Jan Winter Der Duft des Mangobaums

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Inhaltsangabe zu „Der Duft des Mangobaums“ von Jan Winter

Die junge Alma folgt ihrem Mann in die englische Kolonie Malaya. Als er überraschend stirbt, ist sie auf sich allein gestellt. Samad, ein Cousin des Sultans, und der Plantagenbesitzer Raymond stehen ihr zur Seite. Zu beiden fühlt sie sich hingezogen. Als der Krieg ausbricht und Alma in größter Gefahr schwebt, muss sie eine Entscheidung treffen.

Ein Roman über eine tolle Frau, die es versteht, sich im fernen Asien durchzusetzen.

— Ikopiko
Ikopiko

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  • Der Duft des Mangobaums

    Der Duft des Mangobaums
    Ikopiko

    Ikopiko

    13. April 2015 um 13:59

    Als Alma erstmals ihre neue Heimat Malaya sieht, glaubt sie, das Paradies vor sich zu haben. Sie folgt gemeinsam mit ihrem Sohn dem Ehemann, der sich auf der Insel eine Gummibaumplantage aufgebaut hat. Aber es ist nicht alles so rosig, wie es scheint. Almas Mann hat nicht den Erfolg, den er sich erhofft hat, und Alma erkennt in ihm nicht mehr den fürsorglichen Ehemann, mit dem sie vor Jahren in England zusammen gelebt hat. Als ihr Mann durch einen Unfall stirbt, verlässt sie die Plantage und baut sich gemeinsam mit ihrem Sohn eine neue Existenz auf. Der zweite Weltkrieg macht jedoch auch vor Malaya nicht Halt, und Alma kann sich glücklich schätzen, dass sie gute Freunde hat, die ihr in dieser schlimmen Zeit helfen. Jan Winter schreibt sehr flüssig und detailreich, wie ich es von einem Mann zunächst nicht erwartet hatte. Im Vordergrund steht das bodenständige, eigenwilige und liebenswerte Wesen von Alma, die in jeder Situation das Zepter in die Hand nimmt und sich für ihre Ziele und Ideale, sowie für die Menschen die sie liebt, einsetzt. Sie schwimmt nicht mit dem Strom, sondern bildet sich ihre eigene Meinung, was einige Außenseiter zu ihren besten Freunden macht. Diese Wesenszüge machen sie sehr sympathisch. Eine Frau, die man sich zur Freundin wünscht.

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  • Liebe und Leid in Malaya

    Der Duft des Mangobaums
    Sabine17

    Sabine17

    Alma reist 1935 mit ihrem kleinen Sohn nach Malaya (Malaysia) zu ihrem Mann. Howard hat dort zusammen mit seinem Bruder eine Kautschukplantage erworben und betreibt diese. Alma findet ihren Mann verändert vor. Als er von einem Tiger tödlich verletzt wird, bleibt sie in Malaya, weil sie das Land lieben gelernt hat. Hingezogen fühlt sie sich sowohl zu dem einheimischen Arzt Samad, als auch zum Besitzer der Nachbarplantage, dem eigenwilligen Australier Raymond. Dann bricht der 2. Weltkrieg aus und Alma und ihr Sohn sind in Gefahr, da Alma aus Deutschland stammt und Malaya britische Kolonie ist. Werden Samad und Raymond sie vor der Gefahr beschützen können? Jan Winter beschreibt in ruhiger und angenehmer Art das Leben in Malaya zwischen den beiden Weltkriegen. Das Verhalten der Kolonialherren und das Leben der Einheimischen wird eindrucksvoll dargestellt. Die Figur der Alma hat mich ein bisschen an Karen Blixen aus “Jenseits von Afrika” erinnert: eine starke Frau, die die Menschen unabhängig ihrer Herkunft sieht und behandelt. Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in zwei Tagen durchgelesen habe. Das richtige Buch um in eine exotische und fremde Welt abzutauchen und zu verfolgen, wie Alma um ihre große Liebe kämpft. Nachdem ich gerade viel Ärger auf der Arbeit habe, war dieses Buch genau das richtige, um in einer anderen Welt mit Liebe und Leide die Seele baumeln zu lassen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    07. June 2014 um 19:21
  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    tedua

    tedua

    26. May 2012 um 16:20

    Alma ist eine junge Deutsche, die es bisher nicht leicht gehabt hat in ihrem Leben. Als sie den Engländer Howard heiratet, hofft sie, daß sich nun endlich alles zum Guten wenden wird. Die beiden bekommen einen kleinen Sohn, den sie Albert nennen. Howard übernimmt eine Kautschukplantage in der Kolonie Malaya, und als Albert drei Jahre alt ist, reisen Alma und er Howard hinterher. Bereits auf der langen Schifffahrt lernt Alma sympathische Menschen kennen, die auch später in ihrem Leben noch eine große Rolle spielen werden. Von Malaya ist Alma hingerissen; es gefällt ihr sofort sehr gut. Leider muß sie aber feststellen, daß Howard sich zum Schlechten verändert hat. Er ist ihr fremd geworden. Und schon bald geschieht ein Unglück, bei dem Howard sein Leben verliert. Alma ist stark und versucht, sich alleine etwas aufzubauen. Der Zweite Weltkrieg macht ihre Pläne aber schnell zunichte, denn als Deutsche ist Alma nun nicht mehr sicher. Sie flieht nach Australien... Ein wunderschöner Roman, den ich mit großer Begeisterung gelesen habe! Schon auf den ersten Seiten hat es mich gepackt, und ich mochte dieses schöne Buch gar nicht mehr zur Seite legen! Die Handlung ist sehr fesselnd, dabei auch gefühlvoll und gut nachvollziehbar. Die Figuren sind realistisch, und die junge Alma ist mir sofort sympathisch gewesen. Der Schreibstil war ebenfalls wunderbar. Das Buch ist locker und leicht geschrieben, so daß es beim Lesen keine Stolperschritte gibt. Einfach klasse! Zudem schreibt der Autor so schön von dem Land, daß ich es vor meinen eigenen Augen fast sehen konnte. Tolles Kopfkino!

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    Ilary

    Ilary

    14. May 2012 um 19:47

    Zum Inhalt ist ja wirklich alles gesagt. Sehr schön und hilfreich waren die Karten und das Glossar. Mir hat dieses 2. Buch von Jan besser gefallen als das erste, die Geschichte war für mich realistischer. Aber auch für dieses Buch gilt, es ist einfach toll, wenn ein Autor Dinge beschreibt, die er kennt und selbst erlebt hat. Das merkt man auch in diesem Buch - Jan liebt die asiatische Kultur, seine Menschen, seine Speisen und die Natur. Was soll man dazu mehr sagen, er umgibt seine Story mit diesen Komponenten und begeistert damit die Leser. Ich habe Alma und ihre Sohn gerne einige Jahre ihres Lebens begleitet, mich mit ihnen gefreut, aber auch mit ihnen gelitten, habe die Freundschaften und auch die Liebe mit ihnen erlebt und die vielen, tollen Menschen, die sie immer wieder aufgefangen haben und natürlich habe ich am Ende ein paar Tränen vergossen, aber auch das gehört dazu. Ein echtes Leseerlebnis!

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  • Leserunde zu "Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes
    Daniliesing

    Daniliesing

    Der neue Roman von Isabel Beto vereint eine wunderbare Mischung aus Exotik, Gefühl, Familien- und Liebesgeschichte. Das perfekte Buch für alle, die Fernweh haben, dem kalten Herbstwetter zumindest gedanklich entfliehen wollen und gern emotionale Geschichten lesen: "Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt." *** Bewerbung *** "Die Bucht des grünen Mondes" aus dem Rowohlt Verlag führt euch auf eine aufregende Reise ins Brasilien des 19. Jahrhunderts. Möchtet ihr gemeinsam mit anderen Lesern und der Autorin diese Reise in die Vergangenheit und ein entferntes Land erleben? Dann bewerbt euch gleich für diese Leserunde, wenn ihr Lust auf das Buch und den Austausch sowie genügend Zeit habt und am Ende eine Rezension schreibt. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 07. Dezember, indem ihr uns folgende Frage beantwortet: In welches exotische Land würdet ihr gern einmal reisen und wieso genau in dieses Land? ************************ Die 25 offiziellen Testleser werden am 08.12. bekannt gegeben. Selbstverständlich freuen wir uns aber auch über jeden Leserundenteilnehmer, der sich dass Buch selbst kauft oder ausleiht.

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    • 487
  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    Themistokeles

    Themistokeles

    29. December 2011 um 20:49

    Inhalt: Alma folgt zusammen mit ihrem Sohn Albert ihrem Mann Howard nach Malaya, nachdem die Bremerin eine Zeit zusammen mit ihrem Mann und danach allein in Liverpool gelebt hat. In Malaya angekommen verliebt Alma sich sofort in das Land, anders als alle anderen Frauen der dortigen Plantagenbesitzer, auch wenn das Leben auf Howards Plantage in Malaya hart ist und das Klima Malayas so ganz anders. Von ihrer Reise nach Malaya kennt sie den Arzt und Malaien Samad, den sie schon an Bord sehr sympathisch fand und mit dem sie sich, ebenso wie mit dem australischen Plantagenbesitzer Raymond während ihrer Zeit in Malaya immer mehr anfreundet. Plötzlich stirbt Howard und Alma muss die Plantage verlassen, zudem bricht auch noch der Zweite Weltkrieg aus und Alma muss als gebürtige Deutsche in einer britischen Kolonie um ihr Leben und das ihres Sohnes fürchten. Jedoch hat sie mit Samad und Raymond gute Freunde, die ihr zur Seite stehen und sie vor Gefahren zu schützen versuchen. Alma empfindet aber nicht nur Freundschaft für Samad sowie Raymond und muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. Meinung: Almas Geschichte ist sehr emotional erzählt und man beginnt sehr schnell nachzuempfinden, was Alma in Bezug auf Malay fühlt, da ihr das Land so nahe zu sein scheint und diese Nähe sehr eindrücklich dargestellt wird. Auch was sie in Bezug auf andere Personen fühlt, sowohl negatives als auch positives, und was Alma von der Landschaft und den Orten, an die es sich verschlägt, hält, wird sehr eindringlich beschrieben, so dass man ihre Meinung und ihre Gefühle einfach verstehen muss. Zudem bleiben insbesonderen die wichtigen Charaktere nicht flach auf dem Papier, sondern wirken gradezu plastisch und real, da sie durch Almas Emotionen, ihre eigenen Emotionen und die bildhafte Sprache einfach sehr glaubhaft wirken. So dass man sich Alma, Raymond und Samad gut als echte Bekannte vorstellen kann. Extrem spannend ist die Geschichte um Alma zwar nicht, jedoch ist sie allein durch die bildhafte und emotionale Sprache und die wunderbaren Beschreibungen Malayas und von Almas Erfahrungen und Erlebnissen, sowie ihren Gefühlen sehr lesenswert und lebt auch genau durch diese Motive und wird durch sie geleitet. Es handelt sich also um eine Geschichte, die eindeutig die emotionale Seite von einem anspricht, was mir auch sehr gefallen hat und was wunderbar präsentiert wird. Es präsentiert sich daher eine echt bildhafte, schöne und prägende Geschichte über ein ganz besonderes Land, erzählt von einer besonderen Frau.

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    nasa

    nasa

    27. October 2011 um 14:16

    die junge deutsche alma reist mit ihrem kleinen sohn albert nach malaya wo ihr mann schon vor 1,5 jahren auswanderte, um eine plantage zu betreiben. auf der ganzen hinreise freut sie sich auf ihren mann howard. doch als die überfahrt geschafft ist findet sie einen ganz veränderten ehemann vor. er hat sich dem alkohol und anderen frauen zugewendet. das leben in malaya ist zwar schwer aber alma liebt dieses land trotzdem. dann verstirbt ihr mann plötzlich und sie muss die plantage verlassen. zum glück hat sie aber viele freunde die ihr eine anstellung verschaffen. sie fängt an das leben wieder zu genießen und sich zu verlieben aber dann bricht der krieg aus. sie muss sich verstecken und letztändlich sogar fliehen und sich dabei auch noch zwischen zwei männern entscheiden.... jede problematik und prüffungen die alma durchstehen muss ist klasse beschrieben und ich muss sagen man leidet mit alma richtig mit. das buch ist einfach und mit kurzen sätzen geschrieben. so hatte ich ein größeres lesevergnügen. bücher die sich mit fremden kulturen und zeiten beschäfftigen habe ich schon immer gern gelesen und dieses buch passt klasse zu meiner sammlung;) nachdem ich das buch jetzt fertig gelesen habe bin ich richtig traurig das es schon zu ende ist, denn ich war von diesem buch richtig begeistert. durch die detaillierte beschreibungen konnte ich gut in die einzellnen szenarien eintauchen und mir die umgebeung sehr gut vorstellen. das cover hat dazu bestimmt beigetragen da es so klasse und romantisch aussieht. alles in allem ein buch was richtig schön ist und ich 100% weiterempfehlen kann.

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  • Leserunde zu "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" von Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Wir alle hier lieben Bücher, so viel ist klar, oder? Und was gibt es schöneres für einen richtigen Bücherwurm, als ganze Städte und Labyrinthe voller Bücher? Da verläuft man sich doch gern eine Zeit lang oder auch länger ;-) Viele hier können den Erscheinungstermin der Fortsetzung zu "Die Stadt der Träumenden Bücher" schon kaum noch erwarten. Und jetzt ist die Wartezeit auch fast vorbei - am 5. Oktober erscheint endlich "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" und damit ein neuer märchenhafter Roman von Walter Moers, voller ausgefallener Ideen und mit einer fabelhaften Geschichte um die Welt der Bücher. Mit dabei natürlich: das fantatische Zamonien, der schriftstellernde Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz und natürlich viele viele Bücher...! Klar, dass wir zu diesem Buch unseren Buchclub im Oktober starten müssen! Wir freuen uns, wenn viele von euch dabei sind & Lust haben von Walter Moers' erneut auf eine Reise in die Welt der Bücher mitgenommen zu werden. *** Hier erstmal mehr zum Inhalt *** Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt. Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft. Auch ein Blick auf die offizielle Seite zum Buch lohnt sich: http://www.zamonien.de/ ************************************************************************************ Unter allen, die uns in ihrer Anmeldung zum Buchclub, verraten, was für sie das magische an Büchern ist und welches Buch sie wirklich zum träumen gebracht hat, verlosen wir 10 Exemplare von "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" für die Teilnahme an der Leserunde hier. Mitmachen könnt ihr bis einschließlich 03.10.2011 Ich wünsche eine traumhafte Lesestunden! ************************************ Die 10 Gewinner sind: Dubhe, sunlight, rallus, Micky, Lilabella, Lesebienchen, Ennilain, Babscha, Caro88, jessi88

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    augustmaus

    augustmaus

    27. February 2011 um 15:06

    Alma folgt mit ihrem kleinen Sohn Albert ihrem Mann nach Malaya auf eine Gummiplantage. Sie verliebt sich sofort in das Land, muss aber erkennen, dass ihr Mann nicht nur wesentlich weniger erfolgreich, sondern vor allem sehr frustriert ist. Nach einem furchtbaren Unfall steht sie alleine im fremden Land, das ihr jedoch schon längst eine neue Heimat geworden ist und wo sie Unterstützung durch ihre neu gewonnenen Freunde findet. Der Roman bietet eigentlich alles, was ein historischer Schmöker, der in einem exotischen Land spielt, nötig hat: großartige Landschaftsbeschreibungen, liebenswerte Personen, den kauzigen Außenseiter, der sich als einer der Guten herausstellt, Liebe, Leid und ein (zum Großteil) happy End. Überraschungen in der Handlung hat der Roman nicht zu bieten, diese ist doch sehr offensichtlich und trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Landschaftsbeschreibungen lassen einen in die fremde Welt eintauchen und die Beschreibung der Verhältnisse zwischen Eingeborenen und den englischen Kolonialisten scheint mir schlüssig und zeigt die Überheblichkeit der westlichen Mächte. Etwas schade fand ich, dass am Ende ein sehr großer Zeitraum übersprungen wird und von der Flucht aus Malaya vor den Japanern gleich zur Rückkehr gesprungen wird. Insgesamt ein schöner historischer Schmöker, durch den exotischen Hintergrund genau das Richtige um im grauen Herbst ein bisschen von Sonne und Wärme zu träumen.

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    Merle_F

    Merle_F

    05. February 2011 um 22:16

    Der Duft des Mangobaums Alma, eine junge Frau aus einer Bremer Kaufmannsfamilie, reist 1935 gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Albert ihrem britischen Ehemann hinterher, der eine Kautschukplantage in der englischen Kolonie Malaya führt. Schon auf dem Schiff lernt Alma einige interessante Personen kennen, die alle miteinander als schmackhafte Zutaten zu einem guten Historienschmöker konzipiert sind: Der Malaye Samad mit adeliger Abstammung als der exotische Intellektuelle mit europäischer Ausbildung, die selbstbewusste Lady Swindon und das prima Feindbild der Spießigkeit, Mrs Masterson. Alma selber entpuppt sich schnell als perfekte Identifikationsfigur in der Welt der Klischees, denn sie ist witzig, freundlich, kinderlieb und optimistisch. Klarer Fall, nach einigen Seiten weiß die versierte Leserin schon, dass Alma ihren Weg ungeachtet aller Schwierigkeiten machen wird. Der Klappentext verrät schon neben zu erwartenden dramatischen Schauplätzen, fernen Ufern und weitreichenden Entscheidungen ein romantisches abenteuerliches Leben. Da kann nun nichts mehr schiefgehen, vor allem, weil neben der lächerlichen Nullnummer von Ehemann noch der ruppige extrem männliche Australier Raymond nebst obskurem Partner Ah Tong in die süffige Suppe gerührt wird. Jan Winter, der in Hamburg lebende Autor, nutzt die exotische Kulisse und die Zeit zu Beginn des zweiten Weltkrieges routiniert, um alle seine dankbaren Leserinnen aus der Realität zu spülen. Abwasch bleibt stehen, Wohnzimmerteppiche bleiben ungesaugt und die Kinder freuen sich über zwei Tage ohne Aufsicht, denn Mutti sitzt mit verklärtem Blick und dem Duft des Mangobaumes unter der Kuscheldecke auf dem Sofa. So ging es jedenfalls mir und somit erkläre ich Jan Winters Buch zum höchsten Neueinsteiger auf meiner Liste der peinlichsten Lieblingsbücher. Bücher die derart fesseln, sind gute Bücher, sofern man denn zur Ablenkung und nur aus Freude am lesen liest. Sucht man ein Buch zur Anregung des Geistes und des Intellekts, so ist dies eine grottenschlechte Wahl. Die Geschichte ist vorhersehbar, die gute Alma zwischen zwei interessanten Männer unglaublich naiv, die Naturbeschreibungen zum schluchzen schön, der geschichtliche Hintergrund ansprechend recherchiert, die Aufmachung des Buches edel und schick, die Bösen sind so richtig fies, die Versager aufs gemeinste alkoholisiert, die Edlen dafür aber noch besser! Hach, ein wunderbares Buch! Da bleibt mir zu sagen, dass mir gleich mindestens drei viellesende Nachbarinnen einfallen, die dieses Buch auch unbedingt lesen müssen und lieben werden. Und meinen gesammelten Germanistikdozenten der Vergangenheit habe ich nun mit dieser Rezension ein prima Schnippchen geschlagen; sollen sie doch mit all ihren Böll- Werksausgaben nach mir hauen.

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    KatesLeselounge

    KatesLeselounge

    13. January 2011 um 19:32

    Zu jedem Abschied sollte Wehmut gehören, denkt sich die deutschstammige Alma, als sie mit ihrem kleinen Sohn Albert Liverpool verlässt um ihrem Mann Howard nach Malaya zufolgen, der vor über einem Jahr dort eine Plantage gekauft hat. Alma verliebt sich sofort in das Land und die Menschen und sieht es bald als ihre Heimat an, muss jedoch schnell feststellen, dass es nicht allen Menschen in ihrer Umgebung so geht. Nach dem Tod ihres Mannes steht Alma praktisch vor dem Nichts, doch es kommt für sie nicht in Frage Malaya zuverlassen. Dank wahrer Freunde schafft sie es jedoch sich ein kleines Heim zuschaffen und sich zu verlieben bis der Krieg wieder alles zerstört und Alma um ihr Leben und das ihrer Liebe bangen muss. Jan Winter hat mit "der Duft des Mangobaum" einen Roman geschaffen, der den Leser für das Land Malaya und die Menschen, die dort leben, begeistert. Allein das herrliche Cover lässt die kalten Tage in Deutschland vergessen. Der Schreibstil lässt die Landschaften vor dem Auge erblühen, sodass man den Dschungel förmlich spüren, das Curry schmecken und den Mangobaum riechen kann. Alma und auch viele andere schließt man sofort in Herz und leidet mit ihnen, begleitet sie gerne durch alle Höhen und Tiefen. Viele Historische Romane sind stellenweise langatmig, hier jedoch ist es nicht der Fall. Es ist die perfekte Mischung, die dieses Buch so wunderbar macht. Einzig das Ende, was mich für zu eilig war und dem restlichen Buch nicht gerecht wurde, hat einen kleinen Wehrmutstropfen hinterlassen. Ein wunderschöner Roman, der den Leser mit auf eine unvergessliche Reise ins exotische Malaya nimmt.

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    abunchofcats

    abunchofcats

    03. January 2011 um 14:00

    Alma sieht einer besseren Zukunft entgegen, als sie in Liverpool das Schiff betritt, das sie und ihren Sohn nach Malaya bringen soll. Dort wartet ihr Mann Howard auf sie, den die beiden seit vielen Monaten nicht mehr gesehen haben. Doch die Freude wird schnell getrübt als Alma feststellen muss, dass ihr Mann sich in der fremden Umgebung stark verändert hat. Während Alma sich schnell mit Land und Leuten anfreundet wird ihr der eigene Mann immer fremder. Das Leben der Frau nimmt einen Wendepunkt, als Howard bei einem Unfall ums Leben kommt. Meiner Meinung nach ist Jan Winter ein sehr guter Roman gelungen, der flüssige Unterhaltung bietet.Das Buch ist sehr gut recherchiert und bringt einem durch seine flüssige Schreibart das Land und seine Bewohner sehr schnell näher und auch die Protagonistin Alma ist mir von Anfang an sympathisch. Alma ist eine Frau, die viele Schicksalsschläge hinnehmen muss, aber nie aufgibt und sich in einer Männerwelt behauptet. Somit macht man als Leser nicht nur eine Reise durch das 20 Jahrhundert, sondern auch an fremde Orte.

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    bookorpc

    bookorpc

    17. December 2010 um 23:51

    Ein neuer Roman von Jan Winter. Wie in seinem vorherigen Buch - Erzähl mir von den weißen Blüten - wird die Geschichte von den eigenen Erfahrungen und seinen Reisen nach Asien bereichert. Alma ist mit ihrem Sohn Albert auf dem Weg nach Malaya um dort mit ihrem Mann Howard eine Kautschukplantage zu führen. Für Alma ist es eine Reise in ein Paradies und sie träumt davon auf der Plantage mitzuhelfen. Aber schon bald wird sie von der Realität eingeholt, als Mem hat man in Malaya nicht zu arbeiten. Als Howard sich immer weiter von ihr entfernt und bei einem Unfall ums Leben kommt, muss sie selbst für Albert und sich sorgen. Zum Glück lernte sie dort auch wahre Freunde kennen, die ihr in den dunklen Stunde zur Seite stehen. Als der Krieg ausbricht beginnt für Alma eine Zeit der Veränderungen und ein weiterer Neuanfang steht ihr bevor. Ein wunderschönes Buch, das zum Träumen von dieser zauberhaften Landschaft einlädt. Die Charakter der Personen sind sehr detailliert und man kann ihre Ecken und Kanten herauslesen. Mir hat sehr gefallen, dass das Geschichtliche die Story berührt, aber nicht erdrückt mit zu vielen Fakten. Almas Lebensgeschichte ist sehr facettenreich beschrieben: ihre Beziehungen, ihre Abenteuer, ihre Familie, ihre Freunde, ihre Arbeit, ihre Hobbys und ihre Naturverbundenheit. Von allem fließt ein Teil zu diesem Kunstwerk zusammen. Keiner der 415 Seiten hat mich gelangweilt oder zog sich durch unnötige Umschreibungen. Das Glossar am Schluss zur Erläuterung der nicht wenigen Fremdwörter, war sehr informativ. Es würden aber auch viel im Buch selbst erklärt. Das Cover und der Titel sind für mich nach dem Lesen des Buches sehr gut gewählt, davor fand ich es irritierend bzw. mir fehlte der Bezug. Fazit: Ein fantastischer Roman, der einen Eindrücke in eine andere Welt vermittelt.

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    beowulf

    beowulf

    12. December 2010 um 09:03

    Ein historischer Roman aus den dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, der in einer Ecke der Welt spielt, von der die älteren Leser vielleicht noch den Film "Die Brücke am Kwai" und sicher die Filmmusik, die die jüngeren für eine Underbergwerbung hslten. Auch wenn dieses Ereignis in einem Nebensatz erwähnt wird will ich damit nur den Zeithintergrund eingrenzen- aber von der Kolonialgeschichte Malaysias, von der wichtigen Rolle der Kautschuks und der Ausbeutung indischer Tamilen in Malaysia zur Kautschukproduktion war mir nichts bekannt. Die Protagonistin, Alma, ist eine in Bremen geborene Deutsche aus gutem Hause,, die infolge der Weltwirtschaftskrise nach England auswandert, dort heiratet und Muter wird und deren Mann nach Malaysia geht um eine Kautschukplantage zu leiten. Das Buch setzt ein, als Alma mit ihrem Sohn mit dem Schiff nach Malaya nachfolgt. Mit der Sprache der Musik, als Klarinettespielerin kann sie immer Freunde begeistern und erwerben. Als Leser begleiten wir Alma durch die Wirren der Zeit- der Klappentext verrät hier beinahe mehr als ich veraten will. Wir erleben aber wie sie das Leben einer Mem auf einer Plantage aufnimmt und anders als viele Engländerinnen Land und Leute lieben lernt. Dieses Land und seine Bewohner spielen eine mindest so gewichtige Rolle in dem Buch wie Alma selbst, Jan Winter gelingt es die Atmosphäre Malaysias, die unterschiedlichen Menschen, die Pflanzen- und Tierwelt und die Topographie wie in eimem prächtigen Film vor dem geistigen Auge des Lesers auszubreiten. Manche Reszensenten beschreiben dieses Buch als Liebesgeschichte- das ist viel zu kurz gegriffen, es ist der Roman über die Entwicklung einer Frau in einer fremden Welt in eier ihr nicht freundlich gesinnten Zeit und ein Roman über das LEben im der Kolonialzeit in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Für mich eines der Lesehighlights 2010..

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  • Rezension zu "Der Duft des Mangobaums" von Jan Winter

    Der Duft des Mangobaums
    Erinnye

    Erinnye

    01. December 2010 um 14:17

    Die junge Alma fährt mit Sohn Albert auf einem Schiff von England nach Malaya um dort mit ihrem Mann Howard auf dessen Kautschuk-Plantage zu leben. Schon auf dem Schiff macht sie wertvolle Bekanntschaften: unter ihnen der Malaie Samad. In Malaya angekommen zeigt sich Alma absolut begeistert vom Land und der Kultur - ganz entgegengesetzt dem Verhalten, welches andere englische Frauen an den Tag legen. Durch diese ihre Begeisterung schafft sie es, sämtlichen Hindernissen zu trotzen, die auf sie warten. Selbst Untreue, Tod und Krieg schaffen es nicht mehr, Alma endgültig aus Malaya zu vertreiben. Nachdem sie Witwe geworden ist sieht sie sich vor eine erneute Aufgabe gestellt: die Wahl zwischen Samad und einem englischen Plantagen-Nachbarn, der ihr bester Freund ist. Diese Dreiecksbeziehung wird brutal unterbrochen, als der Zweite Weltkrieg ausbricht und die Auswirkungen sogar bis Malaya spürbar sind. Nach einer mehrjährigen Flucht nach Australien schafft Alma es jedoch wieder, mit dem Mann den sie liebt, in ihre Wunschheimat Malaya heimzukehren. Dieses Buch war ein absoluter Überaschungs-Hit. Nachdem für mich anfangs alles danach aussah, als wäre es eine typische Auswanderungs-Geschichte mit dem obligatorischen Finden der Liebe, wurde die Handlung nach und nach immer komplexer und ließ sich unmöglich auf die vorher gestellten Erwartungen reduzieren. Die Hauptperson Alma ist sehr sympathisch: ihr aufgeschlossenes, fröhliches und teilweise sogar recht naives Verhalten der Welt gegenüber ließ beim Leser eine Art Beschützerinstinkt erwachen. Dies führte dazu, dass man regelrecht mitgelitten hat - bei jedem Schicksalsschlag, den Alma wieder zu erleiden hatte. Ihre bedingungslose Liebe Malaya gegenüber genauso, wie ihre Zerissenheit zwischen zwei Männern. Nichts davon wurde auch nur annähernd kitschig oder überflüssig rübergebracht, sondern erdrückte einen halb mit bombastisch erzählerischer Wucht. Ich war beim Lesen glücklich und erleichtert, als ich merkte, dass es ein HappyEnd geben wird. Das ist selten in diesem Maß der Fall. Fazit: eine Geschichte, die einen Demut und Freude an kleineren oder alltäglicheren Dingen lehren sollte - es kann nämlich auch schnell damit zu Ende sein. Jenseits aller Moralpredigten ist es jedoch auch eine Geschichte, die super erzählt ist, phantastische Bilder entwirft und einen so schnell nicht mehr loslässt. Ich hab' das Lesen genossen.

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