Jan Zweyer

 4 Sterne bei 111 Bewertungen
Autor von Tatort Töwerland, Franzosenliebchen und weiteren Büchern.

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Franzosenliebchen

Franzosenliebchen

 (10)
Erschienen am 10.10.2007
Tatort Töwerland

Tatort Töwerland

 (12)
Erschienen am 01.03.2001
Glänzender Tod

Glänzender Tod

 (8)
Erschienen am 01.02.2002
Tödliches Abseits

Tödliches Abseits

 (8)
Erschienen am 01.02.2000
Das Haus der grauen Mönche - Das Mündel

Das Haus der grauen Mönche - Das Mündel

 (6)
Erschienen am 15.06.2015
Goldfasan

Goldfasan

 (6)
Erschienen am 06.10.2009

Neue Rezensionen zu Jan Zweyer

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Gelindes avatar

Rezension zu "Ein Königreich von kurzer Dauer" von Jan Zweyer

Ein Königreich von kurzer Dauer
Gelindevor 4 Monaten

Ein Königreich von kurzer Dauer, von Jan Zweyer

Cover:
Schön passend, so sieht man gleich dass ein historischer Inhalt auf einen wartet.

Inhalt:
Anno 1531: Vor über zwanzig Jahren legte Jorge den Grundstein für den Wohlstand seiner Familie. Heute gehören die von Lindens mit ihrem Handelskontor zu den angesehensten Bürgern Hattingens.
Seine drei Söhne allerdings haben alle nicht unbedingt das Händchen zum Kaufmann und schwärmen in unterschiedliche Himmelsrichtungen und jeder plant und bewerkstelligt sein Leben auf andere Weise.
Dass hierbei das Geschäft fast ruiniert wird, einer an höchster Stelle im Reich landet und einer Mitten in die kriegerischen Glaubens-Handlungen der Wiedertäufer kommt, macht das ganze sehr breit gefächert.

Meine Meinung:
Ein sehr gut recherchierter und sehr flüssig geschriebener historischer ‚Roman von der Zeit der Glaubenskriege mit den Wiedertäufern. Er ist sehr breit gefächert und das Leben der „normalen“ Menschen nimmt sehr viel Raum ein, was mir gut gefallen hat.
Abenteuer, Freundschaft und Liebe finden gleichberechtigt Platz nebeneinander.

Die Mittelaltertrilogie „Das Haus der grauen Mönche“, ist der Grundstein für die Familiensaga der von Lindens, aber man kann dieses Buch auch sehr gut ohne den Vorgänger lesen (habe ich auch gemacht) und es tun sich trotzdem keine Lücken auf, denn alles wissenswerte ich gut erklärt.

Das Nachwort ist sehr bemerkenswert und rundet die Geschichte super ab.

Autor:
Jan Zweyer wurde 1953 in Frankfurt am Main geboren. Mitte der Siebzigerjahre zog er ins Ruhrgebiet und war nach seinem Studium viele Jahre für verschiedene Industrieunternehmen tätig. Heute arbeitet Zweyer als freier Schriftsteller in Herne.

Mein Fazit:
Ein spannender und vielseitiger historischer Roman, den ich gerne weiter empfehlen kann. Von mir 5 Sterne.

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marion_galluss avatar

Rezension zu "Starkstrom" von Jan Zweyer

Aktuell zum Thema 'Flüchtlingsstrom nach Europa' ...
marion_gallusvor 8 Monaten

Um den Flüchtlingsstrom einzudämmen hat sich Zentraleuropa hinter einem Zaun verschanzt. Der soll es Flüchtenden unmöglich machen, in die „gelobten Länder“ einzureisen. Denn Europa will diese Flüchtlinge nicht. Die Menschen warten geballt in Transitzentren auf ihr Schicksal. Die, die offiziell einreisen und einen Asylantrag stellen dürfen, werden durch ein Lotterieverfahren ausgewählt.

Die Firma, die den Zaun unterhält und bewacht (von der Regierung beauftragt) soll es schaffen, den Zaun noch undurchdringlicher zu machen, denn immer noch versuchen Flüchtlinge auf illegalem Weg einzureisen. Die einfachste und günstigste Lösung scheint ein Bluff: Es wird behauptet, dass der Zaun nun unter Starkstrom stehe. Als es dann aber genau dadurch ein Todesopfer gibt, wird die Regierung natürlich erheblichem Druck und Erklärungsnöten ausgesetzt.

Unterdessen begeben sich 2 junge Männer aus dem Senegal auf ihre Reise/Flucht nach Europa. Sie haben den Schritt gewagt und sich für teures Geld in die Hände einer Schlepperbande begeben …

***

Ganz klar, ein Thema, das neugierig macht, kann es doch aktueller gar nicht sein. Genau aus diesem Grund habe ich das Buch ausgewählt. Der Flüchtlingsstrom hält nicht an, immer mehr Menschen fliehen nach Europa. Ob aus Kriegsgebieten oder wie oben erwähnt aus Afrika, wo die Dürre die Menschen nach und nach dahinsiechen lässt.

Alle haben wir in den Medien von Schlepperbanden gehört und Bilder von Flüchtlingen gesehen, die neben zerborstenen Booten im Mittelmeer treiben und mit Glück lebend geborgen werden.

Der Roman „Starkstrom“ spielt in der Zukunft, jedoch nur einige Jahre. Der Autor Jan Zweyer beschreibt hier schon „unsere Welt“, in der wir hier und jetzt leben.

Und auch wenn mir der Roman zu großen Teilen gefallen hat, so hat er mich nicht zu 100 % überzeugt. Die Passagen, die im Senegal spielen, in denen der Leser die beiden Flüchtlinge begleitet, die auf die Schlepper hoffen, die haben mir sehr gut gefallen. Auch die Hintergründe und Verwicklungen waren interessant, erschreckend und leider auch sehr überzeugend.

Dennoch, sobald die Handlung sich in der Politik und dem Großkonzern abspielte, haben mich die Charaktere nicht wirklich überzeugt und ich kam teilweise mit den Namen bis zuletzt oft durcheinander. Die Figuren erschienen alle so gleich und durchsichtig, ich kann es gar nicht genau erklären. Dann waren wiederum Personen miteinander verbunden, wo ich dann schon dachte: dieser Zufall ist etwas an den Haaren herbeigezogen.

Unterm Strich war der Roman auf der einen Seite sicher gut recherchiert und auch erschreckend real. Auf der anderen Seite war er etwas wirr und machte auf mich den Eindruck, als wollte der Autor einem bekannten deutschen Politthriller- Autor nacheifern. Das ist ihm aber leider nicht gelungen.

Fazit: Ich bin ein wenig zweigeteilt, aber lest selbst und macht euch euer eigenes Bild. Für mich hat der Roman leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt.

© Buchwelten 2018

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Gartenkobolds avatar

Rezension zu "Ein Königreich von kurzer Dauer" von Jan Zweyer

Spannende Fortsetzung der Grauen Mönche
Gartenkoboldvor 10 Monaten

Der Fortsetzungsroman der Mittelaltertrilogie das Haus der grauen Mönche beginnt im Jahr 1531 mit den nächsten Generation der von Lindens und der Wibbekings, der von Lindens mit Stammsitz in Hattingen und einem Kontor in Lübeck und die Wibbekings in Lübeck. Jorge von Linden hat drei Söhne, von denen er hofft, dass auch sie Kaufleute werden, doch nur Linhardt führt das Kontor in Lübeck, Hinrick, der Älteste, liebt Bücher über alles, aber eben keine Bücher des Rechnungswesens und Lukas, der jüngste Spross möchte Musikinstrumente bauen und auch nicht in Jorges Fußstapfen treten. Als sein Vater ihm eröffnet, dass er nach einer Einarbeitungszeit das Hattinger Kontor übernehmen soll, verlässt Lukas still und heimlich Hattingen und geht nach Münster, um dort das Handwerk des Instrumentenbauers zu erlernen, er schlägt alle Warnungen in den Wind, denn in Münster sind zu diesem Zeitpunkt starke religiöse Auseinandersetzungen, in deren Sog Lukas ,ohne es zu wollen, gezogen wird….
Eine spannende Fortsetzung ist mit diesem Band eindeutig gelungen. Obwohl ich die Vorgängerbände kenne, glaube ich, dass ein Quereinstieg problemlos möglich ist, denn der Roman ist in sich abgeschlossen. In verschiedenen Erzählsträngen, alle in sich spannend und fesselnd geschrieben, wird die Geschichte der von Lindens und der Wibbekings weitererzählt, eine Geschichte, geprägt von Erfolg und Misserfolg, von Trauer und Glück und dem sehr authentischen geschichtlichen Hintergrund. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und die Spannungsbögen so gesetzt, dass der Leser in den Bann der Ereignisse gezogen wird.
Der Roman endet mit einem Epilog und ich hoffe, dass es eine weitere Geschichte um Linhardt von Linden gibt. Ein angehängtes Glossar erläutert die Begriffe und in der Nachbemerkung geht Jan Zweyer auf fiktive und historische Ereignisse ein.
Ein spannender historischer Fortsetzungsroman, dem hoffentlich noch weitere folgen werden.

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