Jan Wilm

 3,8 Sterne bei 13 Bewertungen

Lebenslauf von Jan Wilm

Jan Wilm ist Autor, Literaturkritiker, Herausgeber und Übersetzer. 2016 erschien von ihm »The Slow Philosophy of J. M. Coetzee«, 2019 der Roman »Winterjahrbuch«. Er übersetzte unter anderem Arundhati Roy, Andrew O’Hagan und Maggie Nelson.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Das nächste Spiel ist immer das schwerste (ISBN: 9783895619168)

Das nächste Spiel ist immer das schwerste

Erscheint am 01.01.2023 als Gebundenes Buch bei Schöffling.

Alle Bücher von Jan Wilm

Cover des Buches Die Argonauten (ISBN: 9783446257078)

Die Argonauten

 (4)
Erschienen am 25.09.2017
Cover des Buches Azadi heißt Freiheit (ISBN: 9783103971132)

Azadi heißt Freiheit

 (3)
Erschienen am 27.10.2021
Cover des Buches Bluets (ISBN: 9783442718535)

Bluets

 (3)
Erschienen am 14.06.2021
Cover des Buches Bluets (ISBN: 9783446260443)

Bluets

 (2)
Erschienen am 23.07.2018
Cover des Buches Die roten Stellen (ISBN: 9783446265912)

Die roten Stellen

 (1)
Erschienen am 27.01.2020
Cover des Buches Winterjahrbuch (ISBN: 9783895614972)

Winterjahrbuch

 (1)
Erschienen am 27.08.2019
Cover des Buches Alles andere später. Über Ror Wolf II (ISBN: 9783895619274)

Alles andere später. Über Ror Wolf II

 (0)
Erschienen am 29.10.2019
Cover des Buches Das geheime Leben (ISBN: 9783103973266)

Das geheime Leben

 (0)
Erschienen am 05.10.2017

Neue Rezensionen zu Jan Wilm

Cover des Buches Azadi heißt Freiheit (ISBN: 9783103971132)buchgestapels avatar

Rezension zu "Azadi heißt Freiheit" von Arundhati Roy

Zum Thema Indien
buchgestapelvor 8 Monaten

Meine Meinung

Essays sind für mich noch immer eine leicht gewöhnungsbedürftige Literaturgattung, die dadurch aber natürlich nicht pauschal weniger lesenswert wären. So richtig weiß ich nach dem Lesen allerdings noch immer nicht, was ich von diesem Werk eigentlich halten soll.

Das Thema Heimat ist ja generell schon sehr persönlich, und genau das wird auch in diesem Buch deutlich. Die Verbundenheit der Autorin mit Indien und die Dringlichkeit, mit der sie Veränderungen fordert wird in den unterschiedlichen Beiträgen auf jeden Fall deutlich und lässt sich überwiegend gut greifen.

Ohne persönlichen Bezug zu Indien war es für mich mitunter nicht ganz einfach, jeden Text als besonders ansprechend wahrzunehmen. Logischerweise ist das auch kein Anspruch, den so ein eben nicht primär zur Unterhaltung gedachtes Buch stellt, ein wenig daran gewöhnen musste ich mich aber halt eben trotzdem.


Fazit

Thematisch hat mich diese Essaysammlung auf jeden Fall angesprochen. Nicht alle Texte haben mir gleich gut gefallen, wobei diese Umsetzungsform auch einfach Neuland für mich ist und ich mich deshalb vermutlich erst einmal an das Konzept gewöhnen muss. Wer sich für Indien und seine aktuellen Stimmen interessiert, dem kann ich dieses Buch aber auf jeden Fall ans Herz legen.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

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Cover des Buches Azadi heißt Freiheit (ISBN: 9783103971132)S

Rezension zu "Azadi heißt Freiheit" von Arundhati Roy

Eine wichtige Botschafterin Indiens, deren Stimme gelesen zu werden verdient
Sternenstaeubchenvor 10 Monaten

Vor einiger Zeit wurde Arundhati Roy in einer Reportage zu „Indien in bzw. nach der Coronawelle im Frühjahr 2021“ interviewt und fiel mir durch ihre pointierten Aussagen auf. Ihr neues Buch stand daher recht weit oben auf der Leseliste.

 

In „Azadi heißt Freiheit“ erläutert sie gleich zu Beginn, warum sie in diesem Buch Essays versammelt, obwohl doch vieles für einen Roman gesprochen hätte. Die Essays sind teilweise bereits in internationalen Publikationen erschienen. In ihnen geht es um Roys Heimat Indien, deren verschiedene Aspekte (Städte, Demokratie, Sprache …) sie beleuchtet: Sie schildert ihre Sicht auf die Dinge, das Buch ist also subjektiv, was aber nicht schadet, denn gefühlt beschäftigen sich westliche Gesellschaften zu wenig mit dem Subkontinent, aber auch ihren eigenen nationalistischen Bewegungen. Roys Sicht ist politisch, aber von einer großen Liebe zu ihrer Heimat geprägt und damit in einem Land, das einst auf einem guten Weg war, nun aber zunehmend undemokratische Züge aufweist, mutig. Dabei klingt aus den Texten wie auch schon aus der Reportage eine ironische Note durch, die sie interessant zu lesen machen. Auch hier sind ihre Beobachtungen pointiert, wenngleich manchmal eine leichte Resignation durchzuschimmern scheint. Es bleibt zu hoffen, dass diese nicht die Oberhand gewinnt, denn Roy ist m. E. eine wichtige Botschafterin Indiens, deren Stimme gelesen zu werden verdient – auch wenn sie in diesem Band eben nicht die Vorstellungskraft und Wortgewalt ihrer Romane ausbreiten kann.

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Cover des Buches Bluets (ISBN: 9783442718535)readingmias avatar

Rezension zu "Bluets" von Maggie Nelson

So viel mehr, als man denkt...
readingmiavor einem Jahr

„Und so verliebte ich mich in eine Farbe - in diesem Fall in die Farbe Blau -, wie durch eine Verzauberung, eine Verzauberung, die ich verteidigte und gegen die ich mich wehrte - immer im Wechsel.”

Maggie Nelson ist der Farbe Blau so sehr verfallen, dass sie ihr sogar ein ganzes Werk geschenkt hat. In 240 notizartigen Gedanken, die alle unterschiedlich lang sind, schreibt sie über ihre Faszination oder eher schon unbeherrschbare Besessenheit für die Farbe Blau. Gleichzeitig beinhaltet dieses kleine Büchlein aber noch viel, viel mehr. Sie öffnet ihr Innerstes und lässt uns an ihren Gefühlen teilhaben, die manchmal unglaublich berühren, manchmal fremd erscheinen und manchmal auch bei mir die Faszination des Blaues erweckt haben. Sie hangelt sich am Blau entlang und nimmt uns mit auf ihre persönliche Geschichte über eine verlorene Liebe und den Schmerz, den sie dadurch gefühlt hat. Sie verbindet ihre Gedanken mit Literatur, Philosophie, Kultur und Kunst und nimmt dabei Bezug auf verschiedene Künstler*innen, die ebenfalls der Farbe Blau verfallen sind.

„Dies ist, wie sehr ich es vermisse, wenn du sprichst. Dies ist das tiefste Blau, das spricht, immerzu zu dir spricht.“

Maggie Nelson verfasst in ‘Bluets’ eine Liebeserklärung an die Farbe Blau. Mit träumerischer und poetischer Sprache nimmt sie uns mit auf ihre Reise am Blau entlang, die wunderschön, manchmal melancholisch und zweifellos beeindruckend und außergewöhnlich ist.
‘Bluets’ ist ein kurzes, sehr persönliches Buch, welches mir ein ganz besonderes Leseerlebnis beschert hat!

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