnitten, Fleisch aus dem Oberschenkel genommen und die Hoden abgetrennt wurden, löste damals eine der größten Ermittlungsaktionen der Nachkriegsgeschichte aus. Doch der Täter wurde nie gefasst.Marthalers alter Kollege Rudi Ferres hatte sich damals in beispielloser Aktivität mit den Ermittlungen befasst und nie aufgegeben, auch nachdem er sich in den Ruhestand nach Frankreich verabschiedete. Als nun Marthaler  2013 einen Anruf von jenem Rudi Ferres bekommt, der Fall sie wieder heiß. Angeblich seien neue Spuren aufgetaucht. Er solle sofort nach Frankreich kommen. Marthaler beißt an, obwohl ein Terroranschlag in Frankfurt alle in Atem hält und bekommt von seiner Chefin Charlotte von Wangenheim die Erlaubnis einige Tage Urlaub zu nehmen.Marthaler nimmt die Akten an sich und kehrt angefixt von dem Fall nach Deutschland zurück, wo sich in der Nähe der Loreley bald eine neue Spur auftut. Dort sind zwei Roma-Jungen spurlos verschwunden.  Eine schillernde Kommissarin namens  Kizzy Winterstein ist dort mit den Ermittlungen beauftragt. Sie hat sowohl Romni als auch jüdische Wurzeln, weil beide Eltern als Babys das KZ überlebten. Eine literarische Figur, wie sie nur Jan Seghers erfinden kann. Schon bald kommen Marthaler und Kizzy im Rahmen der Ermittlungen, die immer mehr Ähnlichkeiten zu dem Fall Brüning aufweisen, einander nicht nur dienstlich näher und es steht zu erwarten, dass Seghers mit Kizzy seinem tragischen Helden eine neue Gefährtin zugewiesen hat, die ihn  seine unglückliche Beziehung zu Tereza aus den letzten Bänden vergessen lässt.Das Buch ist extrem spannend aufgebaut, wartet bis zum Ende immer wieder mit überraschenden Wendungen auf.  Jan Seghers zählt mit seinen durchrecherchierten und literarisch anspruchsvollen Politikthrillern zu den besten deutschsprachigen Autoren. Weil er extrem hart und akribisch an seinen jeweiligen Büchern arbeitet, wird man nun leider wieder etwa drei Jahre auf den nächsten Band (dann wahrscheinlich wieder mit Kizzy Winterstein) warten müssen. Einen treuen Fan stört das nicht.

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