Der Duft des Mangobaums

von Jan Winter 
4,3 Sterne bei32 Bewertungen
Der Duft des Mangobaums
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Ein Roman über eine tolle Frau, die es versteht, sich im fernen Asien durchzusetzen.

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Inhaltsangabe zu "Der Duft des Mangobaums"

Die junge Alma folgt ihrem Mann in die englische Kolonie Malaya. Als er überraschend stirbt, ist sie auf sich allein gestellt. Samad, ein Cousin des Sultans, und der Plantagenbesitzer Raymond stehen ihr zur Seite. Zu beiden fühlt sie sich hingezogen. Als der Krieg ausbricht und Alma in größter Gefahr schwebt, muss sie eine Entscheidung treffen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548284019
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:17.02.2012

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    Ikopikos avatar
    Ikopikovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Roman über eine tolle Frau, die es versteht, sich im fernen Asien durchzusetzen.
    Der Duft des Mangobaums

    Als Alma erstmals ihre neue Heimat Malaya sieht, glaubt sie, das Paradies vor sich zu haben. Sie folgt gemeinsam mit ihrem Sohn dem Ehemann, der sich auf der Insel eine Gummibaumplantage aufgebaut hat. Aber es ist nicht alles so rosig, wie es scheint. Almas Mann hat nicht den Erfolg, den er sich erhofft hat, und Alma erkennt in ihm nicht mehr den fürsorglichen Ehemann, mit dem sie vor Jahren in England zusammen gelebt hat. Als ihr Mann durch einen Unfall stirbt, verlässt sie die Plantage und baut sich gemeinsam mit ihrem Sohn eine neue Existenz auf.

    Der zweite Weltkrieg macht jedoch auch vor Malaya nicht Halt, und Alma kann sich glücklich schätzen, dass sie gute Freunde hat, die ihr in dieser schlimmen Zeit helfen.

    Jan Winter schreibt sehr flüssig und detailreich, wie ich es von einem Mann zunächst nicht erwartet hatte.

    Im Vordergrund steht das bodenständige, eigenwilige und liebenswerte Wesen von Alma, die in jeder Situation das Zepter in die Hand nimmt und sich für ihre Ziele und Ideale, sowie für die Menschen die sie liebt, einsetzt. Sie schwimmt nicht mit dem Strom, sondern bildet sich ihre eigene Meinung, was einige Außenseiter zu ihren besten Freunden macht. Diese Wesenszüge machen sie sehr sympathisch. Eine Frau, die man sich zur Freundin wünscht.

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    Sabine17s avatar
    Sabine17vor 5 Jahren
    Liebe und Leid in Malaya

    Alma reist 1935 mit ihrem kleinen Sohn nach Malaya (Malaysia) zu ihrem Mann. Howard hat dort zusammen mit seinem Bruder eine Kautschukplantage erworben und betreibt diese. Alma findet ihren Mann verändert vor. Als er von einem Tiger tödlich verletzt wird, bleibt sie in Malaya, weil sie das Land lieben gelernt hat.
    Hingezogen fühlt sie sich sowohl zu dem einheimischen Arzt Samad, als auch zum Besitzer der Nachbarplantage, dem eigenwilligen Australier Raymond.
    Dann bricht der 2. Weltkrieg aus und Alma und ihr Sohn sind in Gefahr, da Alma aus Deutschland stammt und Malaya britische Kolonie ist. Werden Samad und Raymond sie vor der Gefahr beschützen können?

    Jan Winter beschreibt in ruhiger und angenehmer Art das Leben in Malaya zwischen den beiden Weltkriegen. Das Verhalten der Kolonialherren und das Leben der Einheimischen wird eindrucksvoll dargestellt. Die Figur der Alma hat mich ein bisschen an Karen Blixen aus “Jenseits von Afrika” erinnert: eine starke Frau, die die Menschen unabhängig ihrer Herkunft sieht und behandelt.

    Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in zwei Tagen durchgelesen habe.
    Das richtige Buch um in eine exotische und fremde Welt abzutauchen und zu verfolgen, wie Alma um ihre große Liebe kämpft.

    Nachdem ich gerade viel Ärger auf der Arbeit habe, war dieses Buch genau das richtige, um in einer anderen Welt mit Liebe und Leide die Seele baumeln zu lassen.

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    teduas avatar
    teduavor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Alma ist eine junge Deutsche, die es bisher nicht leicht gehabt hat in ihrem Leben. Als sie den Engländer Howard heiratet, hofft sie, daß sich nun endlich alles zum Guten wenden wird. Die beiden bekommen einen kleinen Sohn, den sie Albert nennen. Howard übernimmt eine Kautschukplantage in der Kolonie Malaya, und als Albert drei Jahre alt ist, reisen Alma und er Howard hinterher.

    Bereits auf der langen Schifffahrt lernt Alma sympathische Menschen kennen, die auch später in ihrem Leben noch eine große Rolle spielen werden.

    Von Malaya ist Alma hingerissen; es gefällt ihr sofort sehr gut. Leider muß sie aber feststellen, daß Howard sich zum Schlechten verändert hat. Er ist ihr fremd geworden. Und schon bald geschieht ein Unglück, bei dem Howard sein Leben verliert.

    Alma ist stark und versucht, sich alleine etwas aufzubauen. Der Zweite Weltkrieg macht ihre Pläne aber schnell zunichte, denn als Deutsche ist Alma nun nicht mehr sicher. Sie flieht nach Australien...

    Ein wunderschöner Roman, den ich mit großer Begeisterung gelesen habe! Schon auf den ersten Seiten hat es mich gepackt, und ich mochte dieses schöne Buch gar nicht mehr zur Seite legen!

    Die Handlung ist sehr fesselnd, dabei auch gefühlvoll und gut nachvollziehbar. Die Figuren sind realistisch, und die junge Alma ist mir sofort sympathisch gewesen.

    Der Schreibstil war ebenfalls wunderbar. Das Buch ist locker und leicht geschrieben, so daß es beim Lesen keine Stolperschritte gibt. Einfach klasse! Zudem schreibt der Autor so schön von dem Land, daß ich es vor meinen eigenen Augen fast sehen konnte. Tolles Kopfkino!

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    Ilarys avatar
    Ilaryvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Zum Inhalt ist ja wirklich alles gesagt. Sehr schön und hilfreich waren die Karten und das Glossar.

    Mir hat dieses 2. Buch von Jan besser gefallen als das erste, die Geschichte war für mich realistischer.

    Aber auch für dieses Buch gilt, es ist einfach toll, wenn ein Autor Dinge beschreibt, die er kennt und selbst erlebt hat. Das merkt man auch in diesem Buch - Jan liebt die asiatische Kultur, seine Menschen, seine Speisen und die Natur. Was soll man dazu mehr sagen, er umgibt seine Story mit diesen Komponenten und begeistert damit die Leser.

    Ich habe Alma und ihre Sohn gerne einige Jahre ihres Lebens begleitet, mich mit ihnen gefreut, aber auch mit ihnen gelitten, habe die Freundschaften und auch die Liebe mit ihnen erlebt und die vielen, tollen Menschen, die sie immer wieder aufgefangen haben und natürlich habe ich am Ende ein paar Tränen vergossen, aber auch das gehört dazu.

    Ein echtes Leseerlebnis!

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Inhalt: Alma folgt zusammen mit ihrem Sohn Albert ihrem Mann Howard nach Malaya, nachdem die Bremerin eine Zeit zusammen mit ihrem Mann und danach allein in Liverpool gelebt hat.
    In Malaya angekommen verliebt Alma sich sofort in das Land, anders als alle anderen Frauen der dortigen Plantagenbesitzer, auch wenn das Leben auf Howards Plantage in Malaya hart ist und das Klima Malayas so ganz anders. Von ihrer Reise nach Malaya kennt sie den Arzt und Malaien Samad, den sie schon an Bord sehr sympathisch fand und mit dem sie sich, ebenso wie mit dem australischen Plantagenbesitzer Raymond während ihrer Zeit in Malaya immer mehr anfreundet.
    Plötzlich stirbt Howard und Alma muss die Plantage verlassen, zudem bricht auch noch der Zweite Weltkrieg aus und Alma muss als gebürtige Deutsche in einer britischen Kolonie um ihr Leben und das ihres Sohnes fürchten. Jedoch hat sie mit Samad und Raymond gute Freunde, die ihr zur Seite stehen und sie vor Gefahren zu schützen versuchen. Alma empfindet aber nicht nur Freundschaft für Samad sowie Raymond und muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.

    Meinung: Almas Geschichte ist sehr emotional erzählt und man beginnt sehr schnell nachzuempfinden, was Alma in Bezug auf Malay fühlt, da ihr das Land so nahe zu sein scheint und diese Nähe sehr eindrücklich dargestellt wird. Auch was sie in Bezug auf andere Personen fühlt, sowohl negatives als auch positives, und was Alma von der Landschaft und den Orten, an die es sich verschlägt, hält, wird sehr eindringlich beschrieben, so dass man ihre Meinung und ihre Gefühle einfach verstehen muss.
    Zudem bleiben insbesonderen die wichtigen Charaktere nicht flach auf dem Papier, sondern wirken gradezu plastisch und real, da sie durch Almas Emotionen, ihre eigenen Emotionen und die bildhafte Sprache einfach sehr glaubhaft wirken. So dass man sich Alma, Raymond und Samad gut als echte Bekannte vorstellen kann.
    Extrem spannend ist die Geschichte um Alma zwar nicht, jedoch ist sie allein durch die bildhafte und emotionale Sprache und die wunderbaren Beschreibungen Malayas und von Almas Erfahrungen und Erlebnissen, sowie ihren Gefühlen sehr lesenswert und lebt auch genau durch diese Motive und wird durch sie geleitet. Es handelt sich also um eine Geschichte, die eindeutig die emotionale Seite von einem anspricht, was mir auch sehr gefallen hat und was wunderbar präsentiert wird.
    Es präsentiert sich daher eine echt bildhafte, schöne und prägende Geschichte über ein ganz besonderes Land, erzählt von einer besonderen Frau.

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    nasas avatar
    nasavor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    die junge deutsche alma reist mit ihrem kleinen sohn albert nach malaya wo ihr mann schon vor 1,5 jahren auswanderte, um eine plantage zu betreiben. auf der ganzen hinreise freut sie sich auf ihren mann howard. doch als die überfahrt geschafft ist findet sie einen ganz veränderten ehemann vor. er hat sich dem alkohol und anderen frauen zugewendet. das leben in malaya ist zwar schwer aber alma liebt dieses land trotzdem. dann verstirbt ihr mann plötzlich und sie muss die plantage verlassen. zum glück hat sie aber viele freunde die ihr eine anstellung verschaffen. sie fängt an das leben wieder zu genießen und sich zu verlieben aber dann bricht der krieg aus. sie muss sich verstecken und letztändlich sogar fliehen und sich dabei auch noch zwischen zwei männern entscheiden....

    jede problematik und prüffungen die alma durchstehen muss ist klasse beschrieben und ich muss sagen man leidet mit alma richtig mit. das buch ist einfach und mit kurzen sätzen geschrieben. so hatte ich ein größeres lesevergnügen.
    bücher die sich mit fremden kulturen und zeiten beschäfftigen habe ich schon immer gern gelesen und dieses buch passt klasse zu meiner sammlung;) nachdem ich das buch jetzt fertig gelesen habe bin ich richtig traurig das es schon zu ende ist, denn ich war von diesem buch richtig begeistert. durch die detaillierte beschreibungen konnte ich gut in die einzellnen szenarien eintauchen und mir die umgebeung sehr gut vorstellen.
    das cover hat dazu bestimmt beigetragen da es so klasse und romantisch aussieht.

    alles in allem ein buch was richtig schön ist und ich 100% weiterempfehlen kann.

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    augustmausvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Alma folgt mit ihrem kleinen Sohn Albert ihrem Mann nach Malaya auf eine Gummiplantage. Sie verliebt sich sofort in das Land, muss aber erkennen, dass ihr Mann nicht nur wesentlich weniger erfolgreich, sondern vor allem sehr frustriert ist. Nach einem furchtbaren Unfall steht sie alleine im fremden Land, das ihr jedoch schon längst eine neue Heimat geworden ist und wo sie Unterstützung durch ihre neu gewonnenen Freunde findet.

    Der Roman bietet eigentlich alles, was ein historischer Schmöker, der in einem exotischen Land spielt, nötig hat: großartige Landschaftsbeschreibungen, liebenswerte Personen, den kauzigen Außenseiter, der sich als einer der Guten herausstellt, Liebe, Leid und ein (zum Großteil) happy End.

    Überraschungen in der Handlung hat der Roman nicht zu bieten, diese ist doch sehr offensichtlich und trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Landschaftsbeschreibungen lassen einen in die fremde Welt eintauchen und die Beschreibung der Verhältnisse zwischen Eingeborenen und den englischen Kolonialisten scheint mir schlüssig und zeigt die Überheblichkeit der westlichen Mächte.

    Etwas schade fand ich, dass am Ende ein sehr großer Zeitraum übersprungen wird und von der Flucht aus Malaya vor den Japanern gleich zur Rückkehr gesprungen wird.

    Insgesamt ein schöner historischer Schmöker, durch den exotischen Hintergrund genau das Richtige um im grauen Herbst ein bisschen von Sonne und Wärme zu träumen.

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    Merle_Fs avatar
    Merle_Fvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    Alma, eine junge Frau aus einer Bremer Kaufmannsfamilie, reist 1935 gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Albert ihrem britischen Ehemann hinterher, der eine Kautschukplantage in der englischen Kolonie Malaya führt.
    Schon auf dem Schiff lernt Alma einige interessante Personen kennen, die alle miteinander als schmackhafte Zutaten zu einem guten Historienschmöker konzipiert sind: Der Malaye Samad mit adeliger Abstammung als der exotische Intellektuelle mit europäischer Ausbildung, die selbstbewusste Lady Swindon und das prima Feindbild der Spießigkeit, Mrs Masterson. Alma selber entpuppt sich schnell als perfekte Identifikationsfigur in der Welt der Klischees, denn sie ist witzig, freundlich, kinderlieb und optimistisch. Klarer Fall, nach einigen Seiten weiß die versierte Leserin schon, dass Alma ihren Weg ungeachtet aller Schwierigkeiten machen wird. Der Klappentext verrät schon neben zu erwartenden dramatischen Schauplätzen, fernen Ufern und weitreichenden Entscheidungen ein romantisches abenteuerliches Leben. Da kann nun nichts mehr schiefgehen, vor allem, weil neben der lächerlichen Nullnummer von Ehemann noch der ruppige extrem männliche Australier Raymond nebst obskurem Partner Ah Tong in die süffige Suppe gerührt wird.
    Jan Winter, der in Hamburg lebende Autor, nutzt die exotische Kulisse und die Zeit zu Beginn des zweiten Weltkrieges routiniert, um alle seine dankbaren Leserinnen aus der Realität zu spülen. Abwasch bleibt stehen, Wohnzimmerteppiche bleiben ungesaugt und die Kinder freuen sich über zwei Tage ohne Aufsicht, denn Mutti sitzt mit verklärtem Blick und dem Duft des Mangobaumes unter der Kuscheldecke auf dem Sofa.
    So ging es jedenfalls mir und somit erkläre ich Jan Winters Buch zum höchsten Neueinsteiger auf meiner Liste der peinlichsten Lieblingsbücher. Bücher die derart fesseln, sind gute Bücher, sofern man denn zur Ablenkung und nur aus Freude am lesen liest. Sucht man ein Buch zur Anregung des Geistes und des Intellekts, so ist dies eine grottenschlechte Wahl.
    Die Geschichte ist vorhersehbar, die gute Alma zwischen zwei interessanten Männer unglaublich naiv, die Naturbeschreibungen zum schluchzen schön, der geschichtliche Hintergrund ansprechend recherchiert, die Aufmachung des Buches edel und schick, die Bösen sind so richtig fies, die Versager aufs gemeinste alkoholisiert, die Edlen dafür aber noch besser!
    Hach, ein wunderbares Buch! Da bleibt mir zu sagen, dass mir gleich mindestens drei viellesende Nachbarinnen einfallen, die dieses Buch auch unbedingt lesen müssen und lieben werden. Und meinen gesammelten Germanistikdozenten der Vergangenheit habe ich nun mit dieser Rezension ein prima Schnippchen geschlagen; sollen sie doch mit all ihren Böll- Werksausgaben nach mir hauen.

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    KatesLeselounges avatar
    KatesLeseloungevor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Zu jedem Abschied sollte Wehmut gehören, denkt sich die deutschstammige Alma, als sie mit ihrem kleinen Sohn Albert Liverpool verlässt um ihrem Mann Howard nach Malaya zufolgen, der vor über einem Jahr dort eine Plantage gekauft hat. Alma verliebt sich sofort in das Land und die Menschen und sieht es bald als ihre Heimat an, muss jedoch schnell feststellen, dass es nicht allen Menschen in ihrer Umgebung so geht.
    Nach dem Tod ihres Mannes steht Alma praktisch vor dem Nichts, doch es kommt für sie nicht in Frage Malaya zuverlassen. Dank wahrer Freunde schafft sie es jedoch sich ein kleines Heim zuschaffen und sich zu verlieben bis der Krieg wieder alles zerstört und Alma um ihr Leben und das ihrer Liebe bangen muss.

    Jan Winter hat mit "der Duft des Mangobaum" einen Roman geschaffen, der den Leser für das Land Malaya und die Menschen, die dort leben, begeistert. Allein das herrliche Cover lässt die kalten Tage in Deutschland vergessen. Der Schreibstil lässt die Landschaften vor dem Auge erblühen, sodass man den Dschungel förmlich spüren, das Curry schmecken und den Mangobaum riechen kann.
    Alma und auch viele andere schließt man sofort in Herz und leidet mit ihnen, begleitet sie gerne durch alle Höhen und Tiefen.
    Viele Historische Romane sind stellenweise langatmig, hier jedoch ist es nicht der Fall. Es ist die perfekte Mischung, die dieses Buch so wunderbar macht.
    Einzig das Ende, was mich für zu eilig war und dem restlichen Buch nicht gerecht wurde, hat einen kleinen Wehrmutstropfen hinterlassen.

    Ein wunderschöner Roman, der den Leser mit auf eine unvergessliche Reise ins exotische Malaya nimmt.

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    abunchofcatss avatar
    abunchofcatsvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Alma sieht einer besseren Zukunft entgegen, als sie in Liverpool das Schiff betritt, das sie und ihren Sohn nach Malaya bringen soll. Dort wartet ihr Mann Howard auf sie, den die beiden seit vielen Monaten nicht mehr gesehen haben. Doch die Freude wird schnell getrübt als Alma feststellen muss, dass ihr Mann sich in der fremden Umgebung stark verändert hat. Während Alma sich schnell mit Land und Leuten anfreundet wird ihr der eigene Mann immer fremder. Das Leben der Frau nimmt einen Wendepunkt, als Howard bei einem Unfall ums Leben kommt.

    Meiner Meinung nach ist Jan Winter ein sehr guter Roman gelungen, der flüssige Unterhaltung bietet.Das Buch ist sehr gut recherchiert und bringt einem durch seine flüssige Schreibart das Land und seine Bewohner sehr schnell näher und auch die Protagonistin Alma ist mir von Anfang an sympathisch. Alma ist eine Frau, die viele Schicksalsschläge hinnehmen muss, aber nie aufgibt und sich in einer Männerwelt behauptet. Somit macht man als Leser nicht nur eine Reise durch das 20 Jahrhundert, sondern auch an fremde Orte.

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