Jan Steinbach

 4.7 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Willems letzte Reise, Willems letzte Reise: Roman und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jan Steinbach

Mit dem Traktor quer durch Deutschland: Jan Steinbach ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors. Er wird 1973 geboren und wächst im Westen Deutschlands nahe der niederländischen Grenze auf, zieht jedoch beruflich nach Berlin. Bei einem Sommerurlaub in seiner Heimat entsteht sein erstes Buch als Jan Steinbach, „Willems letzte Reise“, das 2018 veröffentlicht wird. Der Roman erzählt die Geschichte von Willem, dessen Enkel einige Zeit bei ihm lebt und das Herz des verbitterten alten Mannes erweicht. Gemeinsam unternehmen sie auf einem Traktor eine Reise durch das ganze Land. Doch Willem hat ein Geheimnis vor seiner Familie, und bald kann er es nicht länger verheimlichen und er muss sich seiner Vergangenheit stellen.

Neue Bücher

Das Café der kleinen Kostbarkeiten
Neu erschienen am 14.09.2018 als Hardcover bei Rütten & Loening Berlin.

Alle Bücher von Jan Steinbach

Jan SteinbachWillems letzte Reise
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Willems letzte Reise
Willems letzte Reise
 (26)
Erschienen am 13.04.2018
Jan SteinbachWillems letzte Reise: Roman
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Willems letzte Reise: Roman
Willems letzte Reise: Roman
 (2)
Erschienen am 13.04.2018
Jan SteinbachDas Café der kleinen Kostbarkeiten
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Das Café der kleinen Kostbarkeiten
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 (0)
Erschienen am 14.09.2018
Jan SteinbachWillems letzte Reise
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Willems letzte Reise
Willems letzte Reise
 (2)
Erschienen am 22.03.2018

Neue Rezensionen zu Jan Steinbach

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Rezension zu "Willems letzte Reise" von Jan Steinbach

Ein Buch, das mir wirklich zu Herzen ging
Alex_Grubervor 2 Monaten

Mit "Willems letzte Reise" von Jan Steinbach habe ich wieder mal ein Buch gelesen, das mir wirklich zu Herzen ging.
Willem ist ein Kleinbauer aus Ostfriesland. Seine Frau kam vor siebzehn Jahren bei einem Autounfall ums Leben. Ab diesem Zeitpunkt haben sich ihm seine beiden Kinder entfremdet. Sein Sohn Martin, da der Vater nicht damit klar kam, dass er homosexuell ist, ist nach Hamburg gezogen und sie haben gar keinen Kontakt mehr.
Seine Tochter Marion sieht er noch ab und zu einmal. Marions Mann Joost hat sich von ihr getrennt und Marion weiß nun nicht wohin mit ihrem achtjährigen Sohn Finn, wenn sie am Nachmittag arbeiten muss. Deswegen bringt sie ihn zu ihrem Vater auf den Hof.
Zunächst weiß Willem absolut nichts mit Finn anzufangen, bis er von seiner Leidenschaft zu Oldtimer Traktoren erfährt. Und so beginnen die beiden den alten Lanz Traktor von Willems Vater zu restaurieren.
Es gibt einen zweiten Handlungsstrang, in dem sich Willem mit dem fertig restaurierten Traktor auf den Weg zu dem Werk macht, in dem er hergestellt wurde. Er will damit ein Versprechen einlösen, das er Finn gegeben hat. Willem weiß, dass er dafür nicht mehr viel Zeit hat, denn er ist sehr krank. Auf dieser Fahrt lernt Willem viele interessante Menschen kennen und lernt noch einiges über sich selbst.....
Ich finde den Schreibstil von Jan Steinbach wirklich sehr schön. Er hat so einen schönen Erzählstil, dass man meint, man sitzt selbst mit Willem auf dem Traktor. Man freut sich mit Willem und leidet auch mit ihm.
Außerdem finde ich wirklich toll, dass er sich die Zeit für Finn nimmt, der sehr unter der Trennung seiner Eltern leidet. Finn machen die ständigen Streitereien seiner Eltern schwer zu schaffen und Willem und das Restaurieren des Traktors sind genau das was er braucht. 
Dies war wieder mal ein Buch, das mir wirklich so richtig zu Herzen ging. Ich finde es wirklich sehr lesenswert!

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dartmauss avatar

Rezension zu "Willems letzte Reise" von Jan Steinbach

Willems Reise durch sein Leben
dartmausvor 3 Monaten

Das Cover des Buches ist der absolute Hammer und so wunderbar passend zum Buch. Der Traktor mit den Luftballons spiegelt im großen und ganzen Willems Leben wieder.


Inahlt: Für Landwirt Willem geht eine Ära zu Ende. Seine Kinder wollen den Familienbetrieb mit der Landwirtschaft nicht übernehmen. Doch kurz bevor er in den wohlverdienten Ruhestand gehen will, erhält er eine traurige Diagnose. Kurzerhand nimmt er seinen alten Lanz und begibt sich auf eine Reise quer durch Deutschland. Und diese Reise ändert so einiges an Willems Einstellung.


Meine Meinung: Der Schreibstil des Buches ist flüssig, interessant und teilweise sehr gefühlvoll. Gerade Willems Charakter wurde vom Autor sehr umfangreich und genau beschrieben. Aber auch Willems Wandlung während der Fahrt sind sehr deutlich sichtbar. Anfangs hatte ich so meine Probleme mit dem mürrischen Kauz, doch je mehr ich aus seinem Leben erfahren konnte, desto mehr habe ich ihn lieben gelernt. An vielen Stellen sind mir echt die Tränen gekommen, denn beim Blick hinter die Kulissen erkennt man, warum Willem so kauzig geworden ist. Sein Enkel Finn hingegen fand ich vom ersten Moment an toll. Sehr unbekümmert und sympathisch knackt er den Kern des alten Mannes. Wirklich eine Geschichte, die ans Herz geht und noch lange nachwirkt.


Mein Fazit: Eine sehr tiefgehende, zum Nachdenken anregende Geschichte, die ich wirklich empfehlen kann.

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Marapayas avatar

Rezension zu "Willems letzte Reise" von Jan Steinbach

Mit dem Lanz auf große Fahrt
Marapayavor 4 Monaten

Das Geräusch eines angeworfenen Treckers erfüllt mich bis heute sofort mit dem Gefühl von Heimat und Kindheit. Wie oft knatterte es morgens unter meinem Fenster und mein Opa zog mit seinem kleinen grünen Traktor los. Es war dann das Highlight, wenn ich mit ihm mitfahren durfte und später, als ich groß genug war an die Pedalen heranzureichen, durfte ich den Traktor auf dem Feld in der Spur halten, während die Erwachsenen hinter dem Pflug, der Egge oder sonstwas hinterher gelaufen sind. Nur mit den Herstellernamen hab ich es nicht so. Ich merke mir einfach nicht, welche Marke unser kleiner grüner Trecker ist. Klar kann ich einen Deere von einem Lanz, Deutz oder Fendt unterscheiden, aber ich müsste dann schon mindestens vor ihnen stehen. Finn ist da ja schon mit seinen acht Jahren ein richtiger Treckerexperte. Er kennt alle Modelle und ihre Feinheiten, und das, obwohl er zu seinem Opa gar keinen richtigen Draht hat. Wie auch? Immerhin ist seine Mutter kein großer Fan von Willem, nach dem Tod ihrer Mutter steht viel Unausgesprochenes zwischen ihnen und Besuche gab es immer nur sporadisch. Doch Marion steckt nun mitten in einem Scheidungskrieg mit ihrem Exmann und kämpft um das Sorgerecht für ihren Sohn. Das Leben wird immer teurer und sie muss Arbeitsstunden aufstocken. Da gibt es nur noch Willem und seinen Hof als Betreuungslösung für Finn. Alle leiden unter der Situation, besonders Finn will sich nicht zwischen seinen Eltern entscheiden müssen. Willem versucht seinen Enkel aufzubauen und gemeinsam bringen sie den alten Lanz Bulldog wieder auf Vordermann. Opa und Enkel schmieden einen Plan, mit dem Lanz zurück an seinen Herstellungsort zu fahren, in ein, zwei Jahren. Doch dann läuft Willem plötzlich die Zeit weg und er muss sich früher als geplant auf die Reise begeben.

Jan Steinbach hat hier ein kleines erzählerisches Schätzchen vorgelegt. Er wechselt Kapitelweise zwischen zwei eng beieinanderliegenden Zeiträumen und trennt damit Willems letzte Reise, die über Tage geht, von der Vorgeschichte zur Idee der Reise, die sicher über ein knappes Jahr erstreckt. Die Figuren sind sehr liebevoll gezeichnet, mit Ecken und Kanten. Sie erzählen von der Sprachlosigkeit zwischen Menschen, die sich lieben und den Zugang zueinander verloren haben. Jeder von ihnen ist mit sich selbst beschäftigt und tut sich schwer, die Perspektive des anderen einzunehmen. Das ist ein Phänomen, welches sich auch im digitalen Zeitalter nicht verlieren, sondern eher noch schlimmer wird.

Die Hauptfigur ist Willem und sein Lanz. Willems letzte große Fahrt ist auch eine Fahrt zu sich selbst. Von der ersten Seite an schwingt der Verlust und die Trauer um seine Frau mit. Aber als Leser erfährt man die genauen Umstände des tödlichen Autounfalls vor 17 Jahren erst nach und nach. Die Spannungen innerhalb der Familie können nur schlecht eingeordnet werden. Man erlebt Willem als alten kauzigen Bauern, der allein auf seinem Hof herumwerkelt und furchtbar einsam und verbittert scheint. Erst der Enkel Finn kann diese Mauer um Willem allmählich aufbrechen. Und während Willem durch Deutschland mit seinem alten Lanz tuckert, entspinnt sich das ganze Ausmaß seiner traurigen Familiengeschichte, die sich womöglich nun in anderer Form bei seinen Kindern zu wiederholen droht.

Willems letzte Reise ist ein sehr berührendes Buch, obwohl und gerade weil es eine ganz normale Familiengeschichte erzählt, die sich so oder ähnlich wahrscheinlich tausendfach auf der Welt zutragen könnte. Aus der Perspektive des Lebensabend wirkt die Handlung und ihre Erzählweise besonders authentisch und glaubhaft. Eine klare Leseempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar
Autoren oder Titel-Cover
Wenn du noch einmal die Gelegenheit hast, das Richtige zu tun.

Einsam und mit seiner Familie zerstritten, lebt der alte Willem auf seinem Bauernhof in Ostfriesland. Dann bringt seine Tochter ungefragt ihren Sohn Finn bei ihm unter, weil sie sich wegen ihrer Trennung nicht anders zu helfen weiß. Und sosehr sich der knurrige alte Mann auch dagegen wehrt – der bezaubernde kleine Junge erobert sein Herz. Ausgerechnet jetzt erhält Willem eine fatale Nachricht. Aber um ein Versprechen zu erfüllen, das er Finn gegeben hat, begibt er sich mit seinem alten Traktor auf eine Reise quer durch Deutschland. Schon bald wird jedoch klar, dass Willem nicht mehr lange drum herumkommen wird, sich seinen Fehlern von damals zu stellen.
Einfühlsam und berührend erzählt Jan Steinbach von den Wunden, die sich in der Geschichte jeder Familie finden, und dem Glück, endlich die richtige Entscheidung zu treffen.

Hier zur Leseprobe:  http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783352009099.pdf

Über Jan Steinbach
Jan Steinbach, geboren 1973, ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Schriftstellers, der auf einem Bauernhof nahe der niederländischen Grenze aufgewachsen ist. Nach vielen Jahren, die er beruflich in Berlin zugebracht hat, verlebte er einen Sommer in seiner alten Heimat, wo zwischen Wiesen und Kuhställen die Idee für den vorliegenden Roman entstand. »Willems letzte Reise« ist sein erster Roman als Jan Steinbach.  

UPDATE 25.04.2018: 
Im Thread "Gespräch mit dem Autor" freut sich Jan Steinbach auf eure Fragen, Anmerkungen und Eindrücke zum Buch.

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** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben
brenda_wolfs avatar
Letzter Beitrag von  brenda_wolfvor 3 Monaten
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