Und ewig schläft das Pubertier

von Jan Weiler und Till Hafenbrak
4,4 Sterne bei32 Bewertungen
Und ewig schläft das Pubertier
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Anna_Barbaras avatar

Witzig und toll geschrieben!

Anja_Pilzs avatar

Kurzweilig mit vielen Lachern, Spaß beim Lesen garantiertma

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Inhaltsangabe zu "Und ewig schläft das Pubertier"

Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik.
Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode.
Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492057721
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:03.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.12.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Anja_Pilzs avatar
    Anja_Pilzvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig mit vielen Lachern, Spaß beim Lesen garantiertma
    Spaß beim Lesen garantiert

    Nachdem mich schon das Buch „Das Pubertier“ total begeistert hat, waren die Erwartungen hoch. Und würden nicht enttäuscht. Jan Weiler ist es gelungen, klassische Alltagssituationen mit Kindern in einer süffisant ironischen Art darzustellen, ohne dabei sich oder die Situation selbst zu ernst zu nehmen. Die Kapitel sind kurzweilig und sehr unterhaltsam. Sehr gefallen hat mir das Thema „Nicht-Handy-Nutzung“ am Ende des Buches. Zumal hier nicht nur das Pubertier betroffen ist. Wir haben selbst ein Pubertier zu Hause und bei vielen Stellen fühlte ich mich an eigene Erfahrungen erinnert. Teilweise habe ich Textstellen laut vorgelesen und damit sowohl dem Pubertier als auch dem Familienpapa ein Lächeln abgerungen. Ein sehr gelungenes Buch und wärmstens zu empfehlen.

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    kriminudels avatar
    kriminudelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbare Unterhaltung, intelligenter Humor und toller Schreibstil. Bitte mehr davon !!
    Schon der Name "Pubertier" ist preiswürdig

    Der Inhalt:

    Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.


    Meine Meinung:

    Ich frage mich immer noch warum es die Bücher von Jan Weiler über das Pubertier noch nicht gab als mein Sohn damals mutiert ist. Vielleicht hätte es mir geholfen die ein oder andere Situation gelassener zu nehmen, vielleicht sogar mit Humor. Jan Weiler hat einen Schreibstil, der mir extrem gut gefällt und das Ganze noch gepaart mit einem intelligenten Humor, was will das Leserherz mehr ? Einfache Antwort, mehr Bücher von Jan Weiler.


    Fazit:

    Wunderbare Unterhaltung, die mich ständig zum Lachen oder Schmunzeln gebracht hat und der ich 5 verdiente Sterne vergebe. Empfehlenswert für Jung und Alt, für Eltern, Grosseltern und alle, die entweder selbst mal ein Pubertier waren oder irgendwann eins zu Hause haben werden.

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    meisterlampes avatar
    meisterlampevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Heiteres aus dem Leben mit Pubertieren; waren wir auch so? Wird es uns mit unseren Kindern auch so ergehen? Amüsant zu lesen.
    Und ewig schläft das Pubertier

    Klappentext:
    Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

    Meine Meinung:
    Das kleine Büchlein mit festem Einband und 176 Seiten ist am 03.07.2017 bei Piper erschienen.
    Nachdem ich Band 1 gelesen und nun auch die Serie dazu gesehen habe, konnte ich mir die Figuren besser vorstellen, obwohl diese im Buch schon älter sind.
    Jan Weiler erzählt amüsant und unterhaltsam aus seinem turbulenten Leben mit Frau Sara und zwei Pubertieren: Carla, 17 und Nick, 13 Jahre.
    Die Lieblingsbeschäftigungen sind schlafen, chillen, relaxen - im  Wechsel oder gemischt, wie es gerade besser paßt. Immer dabei das obligatorische Smartphone, um rund um die Uhr per WhatsApp und teleonisch erreichbar zu sein oder eben auch nicht bzw. wenn interessante Kandidaten sich melden, für diese unerreichbar und unnahbar zu sien.
    Sehr witzig fand ich Carlas Fahrschulerfahrung, ebenso ihre Kochkünste. Die Eltern sind selbstverständlich peinlich, wenn andere Pubertiere in der Nähe sind. Allerdings sind für Eltern auch lustige Zeitreisen in ihre Kindheit dabei: Videokassetten, Musikkassetten mit selbstaufgenommener Musik, Backgammon, Rückblick auf die eigene Klassenfahrt.

    Das Buch ist eine nette Abwechslung für zwischendurch, man kann es wunderbar nebenbei lesen und versuchen, Eltern und Kinder zu verstehen (wobei ich eher die Eltern verstehe anstatt der Pubertiere ... waren wir auch so? Werden unsere Kinder auch so?). 4 von 5 Sternen für diese Unterhaltungslektüre.

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    MoniqueHs avatar
    MoniqueHvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Pubertiere mann könnte lachen und weinen gleichzeitig
    Pubertiere mann könnte lachen und weinen gleichzeitig

    Das dritte Buch von Jan Weiler über Pubertieren. Jan schreibt in eine Zeitung und diese Kolumnen sind jetzt im Buch zusammen gebunden. Die Hauptpersonen sind der Sohn und die Tochter von Jan und ihr Leben als Pubertieren, aber hauptsächlich auch über Ihm als Vater zweier Pubertieren.

    Ein witziges Buch wo mann als Eltern von Pubertiere viel in erkennt. Ausserdem ist es auch ein Buch von Eltern fast-Pubertieren. Mann erkennt halt viel in dieses Buch und weiss das mann nicht die einzige ist in diese Situationen. Es ist überall gleich und Pubertiere bleiben Pubertiere. Lieb, unerfahren aber auch faul, rebellisch und eigengereit.


    Ein Buch für jeder der gleichzeitig lachen und weinen möchte. Ich habe alle 3 der Büchter über Pubertiere gelesen und hoffe auf mehr, meine habe gerade angefangen....

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    Simi159s avatar
    Simi159vor einem Jahr
    Das ganz nomale Leben mit einem Pubertier

    Bücher über den Alltag mit pubertierenden Kindern gibt es viele. Die von Jan Weiler sind für mich immer noch die Besten. Vielleicht weil man schon so viel über seine Familie weiß, wie er seine Frau kennen und lieben gelernt hat, welche Eigenarten sein Schwiegervater hat und weil es nicht sein erstes Buch über seine in der Pubertät steckenden Kinder ist. War es bisher nur seine Tochter, die diese „Krankheit“ hatte, so steckt jetzt auch sein Sohn mitten darin.

    In den Anekdoten und  Betrachtungen  der Auswirkungen, die die Pubertät seiner Kinder auf sein Leben hat, geht es diesmal um Frühstücks-Pausenbrote, Freunde der Tochter, Krankheiten, Schulgeschichten, worüber die Jugend so spricht, was die Jugend spielt, Technik, Fußball, Frauen, Witze und Klassenfahrten…das ganz normale Leben eben.

    Jan Weiler hat dabei einen Blick vom Tellerrand , er kann seine Geschichten wie ein unabhängiger Beobachter erzählen. Immer wertfrei, mit dem kleinen Augenzwinkern, dabei steckt er meist mittendrin. Löst die Geschichten aus und ist eine handelnde Person. 

    Und genau sein Blick, dieses distanzierte und doch ganz nah dabei und involviert sein, ist das was es so authentisch und so viel Spass macht.Denn als Leser markt man, selbst wenn dies in der Familie des Autors passiert, kann es so oder so ähnlich in jeder Familie ablaufen, das ein Pubertier zu Hause hat.

    Das beruhig, denn woanders läuft es auch nicht besser und macht zu dem Spass und unterhält. Tolle Graphiken von Till Hafenbrak runden das Buch ab. 


    Von mit gibt es 5 STERNE.



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    lex-bookss avatar
    lex-booksvor einem Jahr
    Geteiltes Leid...

    Muss man pubertierende Kinder haben, um über Jan Weilers Humor lachen zu können? Vermutlich. Mindestens ist es hilfreich. Denn die eigene Jugend hilft leider kein bisschen dabei, das alltägliche, zermürbende Zusammenleben mit Teenagern zu begreifen, da in unserer Erinnerung doch irgendwie vor allem die Eltern die seltsamen Wesenheiten innerhalb der Familie darstellen. Tatsächlich ist das bereits der Witz an der Sache. Es ist ein ewiger Kreislauf gegenseitigen Nichtverstehens und Genervtseins der Generationen, den man sehr viel besser erfassen kann, wenn man selbst ein (gebeutelter) Teil davon aus.

    Jan Weiler ist eine Art humoristisches Sprachrohr all jener gebildeten, aufgeklärten und toleranten Eltern geworden, die von sich behaupten würden, einen guten Draht zu ihren Kindern zu haben, aber trotzdem mit ansehen müssen, wie plötzlich (bildlich gesprochen) „haushohe“ zwischenmenschliche Barrikaden hochgezogen werden – sei es in Form von beharrlicher Schweigsam-/Zickigkeit, mit Hilfe ständig verschlossener Zimmertüren und unüberwindbar scheinenden Stapeln aus Dreckwäsche oder in Form von Whatsapp-Gruppen, aus denen die Eltern vehement ausgeschlossen werden. Der Autor führt sehr amüsant vor, welche Marotten Teenager entwickeln, an welche Grenzen Eltern in der Pubertät stoßen (dabei lässt er sich häufiger über die der pubertierenden Mitbewohner aus, als über die eigenen, zugegeben) und wie selbst liberale Eltern ab einem bestimmten Zeitpunkt in den Augen ihrer Kinder zum Steinzeitrelikt mutieren.

    Es ist befreiend in den Worten eines anderen eigene Erlebnisse wiederzufinden und über den Humor Ärgernisse auf Stecknadelkopfgröße zusammenschrumpfen zu sehen. Etwa wenn die Tochter (weil: erste Fahrstunden) plötzlich penetrant die Fahrkünste der Eltern kritisiert, oder der Sohnemann die ersten "Ladies klarmachen" will, dann aber alles etwas anders kommt. ;-)
    Wir hatten das Buch mit im Urlaub, haben es auf einer langen Autofahrt vorgelesen und uns schlapp gelacht. Nicht alle Episoden sind qualitativ gleichwertig, nicht alle gleichermaßen humorvoll. Insgesamt aber haben wir uns (und noch öfter unsere Kids) häufig in den kleinen, glossenartigen Geschichten wiedergefunden – und ganz leise haben auch die Kinder (12 und 17) auf der Rückbank gekichert. Zugeben würden sie das selbstverständlich nicht.
    Für diese unterhaltsame Autofahrt vergebe ich gerne vier Sterne!

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    laraelainas avatar
    laraelainavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Total lustig!
    Humorvolle Einblicke in die Pubertät

    Jan Weiler hat Pubertiere beobachtet und in humorvoller Weise seine Beobachtungen niedergeschrieben. Für alle lesenswert, die Kinder in dem Alter haben oder selbst mal welche waren oder sich erinnern wollen. Natürlich hilft es auch denjenigen, die die Verzweiflung übermannt, die einem gelegentlich befällt, angesichts der Fremdartigkeit der jungen Wesen, die da das Haus bevölkern. Dafür gebe ich gerne 5 Sterne.

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    Benundtimsmamas avatar
    Benundtimsmamavor einem Jahr
    Langerwartete Fortsetzung vom Pubertier

    Worum geht es?

    Chillen, relaxen, ausruhen: willkommen im Leben des Pubertiers – Jan Weilers neuer Bestseller!

    Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie. Quelle: Piper

    Meine Meinung zum Buch:

    Endlich gibt sich Jan Weiler erneut die Ehre und plaudert aus seinem Familienleben. Neben Tochter Carla befindet sich nun auch Sohn Nick in der Pubertät. Ganz klar: Es gibt aus dem Hause Weiler eine ganze Menge zu berichten. “Und ewig schläft das Pubertier” ist nach “Das Pubertier”(2014) und “Im Reich der Pubertiere” (2016), nun schon sein drittes Buch zu diesem Thema.

    Wie bei Jan Weiler gewohnt, habe ich mich schnell in die Geschichte eingefunden. Ich habe mich bereits auf den ersten Seiten wieder köstlich amüsiert und zum Teil Tränen gelacht. Der Schreibstil des Autors ist wie üblich flüssig, locker und sehr humorvoll. Einmal mit dem Lesen angefangen fällt es schwer, das kleine, handliche Büchlein wieder aus der Hand zu legen. Ich habe bereits nach den ersten gelesenen Seiten viele Parallelen zu unserer Familiensituation wieder erkannt. Einige Kapitel habe ich meinem Mann laut vorgelesen und wir haben dann weiter gelacht.

    Ich konnte mich gut in die Familiensituation der Weilers hineinversetzen und ich habe mich sehr wohl darin gefühlt, die Familie wieder ein Stück begleiten zu dürfen. Wie schon bei den beiden Vorgängerbüchern sind mir die Kinder Carla und Nick trotz aller Schwierigkeiten total sympathisch. Ein großer und wichtiger Punkt für mich, damit ich mich beim Lesen wohl fühle. Ich finde, dies ist dem Autor in seinem Beschreibungen richtig gut gelungen.

    Die Kapitel haben eine wunderbare Leselänge und eigenen sich ideal auch zum gemeinsamen Lesen stressgeplagter Eltern. Wir befinden uns mit unserem Großen noch ganz am Anfang der Pubertät und nach Beendigung des Buches ist mir schon ganz Angst und Bange, was uns noch alles erwarten wird.

    Sehr tiefgründig ist diese Geschichte zwar nicht, aber es macht nach einem anstrengenden Tag unheimlich Spaß, bei der Lektüre dieser kurzweiligen Geschichten ein wenig zu entspannen und die Kraftreserven für den nächsten Tag wieder aufzufüllen.

    Neben einem tollen rotem Lesebändchen konnten mich auch die genialen farbigen Illustrationen von Till Hafenbrak überzeugen, die die die Beschreibungen des Autors toll in Szene gesetzt haben. Auch die Covergestaltung gefällt mir diesmal wieder besonders gut. Hier wurde sich mal wieder viele Gedanken gemacht und auf farbenfrohe und humorvolle Weise ein toller Blickfang für den Käufer geschaffen.

    Auch wenn die Geschichten für mich nicht alle gleich lustig und interessant waren, habe ich das Buch mit einem guten Gefühl beendet. Mit dem Wissen, dass die Zeit, die nun vor uns liegen wird vielleicht doch mit der ein oder anderen Prise an Humor viel besser zu ertragen sein wird.

    Den Buchpreis von 14,90 Euro empfinde ich für die 172 Seiten trotz des Lesebändchen und den farbigen Illustrationen zu hoch. Ich hoffe trotzdem, es werden einige Eltern zu diesem Büchlein greifen und mit ihm genauso viel Spaß haben wie ich.

    Fazit:

    Lesenswertes Buch aus der Feder des Bestseller Autors Jan Weiler. Es baut auf und macht Mut, wenn man als Elternteil nach Wutausbrüchen, zugeschlagenen Zimmertüren und Endlos-Diskussionen einfach mal eine kurze Verschnaufpause benötigt. Ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus und gebe dem Buch knappe vier von fünf Sternen.

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Intelligent und Witzig!
    Für Eltern ein Muss!

    „Und ewig schläft das Pubertier“ ist bereits der dritte Band bei Piper von Jan Weiler, der sich mit dem komplizierten Zusammenleben mit einem oder mehreren pubertierenden Jugendlichen befasst. Gerade erst ist der Film zum ersten Band in die Kinos gekommen. Zur Feier unserer kinderfreien Woche haben mein Mann und ich uns mal angeschaut, wie es anderen betroffenen Eltern so ergeht. Und wurden nicht enttäuscht …


    In der Erziehung gibt es kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur Falsch!“


    Doch auch wenn Jan Josef Liefers und Heike Makatsch grandios die mit der Situation überforderten Eltern gespielt haben muss ich sagen dass die Bücher um Welten besser sind.

    Jan Weiler schreibt mit soviel Intelligenz und Wortwitz, dass ich versucht war mindestens einmal pro Seite ein Zitat für mein Leben herauszuschreiben. Obwohl ich kein Vater bin kann ich so viel nachvollziehen und lag teilweise wirklich tränenüberströmt und lachend alleine auf dem Sofa und hab mich nicht mehr eingekriegt.


    Der Vater als Instanz, als erfahrener Lehrer in den Dingen des Lebens, als eine Art Meister Joda im familiären Sternenkrieg. So sehe ich mich gerne. Leider betrachten mich meine Kinder ganz anders, nämlich als möchtegernautoritäre Nervensäge mit zweifelhaftem Musikgeschmack“


    Ein Erziehungsratgeber ist es nicht, falls Ihr das erwartet… Ich hatte die Tage ein Interview mit dem Autor gesehen. Da berichtet er, dass er bei seinen Recherchen eine wissenschaftliche Abhandlung darüber gelesen hat, dass Erziehung mit 12 Jahren abgeschlossen ist! Alles was man seinem Kind bis dahin nicht Nahe gebracht hat wird auch nicht mehr funktionieren .. danach ist es quasi nur noch betreutes Wohnen!


    Definitiv ein köstliches, intelligentes Buch für Erwachsene – ein fantastisches Buch für Eltern – das Buch einem Pubertier in die Hand zu geben halte ich jedoch für grob fahrlässig – es sei denn es soll ausziehen …


    Ich wünsche Euch viel Spaß!


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    Aspasias avatar
    Aspasiavor einem Jahr
    Upcycling die Dritte

    Zum dritten Mal dürfen Anekdoten aus dem Familienleben der deutsch-italienischen Familie Weiler, bestehend aus Papa, Mama & mittlerweile zwei Heranwachsenden, zur 17 jährigen Tochter Carla gesellt sich nun auch, der natürlichen Lebensuhr des Menschen sei Dank, der jüngere Sohn Nick altersmäßig ins Reich der Pubertiere, die Leserschaft amusieren.

    Der Journalist und Autor Jan Weiler, dessen angeheiratete, italienische Mischpoke ihm die Vorlage für den humorigen Buch- und Kinoerfolg „Maria ihm schmeckt’s nicht!“ geliefert hat, um dann seinen schriftstellerischen Fokus auf die eigens produzierten Nachkommen zu richten, ist wieder da!

    Nachdem sich die häuslichen Begebenheiten der nächste Generation in Kolumnen der „Welt am Sonntag“ erfolgreich zu Markte tragen ließen, war es nur logisch sie einem Upcycling zu unterziehen. So wurden die Pubertiere des Hauses zu Titel- und Inhaltspendenden Protagonisten seiner Kurzerzählungen.

    Da alle guten Dinge drei sind, gibt es nach “Das Pubertier”(2014) und “Im Reich der Pubertiere” (2016) jetzt “Und ewig schläft das Pubertier”.

    Um die Klimaveränderungen im eigenen Haushalt zu beschreiben, die mit der einsetzenden Pubertät einhergehen, bemüht Weiler die Labor Metapher. Es gibt das Versuchslabor Eigenheim mit ihm selbst als allseits zu Späßen aufgelegten Versuchsleiter und natürlich die zu untersuchenden Labormäuse, Tochter und Sohn Weiler. Aus dieser naturwissenschaftlich anmutenden Versuchsanordnung lässt er seine Pointen purzeln, da geht es um Taschengeldverhandlungen, Kühlschrankinhalte, Verkehrserziehung.

    Alles Diskussionsstoffe, die Leidensgenossen sicherlich hinreichend bekannt sind, und dazu führen, dass aus purer Solidarität auch der dritte Band der Reihe ein Verkaufschlager bei den Ü40 wird. Die Kinderbuch kurzen Kapitel können auch von den, ob ihrer adoleszenten Mitbewohner, noch so gestressten Versuchsleitern gelesen werden. Und wenn die elterliche Konzentration, aufgrund der in Gehör vernichtender Lautstärke abgespielten Musikerziehungsversuche des Nachwuchses, selbst das nicht mehr leisten kann: Es gibt Bilder; quietschbunte Illustrationen von Till Hafenbrak.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
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    Fragefreitag mit Jan Weiler

    Es geht weiter – nach dem aktuell verfilmten ersten Band "Das Pubertier" und der Fortsetzung "Im Reich der Pubertiere" gibt es endlich Nachschub der Bestseller-Reihe von Jan Weiler! Neben Tipps & Tricks für den möglichst sicheren Umgang mit Pubertieren behandelt der dritte Teil auch die erste große Liebe und was es diesbezüglich zu beachten gilt.

    Euch interessieren Jan Weilers Erfahrungen mit Pubertieren? Dann stellt dem Autor im Rahmen dieses Fragefreitags einfach eure Fragen und gewinnt eines von 5 Exemplaren von "Und ewig schläft das Pubertier"!

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    Jan Weiler, geboren am 27. Oktober 1967 in Düsseldorf, ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er wächst in Meerbusch auf und arbeitet nach dem Abitur und dem Zivildienst als Werbetexter, bevor er an die Deutsche Journalistenschule in München geht. 1994 wird er Redakteur, 2000 gemeinsam mit Dominik Wichmann sogar Chefredakteur des SZ-Magazins. 2002 veröffentlicht er in einer Sonderausgabe des SZ-Magazins einen Artikel über seinen Schwiegervater Antonio, einem ehemaligen Gastarbeiter aus Italien. Wegen der positiven Resonanz auf den Artikel fährt Jan Weiler 2003 mit seinem Schwiegervater nach Italien, um sich dort dessen Lebensgeschichte erzählen zu lassen. Als Ergebnis dieser Reise schreibt er das Buch „Maria, ihm schmeckt’s nicht“. Jan Weiler lebt heute mit seiner deutsch-italienischen Frau und den zwei gemeinsamen Kindern in Ambach.

    Gemeinsam mit PIPER vergeben wir unter allen Fragestellern 5x "Und ewig schläft das Pubertier" von Jan Weiler. Stellt dem Autor einfach am 30.06.2017 direkt unter diesem Beitrag eure Fragen über sein Leben & Schreiben.

    Ich wünsche euch viel Spaß und Glück!
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