Jan Winter Erzähl mir von den weißen Blüten

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Inhaltsangabe zu „Erzähl mir von den weißen Blüten“ von Jan Winter

Nach dem Tod seiner großen Liebe Giulia lebt der Maler Paul Handewitt allein. Er verschließt sich seinen Gefühlen gegenüber und widmet sich ganz der Malerei. Erst Jahre später begegnet er einer Frau, die die Wunden der Vergangenheit aufreißt und ihn zu einer Entscheidung zwingt. Der Maler Paul Handewitt verliert in Nepal auf tragische Weise seine große Liebe, die Italienerin Giulia. Ihren Tod kann er nur schwer verwinden, doch er beschließt, in Asien zu bleiben und nicht nach Deutschland zurückzukehren. Achtzehn Jahre später lernt der inzwischen international erfolgreiche Paul in Malaysia die junge Galeristin Julie kennen. Ihre Liebesbeziehung ist stürmisch, dennoch kann Paul die Vergangenheit nicht loslassen. Traurig erkennt Julie, dass sie sich mit einer Toten messen muss, gegen die sie nie wird bestehen können. Sie trennt sich schweren Herzens von Paul, obwohl sie ein Kind von ihm erwartet. Bei einer Reise durch Asien auf den Spuren Giulias begreift Paul, dass er seinen Gefühlen vertrauen kann - und dass er der Liebe noch einmal begegnet ist. Eine wunderschöne Geschichte von der Liebe und von der Hoffnung, die uns am Leben hält.

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  • Rezension zu "Erzähl mir von den weißen Blüten" von Jan Winter

    Erzähl mir von den weißen Blüten

    Daniliesing

    05. April 2009 um 23:09

    "Ein Buch für alle Sinne" Ihr wolltet schon immer nach Asien reisen, aber bisher hat es sich noch nicht ergeben? Ihr könnt euch absolut nicht vorstellen jemals nach Asien zu reisen? Oder plagt euch gar ständiges Fernweh nach Asien? In allen drei Fällen solltet ihr dieses Buch unbedingt lesen! Doch auch denjenigen, die momentan einfach keine Reisegedanken hegen, kann ich "Erzähl mir von den weißen Blüten" sehr empfehlen. Nun - um es kurz zu sagen: Lest dieses Buch! Ich war verblüfft von den Beschreibungen der einzelnen Orte und Länder Asiens. Man fühlte sich in eine ganz andere und doch beeindruckende Welt versetzt. Die Beschreibungen wirken so echt! Aus ihnen spricht immer die Begeisterung des Autors für diese Orte, sodass er mich sehr schnell damit infiziert hat. Besonders an den Beschreibungen Bangkoks und Lamaleras habe ich großen Gefallen gefunden, waren mir diese Orte doch zugleich fremd und plötzlich ganz nah. Auch die Geschichte an sich hat mich sehr angesprochen und berührt. Der Maler Paul Handewitt und seine Freundin Giulia leben schon eine ganze Zeit gemeinsam in Asien und konnten dort viele Erfahrungen machen, die sie noch zusätzlich zusammengeschweißt haben. Plötzlich kommt es jedoch zu einem "Unfall", bei dem Giulia stirbt. Paul kann dies einfach nicht verkraften, fühlt er sich doch selbst zum Teil schuldig an ihrem Tod. Jahrelang kann er keine Liebe zulassen und geht möglichen Beziehungen aus dem Weg. Erst als er Xue Lian kennenlernt, ändert sich dies. Doch obwohl bereits etwa 20 Jahre seit Giulias Tod vergangen sind, kann er sich nicht vollkommen von ihr lösen. Als er dann auch noch Giovanna, einer Verwandten Giulias' begegnet, die ihr zudem verblüffend ähnelt, kommen die ganzen Erinnerungen wieder zurück. Zusammen mit ihr begibt er sich auf eine Reise durch Asien. Wohin diese führen wird, das sollte jeder selbst erleben! Mit all den überraschenden Wendungen und der damit verbundenen Dramatik, liest sich dieses Buch extrem spannend und flüssig. Es bleibt aber auf jeden Fall der anspruchsvolleren Unterhaltungsliteratur zuzuordnen. Man versinkt förmlich in der Geschichte und findet schon bald Figuren, die einem ans Herz wachsen. Für mich ist ein gewisses Identifikationspotential mit den Figuren unheimlich wichtig bei einem Roman und hier ist es definitiv vorhanden. Des Weiteren wird die Geschichte so geschickt mit politischen und historischen Hintergrundinformationen unterlegt, dass man, fast ohne es zu merken, auch noch einiges dazulernt. Aber keine Angst: Diese Beschreibungen sind keinesfalls trocken und Langeweile kommt absolut nicht auf. Die bildhafte Sprache von Jan Winter ermöglicht es dem Leser, eine gute Vorstellung von Natur, Umwelt und Menschen zu entwickeln, wobei stets genug Freiraum für die eigene Fantasie bleibt. Sehr positiv angetan bin ich auch von den humorvollen Szenen im Buch. Oft schaffte es der Autor schon mit einem einzigen Wort, mich zum schmunzeln zu bringen. Für mich ist es ein Buch voller Schönheit, Spannung und Echtheit. Ich habe es sehr genossen - für zwei Tage bin ich mit durch Asien gereist und durfte tolle Menschen und Orte kennenlernen.

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  • Rezension zu "Erzähl mir von den weißen Blüten" von Jan Winter

    Erzähl mir von den weißen Blüten

    Jetztkochtsie

    03. April 2009 um 19:34

    Stil und Story sind ansprechend und wirklich schön zu lesen. Die Beschreibungen der für mich fremden Länder und Orte in Asien sind gelungen und entführen einen in Urlaubsträume, hier und da hätte ich mir davon ruhig ein wenig mehr und auch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Die Liebesgeschichte ist zwar keine ungewöhnliche für ein Buch, aber doch mit genügend Hindernissen gespickt, daß sie für den Leser interessant wird und beim Leser Emotionen auslöst. Wenn auch nicht immer positive, zeitweise wollte ich Paul wahlweise im Meer ersäufen oder von der Tempeltreppe schubsen. Aber ein Buch, daß Gefühle auslöst, ist für mich eigentlich immer auch ein gutes Buch. Wenn hier auch nicht so gut, daß ich in Begeisterungsstürme ausbrechen würde, dazu fehlte mir irgendwie an allem ein wenig, was ich hier aber eher dem Lektorat zu schreibe. Ich maße mir an, hier zu vermuten, daß da einiges gekürzt und für den "Hausfrauenliebesroman"-Markt zurecht gestutzt wurde. Mag sein, daß es so beim Mainstream besser ankommt, ich hätte mir ein wenig mehr Besonderheit gewünscht.

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  • Rezension zu "Erzähl mir von den weißen Blüten" von Jan Winter

    Erzähl mir von den weißen Blüten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. March 2009 um 18:39

    Der Maler Paul Handewitt verliert auf einer gemeinsamen Reise auf tragische Weise seine große Liebe Giulia, doch selbst der Tod kann ihre Präsenz in seinen Gedanken und Gefühlen nicht verdrängen. 18 Jahre lang lässt er niemanden in sein Leben, führt nur lockere Beziehung ohne Liebe und ohne Halt. Als er die um einige Jahre jüngere Xue Lian kennen und lieben lernt, fegt ihn diese Beziehung förmlich von den Füßen. Trotzdem ist er nicht in der Lage, Giulia zu vergessen und als er Giovanna, die in familiärer Beziehung zu Giulia steht, kennen lernt, holt ihn die Vergangenheit wieder ein... Jan Winter erzählt die Geschichte von Paul, Giulia, Givoanna und Xue Lian vor einzigartig schönen Schauplätzen und nimmt den Leser mit nach Nepal, Malaysia, China, Italien, Thailand, Burma und Ostindonesien. Jeder dieser Schauplätze hat eine eigene und besondere Bedeutung für die Protagonisten und die Geschichte, nimmt den Leser mindestens genauso gefangen wie das schwierige Beziehungsgeflecht, das geprägt ist von Liebe, Schuld, Angst, Verzweiflung und Sehnsucht aber auch von Stärke, Mut und Vergebung. Während der Leser bangt, ob es Paul gelingen wird, sich der Vergangenheit zu stellen und sie zu überwinden, erlebt er, wie die Frauen dieser Geschichte über sich selbst hinauswachsen und reifen. Keine der Figuren bleibt blass, jede wirkt so lebendig und fein gezeichnet wie die Kultur, der sie entstammt und die sie vertritt. Gerade die unterschiedlichen Kulturen sind es auch, die der Autor hier bewusst herausstellt, erklärt und so ganz nebenbei vermittelt, dass es sich lohnt die eigenen Berührungsängste zu überwinden und über den Tellerrand hinauszuschauen. Dieses Buch ist wie ein Rausch - während des Lesens ergießt sich förmlich eine ganze Flut an Eindrücken, Bildern, Farben, Gerüchen, Düften, Aromen und vor allem Gefühlen auf den Leser und reißt ihn in einer einzigen Woge mit sich und als man sich am Ende im sicheren Hafen glaubt, wartet der Autor noch mit einigen Überraschungen auf. Hier hält der Spannungsbogen wirklich bis zur letzten Seite. Der Schreibstil hat mich angenehm überrascht. Klar und präzise, dabei aber doch unglaublich visuell. Jan Winter arbeitet nicht mit blumigen Wendungen aber mit vielen bildhaften Vergleichen, die mühelos ein Kopfkino vom Feinsten erzeugen. Ich hatte nie Schwierigkeiten, mich in Protagonisten, Situationen oder geschilderte Landschaften hineinzuversetzen und hatte das Bedürfnis, immer weiterzulesen. Für mich war das eine der schönsten Neuentdeckungen des noch jungen Jahres und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher des Autors.

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