Jan de Leeuw Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus

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Inhaltsangabe zu „Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus“ von Jan de Leeuw

Was tut man, wenn man eines Morgens die Mutter tot im Schlafzimmer findet, der Vater nicht greifbar ist und die geliebte kleine Schwester sich schon unbändig auf ihren Geburtstag freut? Jonas versucht zu retten, was noch zu retten ist, befördert seine Mutter kurzerhand ins Kühlhaus und behauptet, sie sei verreist. Nur leider traut die überaus neugierige Nachbarin der Sache nicht so ganz. Und als Jonas auch noch den Job seiner Mutter als Kummerkastentante Dr. Linda übernimmt, droht das Lügengebäude endgültig einzustürzen. Denn seine seltsamen Ratschläge zum Thema Liebe rufen Heleen auf den Plan, die sich gerne persönlich bei Dr. Linda beschweren möchte - mit ungeahnten Folgen!

Richtig tolles Buch, richtig toll geschrieben und eine richtig tolle Geschichte, ich liebe es.

— Sofie-Lilly
Sofie-Lilly

Ganz nett für Zwischendurch. Hätte gerne einen größeren Umfang haben dürfen - Potenzial dazu war da.

— Kleines91
Kleines91

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  • Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    lenchen1985

    lenchen1985

    23. June 2013 um 22:10

    Jonas ist 15 Jahre alt. Sarah, seine kleine Schwester freut sich gerade riesig auf ihre 9. Geburtstagsparty. Dr. Linda, die Mutter der beiden, ist Spezialistin für gebrochene Herzen und schreibt täglich für ihre eigene Zeitungskolumne. Der Vater der beiden sitzt in der Psychiatrie, weil er vom Metzgermeister zum Super-Vegetarier mutiert ist. Das Leben ist für Jonas auch so schon kompliziert genug, als das Unglück passiert. Morgens findet er seine Mutter tot im Bett. Sie hat sich mit Tabletten das Leben genommen. Mit dieser Situation ist er völlig überfordert. Anstatt einen Notruf abzusetzen, beschließt er, seine Mutter im Kühlhaus der Metzgerei zwischenzulagern und nach außen hin alles normal wirken zu lassen. Doch wie soll er das alles bewältigen? Er muss die Party für seine Schwester organisieren, sich um die Post und die Kolumne von Dr. Linda kümmern und sich in der Schule verhalten als wenn nichts gewesen wäre. Er lernt Heleen kennen. Sie ist die Einzige, die einen Einblick in sein chaotisches Familienleben bekommt. Doch als die neugierige Nachbarin Fr. Ernestine bemerkt, dass in der Familie etwas nicht stimmt, schmieden die Beiden einen Plan und kommen sich immer näher. Der verrückte Titel diese Buches hat mich neugierig gemacht. De Leeuw hat einen tollen Schreibstil. Durch viele komische, aber auch tragische Momente ist dieses Buch sehr interessant und bietet viel Raum zum Schmunzeln und Nachdenken. Ich fand es von der ersten bis zur letzten Seite super!

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    Stephenie

    Stephenie

    04. September 2012 um 19:18

    Ein etwas schräges, aber auch irgendwie tiefschürfendes Jugendbuch.
    (Wie es leichtsam bei Niederländischer Jugendliteratur der Fall ist)
    Es ist definitiv etwas für Vielleser, da die Geschichte eigentlich mehr dahinplätschert als das es einen richtig fassbaren Aufhänger gibt.

  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    Tialda

    Tialda

    26. July 2012 um 20:25

    x Autor: Jan de Leeuw x Titel: Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus x Originaltitel: Bevroren Kamers x Genre: Jugendbuch x Erscheinungsdatum: 24. Juli 2012 x 160 Seiten x Carlsen Verlag x ISBN: 3551311277 x Erste Sätze: Was würdest du denken, Leser, wenn du mich mit einer weißen Rose in der Hand mitten auf der Brücke im Stadtpark entdeckst? Natürlich, dass ich ein Idiot bin, ein Opfer jugendlicher Liebe. Wie ich mit meinen Gefühlen hausieren gehe und der ganzen Welt so offen meine Verliebtheit zeige, entlockt dir ein leises Grinsen. Denn ein junger Bursche mit einer Rose in der Hand, das ist der Anfang einer jahrhundertealten Geschichte, und das Mädchen, das da lächelnd die Brücke hochgelaufen kommt, was sonst sollte sie sein als deren vorhersagbare Fortsetzung? Klappentext: Vor der Tür des Kühlhauses blieb er stehen. Seine Hand zitterte, als er die Klinke nach unten drückte. “Mama?” Was tun, wenn man eines Morgens die Mutter tot im Schlafzimmer findet, der Vater nicht greifbar ist und die geliebte kleine Schwester sich schon unbändig auf ihren Geburtstag freut? Jonas versucht zu retten, was zu retten ist: Er befördert seine Mutter kurzerhand ins Kühlhaus, behauptet, sie sei verreist, und übernimmt ihren Job als Kummerkastentante Dr. Linda. Alles könnte irgendwie gutgehen – wäre da nicht Heleen. Denn die steht plötzlich vor der Tür, um sich bei Dr. Linda über ihre seltsamen Ratschläge in Sachen Liebe zu beschweren … Rezension: “Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus” von Jan de Leeuw, das 2010 schon einmal in einem anderen Verlag (Gerstenberg) erschien, ist zwar mit seinen 160 Seiten sehr dünn, aber dennoch wirklich bemerkenswert. Aufgeteilt wurde die Geschichte in zwei Textsorten, die durch verschiedene Schriftarten gut voneinander zu unterscheiden sind. Einerseits spricht der Autor den Leser an wenigen Stellen direkt an und stellt viele Fragen, alá “Was würdest du denken?”, während der restliche Text in der dritten Person und Vergangenheitsform erzählt wird und man somit den jugendlichen Protagonisten, Jonas, begleitet. Außerdem gibt es immer wieder die Briefe zu lesen, die Jonas’ Mutter als Kummerkastentante von verzweifelten Menschen bekommt, welche sehr amüsant und doch wahrscheinlich realer sind, als man sich es vorstellen kann bzw. will. Bemerkenswert ist das Buch aus dem Grund, weil bitterer Ernst und schräger Humor so extrem nah beieinander liegen, dass einem öfter das Lachen im Halse stecken bleibt – und das ist sicher nicht jedermanns Fall. Schon allein die Tatsache, dass sich Jonas irgendwie nichts dabei denkt, als er seine Mutter tot auffindet und sie daraufhin kurzerhand im Kühlhaus der Familienmetzgerei abstellt, ist so kurios, dass es beinahe wieder komisch ist. Er kümmert sich rührend um seine kleine Schwester, übernimmt den Job seiner Mutter als E-Mail-Kummerkastentante und versucht nebenher noch eine Lösung zu finden, wie er am besten ihre Leiche verschwinden lässt. Und dann ist da noch Heleen, die das Problem hat nichts zu fühlen und sich mit seiner E-Mail-Antwort nicht zufrieden gibt. Nach den ersten 50 Seiten hätte ich behauptet, dass es sich bei “Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus” um ein Kinderbuch handelt, wenn auch um ein sehr makaberes. Aber nachdem ich auch das Ende kenne, finde ich doch, dass es eher ein Jugendbuch ist und vor allem auch von Erwachsenen gelesen werden kann – denn neben dem Humor ist ein ernster, nachdenklich machender Unterklang bezüglich des Lebens auf jeden Fall vorhanden. Fazit: Eine Mischung aus bitterem Ernst und einem Humor, der so kindlich-unschuldig anmutet, dass er schon fast wieder schwarz ist.

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    goldfisch

    goldfisch

    25. July 2012 um 11:50

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, bin ich auf dieses Buch neugierig geworden.Jonas erzählt uns seine Geschichte und die ist wahrlich nicht vom Glück dominiert.Sein Vater ist in der Psychatrie und eines Morgens liegt seine Mutter tot im Bett.Was tun ? Er und seine kleine Schwester müssten wohl in ein Heim. So versteckt Jonas die Leiche und erzählt allen Menschen, seine Mutter sei verreist.Dummerweise war seine Mutter die berühmte Kummerkastentante "Dr.Linda".Jonas beantwortet also viele Mails, darunter auch die von Heleen.Doch da die Antwort für Heleen nicht gut ausfällt, macht sich Heleen auf den Weg zu "Dr.Linda" und Heleen ist hartnäckig.Nach und nach klären sich für Jonas viele Fragen , doch das Leben mit einer kleinen Schwester ist kompliziert.Gut das Heleen so manche gute Idee hat.Das Buch ist manchmal todtraurig, verstörend und lustig. Ringsum sterben einige Menschen und das Leben der Erwachsenen ist arg kompliziert.Ein Buch mit Ecken und Kanten,wohl für Jugendliche ab 16 geeignet.

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    Sarlascht

    Sarlascht

    23. July 2012 um 12:19

    Klappentext: Was tun, wenn man eines Morgens die Mutter tot im Schlafzimmer findet, der Vater nicht greifbar ist und die geliebte kleine Schwester sich schon unbändig auf ihren Geburtstag freut? Jonas versucht zu retten, was zu retten ist: Er befördert seine Mutter kurzerhand ins Kühlhaus, behauptet, sie sei verreist, und übernimmt ihren Job als Kummerkastentante Dr. Linda. Alles könnte irgendwie gutgehen – wäre da nicht Heleen. Denn die steht plötzlich vor der Tür, um sich bei Dr. Linda über ihre seltsamen Ratschläge in Sachen Liebe zu beschweren. . Inhalt: Jonas Leben ist nicht einfach – der Vater in der Irrenanstalt, die kleine Schwester voller Vorfreude auf ihren Geburtstag und dann ist da noch die Sache mit seiner Mutter. Die findet er eines Tages tot im Schlafzimmer auf und aus der Not heraus, entscheidet er sich dazu, sie ins Kühlhaus der Familie zu verfrachten. Schnell ist im klar, dass wenn die Sache an die Öffentlichkeit gerät, seine Schwester und er ins Heim müssen, so dass er sich dazu entscheidet, es geheim zu halten. Von nun trägt er nicht nur die Verantwortung für sich, sondern auch für seine Schwester, erschwerend kommt hinzu, dass die Zeitungskolumne seiner Mutter weitergeführt werden muss. Seine Mutter, alias Dr. Linda, erteilt Menschen Ratschläge in Sachen Liebe, was in vor eine weitere Herausforderung stellt, hat er doch gerade andere Sorgen und trotzdem, trotzdem versucht er alles, um den Schein zu wahren. Ganz alleine muss er aber die Situation dann doch nicht meistern, Heleen, eine Fragestellerin von Dr. Linda kommt ihn auf die Schliche, sie entscheidet sich dazu, ihm zu helfen – bei allem was noch folgt. . Meine Meinung: Das Buch hat einen ernsten Hintergrund, da sich Jonas Mutter umgebracht hat, was man schon ziemlich zu Beginn mitbekommt. Der Junge findet ihre Leiche im Schlafzimmer und entscheidet sich, den Tod geheim zu halten, zu viel Angst hat er vor den Konsequenzen. Die überstürzte Handlung, sie ins Kühlhaus zu verfrachten, ist durchaus nachvollziehbar, scheint es doch für ihn die einzige Lösung. Danach wird das Buch seltsam, die Handlungen werden wirr und kaum verständlich. Was er mit der Leiche macht, wie er den Tod geheim halten möchte, kann man nicht wirklich verstehen. Es sind absurde Ideen, auf die er und Heleen kommt, deren Umsetzung etwas tragisch Komisches an sich haben. . Was mir ganz gefehlt hat, war der Umgang mit dem Tod selbst. Klar handelt Jonas aus einem Schock heraus, kann sich nicht gleich mit dem Verlust seiner Mutter beschäftigen, aber auch im Verlaufe des Buches wird nicht klar, wie er sich eigentlich fühlt. Was es mit ihm macht, die Mutter verloren und den Vater so distanziert zu haben. Die Vater/Sohn Beziehung, die Besuche in der Psychiatrie fand ich jedoch gut beschrieben. Man merkt schnell, dass der Vater in einer eigenen Welt lebt, die durch die Beschreibungen des Autors allerdings schnell Gestalt annimmt. Manchmal spürt man sogar Jonas Hilflosigkeit gegenüber der Situation, oder zumindest sein Unbehagen. . Die Handlung selbst, die Geschichte, findet irgendwie zu wenige Worte. Das Buch hat 160 Seiten, wobei die Schrift relativ groß ist, was einem zwar hilft, es ziemlich rasch gelesen zu haben, auf der anderen Seite, wird an Details an allen Ecken gespart. Gefühle die sich entwickeln, bekommt der Leser gar nicht mit, sondern wird irgendwann damit überrumpelt. Man kann der Handlung leicht folgen, aber Situationen die sich entwickeln, erreicht man durch das Lesen nicht, sondern muss von Autor darauf gestoßen werden. . Das Buch hat die Altersempfehlung 13-16 Jahren, wobei ich die heruntersetzen würde. Der Schreibstil ist ziemlich leicht, die sind Kapitel kurz und übersichtlich, das Thema ernst, aber nicht so voller Schwierigkeit, so dass es sicherlich auch schon für 11-jährige geeignet ist. Persönlich finde ich, ist es für 16- jährige nicht sonderlich zu empfehlen, wobei es vermutlich darauf ankommt, wie das Leselevel ist. Jemand der gerne und viel liest, wird sich sicherlich unterfordert fühlen. . Fazit: Die Idee hinter dem Buch ist gut, die Umsetzung finde ich nicht sonderlich gelungen. Es fehlt an Beschreibung wichtiger Dinge, vieles wird ausgelassen und gar nicht thematisiert. Man liest die Geschichte zügig, behält sie aber leider nicht in Erinnerung, weil sie, für das ernste Thema, viel zu unbedeutend ist.

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    Lesefieber

    Lesefieber

    16. July 2012 um 11:43

    Mein Leseeindruck: Der arme Jonas findet seine Mutter tot im Schlafzimmer! Obwohl er sehr jung ist,macht er sich viele Gedanken,besonders um seine jüngere Schwester! Er versteckt seine Mutter in einem Kühlhaus der ehemaligen Schlachterei seines Vaters. Er geht dem Job der Mutter nach,die Artikel für eine Zeitschrift schreibt,denn keiner soll ihr Ableben bemerken! Eines Tages schleicht ein Mädchen im Kühlhaus herum,und Jonas bekommt es jetzt mit der Angst. Wird alles heraus kommen? Wie geht es dann mit ihm und seiner Schwester weiter? Fragen,die auch mich beschâftigen! Der Schreibstil ist jugendlich,und verleiht einem sofort das Verständnis für die Geschichte! Ich würde zu gerne mehr über das Buch erfahren,und Jonas bei diesem schwierigen Weg begleiten! Meine Meinung: Jonas hat eine schwere Entscheidung getroffen,und er nimmt wahnsinnig viel Verantwortung ausf sich!! Sein Vater ist keine Hilfe,er sitzt selbst mit starken Problemen in einer Klinik,hat aber zumindest Geld für die Kinder angespart,das zumindest das Jonas ein wenig Ruhe gibt. Aber man merkt deutlich wie sehr ihn die Situation beschäftigt,und belastet. Man ist hier mitten im Geschehen,und denkt selbst viel über die Geschichte nach. Hier kann man eindeutig zwischen den Zeilen lesen,und es bleibt Freiraum für Empfindungen dem Jungen und der Schwester gegenüber. Der Autor fängt hier gekonnt eine Perspektive ein,und gibt sie anschaulich wieder,so das man bildlich und gefühlvoll Seite für Seite verschlingt. Wie es mit Jonas weiter geht,ob er den Schein der heilen Familie aufrecht erhalten kann,lasse ich hier mal offen! Findet es selbst heraus,und lasst euch mitreissen,von dieser etwas anderen Geschichte,die mich persönlich aufgewühlt hat. Meiner Meinung nach,nicht unter 14 Jahren zu empfehlen!!!

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    tintenmaedchen

    tintenmaedchen

    15. July 2012 um 14:04

    “Sarah lag im Bett.Er hatte das Haus für sich allein. Er irrte durch die Zimmer und Flure, erschrak, als das Te-lefon klingelte. Er nahm nicht ab. Er beantwortete nur die E-Mails, die seine Mutter zugeschickt bekam, aber auch nicht alle. Ein gewisser Leo hatte ihr vier Mails geschickt. Jonas las die ersten beiden, den Rest löschte er unbesehen.” Der Vater in einer psychiatrischen Klinik und die Mutter tot durch Suizid. Jonas hat sich den Tag ganz sicher nicht so vorgestellt doch nun muss er das Beste daraus machen und vorallem vor seiner kleinen Schwester Sarah irgendwie verbergen dass ihre Mutter tot ist. Kurzerhand behauptet er bei allen, die nach der Mutter fragen, sie sei verreist, doch die neugierige Nachbarin will das nicht auf sich sitzen lassen und beginnt herumzuschnüffeln. Dann übernimmt Jonas auch noch den Emailberaterjob seiner Mutter und gibt, als Dr. Linda, Leuten mit Liebesproblemen Ratschläge. Das wiederum ruft Heleen auf den Plan, denn die 16-Jährige ist mit Dr. Lindas Ratschlägen alles andere als zufrieden und will sich persönlich beschweren, mit nicht vorhersehbaren Folgen. Bei diesem Buch ist es vorallem sehr faszinierend zu beobachten wie locker Jonas scheinbar mit dem Selbstmord seiner Mutter umgeht. Man erfährt so gut wie gar nichts darüber wie er sich durch den Verlust der Mutter fühlt sondern bekommt lediglich mit wie vehement er versucht seine kleine Schwester und auch seinen Vater nicht mit der Wahrheit kofnrontieren zu müssen. Er setzt alles darn vor jedem zu verheimlichen dass seine Mutter tot ist. Als dann Heleen auftaucht und unfreiwillig die Leiche der Mutte rim Kühlhaus entdeckt scheint alles vorbei doch trotz aller Erwartungen entschließt sich heleen Jonas zu helfen und überlegt gemeinsam mit ihm wie man die Leiche am besten verschwinden lassen kann. Das Buch ist mit 160 Seiten sehr dünn und abgesehen davon das sman nichts aus Jonas Gefühlswelt erfährt wirkt es aber dennoch nicht zu oberflächlich oder auf die Schnelle geschrieben. Mich störte es jedoch schon sehr dass man nichts darüber erfährt wie Jonas sich mit dem tod der Mutter und der großen Verantwortung die nun auf ihm lastet fühlt. Das ist aber auch das einzige was ich an diesem Buch zu beanstanden habe. Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus ist ein faszinierendes Werk dass einem nahe bringt vor welchen Problemen man plötzlich stehen kann wenn die Eltenr sich nicht mehr um die Kinder kümmern können. Ein Buch das man gelesen haben sollte.

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    uli123

    uli123

    14. July 2012 um 16:07

    Protagonist ist der 17jährige hochintelligente Jonas, der aus zerrütteten Familienverhältnissen stammt. Sein Vater, einfacher Metzger, ist in der Psychiatrie. Die Mutter, dem Alkohol und Männergeschichten nicht abgeneigt, hält die Familie mit Zeitungskolumnen über Beziehungstipps unter dem Namen Dr. Linda über Wasser, bis sie sich mit Tabletten umbringt. Jonas versteckt ihre Leiche im Kühlhaus und spielt fortan als Haushaltsvorstand ein normales Leben vor – aus Liebe zu seiner kleinen Schwester Sarah, die eine unbeschwerte Kindheit haben soll. Ob dies auf Dauer gut geht? Immerhin droht von zwei Personen Ungemach: Die gleichaltrige Heleen entdeckt sein Geheimnis, als sie persönlichen Kontakt zu Dr. Linda aufnehmen will, um sich über ihre merkwürdigen Ratschläge zu beschweren. Die neugierige Nachbarin Frau Ernestine schöpft auch Verdacht. Bei der Lösung dieses Problems kommt dem Familienkater Schrödinger eine besondere Rolle zu. Der Autor verarbeitet in dem Roman seine psychologischen Erfahrungen und nimmt sich des tragischen Themas an, wie eine Familie zerbricht. Die Darstellung der Hauptfigur Jonas ist ihm gut gelungen. Eigentlich selbst Jugendlicher, übernimmt er die Rolle eines Erwachsenen und muss für vielfältige Probleme eine Lösung parat haben. Nicht genug, dass er den Anschein seiner eigenen intakten Familie aufrechterhält. Nein, er muss sich als Dr. Linda auch noch mit den Beziehungsproblemen fremder Leute befassen. Beides meistert er gut. Das würde angesichts seines jungen Alters befremdlich erscheinen, wenn da nicht der Umstand wäre, dass er sich in Heleen verliebt. Der Roman liest sich zügig und fesselt so sehr, dass man ihn gar nicht mehr aus der Hand legen will. Ich halte ihn für gut geeignet als Lektüre im Deutschunterricht. Er bietet genügend Diskussionsstoff. Fächerübergreifend werden sogar Physikkenntnisse vermittelt. Es wird nämlich das Experiment „Schrödingers Katze“ erläutert, womit auch der Kreis zum Buchtitel geschlossen wird.

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    summer22

    summer22

    13. July 2012 um 15:29

    Zum Inhalt Was tut man, wenn man eines Morgens die Mutter tot im Schlafzimmer findet, der Vater nicht greifbar ist und die geliebte kleine Schwester sich schon unbändig auf ihren Geburtstag freut? Jonas versucht zu retten, was noch zu retten ist, befördert seine Mutter kurzerhand ins Kühlhaus und behauptet, sie sei verreist. Nur leider traut die überaus neugierige Nachbarin der Sache nicht so ganz. Und als Jonas auch noch den Job seiner Mutter als Kummerkastentante Dr. Linda übernimmt, droht das Lügengebäude endgültig einzustürzen. Denn seine seltsamen Ratschläge zum Thema Liebe rufen Heleen auf den Plan, die sich gerne persönlich bei Dr. Linda beschweren möchte - mit ungeahnten Folgen! Zum Buch Jonas und seine jüngere Schwester Sarah wachsen in schwierigen Familienverhältnissen auf. Der Vater, ein Metzger mit eigener Schlachterei, befindet sich in einer Psychiatrie und die Mutter, eine Zeitungspsychologin, verhält sich merkwürdig und plötzlich findet Jonas seine tote Mutter im Bett mit einem Abschiedsbrief und Tabletten auf dem Nachtschrank. Seine Schwester ist noch kindlich unbekümmert und freut sich riesig auf ihren Geburtstag. Gerade als Jonas seine Mutter gefunden hatte, war Sarah auf dem Weg nach oben, um nach ihr zu suchen. Also wart Jonas den Schein, erklärt ihr es gehe ihr gut, sie habe nur zu viel getrunken und lenkt seine Schwester ab. Sobald er Sarah bei ihrer Freundin abgeliefert hatte, kehrte er zurück und schleppte seine Mutter ins Kühlhaus. Damit er und seine Schwester in kein Heim mussten, versuchte er den Schein zu wahren. Er behauptete seine Mutter sei verreist um den kranken Großvater zu besuchen und führte ihren Job weiter. Er antwortete auf die e-Mails, der Rat suchenden. Meistens ging es um das Thema Liebe und Beziehungen. Jonas antworte, doch die Ratschläge unterschieden sich sehr im Gegensatz zu denen seiner Mutter und eine Person, war mit den Antworten gar nicht zufrieden. Heleen, ein 16 jähriges Mädchen. Eines Tages stand Heleen vor Jonas Tür, oder besser gesagt vor dem Kühlhaus und sein Geheimnis flog auf... Zu allem Überfluss war da auch noch Frau Ernestine, die ältere Nachbarin, die ihre Augen und Ohren überall hatte und Jonas beobachte... Meinung Im ersten Kapitel wird der Leser direkt angesprochen. Ein Junger steht auf einer Brücke und gibt eine kleine Einleitung, dazu wird noch in ein wenig Physikunterricht gegeben und in Kurzform gut und leicht erklärt, was es mit Schrödingers Katze auf sich hat. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Es lässt sich gut lesen und man kann sich schnell in die Geschichte einfinden. Die Geschichte an sich ist sehr skurril. Manchmal auch traurig, verwirrend und verstörend. Wahrheit, Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit spielen eine große Rolle in der Geschichte. Man kann sich so einige Handlungen nicht erklären oder in Jonas hineinversetzen. Man fragt sich ständig, warum er Dinge tut die er tut und was in seiner Gefühlswelt vor sich geht. Es ist ein auf und ab von Fragen. Die Geschichte ist anders, gewöhnungsbedürftig und sie regt zum nachdenken und diskutieren an. Fazit Die Geschichte lässt sich aufgrund des Schreibstils und der Länge locker und leicht lesen, regt zu nachdenken und nachfragen an und bleibt im Gedächtnis Sie zeigt Abgründe auf und behandelt Themen wie Familie, Liebe und Freundschaft und das auf eine sehr skurrile und verrückte Art und Weise. Ein Buch das man vielleicht sogar im Schulunterricht gut diskutieren könnte und nicht unbedingt ein alltägliches Jugendbuch mit leichter Kost.

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  • Rezension zu "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" von Jan de Leeuw

    Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
    Angelheart76

    Angelheart76

    13. July 2012 um 10:04

    ein ernstes Thema mit schwarzem Humor gespickt zum Inhalt: Jonas findet seine Mutter tot im Bett, auf dem Nachttisch ein Tablettenröhrchen und ein Briefumschlag. Um für seine 8 jährige Schwester Sarah den Schein einer heilen Welt zu wahren, versteckt er die Leiche im Kühlhaus und behauptet, die Mutter sei verreist. ... meine Meinung: Dieses Buch ist definitiv anders. Die Geschichte die hier erzählt wird, ist unheimlich tragisch. Die Verhältnisse in Jonas Familie sind total chaotisch. Daher ist es umso verständlicher, dass Jonas den Schein eines normalen Lebens aufrecht erhalten will. Erstaunlich welche Hürden er dabei so nimmt. Er versucht sogar, den Job der Mutter bestmöglich weiterzuführen, was logischerweise auch wieder neue Probleme heraufbeschwört. Liebevoll und überaus fürsorglich kümmert sich Jonas zudem um seine kleine Schwester und ist stets bemüht die fehlenden Eltern so gut es geht zu ersetzen. Er hat alles im "Griff", dann funkt da eine viel zu neugierige Nachbarin dazwischen. Via Zufall, oder war es gar schicksalhafte Fügung löst sich dieses Problem aber und damit findet Jonas anschließend auch eine Lösung für ein anderes Problem. So fügt sich am Ende immer eins ins andere. Dieses Buch hebt sich deutlich von der Masse der Jugendbücher ab. Es hat mir richtig gut gefallen. Den Autor kannte ich bislang noch nicht. Sein Schreibstil ist unkompliziert, wird aber vermutlich nicht jedermanns Geschmack treffen, ich allerdings fand ihn toll. Bei aller Tragik die dieses Geschichte in sich birgt, wird sie doch auf eine skurrile und humorvolle Art und Weise erzählt. Die Charaktere sind einfach wunderbar und klar umrissen dargestellt. Was sie erleben und was sie dabei fühlen spürt man beim lesen ganz deutlich. Fazit: Dieses Buch ist anders. Eine tragische Geschichte, etwas makaber zwar, wird herrlich skurril und dennoch gefühlvoll erzählt.

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