Jana Crämer

 4.3 Sterne bei 52 Bewertungen

Neue Bücher

Unvergleichlich Du!

Neu erschienen am 25.05.2020 als Hardcover bei Oetinger Taschenbuch.

Alle Bücher von Jana Crämer

Cover des Buches Das Mädchen aus der 1. Reihe9783898417648

Das Mädchen aus der 1. Reihe

 (44)
Erschienen am 14.08.2015
Cover des Buches Das Mädchen aus der 1. Reihe9783957512970

Das Mädchen aus der 1. Reihe

 (8)
Erschienen am 11.03.2019
Cover des Buches Unvergleichlich Du!9783841506412

Unvergleichlich Du!

 (0)
Erschienen am 25.05.2020
Cover des Buches Unvergleichlich Du!9783841506559

Unvergleichlich Du!

 (0)
Erscheint am 19.10.2020
Cover des Buches Das Mädchen aus der 1. Reihe9783957512987

Das Mädchen aus der 1. Reihe

 (0)
Erschienen am 11.03.2019

Neue Rezensionen zu Jana Crämer

Neu

Rezension zu "Das Mädchen aus der 1. Reihe" von Jana Crämer

ich habe etwas mehr erwartet...
Freijavor einem Monat

… auch eine Geschichte, die ich wichtig und richtig finde, die mich aber nicht ganz abholen und für gewinnen konnte.

Wieso?

Das ist diesmal eine Frage, die ich schwer bis gar nicht beantworten kann. Derjenige, der das selber schon mal erlebt hat, kann nachvollziehen, was ich meine. Denn Jana Craemers Schreibstil ist ehrlich, direkt und auf den Punkt und dennoch, konnte sie mich über weite Strecken nicht tief im Herzen berühren, wie ich es mir von dieser Geschichte gewünscht hätte. Denn Ben ist der Leadsänger einer gefeierten Band und Lea ein Mädchen, dass ihn ebenfalls anhimmelt, aber das Bens Aufmerksamkeit für sich gewinnen kann. Es klingt ein wenig nach einer modernen Auflage von Cinderella, denn auch hier richtet der Prinz seine Aufmerksamkeit auf das Mädchen, das am wenigsten strahlt. Nur mit dem Unterschied, dass Lea in unserem Fall nicht einfach in ein “schönes Kleid” gesteckt werden kann, um zu strahlen.

Das junge Mädchen schleppt ein Päckchen mit sich herum, dass viel zu groß für sie zu sein scheint. Sie ist nicht einfach übergewichtig, sondern leidet unter einer “Bing-Eating-Störung”. Eine Essstörung, die gar nicht so bekannt ist und der die Autorin eine Plattform gibt, um sich zu zeigen. Denn es ist wichtig, solche Themen anzusprechen, und das gelingt Jana Crämer hier wirklich gut. Sie zeigt, dass es wichtig ist über den Tellerrand hinaus zu schauen und das es viele Gründe gibt, dass jemand mehr wiegt als andere. Denn Lea muss nicht nur mit ihrer Essstörung kämpfen, sondern sie leidet unter der Trennung ihrer Eltern, sowie der Alkoholsucht ihres Vaters. Ist das vielleicht ein wenig zu viel für ein Buch dieser Länge? Ich bin mir nicht sicher, aber gleichzeitig zeigt die Autorin, dass eine Essstörung, egal welche, selten einfach zu lösen ist, sondern sehr komplex. Das ist einer der Aspekte des Buches, den Jana Crämer sehr gut herausgearbeitet hat und wirklich gut darstellen konnte.

Wohingegen die Romanze zwischen Ben und Lea mich nicht abholen und überzeugen konnte. Hier fehlt mir ein wenig die Begründung, warum Ben sich genau für Lea interessieren sollte. Da besonders unsere Gesellschaft unter Vorurteilen und dem Fokus auf Äußerlichkeiten leidet, hätte ich mir mehr gewünscht, um sein Handeln zu verstehen. Natürlich ist es wirklich süß, wie er zu Lea steht oder ihr Botschaften vor allen Fans vermittelt. Aber wieso? Ich konnte es ihm nicht immer wirklich abkaufen. Vielleicht hätte die Autorin mir mehr Einblick in seine Gedanken, sein Seelenleben geben müssen um mich hier vollkommen abzuholen und von der Geschichte überzeugen zu können, denn Ben spielt eine große Rolle in diesem Buch. Er ist es, der immer wieder eine Art Anker für Lea darstellt und deswegen hätte ich diese Liebesbeziehung gerne tief in meinem Herzen gefühlt.

Im Vergleich zu Bens Handeln, konnte ich Leas Gefühle und Gedanken wirklich sehr gut nachempfinden und auch spüren. Mit ihrem direkten, unverblümten und ungeschminkten Schreibstil, gelingt es Jana Crämer mich hier vollkommen zu überzeugen. Mit ihren klaren Worten schenkt sie dem Leser einen Einblick in Leas Seelenleben und zeigt, wie groß der eigene Hass auf sich selbst ist. Wie wenig Selbstvertrauen das junge Mädchen hat und wie komplex es in ihrem Innersten aussieht. Sie verknüpft eine berührende Geschichte mit einigen psychologischen Hintergründen um dem Leser ein wenig Wissen mit auf den Weg zu geben und in gewisser Weise auch die Augen zu öffnen, dass es viel mehr gibt, als sich manche Menschen vorstellen könnten. Man spürte, dass Herzblut das Jana Crämer, die selbst einmal übergewichtig war, in dieses Buch gesteckt hat und es nicht einfach “nur” eine Geschichte ist, sondern ein Herzensbuch über den Hass eines Menschen auf sich selber, die Macht der Liebe und Freundschaft, sowie dem Druck von Außen, den jeder von uns ausgesetzt ist.

Mein Fazit:
“Das Mädchen aus der 1. Reihe” ist ein Buch, dass viele wichtige Botschaften enthält. Eine Geschichte über das Leben eines jungen Mädchens zwischen Selbsthass und Liebe. Jana Crämer nimmt uns mit auf eine Reise, die mich in vielen Teilen tief berühren konnte, aber in anderen Handlungssträngen enttäuschte. Es ist in meinen Augen schade, dass es der Autorin nicht gelang, die Liebesbeziehung zwischen den beiden genauso emotional und glaubwürdig rüberzubringen, wie die Gedanken und Gefühle sowie den inneren Kampf von Lea.

Leider kann ich daher für dieses Buch nur eine bedingte Empfehlung aussprechen, denn es fehlte mir zuviel um mich als Fan für sich zu gewinnen und gleichzeitig gibt es viele wichtige Botschaften, die unbedingt in die Welt hinaus geschrien werden müssen.

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Rezension zu "Das Mädchen aus der 1. Reihe" von Jana Crämer

Atemraubend, emotional und ganz anders als erwartet
Kallisto92vor einem Monat

Das Buch, " Das Mädchen aus der 1. Reihe", von der Autorin Jana Crämer, handelt von Lea. Sie und ihre beste Freundin Jule sind weniger die Partymäuse doch die Konzerte ihrer Lieblingsband können sie sich nicht entgehen lassen. Lea hat Essprobleme und wenig Selbstbewusstsein. Auch ihr Elternhaus ist etwas zerrüttet. Als der Sänger Ben an ihr Interesse zeigt ist sie daher sehr erstaunt, doch auch der junge Mann trägt eine Maske.  Kann Lea ihrer Sucht entkommen und was wird sich zwischen ihr und Ben entwickeln?

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Lea ihrer Sicht geschrieben. Das Story ist in Kapitel unterteilt, welche anhand der Überschriften ersichtlich sind.
Mein Fazit:
Die Autorin hat ihr eine spannende Story erschaffen, welche sie in einem flüssigen Schreibstil beschreibt. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, dass die Autorin aus ihrem Leben berichtet. Die Handlung ist keine leichte Kost und spricht viele schwierige Themen an und trotzdem sind diese sehr ansprechend und mit vielen Emotionen verpackt. Die Leidenschaft zur Musik ist ganz groß geschrieben und ich bin gespannt , wie der zweite Teil weiter gehen wird. Auch wenn das Buch der erste Teil der Reihe ist, hat mich das Ende dennoch zufrieden zurückgelassen. Auf jeden Fall hat mich die Story sehr beschäftigt und auch nochmal einige Erinnerungen wach gerufen. Also nichts für schwache Nerven.


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Rezension zu "Das Mädchen aus der 1. Reihe" von Jana Crämer

Ein Buch über Tabuthemen
schmoeckerliesevor 6 Monaten

Worum geht es?

Leas Gedanken kreisen sich ständig um zwei Ding: Essen und ihre Lieblingsband "Joyning". Wobei sie ans Essen wohl häufiger denkt, denn Lea kämpft mit einer Essstörung. Durch diese leidet sie an hohem Übergewicht und traut sich kaum unter Leute. Nur bei den Konzerten der Band "Joyning" kann sie ihre Probleme vergessen und blüht auf. Besonders der gut aussehende Sänger Ben hat es ihr angetan. Als dieser sich plötzlich für sie interessiert, fällt sie bald aus allen Wolken. Aber auch Ben hat trotz guten Aussehen sein Päckchen zu tragen. Lea bringt sich immer mehr in der Band ein und sie und Ben werden schnelle enge Freunde. Ob aus Freundschaft mehr wird oder Bens Karriere ihm wichtiger ist?

Meine Meinung

Mit "Das Mädchen aus der 1. Reihe" spricht Jana Crämer mutig viele Tabuthemen an, über die kaum jemand sprechen mag. Selbsthass, Essstörung, Alkoholsucht und Mobbing.

Ich kann mich gut in Lea hineinversetzten und habe mit ihr geweint, gelacht, mich gefreut und wollte sie so gerne wach rütteln, wenn sie in meinen Augen etwas falsches macht.

Ben fand ich am Anfang schwierig einzuordnen aber auch ihn kann man mit der Zeit verstehen. Er kommt zwar erst wie ein arrogantes Arsch rüber, das die arme Lea nur ausnutz aber den Eindruck habe ich zum Ende hin verloren. Auch er hat sein Päckchen zu tragen.

Fazit

Von mir gibt es eine klare Pflegeempfehlung. Jana Crämer traut sich über dermaßen viele Tabuthemen zu schreiben, dass es einem das Herz zerreißt, was Lea in ihrem Leben schon alles durch machen musste. Es war für mich eine Berg und Talfahrt der Gefühle. Jana Crämer hat die Gedanken und Gefühle von Lea so ehrlich und schonungslos beschrieben und jeder der sie kennt, weiß das sie sich das Ganze nicht nur ausgedacht hat. 

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