Jana Frey

 3.9 Sterne bei 1.866 Bewertungen
Autorin von Der Kuss meiner Schwester, Luft zum Frühstück und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jana Frey (©privat/ Quelle: Loewe Verlag)

Lebenslauf von Jana Frey

Jana Frey ist eine deutsch-schweizerische Kinder-und Jugendbuchautorin. Mit ihrem Jugendbuch "Höhenflug abwärts" wurde sie 2004 für den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Süddeutschland.

Alle Bücher von Jana Frey

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Cover des Buches Der Kuss meiner Schwester (ISBN: 9783732012602)

Der Kuss meiner Schwester

 (208)
Erschienen am 11.06.2018
Cover des Buches Der verlorene Blick (ISBN: 9783732009879)

Der verlorene Blick

 (182)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Luft zum Frühstück (ISBN: 9783732007431)

Luft zum Frühstück

 (187)
Erschienen am 13.06.2016
Cover des Buches Verrückt vor Angst (ISBN: 9783732012619)

Verrückt vor Angst

 (167)
Erschienen am 11.06.2018
Cover des Buches Das eiskalte Paradies (ISBN: 9783732009848)

Das eiskalte Paradies

 (140)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Höhenflug abwärts (ISBN: 9783732007417)

Höhenflug abwärts

 (144)
Erschienen am 13.06.2016
Cover des Buches Rückwärts ist kein Weg (ISBN: 9783732012640)

Rückwärts ist kein Weg

 (121)
Erschienen am 11.06.2018
Cover des Buches Sackgasse Freiheit (ISBN: 9783732012626)

Sackgasse Freiheit

 (103)
Erschienen am 11.06.2018

Neue Rezensionen zu Jana Frey

Neu

Rezension zu "Verrückt vor Angst" von Jana Frey

Nimmt dich mit auf eine Reise in die Angst.
Buecherengel_vor einem Monat

Achtung, das Buch und die Rezension könnte Trigger auslösen. 


Darum geht es: "Angst ist nicht gleich Angst! Jeden Tag kämpft Nora aufs Neue. Eigentlich seht sie sich nach Spaß und Verliebtsein und Pläne schmieden. Doch Nora hat Angst. Vor dem Tod, Und vor dem Leben. Die Angst hat sich in ihr Leben geschlichen und lässt sie nicht mehr los. Immer häufiger werden ihre Panikattacken, bis Nora schließlich aufgibt."


Das Buch geht schonungslos offen mit Ängsten, Depressionen und Selbstmordversuchen um.

Zu Anfang war ich etwas skeptisch. Ich dachte ehrlich, dass es mehr eine Erklärung der Umstände wird, als ein Roman. Ich wurde jedoch vom Gegenteil überzeugt. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, wobei Namen und Schauplätze verändert wurden.

Die Erzählung ist spannend und weil sie real ist auch so mitfühlend. Ich konnte ihre Gedanken nachvollziehen. Es gibt einen so tiefen Einblick in das Leben und die Psyche, wenn man von Angst zerfressen wird. 

Manche können diesen Zustand vielleicht nicht glauben, aber leider ist es real, gibt es die Probleme wirklich und die Menschen, die damit versuchen zu leben. 


Ich finde, dass genau solche Themen mehr Aufmerksamkeit verdienen, dass sie mehr publiziert werden sollten. Nicht, um die Menschen, die so etwas durchmachen müssen vor die Kamera zu stellen. Nein! Vielmehr, damit mehr Verständnis aufkommt. Angst ist ebenso eine Krankheit, wie es die Grippe ist, nur dass sie vielleicht nicht so greifbar ist, wie es Viren und Bakterien sind. 

Und auch sollte man offener mit dem Thema umgehen, damit sich Menschen mit solchen Problemen ihrer nicht mehr schämen müssen. 

Ich selber habe Depressionen gehabt, den einen oder anderen Todeswunsch und erst als ich mir dessen richtig bewusst wurde, konnte ich mir helfen, indem ich mir helfen ließ und nun komme ich damit alleine klar. Aber wie soll man sich dessen bewusst werden, wenn viele über ihre Probleme nicht reden, nicht reden wollen, wenn es lieber verheimlicht wird, denn Angst ist eine Schwäche, die wir nicht bereit sind einzugestehen. Dann würde ja etwas mit uns nicht stimmen. 

Diese Ansicht ist so falsch. Angst gehört zum Leben dazu. Auch, dass man sich mal hilflos fühlt. Das wichtigste ist, dass man, wenn es einen überrennt, sich Hilfe holt, anstatt es ins ich hineinzufressen und sich lieber dem Tod hinzugeben. 

Leben ist immer lebenswert!


Eine wahnsinnig gute Lektüre, die sich schnell lesen lässt und einen fantastischen Einblick hinter die Fassade gibt, um mehr zu verstehen. 

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Rezension zu "Kein Wort zu niemandem" von Jana Frey

Gute Idee schlecht umgesetzt
mariameerhabavor 3 Monaten

Früher als Teenager habe ich Jana Freys Bücher gelesen, weil sie ernste Themen aufgriff und sie umsetzte. Dabei nimmt sie ein Klischee und zieht es in dieser Form bis zum Ende durch und mit einem Ende, das Glück verspricht. Damals hat mir das nicht gefallen und nach diesem Buch hasse ich ihre Art zu schreiben.

Sie schafft es, dass der Protagonist eine Seele bekommt, ein Gesicht, ein Leben, das funktioniert. Ich habe den Sammy kennengelernt, ich habe mit Sammy mitgefühlt, aber all das geht schnell unter, weil sie genau das verwendet, was man erwartet. Der Verlauf zieht eine gerade Linie zu dieser Erwartung und am Ende fühlt es sich an, als hätte ich etwas Leeres gelesen, das keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Sammy fühlte sich in seiner eigenen Geschichte wie eine Nebenfigur an, dessen Leben kurz angeschnitten wurde.

Andere Figuren tauchen im Buch auf, aber sie bekommen nicht das, was sie brauchen. Sie verlangen Platz, tauchen im Leben des Protagonisten und verschwinden später einfach wieder. Seine Stiefschwester war total interessant, machte alles spannend, und am Ende spielte sie genauso wenig eine Rolle wie die Exfreundin von Sammy, dem Hund, seiner neuen Wohnsituation, seinem kleinen Bruder, einfach nichts. Das Buch ist grottenschlecht und ich wundere mich immer wieder, wie solche Menschen von irgendeinem Verlag aufgenommen werden.

Dann die Wörter, die sie verwendet. Sie zeigen, dass sie die Situation kennt und doch versuchen sie, krampfhaft unschuldig zu bleiben. "Ich befriedigte mich selbst." Das kommt so oft vor und mal ehrlich, welcher Junge sagt so was? Welcher Junge hält sich bei seinen intimsten Gedanken so zurück? Wenn ich masturbiert habe, habe ich auch nicht gedacht, ich habe mich befriedigt! Bei solch einer Zurückhaltung merkt man, dass die Figur zu sich selbst nicht ehrlich ist und das funktioniert nicht, das ruiniert die Figur, das lässt die Glaubhaftigkeit, die er sonst hat, bröckeln.

Der Stiefvater findet die Videos, stellt Sammy zur Rede, hält ihn für pervers, und obwohl der Stiefvater dadurch eine gewisse Spannung sorgt, verschwindet dieses Detail genauso wie alles andere auch. Wieso wiederholt sie das so oft, wenn sie nicht die Absicht hat, das jemals wieder zu verwenden? Wozu die ganzen Details, wenn sie am Schluss sowieso keine Rolle spielen? Wozu baut man einen Konflikt ein, wenn man nicht vorhat, den Protagonisten damit zu konfrontieren?

Das einzig Positive, was ich dazu sagen kann, ist, dass das Buch sich leicht lesen lässt. Der Lesefluss wird nicht gebremst, es gibt keine Ecken und Kanten, man liest es in einem Flutsch durch. Wie es bei vielen Jugendbüchern nun mal so ist. Aber das hier bietet nichts an. Es bleibt schlecht.

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G

Rezension zu "Liebeskinder" von Jana Frey

Psycho
Grinsekatzlvor 4 Monaten

Ich bin erstaunt über die guten Bewertungen hier. Aber ich mag auch keine Psychodramen, thriller etc. Aber gut geschrieben ist es ja. Ich hatte schon Freude am lesen. Allerdings war ich auch über den ganzen Roman über sehr sehr verstört. 

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Zusätzliche Informationen

Jana Frey wurde am 16. April 1969 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

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