Jana Hensel

 3,4 Sterne bei 158 Bewertungen
Autorin von Zonenkinder, Neue deutsche Mädchen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jana Hensel (©Michael Mann / Quelle: Wallstein)

Lebenslauf von Jana Hensel

Jana Hensel, geboren am 3. Juli 1976 in Leipzig, studierte Romanistik und Neuere Deutsche Literatur in ihrer Geburtsstadt, Marseille, Berlin und Paris. Ihr Debütroman "Zonenkinder" wurde ein Bestseller und in mehrere Sprachen übersetzt. Sie verarbeitet darin ihre Erfahrungen mit der Deutschen Wiedervereinigung. Hensel war als Journalistin für die Zeit, den Spiegel und die Welt tätig. Heute lebt Hensel in Berlin und hat einen Sohn.

Alle Bücher von Jana Hensel

Cover des Buches Zonenkinder (ISBN: 9783499235320)

Zonenkinder

 (125)
Erschienen am 01.06.2004
Cover des Buches Neue deutsche Mädchen (ISBN: 9783499623677)

Neue deutsche Mädchen

 (12)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches Wie alles anders bleibt (ISBN: 9783351034825)

Wie alles anders bleibt

 (6)
Erschienen am 16.08.2019
Cover des Buches Keinland (ISBN: 9783835330672)

Keinland

 (6)
Erschienen am 31.07.2017
Cover des Buches Goodbye Tristesse (ISBN: 9783453810860)

Goodbye Tristesse

 (6)
Erschienen am 05.02.2007
Cover des Buches Wer wir sind (ISBN: 9783351037345)

Wer wir sind

 (2)
Erschienen am 14.09.2018
Cover des Buches Achtung Zone (ISBN: 9783492053655)

Achtung Zone

 (3)
Erschienen am 09.10.2009
Cover des Buches Die Gesellschaft der Anderen (ISBN: 9783351038113)

Die Gesellschaft der Anderen

 (1)
Erschienen am 10.11.2020

Neue Rezensionen zu Jana Hensel

Cover des Buches Die Gesellschaft der Anderen (ISBN: 9783351038113)Vivieeehs avatar

Rezension zu "Die Gesellschaft der Anderen" von Naika Foroutan

informatives Buch über unsere Gesellschaft
Vivieeehvor 10 Monaten

In diesem Buch wird unsere Gesellschaft in ihren verschiedenen Gruppen beleuchtet. Zum einen die Migranten und zum anderen die Ost-Deutschen. Ich selbst habe die deutsche Teilung nicht miterlebt, doch durch meine Eltern und Großeltern kenne ich viele Geschichten und auch Vorurteile dieser Zeit, welche sich bis ins Hier und Jetzt gehalten haben. 


Dieses Buch kann man nicht zwischendurch und nebenbei lesen. Man muss sich Zeit nehmen und sich auf die Themen einlassen. Bereits am Anfang wird mit dem Terroranschlag in Hanau ein sehr schwer lesbares, aber sehr interessantes Thema angesprochen. Der Aufbau einer Parallelgesellschaft durch migrantische Jugendliche ist für mich als angehende Lehrkraft ein sehr präsentes Thema. 


Es wird deutlich, dass Deutschland auch nach 30 Jahren immer als eine Gesellschaft lebt und handelt. Statt der Einigkeit spalten sich immer mehr Randgruppen ab.


Die Autorinnen haben es geschafft, dass ich sehr viel über die angesprochenen Themen nachgedacht habe und unsere Gesellschaft nun mit anderen Augen sehe. 


Meine einzige Kritik ist, dass es in Form eines Dialoges geschrieben ist und für mich damit teilweise unübersichtlich wurde. 

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Cover des Buches Wie alles anders bleibt (ISBN: 9783351034825)Karschtls avatar

Rezension zu "Wie alles anders bleibt" von Jana Hensel

"Für die Ostdeutschen aber war der Mauerfall kein Ende. Er war ein Anfang."
Karschtlvor 2 Jahren

Leider war hier die Beschreibung zum Buch eher irreführend. Jana Hensel zeichnet hier kein vielfältiges Psychogramm, stattdessen geht sie wiederholt auf das Erstarken von Pegida und Afd im Osten ein. Ein wichtiges Thema, und ich finde auch, dass es sinnvoll ist die Ursachen dafür zu ergründen - damit man dann an diesen Ursachen arbeiten kann und im Idealfall den Rechtsruck stoppen und wieder etwas zurück drängen kann. Aber nach dem 3. Artikel dazu fand ich das Thema auch schon etwas ermüdend.

Außerdem sind nur sehr wenige Artikel aktuell, viele sind auch schon bis zu 15 Jahre alt. Denn es handelt sich hier um die Zweitverwertung von Essays, Interviews und Kolumnen, die Jana Hensel im Laufe der Jahre für diverse Printmedien geschrieben hat und halt mit Ostdeutschland zu tun haben.

Die hätte ich sicher gern in der jeweiligen Zeitung gelesen, zum damals auch aktuellen Zeitpunkt. Jetzt so gesammelt im Medium Buch finde ich es eher sub-optimal. Doch einige Dinge habe ich immerhin gelernt. Dass es Wochenkrippen gab, in denen die Kinder von Montag früh bis Samstag Mittag durchgängig waren, war mir tatsächlich neu. Auch dass die Ostdeutschen selbst 30 Jahre nach dem Mauerfall immer noch quasi nicht-existent in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft sind war mir so nicht bewusst. Dabei gibt es ja ausreichend Menschen, die ihre Ausbildung unter westlichen Bedingungen absolviert haben, keine ideologischen Altlasten haben oder gar in "der Partei" waren und somit eigentlich genauso gut qualifiziert wären wie Menschen aus den alten Bundesländern. Aber die Top-Positionen traut ihnen dann doch niemand zu, am wenigsten wohl sie selbst. Das ist einem gar nicht so bewusst, ich meine , woher kommt schließlich die Bundeskanzlerin? Hallo? Und der letzte Bundespräsident, Joachim Gauck, ist auch aus der DDR. Aber die beiden sind auch die einzigen Ossis, die oben angekommen sind.

Über Angela Merkel schreibt Jana Hensel überhaupt gern und oft. Das war auch durchaus interessant. Aber wo sind die im Untertitel versprochenen "Geschichten aus Ostdeutschland"? Über die 'ganz normalen Menschen', und wie es ihnen jetzt 2019 so geht, wie für sie "alles anders bleibt". Die Geschichten habe ich sehr vermisst. Aber den Titel habe ich jetzt zumindest verstanden. Denn Hensel erwähnt in einem Essay auch, dass der Transformationsprozess der neuen Bundesländer abgeschlossen ist. Man kann also die Leute dort nicht mehr vertrösten und sagen "nur Geduld, das wird schon noch". Nein, zumindest ihrer Meinung nach (die ich durchaus für nachvollziehbar halte) ist der Osten schon 20 Jahre nach dem Mauerfall dort angekommen wo er jetzt bleiben wird, und noch immer ist alles anders und nichts so wie einst versprochen.

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Cover des Buches Wie alles anders bleibt (ISBN: 9783351034825)buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Wie alles anders bleibt" von Jana Hensel

Lesenswert
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Dreißig Jahre sind vergangen, seit die Mauer fiel. Dreißig Jahre Zeit für ein Land, um wieder zusammenzuwachsen. Doch die Realität ist eine andere. Immer noch gibt es eine Spaltung in den Köpfen.

Die Journalistin Jana Hensel setzt sich in diesem Buch mit der Gemütsverfassung der Menschen aus dem Osten auseinander. Es ist eine Sammlung von Interviews und Artikeln. Die Autorin ist in Leipzig aufgewachsen. Sie weiß, wovon sie schreibt. 

Viele ihrer Gedankengänge kann ich nachvollziehen, nicht allem kann ich aus meiner Sicht so zustimmen, aber ich finde dieses Buch in jedem Fall lesenswert. 

Wir hier im Westen haben immer den Eindruck, dass die Menschen im Osten nur jammern und nie zufrieden sind. Inzwischen habe ich einige Besuche im Osten hinter mir, mich viel mit den Verhältnissen in der damaligen DDR beschäftigt und auch mit dem, was geschehen ist nachdem die Mauer fiel. Es ist viel schief gelaufen damals. Es musste wohl zu schnell gehen und es wurde nicht so genau hingeschaut, was erhaltenswert war. Die Treuhand hat zerschlagen, wo Potenzial war und die Beurteilung wurde nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht, aber nicht aus Sicht der Menschen vorgenommen. Die Menschen mussten mit drastischen Brüchen fertigwerden, was bestimmt nicht leicht war. 

Das Buch zeigt viele Facetten des Themas. Es regt dazu an, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen 

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Zusätzliche Informationen

Jana Hensel wurde am 03. Juli 1976 in Leipzig (Deutschland) geboren.

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