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Jana_Feuerbach

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Spagatsprung: Zwischen Abhängigkeit und Selbstfindung, Höhenflügen und Peitschenhieben. Ein prickelnder SM-Roman voller Zärtlichkeit, Freundschaft und Heimlichkeit - und gleichzeitig ein Roman über das Tanzen ...


"Bei ihm durfte sie schwach sein und sich gehen lassen, ohne etwas beweisen zu müssen. Kein anderer Mann in ihrem Leben war dafür stark genug gewesen ..."


Klappentext:

"Kilian ist der beste Liebhaber, den Jennifer je hatte. Von seinen Seilen gehalten erlebt sie erotische Höhenflüge, die sie nie für möglich gehalten hätte. Leider ist er bereits vergeben - auch wenn er zunächst "vergessen" hat, das zu erwähnen. "Vergessen", dass er eine offene Beziehung führt und kein Single ist. 

Allerdings ist Saskia, Kilians Freundin, ebenfalls verdammt sexy. Sie teilt Jennifers Leidenschaft für das Tanzen und schenkt ihr neue Lebensfreude. Schon bald hat Jennifer das Gefühl, Kilian und Saskia gleichermaßen zu betrügen, wenn sie den jeweils anderen trifft. Die Balance zu finden entwickelt sich zu einem Barfußtanz in Glasscherben. Doch sie möchte auf keinen von beiden verzichten …"


Leseprobe:

»Mit jedem Tanzschritt vergaß Jennifer mehr von dem Leben, das sie früher geführt hatte. Alles, was blieb, war das Bewusstsein von Saskias Schönheit.
›Du bist anmutig wie eine Fee‹, wisperte Saskia ihr ins Ohr.
Sie streichelte über Saskias schlanken, muskulösen Rücken. Ihre Brüste waren warm und weich. Die Welt löste sich auf. Sie warf den Kopf in den Nacken, als Saskia sie in einer Drehbewegung an sich zog. ›Und du bist Feuer!‹, erwiderte sie leise. ›Verbrenn mich. Lass mich sterben!‹
Die Musik hielt an, und sie blickten sich an, nicht einmal durch die Länge eines Unterarms voneinander getrennt. ›Was du tust, ist gefährlich.‹ Saskia fuhr mit der Zunge über ihre Lippen. Der Griff auf Jennifers Schulter wurde fester. Ihre Augen waren Dolche, die bis ins Herz drangen.
›Hör nicht auf damit!‹
Saskia zwang sie in eine Drehung und bog ihren Arm so auf den Rücken, dass sie auf die Knie sank. Für eine Sekunde lächelte Saskia das verboten böse Lächeln, das Jennifer stärker berührte als alles, was sie je zuvor gefühlt hatte.«


Ich verlose unter allen Bewerber/innen sieben signierte Taschenbücher mit persönlicher Widmung. Mit der Bewerbung verpflichten sich die Teilnehmer/innen, sich zeitnah aktiv an der Leserunde zu beteiligen und eine Rezension sowohl bei Lovelybooks wie auch bei mindestens einer weiteren Buchplattform (z. B. Amazon) zu veröffentlichen.

Ich freue mich darauf, das Buch mit euch gemeinsam zu lesen! Gefällt euch das Cover auch so gut wie mir?

Herzliche Grüße

Jana Feuerbach

Autor: Jana Feuerbach
Buch: Tanzen heißt Hingabe
1 Foto

Conja

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Nachdem ich Dominant Girl schon so toll fand, würde ich hier natürlich super gerne mitlesen. Ich bewerbe mich also direkt mal!

Floh

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte mich auch zu dieser Leserunde bewerben. Ich bin sehr gespannt auf einen neuen Roman von Jana Feuerbach. Dominant Girl habe ich auch bereits gelesen. Aber hier spricht mich besonders das hingebungsvolle Cover an: Die Stärke der Schwäche....

Hopps in den Lostopf!

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Jana_Feuerbach

vor 3 Jahren

Kapitel 16 bis Kapitel 21
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Lovely_Lila schreibt:
Ich wusste nicht, dass es tatsächlich zu so schlimmen Abstürzen kommen kann, bei denen man nicht mehr sprechen kann. Ich dachte immer, dass das Safeword Sicherheit garantiert. Woran liegt das eigentlich? Bekommt man da auf einmal Panik? Das kann ich mir vorstellen. Wenn jemand das Safeword benutzt, wird ja sofort abgebrochen. Was passiert dann? Dann wird man wahrscheinlich getröstet und es folgt ein Gespräch, richtig? Denn ich stelle mir die Situation sehr schwierig vor, denn das Safeword benutzt man ja wirklich nur im Notfall.

Conja hat dazu auch etwas geschrieben, vielen Dank, Conja. Lies dir das ruhig auch mal durch :).

Wenn man das Safeword sagt, was passiert dann? Das kommt darauf an. Im schlimmsten Fall stürzt der Dom ab, weil er so ein schlechtes Gewissen hat, weil er zu weit gegangen ist ^^. Im besten Fall kann man noch klar reden und sagen, was man gerade braucht, nur eine kleine Pause, liebe Worte, ankuscheln, was-auch-immer. Auch das ist etwas, worüber man z. B. im Vorfeld reden kann. Was soll passieren, wenn das Safeword fällt? Komplettabbruch? Kurze Pause? In Ruhe lassen? Ganz fest in den Arm nehmen? Jeder braucht etwas anderes, und manchmal braucht man auch andere Dinge als sonst.

Man kann das ein bisschen abschwächen, indem man zum Beispiel die Ampel benutzt. Grün-gelb-rot. Dann kann Dom zwischendurch nachfragen, ob alles noch "grün" ist, wenn Sub wimmert und schluchzt und um sich schlägt. Wenn Sub dann schlagartig normal wird, nickt und sagt "natürlich", kann man beruhigt weitermachen. Wenn keine Reaktion kommt, sollte man auf der Stelle aufhören und liebevoll versuchen, eine Reaktion zu bekommen. Vielleicht ist Sub nur ganz tief in Trance und kriegt einfach nix mehr mit? Oder es wird gerade psychisch irgendwie wackelig und instabil.

Zu dem, was Sub sagen kann (wenn das gerade noch möglich ist). Manche verwenden z. B. ein Wort wie "Kühlschrank" oder "Mayday" für den Komplettabbruch und das Wort "Gnade", um zu signalisieren, dass es zu viel wird, man aber das Spiel fortsetzen möchte. Dann kann Dom "gnädig" sein und eine Pause gewähren, aber das Spiel besteht weiterhin.

Und manchmal kann es passieren, sogar bei Dingen, die einem beim letzten Mal noch total gefielen, dass man in der Session merkt: Nee. Geht heute gar nicht. Aber vielleicht will man es nicht sofort sagen und hofft, dass es irgendwie umschlägt und wieder so cool wird wie letztes Mal. Und dann merkt man plötzlich so was wie Entsetzen darüber, was der andere mit einem tut, was man selbst mit sich tun lässt ... Und während man noch erstaunt realisiert, dass man so was noch nie gefühlt hat, stürzt man in irgendein dunkles, schwarzes, unbequemes, garstiges Loch, hat vielleicht das Gefühl, keine Luft mehr zu kriegen, ganz allein im Universum zu sein und ...

Wenn das erst mal passiert ist, kriegt man das Safeword manchmal gar nicht mehr raus. Bzw. man braucht all seine Kraft, um sich daran zu erinnern, dass es aus diesem schwarzen Loch ja einen Weg nach draußen gibt, und zwar ... "KÜHLSCHRANK!"

Jana_Feuerbach

vor 3 Jahren

Gesamtfeedback und Rezensionen

Lovely_Lila schreibt:
Danke! :) Ja, genau, "vulgär" ist das perfekte Wort dafür! Ich bin sehr froh, dass du nicht dem "Rat" deiner Kollegin gefolgt bist! :) Ich glaube, dass man mit unschönen Worten einiges ruinieren kann, vor allem die Stimmung (zumindest ist das bei mir so, es gibt bestimmt auch Leute, die das mögen). Ich bin dann nicht mehr in der Geschichte, sondern denke über dieses unschöne Wort nach, warum das unbedingt benutzt werden musste oder finde die ganze Situation irgendwie lächerlich. In diesem Buch finde ich es toll gelöst! Nein, dirty talk wäre nichts für mich. Ich würde (wahrscheinlich) lachen oder das Gesicht angewidert verziehen. :D Bist du eigentlich auch einmal in Österreich? Hast du eine Seite auf Facebook, wo deine Lesungen angekündigt werden? Wenn ich in der Nähe wäre, würde ich hinkommen. :)

Eine Facebookseite habe ich, da werden auch Lesungen angekündigt :)

www.facebook.com/FeuerbachJana

Bisher bin ich noch nicht in Österreich auf Lesereise, aber ich suche immer nach neuen Locations und Veranstaltern (solange sie meine Fahrtkosten übernehmen, weil ich außer meinen Büchern kein Einkommen habe und deswegen in der Anfangszeit noch mit jedem Cent knappsen muss ^^). Wenn du also jemanden kennst, empfehle mich ruhig und ich komme zu dir in die Gegend . Freue mich immer, auf diese Weise neue Landschaften und neue Menschen kennenzulernen. Momentan treibe ich mich noch hauptsächlich im Ruhrgebiet und in Norddeutschland herum, aber ich hoffe, dass das im Lauf der kommenden Monate und Jahre noch viel mehr wird.

Jana_Feuerbach

vor 3 Jahren

Kapitel 16 bis Kapitel 21
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Conja schreibt:
Was mir übrigens noch eingefallen ist, ich hatte relativ bald den Eindruck, dass Killian gerne eine 24/7-Sub hätte. In gewisser Weise behandelt er Jennifer ja auch so. Zwar trinken sie vor der Session erstmal Wein und so, aber sie darf ihn nciht anrufen, nur SMS oder Facebook-Nachrichten schreiben und so und muss warten, bis er sich meldet. Und bei der Party will er Jennifer ja auch sofort als seine Sub präsentieren und zu seinen Füßen knien lassen und ganz zum Schluß, bei dem Wochenende in der SM-Wohnung geht er ja auch sofort ins Spiel über. Also es ist schon so, als ob er gerne möchte, dass seine Sub, wenn sie mit ihm interagiert, eben immer unter ihm steht, er respektiert ihre Tabus und so, aber er will nicht wirklich, dass ein Austausch auf Augenhöhe stattfindet. Und vielleicht tut er sich deswegen umso schwerer damit, als er feststellt, dass seine Freundein selbst Domse ist? Weil ihm spätestens da klar wird, dass sie niemals die Frau sein wird, die ihn auch im Alltag bedient und so weiter?

Da liegst du sehr richtig. Also, für mich war der Hauptgrund dafür, dass Kilian Jennifer so stark von seinem Leben trennt eigentlich immer, dass er sich mit seiner Veranlagung noch nicht völlig im Reinen ist und das lieber vom Alltag getrennt halten möchte, Jennifer als Nachtgeschöpf für die Nachtseiten seiner Persönlichkeit und ansonsten halt sein Tag-Leben ...

Aber so etwas hat nie nur eine Seite. Dadurch, dass er eben eigentlich ganz gern 24/7 hätte, ist es für ihn vielleicht noch schwieriger, wirklich dazu zu stehen. Rollenspiele sind gesellschaftlich eben einfach noch anerkannter als diese härtere Form. Ich selbst mag sie auch lieber.

Wobei Saskia ja sogar eine Frau ist, die im Alltag durchaus verwöhnt und "bedient", das wurde ja bei dem Treffen mit Jennifer in ihrer Wohnung deutlich. Kilian würde es auch mal ganz gut tun, darüber nachzudenken und auszusprechen, was er wirklich will ...

Aber unbewusst spürt er natürlich auch, dass weder Saskia noch Jennifer damit wirklich konform gehen würden. Und genau wie Jennifer Angst hat, ihn zu verlieren, wenn sie sagt, dass sie sich nach Liebe etc. sehnt, hat Kilian ja auch Angst, Saskia oder Jennifer zu verlieren, wenn er ausspricht, in welche Richtung seine Fantasien über reine "Spiele" hinaus gehen.

Jana_Feuerbach

vor 3 Jahren

Gesamtfeedback und Rezensionen
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Conja schreibt:
Meine Rezension ist fertig: http://conjas-eck.de/rezension-tanzen-heisst-hingabe/ und ich habe das Gefühl, dass ich dem Buch irgendwie nicht gerecht geworden bin :-/ Aber ich werde sie trotzdem gleich auch noch hier und bei Amazon einstellen :-)

Um Jennifer gerecht zu werden, musste ich ein ganzes Buch schreiben ;). Sie ist ein komplexer Charakter. Ich finde deine Rezension sehr schön, vor allem den Nachsatz mit dem Seesternchenbild *freu*. Die Plaudereien hier machen mir doch so viel Spaß (auch wenn sie mich mitunter von meinem neuen Buch ablenken).

Schön, dass es dir so gut gefallen hat! Vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Buch wieder hier?

Liebe Grüße
Jana

Lovely_Lila

vor 3 Jahren

Kapitel 16 bis Kapitel 21
@Jana_Feuerbach

Auch die Beiträge von Conja habe ich mir natürlich durchgelesen. :)

Danke, für deine anschaulichen und verständlichen Beschreibungen! :)

Lovely_Lila

vor 3 Jahren

Gesamtfeedback und Rezensionen
@Jana_Feuerbach

Ok, habe vorbei geschaut und werde das sicher immer wieder tun. :) Falls ich einmal in Deutschland sein sollte, komme ich auch gerne zu einer Lesung.

Verstehe, dein Buch werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen. :) Ich habe gelesen, dass eine Blog-Tour ansteht, hoffentlich kommt dabei noch einmal viel Aufmerksamkeit für dein Buch rum. :) Damit verabschiede ich mich aus der Leserunde, war toll. :)

Jana_Feuerbach

vor 3 Jahren

Gesamtfeedback und Rezensionen
@Lovely_Lila

Es war schön, dich dabei zu haben :). Hoffentlich bald einmal wieder ;).

Liebe Grüße
Jana

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