Jana Frey Störenfrieda und der RÜCKWÄRTSflohmarkt

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Inhaltsangabe zu „Störenfrieda und der RÜCKWÄRTSflohmarkt“ von Jana Frey

Die siebenjährige Frieda stellt die Welt mit ihren verrückten Ideen auf den Kopf: So veranstaltet sie mit ihrer Freundin Milla einen Flohmarkt, bei dem sie lauter Lieblingsstücke ihrer Familie verkauft. Mit einem Rückwärtsflohmarkt versucht sie, alles wieder zurückzuholen. Als Frieda in einem Werbespot für Erbsensuppe mitspielt, nutzt sie die Gelegenheit zu einem Spendenaufruf für hungernde Kinder in Afrika. Und als ihr Hund die Füllung der leckeren Pasteten auffrisst, serviert sie dem Bürgermeister eine Füllung aus Hundezahnpasta mit Hühnchengeschmack.

Das gleichnamige Buch ist im Arena Verlag erschienen.

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  • Rezension zu "Störenfrieda und der RÜCKWÄRTSflohmarkt" von Jana Frey

    Störenfrieda und der RÜCKWÄRTSflohmarkt

    R-E-R

    28. January 2013 um 18:06

    Mit Nachfolgebänden ist das immer so eine Sache. Vor knapp zwei Jahren habe ich den ersten Band von “Störenfrieda” gelesen. Mein Urteil fiel damals positiv aus. Die Geschichten fand ich frisch, frech, kindgerecht formuliert und originell. Jetzt habe ich den zweiten Band der Reihe gelesen und bin nicht mehr ganz so begeistert. Die siebenjährige Frieda lebt mit Mama, Papa, den Zwillingsschwestern, der Oma, dem Uropa und der Urgroßtante weiterhin in der großzügigen Villa am Stadtrand. Noch immer herrschen eitel Friede, Freude und Sonnenschein, nur getrübt durch die zeitweilig auftretenden dunklen Wolken des Unmutes, die meist dann aufziehen, wenn Frieda wieder irgend etwas angestellt hat. Friedas “Streiche” sind eher gedankenlose Mätzchen, die durch ihre ganz eigene kindliche Logik verursacht werden. So weit, so gut. Wirklich lustig oder zum Lachen fand ich aber nur wenige Geschichten. Friedas Versuch ihren Papa vor der Liebe einer russischen Studentin zu retten beispielsweise. Oder ihren “Afrika-Satz” bei der Werbung für Erbsensuppe. Manch andere Geschichte war einfach nur albern oder vorhersehbar. Bei der letzten Geschichte wurde mir aber etwas unbehaglich. Frieda ist frustriert, weil die Familie keinen Fernseher hat. Kurzerhand steigt sie durch das offene Badezimmerfenster des Nachbarn, als sie sieht, dass dieser das Haus verlässt und macht es sich in seinem Fernsehsessel gemütlich. Als Herr Kurzhals wieder nach Hause kommt und Frieda entdeckt, wirft er sie lediglich mit den Worten “Raus mit dir, du kleiner Satansbraten” hinaus. Das der heimliche Einstieg in ein fremdes Haus eine Grenze überschreitet, wird nicht thematisiert. Ähnlich ist es bei weiteren Geschichten aus dem Buch. Als Frieda gegen ausdrückliches Verbot im Garten ein Feuer entzündet. Als sie Wertgegenstände der Familie entwendet um diese (für einen guten Zweck) zu verkaufen. Oder als sie auf einer Hochzeitsfeier unbemerkt (wie einst der Rattenfänger von Hameln) alle kleinen Kinder einsammelt und zum Schlafen in ihr Zuhause bringt. Was eine polizeiliche Suchaktion verursacht, aber keinerlei Konsequenzen hat. Zwar lässt die Autorin den Uropa poltern “Diesmal bist du wirklich zu weit gegangen, Störenfrieda” oder die Mutter schimpfen “Bist du etwa völlig verrückt geworden?”. Aber das war es dann auch schon. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Kinder beim Lesen oder Vorlesen der Geschichten ihren Spaß hätten. Ich habe aber ebenso wenig Zweifel, dass man einiges zu erklären hätte. Viele Fragen, die Kinder automatisch stellen, weil sie reflektieren, das Geschehen hinterfragen und auf sich beziehen würden. Frieda reflektiert nicht. Sie reagiert mit Unverständnis auf das Unverständnis! Nur so kann es natürlich immer wieder zu “Störenfriedafällen” kommen. Gerade weil die Autorin Frieda aber als ein intelligentes, freundliches Kind beschreibt, sollte sie ihr auch das nötige Handwerkszeug zur Weiterentwicklung mitgeben. Dann würden die “Störfälle” vielleicht auch wieder origineller.

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