Jan Wiechert

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor*in von Scheidung mit dem Beil, Hohenlohica Obscura und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jan Wiechert, 1982 in Riedlingen geboren, arbeitet im Hohenlohe-Zentralarchiv in Neuenstein. Die Kriminalgeschichte der Region gehört zu seinen Spezialgebieten. Der Autor hält Vorträge und leitet Seminare zur hohenlohischen Geschichte. In MOMENTE und der regionalen Tagespresse publiziert er regelmäßig Beiträge zu aktuellen kulturellen Themen. Unter dem Titel „Von Mauserei bis Meuchelmord“ bietet Jan Wiechert Themenführungen im Schloss Neuenstein an.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jan Wiechert

Cover des Buches Scheidung mit dem Beil (ISBN: 9783839223024)

Scheidung mit dem Beil

(3)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Hohenlohica Obscura (ISBN: 9783839225363)

Hohenlohica Obscura

(1)
Erschienen am 11.09.2019
Cover des Buches Böse alte Zeit (ISBN: 9783839221648)

Böse alte Zeit

(1)
Erschienen am 02.08.2017
Cover des Buches Böse alte Zeit 2 (ISBN: 9783839226933)

Böse alte Zeit 2

(0)
Erschienen am 07.04.2021
Cover des Buches Die Waldenburger Fastnacht (ISBN: 9783982023182)

Die Waldenburger Fastnacht

(0)
Erschienen am 07.02.2020

Neue Rezensionen zu Jan Wiechert

Cover des Buches Böse alte Zeit (ISBN: 9783839221648)
Nicky_Foxleys avatar

Rezension zu "Böse alte Zeit" von Jan Wiechert

Nicky_Foxley
Früher war nicht alles besser

Früher war alles besser?
Na ja, nicht wirklich. Im ersten Teil seiner "Böse Alte Zeit"-Reihe zeigt Jan Wiechert auf, wie böse, hinterhältig und vor allem bürokratisch grauenhaft die alten Zeiten doch waren.
Dabei greift er auf Kriminalfälle aus Hohenlohe zurück, die von Diebstahl über Betrug bis hin zu (Kinds-)Mord reichen. True Crime, das Jahrhunderte zurückliegt.

Gewöhnungsbedürftig waren, zumindest zu Beginn, die altertümlichen Zitate, die doch etwas schwer zu lesen sind. Ich habe mich schnell daran gewöhnt, sodass es meinen Lesefluss nicht mehr störte.
Etwas schwieriger fand ich hingegen die vielen Namensnennungen. Hier Menschen auseinanderzuhalten, wenn jeder zweite Fritz heißt, ist schwer. Zudem kam es mir in ein, zwei Kapiteln so vor, als hätten sich zumindest die Nachnamen der Personen plötzlich geändert.

Natürlich macht es auch Spaß, von Orten zu lesen, die man kennt. Allerdings sollte man sich als Nicht-Hohenloher davon nicht abschrecken lassen.

🔪 Empfohlen für diejenigen, die:

  • True Crime mögen
  • regionale Lektüren lesen wollen
  • aus Hohenlohe und Umgebung kommen

Cover des Buches Scheidung mit dem Beil (ISBN: 9783839223024)
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Scheidung mit dem Beil" von Jan Wiechert

HEIDIZ
Sachlich informativ

Recht sachlich geschrieben hat mich dieses Buch sehr gut über die Thematik informiert. Ich wurde rundherum mit der Geschichte in Berührung gebracht, die von Dorothea Huther erzählt - im Jahr 1777 angesiedelt ist und einen Blick in diese Zeit gewährt. Peter Huther - ihren Mann, den Schmierbrennen, soll sie ermordet haben. Sie berichtet - und so ist es auch zu lesen, vom Leben der Armen damals, am Rande der Gesellschaft, sodass man sich alles sehr bildhaft vor Augen führen kann. Das Schicksal, welches den Armen damals oblag, es war vorgezeichnet - sie konnten nicht entfliehen. Dorothea versuchte, sich zur wehren - sie wurde zur Mörderin - sie war eine besondere Frau und das liest man in diesem Buch. Das Buch ist mit einigen schwarz-weiß-Abbildungen versehen, die die verständlich informativen Texte nochmals bildhaft untermalen.

Cover des Buches Hohenlohica Obscura (ISBN: 9783839225363)
K

Rezension zu "Hohenlohica Obscura" von Jan Wiechert

katze102
interessant und gut recherchiert

Die drei Autoren haben sich als Regionalhistoriker mit Sagen, Legenden und anderen Hohohenloher Mysterien auseinandergesetzt.

Nach dem einleitenden Vorworten beschreiben sie in acht Kapiteln alte Geschichten, Weissagungen, Aberglauben, Rituale, Traditionen wie beispielsweise in den Rau(ch)nächten, Poltergeister, einem Pakt mit dem Teufel, Hexen, Klopfgeräuschen aus dem Sarg heraus oder Geschichten um den Adel. Die Geschichten werden hinterfragt und erläutert, wobei vielfältige Quellen und Archive zu Rate und miteinbezogen wurden.



Die Geschichten samt Anmerkungen fand ich sehr interessant, obwohl ich gar nicht aus der Region Hohenlohe komme. Bei vielem handelt es sich ja einfach um An- und Weltsichten der entsprechenden Zeit, die auch so an anderen Orten gelebt wurden. So erhält man als Leser einen Einblick in Geschehnisse und auch in Mißverständnisse, da das Fehlen wissenschaftlicher Erkenntnisse andere Erklärungen notwendig machte. Erstaunlich fand ich, wieviel Aberglauben und Rituale sich bis in die heutige Zeit gehalten haben oder, nach meinem Empfinden, wieder erweckt werden, beispielsweise das Lüften um die Seele des Verstorbenen frei ziehen zu lassen.



Für mich war die Lektüre dieses Buches recht spannend, interessant und kurzweilig; ich denke, Leser aus der Region werden einzelne beschriebene Orte und vielleicht auch Begebenheiten kennen und noch viel mehr aus diesem gut recherchierten Buch mitnehmen können.

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