Jan Stressenreuter Und dann der Himmel

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Inhaltsangabe zu „Und dann der Himmel“ von Jan Stressenreuter

Ein schwuler Engel namens Rafael versucht für Marco den Mann fürs Leben zu finden. Zusammen reisen die beiden quer durch Deutschland und erleben dabei die skurrilsten Abenteuer. Doch im Laufe der Reise merkt Marco, dass Rafael noch ganz andere Dinge im Schilde führt.

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    Und dann der Himmel
    j125

    j125

    23. April 2015 um 19:12

    Inhalt: Marco ist Mitte 30 und eigentlich ein ganz normaler Typ. Er kellnert, arbeitet als Synchronsprecher und hat bisher den Mann fürs Leben noch nicht gefunden. Als er kurz Weihnachten ein Stoßgebet zum Himmel schickt, ändert sich sein Leben plötzlich. Aber woher soll er denn auch wissen, dass der Herrgott persönlich sein Gebet (das eigentlich keines war) erhört und ihm Rafael, einen richtigen schwulen (!) Engel, schickt? Rafael soll ihm nun helfen und macht eigentlich viel mehr kaputt als wieder ganz, oder doch nicht? Meine Meinung: Das Buch stand schon jahrelang auf meiner Wunschliste, ich glaube, es ist irgendwann mal durch eine Radiosendung darauf gelandet. Ich meine, ein schwuler Engel?! Klingt schon abgefahren, aber macht auch neugierig. Das Cover fand ich auch immer wahnsinnig toll und so musste das Buch nun endlich endlich bei mir einziehen. Mir fällt es wahnsinnig schwer das Buch zu beschreiben und auch zu rezensieren, weil ich das Gefühl habe, es enthält eine tiefere Ebene, die ich vielleicht gar nicht vollständig begriffen habe. Ich muss das Buch einfach nochmal lesen und zwar dann, wenn es nicht gerade sieben Uhr morgens in der Deutschen Bahn ist. Die Charaktere sind ziemlich skurril, aber nicht so, dass es künstlich oder zu aufdringlich wirkt. Das fängt schon bei Marco an, der sich als Synchronsprecher für steppende Ananasdosen ein Zubrot verdient und mangels Kreativität alle seine Hamster Fridolin nennt und sie durch nummeriert. Aktuell lebt Fridolin der XIV bei ihm. Ansonsten lebt Marco mit drei Mitbewohnern in einer Wohnung, hat eine Schwester die immer alles besser kann und besser weiß als er und zusätzlich noch zwei nervige Kinder hat und seine Eltern... na ja man muss sie alle einfach kennen lernen. Die Handlung ist wirklich interessant und unterhaltsam. Was genau Rafael auf der Erde soll und was er und Marco so unternehmen, sollte man wirklich selbst lesen. Jedes Wort wäre zu viel und gleichzeitig zu wenig. Sie erleben auf jeden Fall einiges, manches ist sehr lustig, anderes eher zum Nachdenken, aber es ist keineswegs langweilig. Kurz: Man wird bestens unterhalten. Trotzdem gibt es auch zwei Punkte dir mir nicht gefallen haben. Nennt mich spießig, aber ich mag es absolut nicht, wenn in Büchern gekifft wird und Kinder geschlagen werden, ohne das es kritisch betrachtet wird. Die Charaktere sind zwar nicht dauern high und die Kinder werden auch nicht verprügelt, aber sie bekommen eine Ohrfeige wenn sie weinen und das find ich halt nicht okay, weil es in dem Buch als „normal“ rüber kommt. Den zweiten Punkt zu erklären ist gar nicht so einfach ohne zu spoilern, aber ich werde versuchen es so Allgemein aber verständlich wie möglich zu halten. Rafael soll Marco helfen, sprich aus ihm einen besseren Menschen machen. Dieser Aspekt ist auch vollkommen in Ordnung, aber jeder Mensch hat doch seine Grundsätze. Sei es nicht zu lügen, niemals nach Alkoholkonsum Auto zu fahren oder einen Seitensprung nicht zu verzeihen. Dass Rafael so konsequent versucht Marcos Grundsätze zu ändern fand ich irgendwie... blöd. Letztendlich waren diese Grundsätze vielleicht nur eine Art Vorwand und Marco hat sich nicht nett verhalten und er hat Fehler gemacht und die Geschichte funktioniert nicht, ohne das Marco über seinen Schatten springt. Dennoch, ich finde es nicht richtig, die Grundsätze eines Menschen so ändern zu wollen. Es geht ja nicht um so eine banale Tatsache wie gestreift und kariert trägt man nicht zusammen oder so. Fazit: Tolle Charaktere und unterhaltsame Handlung, mit ein paar – für mich! - grenzwertigen Aktionen.

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  • Rezension zu "Und dann der Himmel" von Jan Stressenreuter

    Und dann der Himmel
    DunklesSchwesterlein

    DunklesSchwesterlein

    01. September 2007 um 02:52

    Kurzbeschreibung (Amazon): Nie wieder wird er einen Stoßseufzer zum Himmel schicken, schwört sich Marco, Aushilfskellner und Synchronsprecher für steppende Ananasdosen. Aber es ist schon zu spät, denn nun hat er Rafael am Hals, der sein Leben durcheinander wirbelt und auch noch behauptet, ein schwuler Engel zu sein. Außerdem ist er nicht davon abzubringen, Marco den Mann fürs Leben zu suchen. Wieso er Marco dazu mit seiner ungeliebten Familie, einem Hamster und einer deutschen Dogge namens Adolf in einem VW-Bus kreuz und quer durch Deutschland kutschieren muss, will Rafael ihm natürlich nicht verraten. Und dann ist da auch noch Finn, Marcos letzter Freund, der ihn nicht einmal in seinen Träumen in Ruhe lässt. Mit seinem dritten Roman „Und dann der Himmel" beweist Jan Stressenreuter erneut sein Talent für skurrile Charaktere und überraschende Perspektivenwechsel. DunklesSchwesterleins Meinung: Ich bin über dieses Buch zuerst mal nur über das Cover gekommen und ich habe es auch rein zufällig entdeckt. Ich gebe es zu. Der Klappentext hat mich allerdings sofort davon überzeugt, dass es eines der Bücher ist, die ich höchstwahrscheinlich in einer, maximal 2 Nächten lesen werde und das mich mit Augenringen in der Arbeit erscheinen lassen wird. Und ich hatte recht. Jan Stressenreuter, steht Chris Moore nichts nach. Auf humorvolle und ironische Weise hält er dem Leser den Spiegel vor und lässt ihn auf diesen Seiten eine der wichtigsten Lektionen für zwischenmenschliche Beziehungen lernen: "Was verzeihen wirklich bedeutet". Und das ohne je den Zeigefinger zu erheben, oder besserwisserisch zu wirken. Mario, Rafael und Adolf die Dogge, sind 3 Perönlichkeiten die ich in meinem Bücherregal nicht mehr missen möchte. Und sollte vor mir je ein gutaussehender, dunkelhaariger Typ auftauchen und verkünden: "Ich bin der Erzengel Rafael, Schätzchen!" werde ich ihn mit Strohsternen und Schokonikolaus empfangen und mich auf das lustigste, abenteuerlichste und schrägste Weihnachten meines Lebens gefasst machen.

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