Jana Frey

 3.9 Sterne bei 1.815 Bewertungen
Autorin von Der Kuss meiner Schwester, Luft zum Frühstück und weiteren Büchern.
Jana Frey

Lebenslauf von Jana Frey

Jana Frey ist eine deutsch-schweizerische Kinder-und Jugendbuchautorin. Mit ihrem Jugendbuch "Höhenflug abwärts" wurde sie 2004 für den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Süddeutschland.

Neue Bücher

Emma kommt in die Schule

Neu erschienen am 25.04.2019 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Jana Frey

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Der Kuss meiner Schwester

Der Kuss meiner Schwester

 (206)
Erschienen am 01.09.2009
Der verlorene Blick

Der verlorene Blick

 (178)
Erschienen am 16.01.2013
Luft zum Frühstück

Luft zum Frühstück

 (182)
Erschienen am 01.06.2009
Verrückt vor Angst

Verrückt vor Angst

 (162)
Erschienen am 20.01.2014
Das eiskalte Paradies

Das eiskalte Paradies

 (140)
Erschienen am 01.01.2010
Höhenflug abwärts

Höhenflug abwärts

 (144)
Erschienen am 01.03.2011
Rückwärts ist kein Weg

Rückwärts ist kein Weg

 (120)
Erschienen am 14.01.2015
Sackgasse Freiheit

Sackgasse Freiheit

 (102)
Erschienen am 01.09.2008

Neue Rezensionen zu Jana Frey

Neu

Rezension zu "Liebeskinder" von Jana Frey

Sehr emotional und bedrückend
Lilli33vor 4 Monaten

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten

Verlag: Arena (5. Januar 2015)

ISBN-13: 978-3401067872

empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

Preis: 16,99 €

auch als E-Book und als Taschenbuch erhältlich


Sehr emotional und bedrückend


Inhalt:

1970er Jahre. Kenzie und Janis wachsen bei zwei Müttern auf. Obwohl Kenzie die Ältere ist, steht sie immer im Schatten ihrer quirligen schönen Schwester. Dies ändert sich, als Kenzie zum Studieren nach London geht und dort Amos kennenlernt, der sie so nimmt, wie sie ist. 


2013. Der siebzehnjährige Zadoc lebt bei seiner Mutter. Er ist ein Außenseiter, ein Spinner, vielleicht sogar gefährlich? Außer dem Nachbarsmädchen Ivory hat er keine Freunde. 


Meine Meinung:

Jana Frey braucht für meinen Geschmack etwas zu lange, um zur Sache zu kommen. Am Anfang wird sehr detailliert erzählt, wobei nicht alles für die Handlung nötig wäre. Zumindest ich hätte nicht so viele Details gebraucht, um mich mit den Protagonisten vertraut zu machen und sie einschätzen zu können. Besonders die Mütter von Kenzie und Janis nehmen einen zu großen Raum ein. Dabei spielt ihre Homosexualität aber für die Entwicklung der Geschichte nicht wirklich eine Rolle. 


Die Erzählung wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei mir die Passagen in der Gegenwart besser gefielen. Hier konnte ich mich mit beiden Protagonisten identifizieren, beide waren mir sympathisch und lagen mir am Herzen. Vor allem fand ich es wunderschön, wie innig die Freundschaft zwischen den beiden ist, obwohl ihnen von außen immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen werden in Form von Mobbing oder Besuchsverbot. 


Kenzie mochte ich dagegen nicht wirklich. Es war für mich absolut verständlich, dass ihre kleine Schwester bei den Mitmenschen besser ankommt. Trotzdem freute ich mich für Kenzie, als sich schließlich Amos in sie verliebt und sie sich in ihn. Doch zu früh gefreut! Was nun endlich hätte gut werden können, nimmt eine hochdramatische Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. 


Jana Frey schreibt lebendig und fesselnd. Nach den Anfangsschwierigkeiten wollte ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Auch wenn nicht unbedingt alles einer Plausibilitätsprüfung standhalten würde, hat mich der Roman letztendlich doch begeistert, denn die Autorin hat mich an der Seite der Protagonisten eine ganze Palette von Gefühlen durchleben lassen: Liebe, Hass, Neid, Angst, Verzweiflung und vieles mehr.


★★★★☆


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Rezension zu "Luft zum Frühstück" von Jana Frey

Gefühlvoll und nachvollziehbar!
JasminLiebesleinvor 4 Monaten

Ich als selbst Betroffene kann nur sagen, dass mich das Buch sehr berührt und gefesselt hat. Ich habe es ohne Pause 'verschlungen' und musste an manchen Stellen heulen wie ein Schlosshund.

Lesenswert! 

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Rezension zu "RegenTropfenGlück" von Jana Frey

Eindringlich. Gefühlvoll. Authentisch. Ein berührendes Buch.
Stinsomevor 4 Monaten

Klappentext

Was ist Liebe? Für Nisha bedeutet Liebe vor allem Gefahr. Was man liebt, kann man auch verlieren. Doch als sie im Bus den sechzehnjährigen Ben trifft, kann sie ihn nicht mehr vergessen. Ben mit den blättergrünen Augen, der für sie Spaghetti im Regen kocht. Ben, der ihr mitten auf der Straße und einfach so ein Liebeslied vorsingt. Ben, der sie buchstäblich von den Füßen reißt. Nisha kann nicht anders, sie muss ihn zurücklieben. Und sie möchte ihm das Kostbarste vorstellen, was sie hat: ihre Familie. Doch kann Ben mit Nishas Version von unendlicher Liebe umgehen?

 

Meine Meinung

Durch Lesen einiger Rezensionen bin ich mit der Erwartung ans Lesen gegangen, dass es sich bei RegenTropfenGlück um ein tiefsinniges, romantisches Jugendbuch handelt – so mutet auch das hübsch aufgemachte Cover an, das in der Printversion durch die glänzenden Regentropfen noch eindrucksvoller ist. Ich habe mich in das Cover sofort verliebt und mir von dem Inhalt des Buches viel versprochen. Leider muss ich sagen, dass das Buch meinen hohen Erwartungen nicht ganz gerecht werden konnte.

Das lag nicht am Schreibstil, denn dieser verzauberte mich von der ersten Seite. Er ist ruhig und träumerisch, mal bedrückend, mal aufatmend leicht und poetisch. Jana Frey weiß definitiv mit Worten umzugehen und hat das ernste Thema, das in diesem Buch anklingt, in einfühlsame, verständnisvolle Worte gepackt und eine gänzlich andere Seite aufgezeigt. Durch ihre feinsinnigen Worte konnte ich mich sowohl in Nisha als auch in Ben gut hineinversetzen, ich habe mit ihnen gelebt, gefühlt und auch gelitten, weil Jana Frey ihr Gefühlsleben eindringlich und authentisch schildert.

Beide Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen: Ben, den Normalo mit den Wahnsinnsaugen, der sich Hals über Kopf in Nisha verliebt und hartnäckig dafür kämpft, um ihr näherzukommen und sie kennenzulernen. Der ein ungeheures Durchhalte- und Einfühlungsvermögen beweist. Und Nisha, das rothaarige Mädchen mit den sturmgrauen Augen und den schwarzen Klamotten, das verschlossen, vorsichtig und tieftraurig scheint und doch viel stärker ist, als es den Anschein hat. Zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, langsam und behutsam, bei der sowohl Ben als auch der Leser einiges an Geduld mitbringen muss.

Die ganze Zeit lag während des Lesens eine unterschwellige Spannung in der Luft, da Nisha irgendein Geheimnis umgibt, dem sowohl Ben als auch der Leser auf die Spur kommen möchte. Viele Rezensionen sprechen von einer überraschenden Wendung, von der ich mir viel versprochen hatte. Tatsächlich gibt es eine Wendung – eine erschütternde, bedrückende Wendung, die ich jedoch nicht überraschend fand, da zuvor einige Hinweise ausgelegt wurden, anhand derer man sich schon selbst etwas zusammenspinnen konnte. Trotzdem war ich bis zur Auflösung unruhig und angespannt und dann positiv beeindruckt davon, wie am Ende mit diesem besonderen Thema umgegangen wurde. Auf den letzten Seiten hat mich das Buch sehr berührt und mir sogar die eine oder andere Träne entlockt.

Um nicht zu spoilern, werde ich nicht verraten, um welches Thema es sich handelt, aber es ist eines, dem ich in Büchern bisher selten begegnet bin und wenn, dann wurde es nicht so gefühlvoll und eindringlich dargestellt wie hier in RegenTropfenGlück. Jana Freys Jugendbuch greift neben diesem weitere wichtige Themen auf wie Autismus, Drogensucht, ungewöhnliche Familienkonstellationen und schwere Schicksalsschläge, von denen manche nur zaghaft anklingen und andere wiederum das ganze Buch durchziehen. Stark im Fokus stehen jedoch Hoffnung und Liebe – sowohl die familiäre Liebe als auch die erste große Liebe, wie sie Nisha und Ben füreinander empfinden. Obwohl das Buch wirklich einige bedrückende und hoffnungslose Töne enthält, erzählt das Ende jedoch von Hoffnung und Glück – und lässt den Leser mit eben diesem Gefühl auch zurück.

„Nur“ 4 Sterne sind es geworden, da ich mir doch etwas mehr von dem Buch versprochen habe. Vor der großen Wendung, die relativ spät kommt, da schließlich erst einmal Spannung aufgebaut werden musste, plätscherte die Handlung etwas gewöhnlich vor sich hin, obwohl hier und da schon die eine oder andere Besonderheit anklang. Aufgrund dessen ist mein Gesamteindruck von dem Buch, dass es eine schöne, berührende Lektüre für zwischendurch, aber kein Highlight ist – daran konnten leider weder der poetische Schreibstil noch die gefühlvollen letzten Seiten etwas ändern.


Fazit

Eine ruhige, manchmal leicht bedrückende Geschichte über die erste Liebe, Hoffnung und einem ganz besonderen Thema, das feinsinnig, gefühlvoll und authentisch dargestellt wird. Zwar kein Highlight, aber trotzdem ein schönes Buch. Ich vergebe 4 Sterne.

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Zusätzliche Informationen

Jana Frey wurde am 16. April 1969 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

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