Jan Weiler Kühn hat Ärger

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Inhaltsangabe zu „Kühn hat Ärger“ von Jan Weiler

Die Sonne geht auf, es regnet, oder es schneit. Aber im Grunde startet jeder neue Tag mit derselben Chance. So sieht Martin Kühn es jedenfalls, an guten Tagen. In letzter Zeit allerdings hatte er eher selten gute Tage, seine Frau Susanne benimmt sich seltsam, und er selbst ist dabei, einen amourösen Fehltritt zu begehen. Auch der heutige Tag beginnt wechselhaft, denn Kühn soll mit seinem Kollegen Steierer den Mörder eines jungen Mannes finden. Die Ermittlungen führen ihn, den einfachen Polizisten und Berufspendler, in die Welt der Reichen und Wohltätigen. Diese neue Erfahrung setzt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingestehen will. Und während er auf der Terrasse der Verdächtigen selbstgemachte Limonade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es überhaupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist.

Der zweite Band mit Kühn

— Jonas1704

Tolle Fortsetzung. Amüsant und spannend zugleich!

— Lovely90

Humorvoller Roman mit Krimi- Elementen !

— Die-Rezensentin

Gesellschaftskritischer Roman,der als Krimi getarnt daherkommt.

— RubyKairo

perfekte Mischung von privaten Einblicken und dem dienstlichen Mordfall

— Hollysbuchblog

Eine Gesellschaftssatire mit interessanten Wendungen

— Kruems

Viel Satire gepaart mit Ernsthaftigkeit

— NeriFee

Ein sehr spannender Krimi mit Humor und nicht zu aufgesetzter Story

— SeitenHiebe

Ein sehr netter Roman, ein bisschen Krimi, ein bisschen Menschenstudie in unterhaltsamer Form!

— DanielaGesing

Jan Weiler kann es halt - egal ob Krimi oder Gegenwartsliteratur...

— Callso

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  • Der zweite Band mit Kühn

    Kühn hat Ärger

    Jonas1704

    14. April 2018 um 00:44

    Ein sehr aktueller Krimi, der sich mit Themen befasst, die uns allen letztends direkt oder indirekt ansprechen, wie zum Beispiel der Fremdenhass vor allem nach dem Eingang der Flüchtlinge in Deutschland. Kommissar Martin Kühn ermittelt erneut als ein Jugendlicher tot in einer S-Bahn Station vorgefunden wird, er wurde zu Tode verprügelt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei um einen Ausländer handelt der mit der Tochter der Reichen van Hautens eine Beziehung hatte. Und obwohl es scheint, dass er positiv von der Familie aufgenommen wurde, ist nicht alles Gold was glänzt.. Neben dem Krimifall gibt es aber auch noch zahlreiche private Aspekte, die das Buch spannend gestalten und ihm die erwünschte Farbe verleihen.  Jan Weiler: sehr gerne wieder!

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  • Tolle Fortsetzung!

    Kühn hat Ärger

    Lovely90

    12. April 2018 um 10:59

    Auf diese Fortsetzung aus der Reihe um den Kriminalkomissar Kühn von Jan Weiler hatte ich mich schon sehr gefreut – und wurde nicht enttäuscht. Aber auch für all jene die den ersten Band nicht gelesen haben, ist dieser Krimi absolut lesenswert. Der Protagonist ist weiterhin auf seine eigene Art sympathisch, hat natürlich auch seine Schwächen, so soll es ja schließlich sein in Büchern. Im Fall den es diesmal unter anderem zu lösen gilt tauchen wir gemeinsam mit Kühn ein in eine Welt, die scheinbar ganz ohne Schwächen zurechtkommt; aber eben nur auf den ersten Blick. Dabei sind die beruflichen wie auch privaten Geschichten sprachlich wieder großartig geschrieben und herrlich humorvoll dann wenn es passt. Sie bleiben dabei aber stets realistisch, haben einen gesellschaftskritischen Unterton und sind – wie es sich für eine Liebesgeschichte gehört – natürlich auch spannend. Insgesamt habe ich einen tollen zweiten Teil gelesen und freue mich bereits auf den nächsten!

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  • Satirische Selbstkritik

    Kühn hat Ärger

    coffee2go

    04. April 2018 um 18:18

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Kommissar Kühn steigt nach seinem Burnout wieder ins Berufsleben ein und schlägt sich nicht einmal so schlecht. Allerdings nerven ihn die Gesundheitschecks, die er absolvieren muss und die vorgeschriebenen Pflichtweiterbildungen am Wochenende. Außerdem hat er den Verdacht, dass seine Frau Susanne ihn betrügt und bei seinem aktuellen Ermittlungsfall kommt er auch nicht so schnell voran, wie er es sich erhofft hat.   Meine Meinung zum Buch: Der Titel „Kühn hat Ärger“ ist meiner Meinung nach nicht ganz treffend. Besser gepasst hätte vielleicht „Kühn wird vom Pech verfolgt“ oder „Kühn hat es vermasselt“ oder so ähnlich. Ansonsten habe ich nicht viel zu bekritteln, im Gegenteil. Den Schreibstil finde ich sehr angenehm, obwohl der Autor teilweise sehr ins Detail geht, trotzdem war es nicht langatmig. Auch die satirische und selbstkritische Sichtweise hat mich angesprochen und gut unterhalten. Kühn ist einmal ein etwas anderer Ermittler, er nimmt Dinge wahr, steigert sich hinein, interpretiert alles Mögliche hinein und handelt dann komplett unüberlegt. Z.B. als er vermutet, dass seine Frau eine Affäre mit dem Nachbarn hat. Der Kriminalfall an sich ist jetzt nicht einmal das Highlight des Buches, vor allem ist ziemlich schnell klar, wer als Täter in Frage kommt, aber das hat trotzdem nicht gestört.   Mein Fazit: Nachdem ich den ersten Teil noch nicht gelesen habe, bin ich jetzt aber richtig neugierig geworden und werde dies baldmöglichst nachholen.

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  • Humorvoller Roman mit Krimi- Elementen !

    Kühn hat Ärger

    Die-Rezensentin

    02. April 2018 um 12:28

    Nachdem ich neulich die Lesung von Jan Weiler zu diesem Buch besucht habe, musste ich `Kühn hat Ärger` natürlich auch lesen.Es kann gut sein, dass ich nun voreingenommen bin, denn die Lesung war äußerst lustig und ich hatte nun während des Lesens die ganze Zeit den Autor vor Augen.`Kühn hat Ärger`  ist ein Roman, also kein Krimi im üblichen Sinn. Mit Unmengen  humorvoller Szenen wird dieses Buch zu einem `Krimi- Erlebnis` der besonderen Art.Es geht um den Mord an einem jungen Libanesen, den Kühn aufzuklären hat. Doch Kühn selbst befindet sich gerade in einer Krise, denn nach seiner mehrwöchigen Reha  läuft alles nicht mehr so toll. Sein Kollege benimmt sich nicht loyal, seine Frau scheint ein Verhältnis zu haben, sein Sohn hält ihn auf Distanz und dann kommt da noch die Angst vor einem ärztlichen Untersuchungsergebnis dazu.Trotzdem muss er sich um seinen Fall kümmern.Der junge Libanese Amir war mit Julia, einem Mädchen aus sehr gutem Haus befreundet. Julias Mutter engagiert sich sehr für die Integration von Flüchtlingen bei dem Münchener Verein `Sternenhimmel.`  Sie nimmt Amir begeistert in ihre Familie auf, doch ist sie wirklich so angetan von der Wahl ihrer Tochter oder ist alles nur Schau?Kühn betritt bei den Ermittlungen quasi eine andere Welt, die Welt der Reichen und Schönen!Bei der Beschreibung des Hauses der Familie van Hauten, z.B. des Bonsai- Parketts habe ich mehrmals herzhaft lachen müssen.Die Fantasie des Autors ist phänomenal, wie kann man sich diese Dinge ausdenken? Auch andere Beschreibungen haben es in sich und ganz alltägliche Situationen können sich über mehrere Seiten hinziehen, ohne dass es einem auch nur eine Sekunde langweilig wird.Als es nach einer Dienstfeier zu einem Seitensprung mit einer Kollegin kommt, wird die Bettszene in allen Einzelheiten wiedergegeben, aber extrem witzig und  humorvoll und bestimmt nicht so, wie man es üblicherweise lesen kann.Auch Kühns Verhörmethoden sind von ganz besonderer Art, haben mir sehr gut gefallen. `Kühn hat Ärger`  ist ein gesellschaftskritischer Roman mit Krimi-  Elementen, doch für mich trat das Krimi- Geschehen eindeutig in den Hintergrund.Der Autor mit der besonderen Beobachtungsgabe hat einen kurzweiligen, unterhaltsamen Roman geschrieben, den ich gerne empfehle.

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  • Tolles Buch!

    Kühn hat Ärger

    Opa53

    27. March 2018 um 21:50

              Ich war nach der tollen Leseprobe sehr gespannt auf diesen Krimi und wurde wirklich nicht enttäuscht. Obwohl ich den ersten Band “Kühn hat zu tun“ von Jan Weiler nicht kannte, habe ich sofort in die Handlung dieses Krimis hinein gefunden. Kommissar Martin Kühn hat nach einem Burnout gerade wieder angefangen zu arbeiten, als er schon in Schwierigkeiten gerät. Sein guter Freund und Kollege wird zum Rivalen, er bekommt von seinem Arzt eine schlimme Diagnose und auch sein neuer Fall macht ihm sehr zu schaffen und bringt ihn oft an seine Grenzen des Verstehens. Damit, ein Kleinkrimineller verliebt sich in Julia, eine Tochter aus einer reichen Familie. Obwohl es erst so aussieht, als sei diese Liebe hoffnungslos, aber Juli as Familie nimmt ihn sogar mit in Urlaub und mag ihn gerne. Jedoch findet man eines Tages Amirs Leiche verschwunden und geprügelt und Kommissar Kühn möchte diesen Fall trotz aller Widrigkeiten unbedingt lösen. Der Krimi ist spannend geschrieben und ich habe ihn verschlungen. Die Charaktere sind super beschrieben und man wird in die Handlung mit hinein genommen.         

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  • leise Gesellschaftskritik

    Kühn hat Ärger

    Marzena_Bok

    26. March 2018 um 17:52

    Die Polizisten müssen einer sehr reichen Familie eine Todesnachricht überbringen. Mir gefällt vorallem dieser Kontrast zwischen der reichen Familie und den "alltäglichen" Ermittlern. Super sind auch die detailierten Schilderungen über die Emotionen und Gedanken der Protagonisten. Es war mein erstes Buch von Jan Weiler und es hat mir gefallen. Ich finde es ist eher ein Roman als ein Krimi. E geht darum wie Chancen wie in einem Glücksspiel verteilt werden in unserer Gesellschaft und wie sie weggenommen werden. Das Buch zeigt eine leise Gesellschaftskritik.

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  • Weiler hat eineFigur erfunden, die dem Leser menschlich ganz nahe kommt

    Kühn hat Ärger

    WinfriedStanzick

    26. March 2018 um 16:18

    Nachdem sich der Schriftsteller Jan Weiler, einer der erfolgreichsten seiner Zunft in Deutschland, nach seinem ersten Roman über den Münchner Kommissar Martin Kühn, den er 2015 veröffentlichte, in den letzten beiden Jahren vorwiegend mit seinem „Pubertier“ und anderen literarischen Projekten beschäftigte, legt er nun mit „Kühn hat Ärger“ seinen zweiten und hoffentlich nicht letzten Roman über das Leben und die Arbeit eines ganz besonderen Kommissars vor, mit dem er wie beim ersten auch sehr subtile und kluge Beobachtungen gesellschaftlicher Phänomen literarisch gekonnt verknüpft mit Einsichten in menschliche Innenwelten ( nicht nur die des Kommissars selbst). In der letzten Zeit ist es Martin Kühn nicht eben gut gegangen. Nachdem er seinem ungesunden Lebensstil und den immer stärker werdenden Anstrengungen seines Berufs Tribut zollen musste und nach einem Zusammenbruch sich in einem Reha-Zentrum für Beamte mehr oder weniger gut erholt hat, kann er sich nach seiner Heimkehr nicht lange mit der ich n nach wie vor quälenden Frage auseinandersetzen, ob er in seinem Leben eher Opfer oder Täter ist.Nachdem sie direkt nach seiner Rückkehr aus der Reha eine recht gute Zeit miteinander hatten, muss Martin Kühn nun wieder seiner Arbeit nachgehen und feststellen, dass seine Frau Susanne sich merkwürdig verhält. Das wird in der Folge der Handlung so weit gehen, dass Martin sie unter dem Verdacht hat, mit seinem rechtsradikalen Nachbarn ein Verhältnis zu haben und er selbst auf ihm bisher unbekannte Weise versucht ist, selbst einen intimen Fehltritt zu begehen.Und die früher eher gelöste Stimmung unter seinen Kollegen ist angespannt, seit eine neue Leitungsstalle ausgeschrieben worden ist, und jeder den anderen unter den Bewerbern vermutet.Auf solch doppelte Weise verunsichert, wird Kühn zusammen mit seinem Kollegen Steierer mit den Ermittlungen im Todesfall eines aus Libanon stammenden Jugendlichen namens Amir beauftragt. Er wurde nachts an einer Bushaltestelle von einer Gruppe anderer Jugendlicher brutal erschlagen, so jedenfalls ist die erste Vermutung. Amir war befreundet mit Julia, Tochter aus guten Hause. Die Familie van Hauten ist durch zweifelhafte Patentgeschäfte der Vorfahren sehr reich geworden. Neben der Tochter Julia gibt es noch den etwas älteren Sohn Florin, von dem sich herausstellen wird, dass sich hinter seiner freundlichen Fassade etwas verbirgt, was seine Eltern schon seit seiner Geburt übertünchen wollen. Als Kühn die Familie zum ersten Mal besucht, ist er sehr angetan von dem Umgangsformen und der wohltuenden Freundlichkeit der Familie, die er als echt wahrnimmt. Er erfährt, dass der ehemals kleinkriminelle Amir, kaum hat er Julia kennengelernt, eine wahre Metamorphose in seinem verhakten und seinem Auftreten durchläuft,. Er geht wieder in die Schule, lernt, schreibt gute Noten und erfolgreiches Abitur liegt zum ersten Mal in seinem bisher verkorksten Leben im Rahmen des Möglichen. Das legt auch an der überaus freundlichen Aufnahme, die Amir durch Julias Familien erfährt, die ihn sogar im Sommer für drei Wochen mit in den Familienurlaub nimmt.  Doch warum und von wem wurde Amir dann ermordet, brutal erschlagen und dann auf der Straße liegen gelassen? Mit aller seiner Kraft hängt sich Kühn in diesen Fall, versucht die geheimnisvolle Dynamik der Familie van Hauten  zu verstehen, die er schon beim  allerersten Besuch gespürt hat.All das natürlich auf dem Hintergrund des unterschwellig gärenden Konkurrenzkampfes im Dezernat, der so jedenfalls neu ist für Kühn und ihm genauso zusetzt, wie die Diagnose seines Amtsarztes, den er erst nach wochenlangen Erinnerungen seiner Vorgesetzten endlich aufsucht und der ihm einen extrem hohen PSA-Wert bei der letzten Blutprobe offenbart, die Vermutung einer ernsten Erkrankung der Prostata äußert und sofort weitere Untersuchungen fordert.Doch dafür hat Kühn zunächst genauso wenig Zeit, wie dafür, sich um eine sich ihm entfremdenden Frau zu kümmern. Immer Zeit aber hat für seine ausufernden philosophischen Gedanken über Gott und die Welt und vor allen seine eigenen Platz darin. Diese Überlegungen sind neben den ironischen und bissigen Hieben Weilers auf die Gesellschaft und der eigentlichen Krimihandlung so etwas wie das literarische Salz in diesem spannenden und unterhaltsamen Roman.Die Beschreibung von Martin Kühns eigenbrötlerischen und außergewöhnlichen Verhörmethoden, die seine Gegenüber, ohne dass sie es merken, zu den entscheidenden Aussagen bringen, ist für jeden Krimiliebhaber ein besonderer Genuss.Weiler hat mit Martin Kühn wieder eine hoffentlich bald wiederkehrende Figur erfunden, die dem Leser menschlich ganz nahe kommt, er hat seine Geschichte eingebunden in den normalen Alltag von Kleinbürgern in einer Münchener Vorstadt und Megareichen außerhalb und seinen ermittelnden Kommissar mit einer Täterstruktur konfrontiert, die ihn alle ihm zu Verfügung stehende Intuition abfordert und ihn dennoch an die Grenze bringt. Ob und wie er diese Grenze überwindet, wird hier nicht verraten. Vieles wird auch erst der dritte Kühn-Roman ans Licht bringen, den wir hoffentlich schon nächstes Jahr werden lesen können.

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  • Interessant und vielschichtig von vorne bis hinten

    Kühn hat Ärger

    chaosbaerchen

    23. March 2018 um 16:20

    „Kühn hat Ärger“ ist nach „Kühn hat zu tun“ der zweite Roman um den Hauptkommissar Martin Kühn von Jan Weiler. Das Buch ist eher fesselnde Allround-Unterhaltung als ein reiner Krimi, auch wenn der 44jährige Protagonist Martin Kühn als Hauptkommissar in einem Mordfall ermittelt, denn es geht nicht nur um den Fall als solchen und dessen Aufklärung, sondern auch um ganz viel drumherum. Das Ganze wird also sehr viel weiter gefasst, als man es von einem banalen Kriminalfall gewohnt ist. Ich kannte diese Reihe bis dato noch nicht, werde das aber schnellstmöglich nachholen und den ersten Band lesen.   ZUM INHALT Der Jugendliche Amir Bilal wird nachts an einer Tram-Haltestelle in München zu Tode geprügelt. Seine Personalien sind schnell erfasst, weil Amir kein unbeschriebenes Blatt und mehrfach vorbestraft ist. Es stellt sich heraus, dass er kurz vor seinem Tod mehr oder weniger zu Hause rausgeschmissen wurde und sich zuletzt fast nur noch bei seiner reichen Freundin Julia van Hauten, die aus geordneten Verhältnissen stammt und mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Grünwald im Villenviertel haust, aufgehalten hat. Warum er sterben musste, bleibt zunächst ein Rätsel mit zahlreichen Unbekannten. Parallel dazu passieren aber noch zahlreiche andere Dinge, die Martin Kühn beschäftigen und sowohl privat als auch beruflich mehr als fordern. Und dabei ist er doch gerade erst wieder nach Burn-Out und langwieriger Reha in seinem Job angekommen…   MEINE MEINUNG Der Schreibstil von Jan Weiler ist einfach phänomenal. Er schafft es, die banalsten Alltagssituationen so zu formulieren, dass man einerseits sehr gut und auf amüsante Art unterhalten wird, sich aber andererseits auch hier und da mal an die eigene Nase fasst und Dinge mal aus einer anderen Perspektive anschaut. Bei „Kühn hat Ärger“ sind so viele, zum Teil auch brandaktuelle Themen integriert, dass es mir schwer fällt sie einzeln herauszupflücken, weil eben alles als Gesamtkonstrukt so stimmig ist. Das Buch ist von vorne bis hinten sehr gut durchstrukturiert, man ist sofort in der Geschichte drin und fühlt sich als Leser ernst genommen. Es ist nicht nur gute Unterhaltung, es sind auch zahlreiche Denkanstöße enthalten, weil man mit Extremen konfrontiert wird, die einen quasi zwingen, sich selbst zu positionieren. Und last but not least ist einem Martin Kühn als Person auf Anhieb sympathisch und zugänglich, auch wenn man selbst vielleicht nicht bei der Polizei arbeitet und nicht knapp zwei Meter groß ist. FAZIT Das Buch ist kein klassischer Krimi, sondern ein vielschichtiger Unterhaltungsroman, in dem eben unter anderem auch ein Mordfall aufgeklärt wird. Ich hoffe, es wird noch weitere Bände geben. Das Lesen von Jan Weilers Büchern macht einfach unheimlich viel Spaß!  

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  • Kühn ermittelt zum zweiten Mal

    Kühn hat Ärger

    Simi159

    22. March 2018 um 22:00

    „Kühn hat Ärger“ ist der zweite Roman rund um den Hauptkommissar Martin Kühn von Jan Weiler. Roman rund um, beschreibt es ganz gut, denn ein reiner Krimi ist dieses Buch nicht, auch wenn Kühn einen Mordfall aufklären muss. An einer Münchner Tramhaltestelle ist eine junger Mann mit Migrationshintergrund zu Tode geprügelt worden. Schnell findet Kühn mit seinem Kollegen Steierer heraus, dass Amir, so heißt das Opfer, sich in eine Tochter aus gutem Hause im Villenviertel Grünwald verliebt hatte. Bei  deren Familie, den van Hautens, seit ein paar Wochen ein und aus ging und wie ein weitere Sohn aufgenommen wurde. Warum musste Amir sterben Diese ist nicht die einzige Baustelle von Martin Kühn, seine Ehefrau scheint fremdzugehen, Steierer sägt an seinem Stuhl und das traute Eigenheim ist auf verseuchtem Boden gebaut. Da gibt es viel zu tun für den einfühlsamen wie feinfühligen Kommissar…. Fazit: Wer einen reinen Krimi mit klassischen Ermittlungen und Auflösung erwartet, ist hier falsch. Denn auch wenn der Mord die Hauptrolle im Buch spielt und das Gerüst für den Roman liefert, so löst sich der Fall mehr nebenbei und Martin Kühn und sein Leben sind Dreh- und Angelpunkt. Der Autor, Jan Weiler, versteht es ganz normale Geschichten zu erzählen, in denen  Figuren, wie aus  dem wahren Leben, aus unterschiedlichen Milieus mit sehr verschieden Lebensentwürfen, aufeinander treffen.  Martin Kühn ist dabei der Kleber, der Alle miteinander verbindet, zwischen- den Welten wandelt-, mal Sozialwohnung, dann Millionärsvilla, sich dabei seine eigenen Gedanken macht und dem Leser die Antworten verdenkt auf die Fragen, die dieser gerade im Kopf hat. Kühn und seine Familie sind sympathisch und lebensnah. Auch die anderen Charaktere sind authentisch, wenn auch hier und da das ein oder andere Klischee bedient wird. Dass  man sich trotz allem Geld der Welt nicht alles kaufen kann, wird dem Leser sehr schnell klar. Ob es solche Menschen wie die van Hautens wirklich gibt? Ich hoffe sie sind und bleiben die Fantasie des Autors. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, hatte zum Glück zu sehr auf einen Krimi gehofft. Der entspannte Sprachstil des Autors ist auf den Punkt und macht Spass. Von mit gibt es 5 STERNE.

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  • Martin Kühn fragte sich, warum diese Leute reich und trotzdem sympathisch waren.

    Kühn hat Ärger

    RubyKairo

    22. March 2018 um 21:41

              Zwischen allen Stühlen. Nach einer längeren Auszeit, wegen Burn-out Syndrom, kehrt Kommissar Martin Kühn zurück an seinen Schreibtisch. Alles ist wie immer, glaubt er zunächst. Martin Kühn lebt. Und er hat immer noch viel zu tun. Denn wenn das Leben weitergeht, dann wachsen auch die Aufgaben. Die Sonne geht auf, es regnet, oder es schneit. Aber im Grunde startet jeder neue Tag mit derselben Chance. So sieht Martin Kühn es jedenfalls, an guten Tagen. In letzter Zeit allerdings hatte er eher selten gute Tage. Nicht nur, dass er sein Haus auf giftigem Boden gebaut und weder seine Karriere noch seinen Sohn unter Kontrolle hat. Nun verhält sich auch noch seine Frau seltsam, in der Nachbarschaft geht ein Erpresser um und Martin Kühn begeht einen schweren amourösen Fehler. Als die übel zugerichtete Leiche eines Jugendlichen an der S-Bahnstation gefunden wird, sieht es zuerst wie ein Fall von brutalem Ausländerhasss aus- zumal ein bekannter Rechtsradikaler auftaucht, mit dem Kühn schon früher aneinandergeraten ist. Die Ermittlungen zu den Lebensumständen des Opfers führen Kühn, den einfachen Polizisten, in die Welt der Reichen und Wohltätigen, die ihn fasziniert aber auch verunsichert. Diese neue Erfahrung setzt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingestehen will. Und während er auf der Terrasse der Verdächtigen selbstgemachte Limonade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es überhaupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist. Er fühlt sich bald zwischen allen Stühlen. Wurde der aus schwierigen Verhältnissen stammende Freund der Tochter nur zur Fassade im reichen Elternhaus aufgenommen? Und warum liegt der Junge jetzt im Leichenschauhaus? Gesellschaftskritischer Roman, der als Krimi getarnt daherkommt. Der Autor Jan Weiler, legt eine clevere Gesellschaftsanalyse mit schönem Spannungsbogen vor. Sozialkritisch und engagiert trifft er auf packende Art und Weise so manchen Nerv. Guter Stoff.        

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  • perfekte Mischung von privaten Einblicken und dem dienstlichen Mordfall

    Kühn hat Ärger

    Hollysbuchblog

    21. March 2018 um 20:09

    Klappentext: Die Sonne geht auf, es regnet, oder es schneit. Aber im Grunde startet jeder neue Tag mit derselben Chance. So sieht Martin Kühn es jedenfalls, an guten Tagen. In letzter Zeit allerdings hatte er eher selten gute Tage, seine Frau Susanne benimmt sich seltsam, und er selbst ist dabei, einen amourösen Fehltritt zu begehen. Auch der heutige Tag beginnt wechselhaft, denn Kühn soll mit seinem Kollegen Steierer den Mörder eines jungen Mannes finden. Die Ermittlungen führen ihn, den einfachen Polizisten und Berufspendler, in die Welt der Reichen und Wohltätigen. Diese neue Erfahrung setzt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingestehen will. Und während er auf der Terrasse der Verdächtigen selbstgemachte Limonade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es überhaupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist. Meine Meinung: Das Buch konnte mich wirklich sehr beeindrucken, da es sich im Schreibstil von anderen Büchern deutlich abhebt. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen, trotz Jan Weiler's gehobeneren Ausdrucksweise. Die Geschichte rund um Martin Kühn war sehr spannend und die Mischung von privaten Einblicken mit dem dienstlichen Mordfall war perfekt gewählt. Es hat mich sehr an einen "Tatort" erinnert. Durch die vielen Parallelen zu der Fernsehreihe habe ich mir öfters vorgestellt, wie es wäre, wenn das Buch verfilmt wird. Und muss sagen, dass das Buch eine gute Grundlage dafür wäre. In der Geschichte werden sehr viele aktuelle Themen angesprochen, was wirklich sehr spannend zu lesen war. Besonders interessant fand ich den Unterschied zwischen den Reichen & Armen und der Fremdenhass gegenüber der Flüchtlinge & Ausländer. Das einzige was ich zu bemängeln hätte waren die für mich zu lang gewählten Kapitel. Ich bin bekanntermaßen eine Leserin die ungern mitten im Kapitel aufhört zu lesen, was in diesem Buch sehr schwer war. Fazit: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und mir bewiesen, dass ich jederzeit Bücher von Jan Weiler blind lesen würde.

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  • Wunderbar!

    Kühn hat Ärger

    Freizeitleser2

    16. March 2018 um 10:31

    Vorab: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. "Kühn hat Ärger" hebt sich von den beiden Büchern, die ich bisher von Jan Weiler kannte, ab. In diesen Reihen reihte sich ein Witz an den nächsten, und nun lag plötzlich ein gesellschaftskritischer (Kriminal)roman des Autors vor mir. Schnell wurde ich aber eines besseren belehrt: Jan Weiler hat seinen unglaublich erfrischenden, flüssigen Schreibstil beibehalten und der Humor kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz. Man fühlt mit dem Kommissar, kann sich in ihn hineinversetzen und Gesellschaftskritik wird eingebracht, ohne belehrend zu wirken - wohldosiert gelingt es Weiler, den Leser zum Nachdenken anzuregen. Ein tolles Buch! Die Gestaltung des Einbandes hat mich persönlich nicht besonders angesprochen - wenn ich nicht den Namen des Autors gelesen hätte, wäre ich vermutlich nicht darauf aufmerksam geworden. Und für alle die, die den ersten Band "Kühn hat zu tun" noch nicht kennen: Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, denn hier wird ordentlich gespoilert, was den ersten Band anbelangt. Ich habe mir diesen jetzt dennoch bestellt, einfach weil mir der Schreibstil des Autors so gut gefällt und sehe dann drüber hinweg, dass ich die Aufklärung des Falles bereits kenne. Tolles Buch, klare Leseempfehlung!!!

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  • Auch der zweite Fall ist wieder unterhaltsam und vielschichtig

    Kühn hat Ärger

    CabotCove

    14. March 2018 um 13:20

    Nach „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ war ich recht rasch begeisterter Jan-Weiler-Fan. Ich mochte seinen augenzwinkernden, lustigen Stil und war nun gespannt auf einen „Krimi“ von ihm. Das Buch ist ja aber im Genre „Literatur“ angesiedelt, was auch durchaus Sinn macht meiner Meinung nach, denn der Kriminalfall steht hier nicht im Vordergrund, also kann man das Buch auch nicht als Krimi bezeichnen. Aber es hat eben Krimi-Aspekte, was mir ganz gut gefallen hat. „Kühn hat zu tun“, den ersten Fall von Martin Kühn, kannte ich bislang nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass man ihn zwingend gelesen haben muss, um dieses Buch zu verstehen. Einige Bezüge gibt es, von daher soll jeder selbst entscheiden, ob er „Kühn hat zu tun“ zuerst lesen möchte oder nicht. Die Sonne geht auf, es regnet, oder es schneit. Aber im Grunde startet jeder neue Tag mit derselben Chance. So sieht Martin Kühn es jedenfalls, an guten Tagen. In letzter Zeit allerdings hatte er eher selten gute Tage, seine Frau Susanne benimmt sich seltsam, und er selbst ist dabei, einen amourösen Fehltritt zu begehen. Auch der heutige Tag beginnt wechselhaft, denn Kühn soll mit seinem Kollegen Steierer den Mörder eines jungen Mannes finden. Die Ermittlungen führen ihn, den einfachen Polizisten und Berufspendler, in die Welt der Reichen und Wohltätigen. Diese neue Erfahrung setzt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingestehen will. Und während er auf der Terrasse der Verdächtigen selbstgemachte Limonade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es überhaupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist. 400 wirklich unterhaltsame Seiten, bei denen es keine großartigen Längen gab, so dass mein Lesefluss nicht unterbrochen wurde. Ein wenig Gesellschafts-Psychogramm, ein paar Krimi-Aspekte, lustige Stellen – so ganz lässt sich dieses Buch „nicht fassen“/in keine Schublade pressen. Aber genau das finde ich auch gut. Man entdeckt immer wieder einen neuen Aspekt, prima gemacht.

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  • Beklemmende Verhältnisse

    Kühn hat Ärger

    Kruems

    13. March 2018 um 19:06

    Das Cover gibt schon einen recht guten Vorgeschmack: Willkommen in der fabelhaften Welt der Reichen und Schönen, in diesem Fall speziell der Münchner High Society. Denn dorthin in das Noble Viertel Grünwald verschlägt es Kühn nach einem brutalen Mord an einem jungen Mann mit Migrationshintergrund der eine enge Beziehung zur Tochter einer gut situierten Familie unterhalten hat. Urlaube, eine zärtliche Beziehung - Amir ist in eine neue Welt hineingekommen. Mit bösem Ausgang. Kühn erfährt im Rahmen der Ermittlungen nicht nur das auch die High Society nett sein kann und charitymässig bestens gelaunt, sondern das die Realität nichts mit dem vorgeführten Privatleben zu tun haben muss. Quasi nebenbei muss er sich auch noch mit seinem Leben und Beziehungs- bzw. Gesundheitsstatus auseinandersetzen - viel Inhalt für die Seiten, die von Jan Weiler sehr gesellschafthumoristisch und interessant umgesetzt worden ist.

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  • Viel Satire gepaart mit Ernsthaftigkeit

    Kühn hat Ärger

    NeriFee

    13. March 2018 um 10:35

    Es geht um Martin Kühn aus München, der sich gerade von seinem Burnout erholt. Gleichzeitig läuft seine Ehe nicht besonders gut. Wieder zurück im Berufsleben gibt es gleich Auseinandersetzungen mit Kollegen und der erste Fall nach dem Burnout ist ein Mord. KlappentextDie Sonne geht auf, es regnet, oder es schneit. Aber im Grunde startet jeder neue Tag mit derselben Chance. So sieht Martin Kühn es jedenfalls, an guten Tagen. In letzter Zeit allerdings hatte er eher selten gute Tage, seine Frau Susanne benimmt sich seltsam, und er selbst ist dabei, einen amourösen Fehltritt zu begehen. Auch der heutige Tag beginnt wechselhaft, denn Kühn soll mit seinem Kollegen Steierer den Mörder eines jungen Mannes finden. Die Ermittlungen führen ihn, den einfachen Polizisten und Berufspendler, in die Welt der Reichen und Wohltätigen. Diese neue Erfahrung setzt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingestehen will. Und während er auf der Terrasse der Verdächtigen selbstgemachte Limonade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es überhaupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist.Dies war mein erstes Buch vom erfolgreichen Autoren Jan Weiler. Das Cover gefiel mir sofort. Es wirkt zeitgemäß, farblich harmonisch und gibt einen Einblick in das Leben der Reichen, um die es nicht zuletzt im Verlaufe der Geschichte immer wieder geht. Erzählt wird die Geschichte auf satirische Weise. Die Gedanken des Hauptprotagonisten sind von großer Unsicherheit geprägt. Dies spiegelt Weiler in seinem Schreibstil gut wieder. Die Story selbst konnte mich leider nicht immer mitreissen. Dennoch konnte ich mich sofort mit der Darstellung von Kühn anfreunden und genoss seine tiefsinnigen und philosophischen Betrachtungen. Die Mischung aus Satire und Ernsthaftigkeit ist hier auch sehr gelungen. Alles in allem gefiel mir "Kühn hat Ärger" sehr gut und ich kann mir vorstellen, dass ich künftig noch mehr Bücher von Jan Weiler lesen werde.Ich danke dem Team von vorablesen und dem Piper-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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