Jan van Aken

 3.8 Sterne bei 34 Bewertungen

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Rezension zu "Das Geständnis des Mönchs" von Jan van Aken

Rezension zu "Das Geständnis des Mönchs" von Jan van Aken
herzlevor 6 Jahren

Wir schreiben das Jahr 1065. In seiner Zelle schabt ein alter Mönch, von einem Novizen argwöhnisch beäugt, Pergamentseite um Pergamentseite einer Bibel ab, um die Geschichte seines abenteuerlichen Lebens niederzuschreiben: Als Sohn einer vermeintlichen Hexe auf der Flucht, wird er für vogelfrei erklärt, nachdem er die Tochter eines Grafen geschwängert hat. Über England kommt er nach Dänemark, wo er als Meisterschmied Ansehen erwirbt. Nach einem Schiffbruch gerät er in die Sklaverei, befährt die gewaltigen Flüsse Russlands, gelangt bis nach Damaskus und lernt die arabische Poesie kennen. Wieder zu Hause, begegnen wir ihm als Ratgeber des Sachsenkaisers Otto III. und in dessen Gefolge beim Papst in Rom.
Die Geschichte um den 99-jährigen Mönch Hroswith von Wikala, der Pergamentseite um Pergamentseite einer Bibel abschabt, um seine Lebensgeschichte aufzuschreiben, muss man einfach gelesen haben.
Hroswith lebte nämlich nicht wirklich "brav und bescheiden" wie ein Mönch! Er war schon immer ein Abenteurer und Frauenheld Und so erzählt er seine Abenteuer und sein Leben.
Kurzum: spannend, witzig, erotisch, bisweilen brutal - aber immer unterhaltsam.

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Rezension zu "Das Geständnis des Mönchs" von Jan van Aken

Rezension zu "Das Geständnis des Mönchs" von Jan van Aken
Huebnervor 8 Jahren

"Ich bin älter, als ich jemals werden wollte". Jan van Akens Bildsprache, seine unerwarteten Wortspiele, egal ob Analogie oder metaphorische Varianz, sind so gewaltig, dass man manchmal die Seiten ungläubig anstarrt. Gut Ding will Weile haben - es lohnt sich, sich 10 Jahre für ein Buch Zeit zu lassen, was am "Geständnis des Mönchs" in jeder Zeile bemerkbar ist.
(I.Hübner)

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Rezension zu "Das Geständnis des Mönchs" von Jan van Aken

Rezension zu "Das Geständnis des Mönchs" von Jan van Aken
Cerepravor 9 Jahren

Am Anfang hat das Buch noch ein ordentliches Erzähltempo und kann den Leser auch fesseln, allerdings sinkt dieses gegen Mitte doch ziemlich ab. Am Ende geht es eigentlich nur noch um politische und territoriale Kriege zwischen Otto III. und seinen Gegnern, welche ich irgendwann auch nur noch überflogen habe.

Irgendwie geht es für den Protagonisten auch immer alles glatt aus. Selbst wenn er mal festgenommen oder ähnliches wird, so kommt er immer mit etwas Glück aus der Geschichte raus und es geht einfach weiter. Es passieren einfach zu viele glückliche Zufälle, um wirklich mitleiden oder mitfiebern zu können.

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