Jana Bommersbach Ein geraubtes Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein geraubtes Leben“ von Jana Bommersbach

Ein amerikanischer Albtraum: Debra Milke wurde zum Tode verurteilt und saß 23 Jahre lang unschuldig im Gefängnis. Ihr wurde vorgeworfen, den Mord an ihrem Sohn in Auftrag gegeben zu haben. Im Frühjahr 2015 wurde sie freigesprochen und lässt nun ihre Geschichte von Jana Bommersbach erzählen. Am 2. Dezember 1989 verschwindet Debra Milkes vierjähriger Sohn Christopher spurlos. Er war mit einem Bekannten auf dem Weg in ein Einkaufscenter, um Santa Claus zu sehen. Bald folgt die schreckliche Nachricht: Christophers Leiche wurde in der Wüste von Arizona gefunden. Für die deutschstämmige Debra Milke beginnt ein Alptraum, der ihr Leben zerstören wird: Obwohl es keine Beweise gegen sie gibt, wird sie von einem US-Gericht für den Mord an ihrem Sohn zum Tode verurteilt. Der Ermittlungsleiter hatte behauptet, sie habe die Tat gestanden. Jahrelang kämpft Debra Milke von der Todeszelle aus um ihre Freiheit, bis das Fehlurteil endlich aufgehoben wird.

Berührend kämpferisch – unbedingt lesen !!!

— HEIDIZ
HEIDIZ

Erschreckend und unfassbar, was Debra Milke alles hat über sich ergeben lassen müssen!!

— BlueOcean8519
BlueOcean8519

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  • Ein geraubtes Leben

    Ein geraubtes Leben
    Kleine8310

    Kleine8310

    26. May 2016 um 23:07

    "Ein geraubtes Leben" ist ein Buch der Autorin Jana Bommersbach. In diesem Buch geht es um das Schicksal von Debra Milke. Debra erlebte das Schlimmste was einer Mutter passieren kann, als ihr Sohn Christopher am 02.12.1989 spurlos verschwindet. Ein Bekannter war mit dem Jungen auf dem Weg in ein Einkaufszentrum um Santa Clause zu sehen. Kurze Zeit später bekam Debra die schreckliche Nachricht, dass Christopher's Leiche in der Wüste von Arizona gefunden wurde.    Danach geht es nur noch Schlag auf Schlag und für Debra kommt der nächste Horror. Obwohl es keinerlei Beweise gegen die Mutter gibt, wird sie trotzdem von einem US - Gericht für den Mord an ihrem Sohn Christopher verurteilt. Der Grund dafür war, dass der damalige Ermittlungsleiter behauptete, dass sie die Tat letztlich gestanden habe. Während Debra in der Todeszelle sitzt kämpft sie nicht nur mit der Trauer um ihren Sohn, sondern auch um ihre eigene Freiheit und es sollte letztlich 23 Jahre dauern, bis das Fehlurteil aufgehoben wurde ... Der Einstieg in das Buch ist mir recht gut gelungen. Jana Bommersbach schildert als erstes die Ereignisse am Tag des Verschwindens des kleinen Christophers. Solche Schicksale gehen mir ja ansich schon immer sehr unter die Haut, aber was danach für Debra Milke kam, ist ja wirklich ein wahrer Horror. Bei dem Schreibstil von Jana Bommersbach war mir leider manches viel zu verstrickt geschildert, zum Beispiel wenn es um die Ansichten verschiedener Personen geht, hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Autorin sich ein bisschen verfranst.    Zudem hätte ich mir gerade bei diesem Fall etwas mehr an Emotionen erwartet, aber das war hier nur bedingt der Fall. Jana Bommersbach schreibt vorwiegend mit sehr viel Abstand zu den Geschehnissen und sachlich. Da ich den Fall selber nicht kannte kann ich nicht sagen, ob alles korrekt recherchiert und wiedergegeben ist, aber auf mich machten die Schilderungen einen runden und stimmigen Eindruck!  Das Vorwort von Debra Milke ist bewegend und macht dem Leser/ der Leserin gleich klar, was für eine tragische Geschichte einen hier erwarten wird. Danach wird Debra's Schicksal in 18 mittellangen Kapiteln mal mehr, mal weniger detailliert geschildert. Zudem findet der Leser/ die Leserin auch noch 8 Seiten farbiges Bildmaterial, was mir gut gefallen hat. Das Schicksal von Debra Milke steht hier ganz außer Frage und ich würde es mir nicht anmaßen dieses zu bewerten, daher gehe ich vorwiegend auf die stilistischen Mittel und den Schreibstil der Autorin ein. Hier hat es mir, wie oben erwähnt, leider an manchem gefehlt, aber da Jana Bommersbach, die Geschichte gut wiedergegeben und zusammengefasst hat, wäre eine schlechte Bewertung nicht angebracht, trotzdem reicht es leider nicht über das Mittelmaß hinaus! "Ein geraubtes Leben" ist ein wahre Geschichte, deren Inhalt ohne Frage sehr bewegend ist, bei der mir aber in der Wiedergabe der Autorin manches Mal die Emotionen zu kurz kamen!

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  • Tiefsinnig, emotional

    Ein geraubtes Leben
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    13. April 2016 um 09:40

    Man mag es kaum glauben, wie viele Jahre – mehr als 20 – Debra Milke unschuldig hinter Gittern verbrachte – in der Todeszelle !!!   ·  Gebundene Ausgabe: 416 Seiten ·  Verlag: Droemer HC (1. März 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3426276909 ·  ISBN-13: 978-3426276907 ·  Originaltitel: Biography of Debra Jean Milke ·  Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 3,4 x 22 cm   PREIS: 19,99 Euro   Aus dem Gefängnis heraus versuchte Debra Milke für ihr Recht zu kämpfen, lange dauert es, aber irgendwann wird das Fehlurteil aufgehoben. Sie wurde dennoch um fast ein Jahrhundert ihres Lebens betrogen. Noch jetzt, als ich diese meine Meinung zum Buch verfassen möchte, bin ich beeindruckt vom Mut und Durchhaltevermögen dieser Frau, die sich nicht hat unterkriegen lassen. Dieses Buch macht Mut – nicht nur für Menschen, denen es ebenso oder ähnlich wie Debora ergeht, sondern überhaupt: man soll sich nicht unterkriegen lassen, für sein Recht kämpfen.   Sachlich und mit etwas Abstand, dennoch emotional berichtet die Autorin Jana Bommersbach über die schreckliche Odyssee, die Debra Milke erlebte und überlebte. Die Art und Weise, wie die Autorin Milkes Geschichte darbietet, hat mir sehr gut gefallen. Man spürt, dass sie sich tiefgründig mit dem Fall und dem Menschen beschäftigt hat und hinter dem steht, was sie geschrieben hat.   Das Vorwort hat Debra Milke selbst verfasst. Das Buch ist in 18 Kapitel gegliedert, die die Geschichte schrittweise nachvollziehen.   Zum einen den Tod des Sohnes seelisch verkraften zu müssen, ist schwer genug, viele Menschen zerbrechen schon allein daran, dann aber für diesen Tod verantwortlich gemacht zu werden … Wie das überstehen, wie das überleben ???   Eine eindrucksvolle Zusammenfassung der Ereignisse, flüssig und emotional zu lesen hat mich nachhaltig beeindruckt. 8 Seiten farbiges Bildmaterial unterstützt noch zusätzlich die Bildhaftigkeit der Darstellungen.   Leseprobe: ========   Als am 12. September 1990 der Prozess gegen Debra Milke begann, waren die Leser der wichtigsten Publikationen Arizonas, der Morgenzeitung Arizona Republic und der Abendzeitung Phoenix Gezette, bereits von ihrer Schuld überzeugt.   Sämtliche Berichte stellten das „Geständnis“ in den Mittelpunkt, als würde es sich um ein authentisches, unanfechtbares Dokument handeln. …  

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  • eBook Kommentar zu Ein geraubtes Leben von Jana Bommersbach

    Ein geraubtes Leben
    Dieter Kimmling

    Dieter Kimmling

    08. March 2016 um 12:18 via eBook 'Ein geraubtes Leben'

    Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.
    Es verschlägt einem den Atem, wenn man liest, was in der amerikanischen, aber nicht nur dort,Justiz alles möglich ist.
    Danke für dieses Buch mit Ausnahmecharakter.