Antonio im Wunderland

von Jan Weiler 
3,9 Sterne bei422 Bewertungen
Antonio im Wunderland
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kerstin71s avatar

Auch ein schönes Büchlein, aber Maria ihm schmeckt´s nicht fand ich noch besser.

Kelo24s avatar

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Inhaltsangabe zu "Antonio im Wunderland"

„Antonio gönnt sich eine Reise nach New York – Da müssen Sie einfach dabei sein!“ (Brigitte) Der italienische Gastarbeiter Antonio Marcipane hat alles erreicht: Er besitzt ein Reiheneckhaus, ein schönes Auto und vier Dutzend Krawatten. Seine Töchter haben deutsche Männer geheiratet, jetzt wartet eigentlich das entspannte Rentnerdasein auf ihn. Wenn da nicht noch ein unerfüllter Traum wäre: Amerika. Und sein Schwiegersohn muss mit. Die großartige Fortsetzung des Bestsellers „Maria, ihm schmeckt’s nicht“.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499332562
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2005 bei Der Hörverlag erschienen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie der Vorgänger...
    Nicht so gut wie der Vorgänger...

    Da ich "Maria ihm schmeckt's nicht" zu meinen Lieblingsbüchern zähle war es natürlich klar, das der Nachfolger "Antonio im Wunderland" auch gelesen werden muss. Leider konnte mich dieser nicht ganz so überzeugen.

    Inhalt:
    Jan's Schwiegervater Antonio Marcipane hat das Rentenalter erreicht und will sich nun einen großen Wunsch erfüllen: Amerika! Zusammen mit Jan und seinem besten Freund Benno reisen sie in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und schaffen es immer wieder, Chaos á la Antonio zu schaffen.

    Meine Meinung:
    Wie im Vorgänger überzeugt Jan Weiler mit einer unglaublichen Leichtigkeit und viel Humor. Antonio Marcipane ist ein Charakter, den man einfach ins Herz schließen MUSS und auch der Rest der italienischen Familie ist wieder großzügig vertreten. Doch dieses mal lernen wir auch eine andere Seite von Antonio kennen, denn auch wenn er ein herzensguter Mensch ist und im Grunde nichts Böses will, schafft er es immer wieder seine Mitmenschen mit seiner einzigartigen Art in den Wahnsinn zu treiben. Dieses Mal ist seine Tochter Sara - Jan's Frau - nicht gut auf ihn zu sprechen ist und es werden Geschichten erzählt, die Antonio in weniger gutem Licht dastehen lassen.
    "Maria ihm schmeckts nicht" basiert zum größten Teil auf wahren Begebenheiten. Dass das bei "Antonio im Wunderland" nicht der Fall ist merkt man deutlich, da die Geschichte zum Teil etwas zu abgefahren wird. Das ist auch der Grund warum ich 2 Sterne abgezogen habe. Diese locker-leichte Gefühl, dass ich beim Lesen von Maria ihm schmeckts nicht hatte - das war nicht da.
    Es war gut - ja. Und es hatte auch diesen tollen Humor. Doch das gewisse Etwas hat einfach gefehlt.

    FAZIT:
    Auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben. Ganz einfach weil ich die Geschichte und die Charaktere rund um "Maria ihm schmeckts nicht" geliebt habe und es immer noch tue. Wem es auch so geht, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

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    TrenchcoatGirls avatar
    TrenchcoatGirlvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch reicht nicht an seinen genialen Vorgänger "Maria, ihm schmeckt's nicht", ist aber trotzdem schön!
    Das Buch ist schön, reicht aber nicht an seinen genialen Vorgänger "Maria, ihm schmeckt's nicht"

    Das Buch reicht nicht an seinen genialen Vorgänger "Maria, ihm schmeckt's nicht", im Gegenteil zu dem, was ich von vielen gehört habe. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht, Antonios Abenteuer zu lesen.

    (***Achtung Spoiler***)

    Eins hätte sich aber Jan Weiler sparen können: das Treffen mit Robert de Niro und die luxuriöse Suite, die dieser ihnen zur Verfügung gestellt hat, sowie auch die Überraschung am Flughafen, wo sie Business Class Plätze reserviert bekommen haben. Musste nicht sein.

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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor 3 Jahren
    Robert de Niro des Ruhrgebiets

    Der italienische Gastarbeiter Antonio Marcipane hat alles erreicht: Er besitzt ein Reihenendhaus, ein schönes Auto und vier Dutzend Krawatten. Seine Töchter haben deutsche Männer geheiratet, und jetzt wartet ein entspanntes Rentnerdasein auf ihn. Wenn da nicht noch ein unerfüllter Traum wäre: Amerika. Da muss er hin - und sein Schwiegersohn muss mit. Nach dem Bestseller "Maria ihm schmeckt's nicht" der zweite Band über ein italienisches Gastarbeiterschicksal in Deutschland.

    Meine Meinung:
    Bis dahin kannte ich Jan Weiler nicht und auch nicht "Maria ihm schmeckts nicht" und ich muss sagen das macht auch nichts den auch ohne den ersten Band zu kennen kann man dieses Buch gut lesen. Allerdings wer das erste Band kennt, der kennt vielleicht die Eigenheiten von Antonio schon etwas besser und ist dadurch im Vorteil. Trotzallem habe ich mich köstlich amüsiert und konnte das Buch nicht mehr weglegen. An manchen Stellen wünschte ich mir sogar dabei gewesen zu sein z. B. als er Robert de Niro traf. Da ich ja gelesen habe das Jan Weiler wirklich einen ital. Schwiegervater hat, weiß ich nicht was ich ihm wünschen soll ob er so ist wie Antonio oder lieber nicht? Wer gerne mehr vom Alltag eines ital. Gastarbeiters auf der Reise nach USA erfahren will der ist bei diesem Buch richtig.
    Und die 272 Seiten entschädigen einen auch durch viel Humor.

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    Ingrid-Konrads avatar
    Ingrid-Konradvor 3 Jahren
    Fortsetzung ganz anders

    Wer eine Fortsetzung im gleichen Stil wie Maria ihm schmeckt's nicht erwartet, wird hier eines anderen belehrt. Antonio fährt in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der italienische Hintergrund des ersten Bandes war sicherlich ergiebiger. Doch die Erlebnisse Antonios als italienischer Fremdkörper im amerikanischen Wunderland sind einfach köstlich komisch. Und beileibe keine Enttäuschung. Dank der genialen Art Jan Weilers die Dinge zu beobachten und für uns in die richtigen Worte zu verpacken. 


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    Callsos avatar
    Callsovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Jan Weiler hat so eine ganz eigene Art - lesenswert!
    Als man noch von Gastarbeitern sprach....

    Jan Weiler ist schon ein sehr ulkiger Autor. Bei "Antonio" stellt er dies erneut unter Beweis. Die Geschichte des Italieners Antonio, der nach langen Jahren der Arbeit in Deutschland endlich in den Ruhestand geht. Doch mit der Ruhe ist es für sein Umfeld vorbei. Der etwas senile, aber agile Selfmade und Hobbymanager versucht mit sich und der Umwelt so gut wie es geht klar zu kommen. Sehr gut, dass der verständnisvolle Schwiegersohn reichlich Hilfestellungen gibt, so auch beim Trip nach New York.

    Weiler ist für mich nicht der klassische Romanautor. Es sind vielmehr kleine Geschichten, Anekdoten, die er uns häppchenweise präsentiert. Dabei ist viel Witz, Sprachwitz, viel Ironie und viel kluger Humor dabei. So ein wenig Satire, viel Zeitgeist und der der Gesellschaft vorgehaltene Spiegel, bei dem man (eigene oder fremde) Verhaltensmuster wiedererkennt, all das rundet das Buch ab.

    Sehr fein...

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    julikind65s avatar
    julikind65vor 6 Jahren
    Rezension zu "Antonio im Wunderland" von Jan Weiler

    Die nicht weniger geniale Fortsetzung von "Maria , ihm schmeckt's nicht!" - Antonio im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gemeinsam mit Schwiegersohn und wortkargem Freund, der Rauchverzehrer sammelt... Und dann treffen sie auch noch auf einen waschechten Superstar!!! Einfach super!!! Ich habe Tränen gelacht!!!

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    LimaKatzes avatar
    LimaKatzevor 6 Jahren
    Rezension zu "Antonio im Wunderland" von Jan Weiler

    Bei der Fortsetzung von „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ darf ebenfalls herzlich gelacht werden. Antonio Marcipane, ehemaliger Gastarbeiter in Deutschland und inzwischen im wohlverdienten Ruhestand, möchte sich einen Traum erfüllen und endlich mal Amerika sehen. Und wer muss mit? Natürlich sein zu Recht sehr skeptischer Schwiegersohn Jan. Gemeinsam mit Benno, einem Freund Antonios, geht es also zu Dritt nach New York auf die Suche nach einem alten Schulfreund Antonios, weil dessen Dienste in seiner alten Heimat Italien benötigt werden. Der Gesuchte ist als Jugendlicher ausgewandert und inzwischen angeblich ein berühmter Architekt. Selbstverständlich läuft eine Reise mit Antonio Marcipane nicht ganz ohne Katastrophen ab.
    Ein witzig geschriebenes Buch, welches auch unabhängig vom oben genannten Vorgänger gelesen werden kann. Antonio Marcipane muss man einfach gern haben. Wobei ich aber zugeben muss, manches erschien mir in dieser Geschichte dann doch zu übertrieben, mir persönlich hat „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ besser gefallen.

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    Aronics avatar
    Aronicvor 6 Jahren
    Rezension zu "Antonio im Wunderland" von Jan Weiler

    In seinem 2. Buch erzählt Jan Weiler wieder mehr von Antonio Marcipane, seinem italienischen Schwiegervater. Nachdem dieser in Rente gegangen ist, möchte er sich einen langgehegten Traum erfüllen. Nach jahrelangen Ferienreisen nach Italien zu seiner Familie, möchte Antonio einmal nach New York. Zusammen mit seinem Freund Benno und seinem Schwiegersohn macht er sich auf die Reise und wird ersteinmal am Flughafen vom Sicherheitspersonal gestoppt. Ähnlich turbulent verläuft auch der Aufenthalt in New York. Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmt, wie Jan Weiler seinen Schwiegervater beschreibt, möchte man nicht mit ihm tauschen. Alles in allem ein sehr kurzweiliges Buch, aber "Maria ihm schmeckt´s nicht" hat mir persönlich besser gefallen.

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    gsts avatar
    gstvor 8 Jahren
    Rezension zu "Antonio im Wunderland" von Jan Weiler

    Dies war mein erstes Buch von Jan Weiler. Es wurde mir als "sehr gut" empfohlen. Was es gehalten hat? Ich konnte mehrmals lauthals lachen, oft schmunzeln und hatte nach jeder Leseepisode gute Laune. Das ist schon sehr viel.

    Warum ich diesem Buch trotzdem nur drei Punkte gebe? Manches ist einfach zu dick aufgetragen. Zum Beispiel das Treffen mit Robert de Niro. Der war so begeistert, einen Landsmann kennenzulernen, dass er ihm gleich seine Hotelsuite zur Verfügung stellte und alle Kosten übernahm. Da blieb mir das Lachen im Hals stecken.

    Die meisten anderen Kapitel sind noch nachvollziehbar. Jan Weiler schreibt sehr bildhaft. Beim Lesen hat man das Gefühl, einen Film zu sehen. Man hört Antonios Kauderwelsch, man begreift seine Einstellung zum Leben. Und man genießt seine italienische Verwandtschaft - froh, nicht dazu zu gehören.

    Der Autor bedient Klischees, egal ob es sich ums Münchener Oktoberfest handelt oder um den sturen Rauchverzehrerliebhaber Benno aus Krefeld. Er beobachtet genau, was bei der Flugplatzabfertigung alles schiefgehen kann und schildert ein preiswertes Hotel in New York so, dass man beginnt, sich zu kratzen. Ja, er kann schreiben.

    Ich habe das Buch gern gelesen. Aber anschließend war in mir eine gewisse Leere. Mir fehlte die Quintessenz dieser Lektüre. Vielleicht werde ich mich hie und da noch schmunzelnd an Antonios Eigenarten erinnern, aber wirklich "eintauchen" kann ich in dieses Buch nicht.

    Es kommt eben immer darauf an, was man von der Lektüre erwartet...
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Antonio im Wunderland" von Jan Weiler

    Eine tolle Fortsetzung der italienischen Klitschees.

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