Jana Frey Ich, die Andere

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Inhaltsangabe zu „Ich, die Andere“ von Jana Frey

Kelebek ist Deutsche. Und sie ist Türkin. Sie will mit ihren Freundinnen Spaß haben und gleichzeitig mit ihrer Familie den Ramadan begehen. Sie liebt die Blaue Moschee in Istanbul – und sie liebt Janosch. Ihre Gefühle sind zu kostbar, als dass sie jemandem davon erzählen könnte, zu zerbrechlich. Doch Sercan, ihr Bruder, mit dem sie früher alle Geheimnisse geteilt hat, merkt sofort, dass Kelebek plötzlich anders ist. Er beginnt, sie zu kontrollieren, eindringliche Fragen zu stellen. Als er endlich Gewissheit hat, ist Sercan voller Hass. Hass auf Janosch, Hass auf Kelebek – Hass, der außer Kontrolle zu geraten droht.

Interessantes Thema gut umgesetzt, gefühlvoll, aufwühlend und erschreckend zugleich! Jana Frey zeigt auch hier was sie kann!

— dreamily1

Sehr ehrlicher und erschreckender Roman über ein türkisches Mädchen. Hat mir gut gefallen.

— anina21

Wusstet ihr dass Der Bruder von Kelebek in echt sie in Der Türkei erschossen hat?Schrecklich,nicht?

— soso_likes_you

Kein einfaches Buch. Ich brauchte ein bisschen, um mich zurecht zu finden. Dann großartig!

— LeonoraVonToffiefee

Eine wundervolle geschichte, die man unbedingt lesen sollte!

— SweetSmile

Eines ihrer besten Bücher!!!!

— Sophiiie

Berührend. Aufwühlend. Verträumt. Eine der sympathischsten Protagonistinnen, die ich je "kennenlernen" durfte. Unbedingte Leseempfehlung!

— Lovely_Lila

finde ich sehr gut

— Adrianalow1

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  • Man kann dem Herzen nicht vorschreiben, wen es zu lieben hat

    Ich, die Andere

    dreamily1

    14. September 2016 um 16:23

    Ein schönes, gefühlvolles, aufwühlendes geschriebenes Buch von einer tollen Autorin zu einem interessanten, aber auch einerseits erschreckenden und traurigen Thema.Es geht um Kelebek, sie ist Deutsche wie auch Türkin, lebt mit ihrer Familie, die sehr stark mit der türkischen Tradition verwurzelt ist, in Deutschland. Sie trägt ein kostbares Geheimnis mit sich rum, denn sie liebt Janosch, aber er ist Christ. Früher stand sie ihrem Bruder Sercan sehr nahe, sie haben sich alles erzählt, aber die Zeit ändert manchmal so manches und er spürt auch das Kelebek sich verändert hat. Er fängt an ihr Fragen zu stellen, sie zu kontrollieren und findet schließlich heraus was dahinter steckt. Sercan verspürt nur noch puren Hass, auch die Eltern und Verwandte können es alles andere als verstehen. Es droht das alles eskaliert...Jana Frey schafft es wieder mal ein nicht so leichtes Thema so umzusetzen. Man fühlt richtig mit Kelebek mit und hofft einfach nur auf ein "Wunder"...Mir ist bewusst und das sollte man sich auch trotzdem noch vor Augen halten, das es zum Glück nicht in allen Familien so verläuft, wenn es auch leider sicher noch viel zu viele Fälle gibt in denen es genau so "abgeht". Obwohl ich etwas vertraut mit dem Thema war, war ich trotzdem noch erschrocken wie weit man geht und mir fehlt da auch jegliches Verständnis für.4 von 5 Sternen!

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  • Ich , die Andere

    Ich, die Andere

    anina21

    04. December 2015 um 16:44

    Kelebek ist eine 15-jährige deutsche Türkin, die eine unbeschwerte Kindheit in einer deutschen Kleinstadt verlebt hat. Sie liebt die Blaue Moschee und die Urlaube, die sie mit ihrer Familie am Schwarzen Meer in der Türkei verbringt. Doch seit dem Sommer, als sie ihre erste Regel bekommen hat, muss sie ein Kopftuch tragen, das sie beschützen soll. Ana ist ihre beste Freundin, mit der sie viel Zeit verbringt. Aber wenn Ana und ihre Freundinnen in die Disco gehen, dann kann Kelebek nicht mit ihnen gehen, denn das würden ihre Eltern nicht erlauben. Ana kann das nicht verstehen, da sie Sercan, den Bruder ihrer Freundin, schon oft in der Disco gesehen hat. Nach einem Besuch bei ihrer Großmutter im Krankenhaus begegnet Kelebek dem 17-jährigen Janosch, der als silberner Junge in der Stadt Geige spielt, von dem sie zunächst fasziniert ist und in den sie sich dann verliebt. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe innige Liebe, die sie jedoch geheim halten müssen, da die türkische Familie einen Deutschen niemals akzeptieren würde. Nach dem Tod der Großmutter, die eine starke Persönlichkeit war und niemals ein Kopftuch getragen hat, geht Sercan immer häufiger zum Beten in die Moschee. Kelebek darf plötzlich nur noch in Begleitung ihres Bruders aus dem Haus gehen. Ana hilft ihr, damit sie sich auch weiterhin mit Janosch treffen kann. Eines Tages wird Kelebek zusammen mit Janosch gesehen und deshalb von ihrer Familie in die Türkei gebracht. Nachdem ihre Tante sich überzeugt hat, dass sie noch unberührt ist, wird sie mit einem Cousin zwangsverlobt. Fünf Monate spricht Kelebek kein einziges Wort, erst als sie zu hungern beginnt, wird sie von ihrem Vater zurück nach Deutschland geholt. Die Familie ihrer Freundin Ana organisiert ein Treffen mit Janosch, doch ihr misstrauischer Bruder Sercan ist voller Hass auf Janosch, voller Hass auf Kelebek und so nimmt das Unheil seinen Lauf…

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  • Wunderschön!

    Ich, die Andere

    Lovely_Lila

    06. September 2013 um 19:00

    Inhalt: Kelebek hat türkische Wurzeln, aber lebt mit ihrer Familie in Deutschland. Im Alltag ist es schwer für sie, beide Kulturen unter einen Hut zu bringen. Einerseits liebt sie es, mit ihren Freundinnen Spaß zu haben, andererseits ist sie auch sehr gläubig und voller Faszination für die Türkei. Doch als sie sich in Janosch verliebt, gerät alles außer Kontrolle. Denn ihr Bruder Sercan erfährt davon. Und von nun an ist der Familie jedes Mittel recht, um die beiden zu trennen… Meinung: Schon lange steht dieses Buch im Regal meiner Bücherei. Und schon oft bin ich daran vorbeigegangen. Das Buch hörte sich zu sehr nach fadem, deprimierendem Erfahrungsbericht an, der eine Belehrung über das wahre Leben von türkischen Familien inkludierte, an. Doch letzten Freitag nahm ich mir ein Herz und lieh es mir doch aus. Und ich bin unfassbar glücklich, dass ich es getan habe. Ich würde es bereuen, wenn ich dieses Juwel nie gelesen hätte. Ich bin mit niedrigen Erwartungen herangegangen, und diese wurden nicht nur übertroffen, sondern eher gesprengt. Schon nach den ersten Seiten war ich von Kelebeks Welt und Leben so berührt, dass ich noch weit bis in die Nacht hinein gelesen habe. Sprache: Die Sprache war der Hauptgrund dafür, dass mir dieses Buch so gut gefallen hat. Die Worte sind sorgsam ausgewählt, und berühren von der ersten Seite an. Das Buch lässt sich flüssig lesen, hat aber so viele schöne Passagen, dass man sich die Zeit nehmen sollte, es zu genießen. Der Stil ist poetisch und bildhaft, meiner Meinung nach auch verträumt und romantisch. Er enthält viele Metaphern und hat ebenso wie Kelebek, den Kopf in den Wolken. Er passt unglaublich gut zu ihr und lässt sie sehr authentisch wirken. Gleichzeitig sind auch immer wieder Lied-, Gedicht-, oder Buchpassagen abgedruckt. Doch obwohl ich so etwas nicht immer mag, fand ich sie in diesem Buch passend, da sie Stimmungen verstärken, Botschaften vermitteln, und das Buch abrunden. Personen: Sie alle besitzen eine unglaubliche Tiefe und Vielschichtigkeit. Die Autorin arbeitet alle sorgfältig aus, zeigt ihre schönen Seiten, aber auch ihre Fehler – und vergisst dabei nie ihre Menschlichkeit hervorzuheben. Nie war ich verwirrt, und das ist eine Leistung bei der großen türkischen Familie von Kelebek. Man lernt eine Menge Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins kennen, doch irgendwie bleiben sie einem alle im Gedächtnis, ohne dass man noch einmal nachlesen muss, wer noch einmal der oder die war. Kelebek selbst ist eine starke junge Frau, die jedoch nicht immer mit dem Kopf durch die Wand will. Sie möchte ihre Familie nicht enttäuschen, aber gleichzeitig frei und unabhängig sein, und so entsteht ein ständiger innerlicher Konflikt. Kelebek ist eine gute Schwester, Tochter und Freundin, sie ist kreativ und sehr verträumt. Sie gibt sich selbst verschiedene Namen, je nachdem wie sie sich fühlt. Sie hat ihren Blick in den Himmel gerichtet, und doch fliegt sie als Schmetterling, der sie ist, nicht davon. Sie ist mit Abstand die sympathischste Protagonistin, die mir seit langem begegnet ist. Es fällt leicht, ihr in die Welt des Islam und in die Türkei zu folgen, weil sie alles ohne Vorurteile sieht und uns ohne zu belehren, die schönen Seiten dieser anderen Welt zeigt. Am schönsten waren die kleinen Erinnerungen an ihre Kindheit, in der sie mit ihrem Bruder Sercan Nachfalter begrub, einem Brunnen beim Singen zuhörte und zwei Lämmer rettete. Das war auch der Grund, warum ich es einfach nicht fertigbrachte Sercan nicht zu mögen, und das, obwohl er eigentlich so etwas wie der Bösewicht der Geschichte ist. Eigentlich bin ich Männern, die Frauen unterdrücken wollen, sofort und stark abgeneigt. Aber gleich wie Kelebek auch, lernt man seine guten Seiten kennen und sieht wie er sich langsam verändert. Man merkt, dass er nicht böse ist, sondern nur ein junger Mann, der von rechten Weg abgekommen ist. Man möchte ihn einfach wachrütteln, als er beginnt, seine Schwester zu kontrollieren, zu verachten, zu hassen. Ich weiß nicht woher die Autorin all ihr Wissen hat, aber das Buch wirkte niemals aufgesetzt, sondern durchweg real und authentisch. Ich bin wirklich sehr beeindruckt, weil ich so ein Wow-Erlebnis bei diesem Buch nicht erwartet hätte. Inhalt: Die Idee, von Integration zu schreiben, ist bestimmt keine neue. Doch neu ist die Art, wie die Autorin mit dem Thema umgeht. Einfühlsam (und mit einer Prise Humor) zeigt sie beide Kulturen, mit ihren schlechten, aber vor allem guten Seiten – und dass ohne eine davon zu verteufeln. Sogar, am Ende, als die Mitglieder von Kelebeks Familie sie und Janosch bedrohen, hat man nicht das Gefühl, dass die Autorin wertet. Sie überlässt es ihren Lesern, sich eine Meinung zu bilden und schildert Kelebeks widerstreitende Gefühle auf wunderbar ehrliche Weise. Kelebek ist eine starke Person, die in den eineinhalb Jahren, in denen wir sie begleiten, viele Schicksalsschläge erleben muss – und trotzdem stark ist und ihre Identität sucht – und findet. Besonders das Ende hat mich schockiert und berührt zu gleich. Ich finde es bemerkenswert, dass die Autorin dieses Buch nicht mit einem glatten Bruch zur Familie beendet, sondern mit einer Andeutung von Vergebung, von ehrlichem Verzeihen. Und vor allem mit der Hoffnung, dass alles gut wird. Fazit: Berührend. Aufwühlend. Verträumt. Eine Geschichte zum Staunen, Nachdenken und Träumen. Eine Geschichte, die es verdient, gelesen zu werden. Idee: 8/10 Inhalt: 9/10 Sprache: 10/10 ♥ Personen: 10/10 Protagonistin: 10/10 ♥ Insgesamt: ❀❀❀❀❀ ♥ Lilien und ein Herz, da es einen Platz im Regal "die besten Bücher aller Zeiten" bekommt und eines meiner neuen Lieblingsbücher ist. Uneingeschränkte Leseempfehlung! :)

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  • finde ich sehr gut

    Ich, die Andere

    Adrianalow1

    01. August 2013 um 21:12

    gefällt mir sehr

  • Rezension zu "Ich, die Andere" von Jana Frey

    Ich, die Andere

    WildRose

    22. December 2011 um 19:10

    Sehr gutes Jugendbuch, das ich jetzt schon einige Male gelesen habe. Es beschäftigt sich mit sehr aktuellen und brisanten Themen und ist Jana Frey wirklich sehr gut gelungen. Kann es nur weiteremfehlen. Der Stil ist einfach, aber dennoch schön.

  • Rezension zu "Ich, die Andere" von Jana Frey

    Ich, die Andere

    die.Bücherdiebin<3

    17. January 2010 um 12:31

    Kelebek ist Deutsche. Und sie ist Türkin. Sie hat deutsch Freundinnen, aber liebt ihre Religion. Und sie liebt Janosch, doch ihr Bruder Sercan beginnt sie zu kontrollieren und stellt eindringliche Fragen. als er Gewissheit hat ist er voller Hass, Hass auf Janosch, Hass auf Kelebek... Doch für einen Ehrenmord ist er zu weich...(oder?!) Super Buch, während ich es gelesen habe, habe ich Sercan angebrüllt und beschimpft, es hat sich angefühlt als wäre ich dabei, ich hab geweint, gelacht und war wütend.... Der Einblick in die Kultur der Moslems ist auch interessant, obwohl es mir natürlich klar ist, dass nicht jeder Moslem seine Schwester einsperrt, wenn sie einen Deutsch-Polen liebt. Die Liebe zwischen Kelebek und Janosch ist so besonders und echt, dass einem die Tränen kommen.

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  • Rezension zu "Ich, die Andere" von Jana Frey

    Ich, die Andere

    turkishrock

    06. July 2009 um 12:07

    das buch ist sehr gefühlvoll. wunderschönes buch.

  • Rezension zu "Ich, die Andere" von Jana Frey

    Ich, die Andere

    soi

    03. November 2008 um 15:39

    ICh habe dieses Buch regelrecht verschlungen als ich 11 war, allerdingskann man es (meiner Meinung nach) nur ein mal lesen, beim zweiten Mal finde ich es etwas langweilig, und vielleicht gibt es auch noch bessere Bücher in der Rubrik "Ausländer"
    Tut mir Leid das ist jetzt nicht Rassistisch gemeint aber ich war mir niicht sicher wie ich es anderst audrücken/formulieren soll

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