Jana Barth Die Goldputzerin

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Inhaltsangabe zu „Die Goldputzerin“ von Jana Barth

Rob ist genervt von der modernen Welt. Jedoch hat er schon einen Plan, um der Hektik, der Überlastung und dem Stress entkommen zu können. Die Gründung eines eigenen Staates auf einer unbesiedelten Insel ist seine Lösung. Es dauert nicht lange, bis er genügend Anhänger gefunden hat, um sein Projekt zu verwirklichen. Auf der Insel angekommen, stellt Rob, der sich selbst fortan Ivar nennt, sofort die Verhältnisse klar. Er wird der Herrscher über das Land sein. Als er sich nach einer intellektuellen und emotionalen Beziehung zu einer Frau sehnt, stößt er auf die Goldputzerin Mathilda. Keine Frau hatte es ihm je so angetan, wie sie und er setzt alles daran, sie für sich zu gewinnen.

Die Sprache ist durch Ecken, Kanten und manch missglückter Wortwahl geprägt.

— NiWa

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  • Im Groben ist „Die Goldputzerin“ ein historischer Liebesroman in modernem Gewand...

    Die Goldputzerin

    Strigoia

    26. March 2016 um 19:45

    Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden. Auf der Leipziger Buchmesse lag es an einem Stand aus und ich habe mich gleich in das Cover verliebt. Wieder Zuhause sah ich dann, dass die dazugehörige Facebook-Seite ein Exemplar des Buches verloste. Und siehe da, ich hatte Glück. Und ihr auch, denn nur deshalb kann ich euch nun dieses wirklich gute, wenn auch etwas schwer zu beschreibende Buch vorstellen. Inhalt:Rob hat genug von der modernen Welt! Er will seinen eigenen Staat. Die passende Insel dafür hat er auch schon gefunden, doch die finanziellen Mittel und vor allem die Untertanen fehlen. Gut, dass sich beides kombinieren lässt. Und das viele Menschen einfach zu dumm und einfältig sind. Rob verspricht ihnen ein schönes Leben fernab der verdorbenen Gesellschaft für nur 100€ pro Person. Schon bald hat er genug Leute zusammen um sein „Projekt“ zu starten. Nun denn die Schreckensherrschaft kann beginnen… Doch dann funkt die Liebe dazwischen…Meine Meinung:Um es auf den Punkt zu bringen: Im Groben ist „Die Goldputzerin“ ein historischer Liebesroman in modernem Gewand. Aber im Feinen ist dieses Buch so viel mehr. Rob kommt mit der Gesellschaft einfach nicht klar und möchte sein eigenes Reich haben, auf dem keine Tiere getötet werden und auf dem er sein kann, wer er ist. Schon vor dem Erreichen der eigentlichen Insel, bekommt jeder seinen Untertanen einen neuen Namen. Einen alten deutschen, einen schönen Namen! Sich selbst nennt Rob fortan Ivar. Und dieser Ivar ist ein Monster. Gleich am ersten Tag auf der Insel zeigt er sein Gesicht, indem er einem Mann die Kehle durchschneidet, nur weil dieser ihn fragt, warum Ivar in einem Schloss leben soll und die anderen sich Hütten bauen müssen. Alles machte zu Beginn den Anschein einer Sekte und so ganz verkehrt war diese Einschätzung auch nicht. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer die Charaktere richtig zu verstehen, da für mich die Eigenschaften dieser sehr durcheinandergewürfelt waren. Dadurch fiel es mir zunächst schwer ihre Handlungen nachzuvollziehen. Bis mir irgendwann aufgefallen ist, dass Menschen genauso sind. In vielen Geschichten wird einem gesagt der Charakter ist gut oder böse und nach diesem System handelt er. Manchmal dreht sich das noch ein paar Mal hin und her, aber er ist immer eines von beiden. Bei Ivar und allen Menschen auf der Insel ist es anders. Es ist wahr, wie sie denken. Und es ist auch nachvollziehbar, zumindest wenn man den ersten Schock über die eigentliche Handlung überwunden hat. Jana Barth hilft einem dabei aber ganz gut, indem sie erklärt, warum jemand so handelt. Charakterlich ist es wirklich ein besonderes Buch, aber nicht nur aufgrund der Charaktere. Es ist ein Buch über ein hochaktuelles Thema. Ich musste sofort nach den ersten Seiten an die neue Fernsehsendung „Newtopia“ denken – die ich übrigens nicht mag. Aber es hat immer wieder einen Reiz für Menschen der Konsumgesellschaft zu entfliehen. So eine Gesellschaft hat Jana Barth entworfen, wenn auch auf eine ziemlich grausame Art und Weise. Doch es ändert sich schon bald einiges auf der Insel, denn die Bewohner werden älter und Ivar verliebt sich. Mathilda erinnert sich kaum noch an ihr Leben vor der Insel. Nun ist sie 16 Jahre und Ivar beschließt sie zu heiraten. An diesem Punkt tat mir Mathilda sehr leid! Hatte sie doch einen Geliebten im Dorf und verabscheute Ivar. Doch schon bald entdeckte ich Wesenszüge an Mathilda, die Ivar ebenfalls besaß.Was soll man tun, wenn man merkt, man liebt zwei Männer? Und das obwohl der eine ein grausamer Herrscher ist?Das Buch hat mich von der ersten Seite an mit seiner Idee gefesselt. Der Schreibstil kroch in meinen Kopf und setzte sich dort fest. Schon bald kam ich nicht mehr dazu, von den Seiten aufzublicken. Also habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war hinterher ziemlich platt. Und hungrig… Denn das Essen habe ich völlig vergessen. :DDurch den Perspektivenwechsel unter den verschiedenen Charakteren lernt man nicht nur Ivar und Mathilda kennen, sondern auch ihre Magd Eila, ihren geliebten Richwin und dessen besten Freund Otwin. Man lernt die Geschichte einfach aus jeder Perspektive und mit jeder kleinen Nebenhandlung kennen. Von Anfang an steuert alles auf ein Ende hin, dass ich so nie, nie, niemals erwartet hätte. Einfach weil es wenig Autoren gibt, die sich das trauen…  

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  • Interessantes Debüt

    Die Goldputzerin

    NiWa

    Ivar ist uneingeschränkter Herrscher seiner Insel Ivartan. Seine Gefolgschaft - Menschen der modernen Welt, die einst mit ihm in der Hoffnung auf ein angenehmes Leben in sein Königreich gingen - fürchtet ihn rückhaltlos. Er lebt in seinem Schloss, umsorgt von seinen Untertanen, einzig in seinem Rottweiler Blutblume sieht er einen Freund.  Die Jahre vergehen und für Ivar scheint es Zeit, sich eine Frau zu nehmen. Seine Wahl fällt auf die Goldputzerin Mathilda, eine Schönheit sondergleichen, die nach und nach dem Herrscher verfällt, wäre nur nicht ihr Geliebter Richwin, den sie einfach nicht vergessen kann.  Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwer gefallen. Die Grundlage für Ivars uneingeschränkte Macht ist nicht erkennbar oder hat sich mir einfach nicht offenbart. Die Menschen geben einer Vision zuliebe ihr Leben in der modernen Gesellschaft auf und lassen sich dann von einem einzigen Mann bedingungslos unterdrücken. Diesem Gedankengang kann ich nicht folgen.  Anfangs noch farblos, brillieren die Charaktere immer deutlicher durch Raffinesse und bestechen durch unerwartete Wendungen. Im weiteren Verlauf gewinnt die Geschichte durch erotische Intermezzi an Fahrt und geht auf ungeahnten Wegen einem packenden Ende entgegen. Einem Ende, woran sicher so manch alter Meister der Erzählkunst seine Freude gehabt hätte.  Die Sprache ist durch Ecken, Kanten und mancher missglückten Wortwahl geprägt. Trotzdem liest es sich ausgesprochen gut und ich beglückwünsche die junge Autorin zu ihrem Erstlingswerk!  (c) NiWa

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    • 2

    Arun

    14. May 2014 um 20:48
  • Die Goldputzerin

    Die Goldputzerin

    maggy17

    ***Klappentext***  "Die Goldputzerin" umfasst eine Menge komplexer Charaktere, eine wundervolle Landschaft und spannende Szenen, in denen man sich vielleicht sogar selber wiederfinden kann. Schwierige zwischenmenschliche Beziehungen treffen auf Lustvolle Szenen, Problematiken der heutigen Gesellschaft und emotionalen Abgründen. Der Schauplatz wirkt mittelalterlich, obwohl "Die Goldputzerin" auf unser Jahrhundert geschrieben wurde, was dem Roman einen zusätzlichen Reiz verleiht.  Hmmm... okay... kein Klappentext wie jeder andere. Man erfährt kaum Einzelheiten, worum es sich in diesem Roman eigentlich dreht. Mich hat er dennoch neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.  Eine neue Welt, ein neues Volk und er ist der Herrscher, davon träumt Rob schon lange.  Er kauft sich eine Insel auf der er seinen Traum verwirklichen will. Es gelingt ihm auch eine große Schar Menschen um sich herum zu versammeln, die ihn auf die Insel folgen möchten.  Als es dann an der Zeit ist, dass Rob, nun genannt Ivar, sich eine Frau sucht entscheidet er sich für die junge Goldputzerin Mathilda, welche sich nun von ihrem Geliebten trennen muss.  Wird sie es wirklich tun? Findet sie das Glück bei dem verhassten und grausamen Herrscher?  Der Roman ist sprachlich sehr gut geschrieben. Die Landschaft und die Charaktere sind sehr anschaulich beschrieben. Auch positiv zu bewerten ist, dass man dem Schreibstil das junge Alter der Autorin nicht anmerkt.  Der Roman regt zum Nachdenken an.  Die einzelnen Handlungen der Personen konnte ich an einigen wenigen Stellen allerdings nicht so gut nachvollziehen, da ich in einigen Situationen anders gehandelt hätte. daher muss ich leider ein kleines Pünktchen abziehen und vergebe somit 4 von 5 Punkte und eine ganz klare Lese-Empfehlung. 

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    • 2

    NiWa

    19. March 2014 um 13:48
  • Die Goldputzerin

    Die Goldputzerin

    dingsbaer

    18. August 2013 um 13:50

    Da Rob mit seinem Leben in der heutigen Zivilisation unzufrieden ist, überlegt er sich, auf einer unbewohnten Insel, weit abseits des hektischen Lebens ein eigenes Reich zu gründen. Dafür sucht er naive Mitmenschen, die ebenfalls mit ihrem Leben unzufrieden sind und ihm blind vertrauen und ihm folgen. Als er seine Teilnehmer komplett hat, legt ein Boot in Richtung zufriedene Zukunft ab. An Bord bekommen die zukünftigen Inselbewohner einen neuen Namen und einen neuen Beruf. Auch wenn sie nicht ganz zufrieden mit der Situation sind, müssen sie schnell einsehen, dass Widerstand ihr Todesurteil bedeutet. Denn Rob, der sich nun Ivar nennt und sich als Herrscher der Insel Ivaran vorstellt, wartet nicht lange, sondern handelt schnell und bringt die Ruhestifter um. Alle haben sich an die neuen Gesetze zu halten, so darf zum Beispiel kein Tier gequält oder getötet werden. Aus der Zivilisation durfte jede Familie nur einen Gegenstand mitnehmen, was meistens das Kuscheltier des jüngsten Kindes war. Die Menschen ergeben sich ihrem Schicksal und leben so, wie es von Ivar vorgeschrieben wurde. Es scheint wie eine Reise in die Vergangenheit, denn die Menschen müssen sich aus dem was sie vorfinden ein Dorf bauen und darin leben. Ivar dagegen genießt die Vorteile und Annehmlichkeiten des Schlosses, welches sich schon auf der Insel befindet. Damit ihm nichts passiert, sucht er sich Leibwächter aus und ernennt deren Familie zum Adel. Kurz nach der Ankunft fällt ihm die junge Goldputzerin Mathilda auf, die er Jahre später zu seiner Ehefrau und Herrscherin macht. Obwohl Mathilda sich Anfangs einzureden versucht, dass Ivar ein Monster und Unmensch ist, verliebt sie sich in ihn und genießt das Leben an seiner Seite. Die Grundidee hinter dem Buch ist sehr interessant. Doch leider habe ich ein paar kleine Kritikpunkte, über die man aber großzügig hinwegsehen kann, wenn man weiß, dass dies das Debüt der Autorin Jana Barth ist. Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und es weckte meine Neugierde. Leider hat es meiner Meinung nach aber recht wenig mit der Geschichte zu tun. Warum das Buch "Die Goldputzerin" heißt, ist für mich leider auch weitestgehend unbegründet geblieben. Auch wenn Mathilda, die Goldputzerin, später oft vorkommt, stehen für mich Ivar und das Leben auf der Insel im Vordergrund. Aber das ist Ansichtssache. Die Sprache des Buches ist größtenteils in Ordnung. Mir haben die Beschreibungen der Insel und der Personen gefallen, so kann man sich alles sehr gut vorstellen. Die Autorin benutzt dafür sehr viele Adjektive; weiter so. Ein großes Minus gibt es von mir für die Kapitelaufteilung. Die Kapitel selbst sind viel zu lang, es fehlen Absätze, die einem das Lesen erleichtern. An einer Stelle gibt es sogar einen großen Zeitsprung mitten auf der Seite, ohne Absatz. Ich persönlich finde dies sehr unübersichtlich und verwirrend. Bei den Personen hätte man die Charaktere vielleicht nicht allzu komplex gestalten sollen. Insgesamt fand ich, dass es "zu viele Baustellen" gab, die einfach nicht zu Ende gedacht wurden. Manchmal ist weniger mehr. Aber auch daran kann die Autorin ja in der Zukunft noch arbeiten. Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch gerne gelesen und ich war gespannt, wie es mit den Menschen auf Ivaran weitergeht. Das Buch regt insgesamt sehr zum Nachdenken über die menschliche Psyche an.

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  • Ein Genremix, der mir nicht zusagte

    Die Goldputzerin

    simsa

    22. July 2013 um 15:56

    Ihr kommt mit dem Hier und Jetzt nicht zurecht? Ihr wollt raus, aus dem Alltag, raus aus dieser Welt, aus dem was ist? Rob hat da so ein Idee. Er möchte ein neues Land, gar eine neue Welt erschaffen. Um sein Ziel verwirklichen zu können, sucht er Investoren, die mit ihm zusammen auf eine abgelegene Insel ziehen um dort komplett neu zu beginnen. Interessierte und Teilnehmer sind schnell gefunden und so geht es für Rob, der sich nun Ivar nennt, und die anderen Bewohner los. Doch auf der Insel schreckt Ivar nun vor nichts mehr zurück. Er steht über all den Anderen, scheut auch einem Mord nicht und sein „Volk“ hat ihm fortan zu dienen. Dies alles ändert sich ein klein wenig, als er die Goldputzerin Mathilda kennenlernt und sie bittet seine Frau zu werden... „Die Goldputzerin“ durfte ich zusammen mit der Autorin Jana Barth auf der Seite Buchgesichter.de lesen. Die junge Autorin schrieb dieses Buch bereits im zarten Alter von ca. 15 Jahren. Was mir bereits vor dem Lesen sofort ins Auge gesprungen ist, war das Cover des Buches, welches ich sehr gelungen finde. Es machte mich regelrecht neugierig auf die Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Des Weiteren hat mir auch die Qualität des Papiers und die Größe der Schrift zugesagt und da „Die Goldputzerin“ auch mein erstes Buch aus dem Klecks-Verlag ist, möchte ich dieses ebenfalls lobend erwähnen. Beim Inhalt bin ich hingegen recht zwiegespalten. Es geht um die Geschichte eines neuen Landes, auf einer weit entlegenen Insel. All die Menschen, die sich auf die Reise machen, kennen sich nicht, stecken voller Hoffnung und Träume. Doch es kommt anders... Ich finde, dieser Gedanke bietet Platz für vieles, aber bereits bei der Vorgeschichte kam ich leicht ins Stolpern. Viele Dinge, die passierten, gingen mir zu schnell, waren manchmal zu unbeholfen und zu einfach gelöst. Zum Glück legte sich dies beim Beginn des ersten Kapitels und ich startete einen Neuanfang für das Buch und für mich. Die nächsten Seiten klangen daraufhin recht interessant und ich kam immer mehr im Geschehen an. Allerdings merkte ich nach weiteren Kapiteln, dass ich keine Ahnung hatte wohin es gehen soll. Welches Genre wird hier bedient? Warum ist Mathilda, eine der Hauptpersonen des Romans, so sprunghaft? Denn ich denke gerade beim letzteren Punkt wäre es mir lieber gewesen eine standhafte Romanheldin zu haben, die weiß was sie will. So kam sie mir eher oberflächlich und unsympathisch rüber. Und leider trübte dies auch auf lange Sicht meinen Lesespaß. Auch mit dem Ende, ich gehe mal nicht näher darauf ein, bin ich nicht glücklich. Ich stecke nämlich nun in der unglücklichen Lage nicht zu wissen was mir das Buch bringen soll und dabei finde ich die Autorin und ihre ursprüngliche Idee so sympathisch, aber die Umsetzung traf halt nicht meinen Geschmack. (Und dieser ist zum Glück von Person zu Person anders) Trotzdem möchte ich noch erwähnen, dass der Schreibstil von Jana Barth sehr gut ist. Ich glaube, dass wenn sie noch genauer ein Genre bedienen würde, ich dann unheimlich viel Spaß hätte, einer weiteren Geschichte zu folgen. Und wenn ich bedenke, wie gut sie sich mit 15 Jahren bereits ausdrücken kann, dann wäre ich gespannt auf mehr. Mein Fazit: „Die Goldputzerin“ ist ein Buch, welches (für mich!) zu viele Genres bedient. Die Charaktere waren leider auch eher unsympathisch und konnten mich nicht an die Geschichte binden. Allerdings ist der Schreibstil von Jana Barth sehr angenehm und ich könnte mir vorstellen noch weitere Bücher von ihr zu probieren. Die treffen dann vielleicht auch eher meinen Geschmack.

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  • Abgebrochen!

    Die Goldputzerin

    BianFox

    17. July 2013 um 13:04

    Inhaltsangabe: Rob ist genervt von der modernen Welt. Jedoch hat er schon einen Plan, um der Hektik, der Überlastung und dem Stress entkommen zu können. Die Gründung eines eigenen Staates auf einer unbesiedelten Insel ist seine Lösung. Es dauert nicht lange, bis er genügend Anhänger gefunden hat, um sein Projekt zu verwirklichen. Auf der Insel angekommen, stellt Rob, der sich selbst fortan Ivar nennt, sofort die Verhältnisse klar. Er wird der Herrscher über das Land sein. Als er sich nach einer intellektuellen und emotionalen Beziehung zu einer Frau sehnt, stößt er auf die Goldputzerin Mathilda. Keine Frau hatte es ihm je so angetan, wie sie und er setzt alles daran, sie für sich zu gewinnen. Bewertung: Leider ist dies wieder einer der traurigen Momente, in der meiner Leserherz aufgeben musste – nach 122 Seiten habe ich diesen Roman abgebrochen, weil ich mir das einfach nicht mehr zumuten konnte. Selten habe ich in einem Roman so viel Bla-Bla gelesen wie hier, obwohl das Thema an sich ganz spannend hätte sein können: Aussteiger beschließt auf einsamer Insel einen eigenen Staat zu gründen. Doch bereits die Art und Weise, wie Rob seine Untertanen anwirbt, ist alles andere als überzeugend. Überweise mir 100 Euro und komm mit. Klar! Auf der Insel präsentiert sich dann ein ähnliches Bild: Ich sage, was zu tun ist, und ihr tut. Sicher doch! Dann folgt eine Reihe völlig sinnloser Dialoge übers Essen oder über Gott und die Welt, die einfach schrecklich sind. Hier als Beispiel ein Dialog zwischen Schwester und Bruder: “Klingt fasst, als wärst du besessen von ihr”, Thuri lachte. “Nein, so ist es nicht. Aber ich weiß, dass ich ohne diese Frau gar nicht existieren kann. Meiner Auffassung nach, ist das Liebe.” “Ich glaube, ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen, auch wenn für mich nach wie vor mehr als nur ein Aspekt dazu gehört.” (S. 116) Anderes Beispiel – Geschwister beim Kochen: Das Wasser im Kessel begann zu brodeln. “Wie weit bist du mit deinem Gemüse? Das Wasser kocht” “Fast fertig. Die Zwiebeln und Karotten kannst du schonmal reinwerfen.” (S. 108) Muss man mehr sagen? Jeder Zeile dieses Buches merkt man an, dass es aus der Feder einer 16-Jährigen entsprungen ist. Alles klingt nach einem Versuch in einem Literaturkurs in der Schule. Es gibt kein Konzept, nur Figuren und Landschaften aus Pappmaschee, flach, grau, eindimensional. Fazit: Nix für mich!

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