Jan Wagner Achtzehn Pasteten

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Inhaltsangabe zu „Achtzehn Pasteten“ von Jan Wagner

Jeder Schriftsteller lebt gefährlich, doch wer Lyrik schreibt, geht ein besonderes Wagnis ein. Nirgends offenbart sich ein Nichtgelingen gnadenloser und vor allem auf den ersten Blick als im Gedicht. Andererseits ist es auch keiner anderen literarischen Gattung gegeben, so unmittelbares Glück zu erzeugen. Mit Achtzehn Pasteten legt Jan Wagner seinen dritten Lyrikband vor und beschert dem Leser damit höchsten Genuss. Unüberbietbar lässig bedient sich der poeta doctus unter den Dichtern seiner Generation einer kunstvollen Formensprache und erschafft dabei seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Ton. Federnde Eleganz verbindet sich in Wagners Gedichten mit minimalistischer Präzision - egal ob er sich spielerisch dem großen Pierre de Ronsard anverwandelt, eine Landschaft beschwört oder einen Teebeutel besingt. Es bleibt dem Leser selbst überlassen, ob er sich an der versonnenen Klugheit, der sprachlichen Schönheit der Achtzehn Pasteten erfreut - oder einfach an den vielen, vielen auf engstem Raum erzählten Geschichten.

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  • Rezension zu "Achtzehn Pasteten" von Jan Wagner

    Achtzehn Pasteten

    SV

    15. April 2009 um 15:35

    Jan Wagner benutzt gerne klassische Strophenformen und erzeugt damit ein "klassisches Gedichtbild" Recht entlegene Figuren, Themen, Geschehnisse werden bedichtet (Teil 2 – 18 Pasteten – aus dem Tagebuch von Pepys entnommenes Zitat über einen Hochzeitstag, den 18., an dems eben 18 Pasteten gab) Anmerkungen sind nötig, sonst befürchtet der Dichter wär Verständnis schwierig. Ich erinnere mich an einen Spruch eines Journalisten nach einer Lesung: „Er ist so gebildet!“ Beeindruckend also die Themenvielfalt, die Objekte und Personen dieser Gedichte. Sicher einer der meistgepriesenen jüngeren Lyriker – das verhindert mir ein wenig den Zugang – aber man spürt sofort, nach wenigen Zeilen: ein wirklicher Dichter. Einmal wird vielleicht auch das Suchen in etwas bildungshuberisch klingenden, weit entfernten Bereichen nicht mehr nötig sein, aber nach so einer Zeile verzeiht man eh alles: schafe sind wolken, die den boden lieben. der schäfer liebt marie. streut nüsse auf den hang, souffliert die drei berühmten worte. Er gehört zu den Interessantesten, und, man muß es so schlicht sagen: den Besten, vielleicht ein Bleibender für lange Zeit.

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