Jana Frey Ich spür mich nicht

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Inhaltsangabe zu „Ich spür mich nicht“ von Jana Frey

Elina ist eine begnadete Sängerin. Um ihrem Traum, in Musicals zu singen, näherzukommen, nimmt sie an einer Fernsehshow teil - und kommt in die nächste Runde. Während sie auf einmal ganz viele „Freunde“ und Fans hat, fühlt sie sich im Alltag immer öfter leer und taub. Sie will dieser Leere entfliehen, will etwas fühlen, irgendetwas. Auch wenn es Schmerz ist. Elina beginnt, sich selbst zu verletzen, und stürzt sich in eine Affäre mit dem smarten Jurymitglied Luuk. Doch liebt er sie überhaupt? Oder sind seine Gefühle einfach nur Show? Borderline betrifft viele Menschen. Jana Frey erzählt realitätsnah und einfühlsam wie eine begabte junges Mädchen von dieser Krankheit fast erdrückt wird - und mithilfe ihrer Freunde wieder den Weg in ein gesundes Leben findet.

Interessant.

— Malka
Malka

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    Ich spür mich nicht
    Malka

    Malka

    04. August 2016 um 00:53

    Schreibstil:Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und verständlich. Da es ein Jugendbuch ist, hat sich die Autorin sehr viel Mühe gegeben Fremdwörter weg zu lassen. Desweiteren enthält der Roman kaum lange unübersichtliche Sätze. Inhalt: Es geht, um ein Mädchen welches sich emotional vernachlässigt fühlt. Dazu kommt, dass es sich in einen viel älteren Mann verliebt und sich zu sehr an klammert, welcher sie eigentlich nur benutzt hatte. Daraufhin verletzt sie sich so stark, dass sie nie wieder sprechen kann und in der Psychatrie landet. Am Ende erfährt das Mädchen dann noch eine traurige und böse Wahrheit. Fazit: Bewegender und sehr trauriger Roman. Jedoch ist er sehr spannend. Was meiner Meinung nach einfach super ist, ist dass sich Jana Frey die Autorin nicht wie jeder andere Borderline Roman auf das selbst verletzen konzentriert sondern auch auf die anderen typischen Krankheitsmerkmale von Borderlinern ( das klammer an Menschen welches am in Stalking ausatet und die emotionale Vernachlässigung von der Familie als auch auf die Unfähigkeit eine Beziehung einzugehen bezogen auf Freundschaften). Ich kann diesen Roman jeden der sich dafür interessiert einfach nur weiter empfehlen. 

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  • Elinas Leben mit Borderline

    Ich spür mich nicht
    Natalie77

    Natalie77

    16. March 2015 um 09:51

    Inhalt: Die 15 Jährige Elina ist Außenseiterin.Sie hat in ihrem Umfeld nicht viele Menschen die zu ihr stehen und sie unterstützen. Als dann Oskar, ihr langjähriger Freund sie bei einem Casting anmeldet gerät ihr Leben vollends aus den Fugen und ihr bleibt nur eins um sich selbst zu spüren...sich selbst weh tun... Meine Meinung: Ich selber hatte noch nicht wirklich mit Borderline zu tun. Ich weiß das es diese Krankheit gibt und auch was ihre Symptome sind. Ich weiß das man menschen die unter Borderline leiden nicht direkt erkennt. Es gibt viele Facetten und auch das macht dieser Jugendroman deutlich. Elina hat Menschen die zu ihr stehen, hat aber auch schon viel Zurückweisung erlebt. Sie sieht sich selber als Mittel - Mittelhübsch, Mittelbeliebt alles nicht Topp und wer möchte das als fünfzehnjähriges Mädchen nicht sein. Dabei merkt sie nicht, bzw. weiß sie noch nicht das es nicht die Masse macht, denn sie hat durchaus Freunde: Selma und Oskar, sie hat eine liebevolle Großmutter, die allerdings nur bedingt über das doch etwas zerrüttete Familienleben hinweg hilft. Sie hat eben nicht alle an der Schule hinter sich und auch ihre Schwester scheint sie zu hassen. Dieses Negative überwiegt und sie muss sich fühlen, sich ritzen, sich stechen. Das kommt immer wieder durch, doch so nebenher das es nicht den Fokus darauf bringt. Die Autorin hat den Fokus auf das Leben von Elina gelegt, das ritzen geschieht quasi nebenher. Ich denke wie bei wirklichen Patienten auch. Ein ungutes Gefühl sorgt dafür das Elina zur Reißzwecke oder zur Nagelschere greift. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte rund um das Casting ist die Hauptgeschichte. Dieses Casting bringt Probleme und auch viele andere Gegebenheiten, die Elina stressen. Elina ist ein sympathisches Mädchen. Sie merkt nur leider nicht das es so ist und will mehr. Sie muss erst noch lernen das eine Freundin reicht wenn sie hinter einem steht und das ein Freund aus der Kindergartenzeit noch viel mehr Wert ist, als sie denkt. Selma und Oskar sind die Freunde die hinter ihr stehen. Oskar weiß von ihrer Krankheit und sagt nichts. Er stützt sie sehr unbewusst in ihrem Leben, als er auf Abstand geht fehlt Elina etwas ohne das sie es benennen kann. Selma weiß nichts von dem Leiden und macht hier und da Fehler, die wohl jedem passieren würden, dafür behandelt sie Elina ganz normal und ist ihr eine Freundin. Die Familie besteht aus der Mutter für die scheinbar zuerst ihre große Schwester und dann das Cafe kommt. Ihrer Schwester Amara, die sie scheinbar hasst, ein Vater, der nicht da ist und die Großmutter die Elina ebenfalls eine große Stütze ist. Die Familienmitglieder sind wirklich bunt gemischt und Elina fühlt sich ziemlich verlassen. Am Ende gibt es in diesem Buch Hilfeadressen für Betroffene. Was ich gut finde. Ob dieses Buch hilft den ein oder anderen zum Telefon zu greifen weiß ich nicht. Ich würde es mir wünschen.

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