In diesem Buch wird in einer ernüchternden Art und Weise übers Reisen geschrieben, über Backpacker-Klischees, über eine Liebesgeschichte die eigentlich keine ist und über oberflächliche Freundschaften die trotzdem von Wert zu sein scheinen...
Der Schreibstil und die Haltung und Meinungen des Protagonisten Jonas haben mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen, obwohl der Handlungsbogen wohl bewusst ziemlich platt und am Schluss äusserst ernüchternd gestaltet wird, oder eben auch gerade deswegen.
Die melancholische aber auch etwas phatetische Art und Weise, mit der Jonas Dinge nicht überzubewerten scheint um dann dem Kleinen umsomehr Wert beimessen zu können (oder eben nicht), haben mich in dieser Geschichte sehr beeindruckt.
Drei Tage nachdem ich das Buch fertig gelesen habe beschäftigt es mich immer noch und hat und mich schlussendlich dazu gebracht, hier ein Profil zu erstellen :)
beeindruckt!!


