Jan Sprenger Kirgistan gibt es nicht

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Inhaltsangabe zu „Kirgistan gibt es nicht“ von Jan Sprenger

Reisen ist für Jonas Lebensprinzip, Flucht und Suche zugleich. Wohin genau und mit wem er gerade unterwegs ist, scheint ihm beinah egal, solange es nur weitergeht. Das ändert sich, als er in Kirgistan Olga kennenlernt: Jonas ist fasziniert von der verschlossenen Ukrainerin und tut alles, um bei ihr zu bleiben. Zusammen mit Roger und Camille, einem französischen Paar, das sich ungefragt anschließt, verbringen die beiden verträumte Tage an einsamen Badestränden und unruhige Nächte in spartanischen Herbergen; sie reisen durch verlassene Dörfer rund um den Gebirgssee Issyk-Kul, trinken Wodka mit jungen Kirgisen und finden dabei vieles – nur nicht zueinander. Immer wenn Jonas glaubt, Olga näherzukommen, stößt diese ihn wieder von sich. Sie scheint ein Geheimnis zu hüten, das sie nicht preisgeben will. Als dann auch noch die Österreicherin Uta auftaucht und Jonas seine Vergangenheit einzuholen droht, nehmen die Ereignisse einen völlig unerwarteten Lauf… Jan Sprenger lässt vor der mal vertrauten, mal unnahbar fremden Szenerie Kirgistans Zufallsbegegnungen zu einer Schicksalsgemeinschaft werden und zeichnet dabei das feinfühlige Porträt einer Generation, ihrer Art, zu reisen, zu leben – und zu lieben. Ein eindringlicher Roman voller Ironie, lakonischem Witz und traurig-schöner Melancholie.

Wer zwischendurch mal etwas ruhiges lesen möchte: das ist ein bisschen Reisebericht und ein ganz kleines bisschen Liebesgeschichte.

— hannipalanni
hannipalanni

wunderbare Melancholie und traurige prosa verpackt in eine reisegeschichte, und eine liebesgeschichte die eigentlich keine ist.

— Maya39
Maya39

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    Kirgistan gibt es nicht
    Maya39

    Maya39

    14. August 2014 um 13:09

    In diesem Buch wird in einer ernüchternden Art und Weise übers Reisen geschrieben, über Backpacker-Klischees, über eine Liebesgeschichte die eigentlich keine ist und über oberflächliche Freundschaften die trotzdem von Wert zu sein scheinen... Der Schreibstil und die Haltung und Meinungen des Protagonisten Jonas haben mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen, obwohl der Handlungsbogen wohl bewusst ziemlich platt und am Schluss äusserst ernüchternd gestaltet wird, oder eben auch gerade deswegen. Die melancholische aber auch etwas phatetische Art und Weise, mit der Jonas Dinge nicht überzubewerten scheint um dann dem Kleinen umsomehr Wert beimessen zu können (oder eben nicht), haben mich in dieser Geschichte sehr beeindruckt. Drei Tage nachdem ich das Buch fertig gelesen habe beschäftigt es mich immer noch und hat und mich schlussendlich dazu gebracht, hier ein Profil zu erstellen :)

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