Jan Weiler Im Reich der Pubertiere

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Inhaltsangabe zu „Im Reich der Pubertiere“ von Jan Weiler

Pubertiere bewohnen am liebsten schlecht belüftete Räume, in denen sich Müllberge türmen. Prägnant sind vor allem ihre im Bett oder auf dem Sofa liegende Lebensweise, ihre langsamen Bewegungen und die imposanten Ruhephasen, auch beim Sprechen. Signifikant erscheinen die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Vertretern dieser Art: Während das weibliche Pubertier durch eine Vielzahl verstörender Eigenschaften auf sich aufmerksam macht (darunter maßloser Konsum von allem Möglichen, der Erhaltung der Art nicht dienliche Partnerwahl, unverständliches Monologisieren und multiples Dauermeckern), verbringt das Pubertier-Männchen seine Lebenszeit im Wesentlichen mit drei fast lautlosen Tätigkeiten: Essen, Müffeln - und Zocken. Das klingt alles schlimm, schlimm, schlimm. Doch ohne Pubertiere wäre das Leben arm und öde. Und das Haus zu still und zu leer. Haben Sie auch ein Pubertier zu Hause? Oder gar mehrere? Dann lesen Sie dieses Buch!

kurzweilig, unterhaltsam, amüsant wer ein Pubertier im Haus hat, erkennt manches wieder

— Taluzi
Taluzi

Der Alltag ist gut beschrieben. Witzig und gute Szenen.. man kann mit der Familie mitleben...nur das Buch ist für mich etwas zu klein.

— Vero-KAa
Vero-KAa

Sehr lustig und meines Erachtens nach geistreich! Keine stumpsinnige Comedy. Sehr zu empfehlen!

— Frauelein_S8
Frauelein_S8

Ich habe so einige Verhaltensweisen meiner Geschwister und auch von mir wiedererkannt! Wahrheitsgetreu und echt lustig! :D

— iibook
iibook

Hab ich mir mehr von erwartet, die Geschichten schwanken deutlich, mein Humor hat es nicht so getroffen...

— melcherroy
melcherroy

Witzig und kurzweilig

— Linker_Mops
Linker_Mops

Sehr lustig! Auch für mich als Pubertier!

— MagaFrick
MagaFrick

Dünnes Buch welches schnell gelesen ist mit witzigen Storys

— Schoensittich
Schoensittich

Erlebnisse mit den Pubertieren mit einem Augenzwinkern erzählt.Ein Muss für alle Pubertierhalter

— melusina74
melusina74

Super für die Lachmuskeln. Ein Spaß für alle, die Pubertiere zu Hause haben oder sich an die eigene Pubertät ereinnern.

— KatjaZuz
KatjaZuz

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  • Nicht ein Pubertier im Haus - nein! - nun sind es zwei

    Im Reich der Pubertiere
    Taluzi

    Taluzi

    23. July 2017 um 08:39

    Nun ist es soweit. Der Forscher oder Versuchsleiter, wie Jan Weiler sich gerne in seinem Buch „Im Reich der Pubertiere bezeichnet, hat ein weiteres Objekt, nämlich seinen Sohn Nick. Nach Carla ist nun auch Nick in der Pubertät angekommen. Amüsant und kurzweilig erzählt der Autor aus seinem Leben mit dieser besonderen Gattung. Schnell stellt er fest, dass Pubertiere gerne in schlecht belüfteten Zimmern mit großen Müllbergen hausen. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Pubertieren. Männliche erzählen gerne anzügliche Witze, obwohl sie sonst eher schweigen und zocken. Dagegen monologisieren oder meckern die weibliche Spezies ständig, wenn sie nicht gerade shoppen sind. Leser, die auch ein oder mehrere Pubertiere Zuhause haben werden einiges Wiedererkennen. Durch die ironische und amüsante Schreibweise von Jan Weiler werden sie in Zukunft das ein oder andere nervige Detail der Pubertät vielleicht mit anderen Augen sehen und es mit einem Lächeln und dem Gedanken „ich bin nicht allein mit ihnen“ besser ertragen können. Den so schlimm es manchmal scheint, ohne die Pubertiere wäre das Leben um einiges ärmer.

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  • im Reich de Pubertiere

    Im Reich der Pubertiere
    Vero-KAa

    Vero-KAa

    21. June 2017 um 11:18

    Sehr auf den Punkt gebracht wer pubertierende Kids hat. Kann sicher mit fühlen und lachen...

  • Das Pupertier – es lebt weiter!

    Im Reich der Pubertiere
    Nil

    Nil

    02. May 2016 um 11:15

    Wenn einer gut über die Auswüchse der pubertieren Jungtiere schreiben kann, dann ist es Jan Weiler! Schon in dem ersten Sammelband seiner Kolumne ‚Mein Leben als Mensch‘) auf seiner Website: www.janweiler.de) war so kurzweilig gute Unterhaltung, da muss der geneigte Leser natürlich auch zum Folgeband greifen. Und wird belohnt! Es geht weiter im Leben des Pupertiers und nun pubertiert auch der Bruder! Es ist köstlich wie hier eine Anekdote nach der anderen aus dem Leben der Familie erzählt wird. Ganz großes Tennis…wobei das wahrscheinlich auch keiner mehr sagt… ;0) Es geht um die Einspannung von Vätern auf Festen, wer wann bis wohin gefahren werden darf, wie Peinlich die Alten sind, was die Pupertiere zum Platzen bringt und vieles vieles mehr. Trotz allem Humor finde ich das Nachwort gelungen in dem Jan Weiler noch mal Ernst darauf hinweist wie schwer es die Jugendlichen heutzutage haben. Als Ausgleich ein wunderbarer Schlussakt. Fazit: Wenn sie Kinder haben: UNBEDINGT LESEN, wenn sie keine Kinder haben: auch UNBEDINGT LESEN. Ein wunderbares Bändchen zum Lachen!

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  • Die Pubertiere sind zurück!

    Im Reich der Pubertiere
    Schassi

    Schassi

    04. April 2016 um 18:03

    Ich habe schon den Vorgänger “Das Pubertier” geliebt. Die kurzen, knackigen Geschichten über Teenagermarotten sind einfach zum Schießen! Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, als ich das neue Buch im Neuerwerbungsregal der Bibliothek entdeckt habe (wo es aufgrund des winzigen Formates leider etwas unterging). Mittlerweile ist das weibliche Pubertier 18, hat Abi und wird erwachsen. Doch bis es soweit ist, passieren viele skurrile Dinge im Hause Weiler. Papas geklauter Rasierschaum, Telefonzentralenatmosphäre und Aufräumfaulheit sind nur drei Ausprägungen der weiblichen Charaktereigenschaften eines übellaunigen Teenagers.Jan Weiler erzählt wieder mit viel Witz, spitzer Zunge und sicherlich auch der ein oder anderen Übertreibung, welche Eskapaden diesmal auf das Konto seiner Kinder gehen. Mittlerweile ist auch Nick im Pubertieralter angekommen und wird auf die Schippe genommen. Er klingt wie ein Dudelsack, wächst wie ein Schnittlauchhalm und futtert wie ein Maurer nach der Doppelschicht. (S. 8) Im Gegensatz zu seiner kommunikativen Schwester hört man von ihm nicht viel. Dafür macht sich das Teenageralter bei ihm auf andere Weise bemerkbar: durch vor-sich-hingammeln, mangelnde Körperhygiene und versaute Witze zum Beispiel. In 24 kurzen Geschichten widmet sich Weiler dem Verhalten seiner Kinder. Alle Kapitel sind unterhaltsam und witzig. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Viel eher sollte man beim Lesen aufpassen, nicht durch lautes Lachen unangenehm in der Öffentlichkeit aufzufallen. In manchen Geschichten habe ich sogar mein früheres Ich wiedererkannt und konnte herrlich schmunzeln. Besonders schön fand ich die Geschichte, in der Weiler versucht, seine Tochter durch perfide Tricks und geschickte Manipulation wieder mit ihrem Exfreund zusammenzubringen. Vater und Ex-Schwiegersohn haben sich immerhin so gut verstanden, dass der Junge es so manches mal gar nicht bis ins Zimmer der Tochter geschafft hat, weil er viel lieber mit Schwiegerpapa Fußball geguckt hat. Schön fand ich auch die Geschichte über die Abiturfeier der Tochter. Am Sektstand eingeteilt muss Weiler so manch pathetische Rede über sich ergehen lassen und betrinkt sich ganz unabsichtlich so sehr, dass er am Ende zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Einfach herrlich! Wer wissen möchte, welche kreative Methoden des Spickens heute in der Schule angesagt sind, wird hier auch aufgeklärt. Auf welche Ideen die Schüler kommen, um sich Lernstress zu ersparen – sehr kreativ. Ich konnte herzhaft lachen! Ganz oft sind die modernen Medien Thema der Geschichten. Vom Minecraft-zockenden Sohnemann, über das Schulreferat, das bis morgen fertig sein muss (natürlich ohne Wikipedia), oder dem Quizduell  mit einem heißen Typen namens Pussylover2005 (hinter dem sich natürlich nur Matthias Schweighöfer höchstpersönlich verbergen kann) bis hin zur Telefonseelsorge für gefühlsgebeutelte Mädels ist alles dabei. Neben all dem Witz bleibt aber auch Platz für etwas Melancholie. Kindermöbel, Lieblingsbands und Kuscheltiere werden irgendwann ausgemistet. Und so wird auch der Herr Papa traurig beim Gedanken daran, eines Tages vielleicht auf dem Abstellgleis zu landen, wenn die Kinder ausziehen. Bis es soweit ist, hoffe ich aber noch auf viele lustige Geschichten. Gerne über Nick, der ja jetzt im besten Pubertieralter ist. Und ich bin mir sicher, dass es auch über Carla noch viel zu erzählen gäbe. Zitate: “Heute Morgen stand eine frische Dose Rasierschaum vor meinem Spiegel. Gut, es ist natürlich kein richtiger Rasierschaum, sondern Beinchenschaum für Sechzehnjährige. Aber die Geste finde ich rührend. Und ich rieche jetzt wie eine frisch rasierte, achtundvierzig Jahre alte Mango.” (S. 14) “Er stand barfuß vor mir. (…) Er ist jetzt dreizehn Jahre alt, aber seine Füße sind schon siebzehn. Hoffentlich ruckelt sich das irgendwann wieder zurecht. Oder unser Sohn ist ein Hobbit.” (S. 30) Jan Weiler ist übrigens noch bis Anfang 2017 auf Lesereise. Ich bin mir sicher, dass es sich lohnt. Genauso sicher bin ich mir, dass sich als Alternative zum Buch auch das Hörbuch lohnt. Die Geschichten sind genau das Richtige für eine langweilige Autofahrt. Vom Preis des Buches bin ich allerdings etwas abgeschreckt. Zwar beinhaltet es tolle Illustrationen, ist fest gebunden und enthält ein Lesebändchen, aber dennoch frage ich mich, ob es ein Taschenbuch – womöglich eins, das beide Pubertier-Bücher zusammenfasst – nicht auch getan hätte.Aber zum Verschenken oder Schwelgen in Erinnerungen an die eigene Jugend ist dieses kleine Büchlein trotz des hohen Preises sehr zu empfehlen. Von mir gibt es für dieses rundum gelungene und sehr witzige Buch volle Punktzahl. Fazit: Die Pubertiere sind zurück! Diesmal sind sie zu zweit und lassen garantiert kein Auge trocken. Zum Verschenken an teenagergeplagte Eltern oder zum Schwelgen in der eigenen Jugend ist dieses Buch das Richtige für Zwischendurch. Lachgarantie inklusive! Diesen Familienirrsinn sollte man sich nicht entgehen lassen.  

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  • Die Pubertiere sind wieder los...

    Im Reich der Pubertiere
    nicigirl85

    nicigirl85

    27. February 2016 um 14:33

    Nachdem mir bereits "Das Pubertier" sehr gut gefiel, freute es mich ungemein, dass es eine Fortsetzung gibt und begann voller Vorfreude mit dem Lesen. Die Geschichte spiegelt das Leben der Versuchsobjekte Carla und Nick wider, die ihrem Vater, dem Versuchsleiter, das Leben nicht gerade leicht machen. Doch ein Alltag ohne Pubertiere wäre doch als Erwachsener kein richtiges Leben, oder? Jan Weiler beleuchtet in diesem zweiten Teil weitere Episoden aus dem Leben der Pubertiere, die so unheimlich komisch sind und zudem an die eigene Jugend erinnern, dass man beim Lesen einfach immer nur wieder schmunzeln und herzhaft lachen muss. Das Buch bietet diverse Geschichten, die man unabhängig voneinander lesen kann. So hat man für Zwischendurch immer herrlich kurzweilige Lektüre. Der Autor zeigt mit diesem Buch, dass die Pubertät zwar nicht leicht ist, aber sowohl von den Eltern als auch den Jugendlichen irgendwie überstanden werden muss und dass dies durch Kompromisse deutlich einfacher geht. Fazit: Amüsante Lektüre, die ich gern jedem ans Herz legen möchte. Dieses Buch kann man immer wieder lesen. Einfach herrlich!

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  • Unterschiedliche Reifegrade auf Kollisionskurs und/oder in Ellipsen

    Im Reich der Pubertiere
    thursdaynext

    thursdaynext

    „Im Reich der Pubertiere“ Für alle die ein, oder mehrere Pubertiere, wie Weiler sie so schön nennt, zuhause haben ein Wellness Buch, das Humor und damit Nerven stärkt. Sind doch die kurzen Geschichten die der Autor hier berichtet zwar leicht überspitzt, in der Kernaussage aber unbedingt von höchstem Wahrheitsgehalt, wie man bei eigenen Studien selbst unschwer herausfindet. Bereits im ersten Band, in dem er mit nur einem Pubertier seinen Lebensraum teilen durfte reizt „Im Reich der Pubertiere“ die Lachmuskeln des Lesers aufs Äußerste und auch hier kann man sich an Weilers ausgesuchter Sprache und feinem Stil gütlich tun, erinnert er doch manchmal an Bernhard Grzimek – allerdings in modernerer Form – der sich ins Reich der wilden Tiere begibt . Bei allem Vergnügen, der Mann kann auch ernsthaft, so zu lesen in seinem Nachwort, dass bei mir für mehr Verständnis angesichts der Verhaltensweisen dieser Spezies - die auch in meinem Haushalt ihr Wesen treibt - hervorrief. Sich dies immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, vor allem wenn das eh schon langsam nachlässig wird ist hilfreich und rückt die Perspektive wieder zurecht. Doch in erster Linie dominiert das pure animalische Vergnügen die Schmökerei in Herrn Weilers amüsanten liebevollen Erzählungen aus "dem "Pubertierlabor" . Besonders die Geschichten "In der Hühnerbrühe" und "Ich bin Ed Stark" fanden großen Anklang, auch bei den jugendlichen Mitbewohnern; daran festzustellen, dass sie sich tatsächlich laut vorlesen ließen, ohne protestierend den Raum zu verlassen. Im Gegenteil, die unschönen Seiten der nicht allzu lange zurückliegenden Kindheit holten uns ein. Lasen wir zwar, außer Comics , alles liebend gerne und viel vor, fürchteten aber die gnadenlose Bitte um WIEDERHOLUNG , weil es unsäglich langweilig ist, ein und dasselbe Buch hunderfünfundzwanzigtausendmal vorlesen dürfen zu müssen. Mittlerweile lechzen wir danach vorzulesen zu dürfen, die Chancen sind aber normalerweise äußerst gering und extrem rar geworden. Geduld und Vertrauen gepaart mit spaßig wortwitzigem Humor zeichnen das wunderbare Bändchen aus, das in jeden Teenagerhalterhaushalt gehört. Allein die Titel der Histörchen locken: "Die Tyrannentheorie", "Rauchende Raupen", "Hart wie Butter", "Boywerdung", "Sex und Poesie" und "Krasse Sugillation" (ja, man kann auch noch Neues lernen. Somit ist Jan Weilers kleine, lieblich illustrierte Sammlung kurzer häuslicher und pädagogischer Momente eine wunderbare Ergänzung und Erweiterung zum "Handbuch für Görenbesitzer" ;) Fazit: Unverzichtbarer Begleiter für Teenager Eltern. Wirkt der merkelisierung der Mundwinkel entgegen und erhöht die Lachkompetenz

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