Jana Hensel

 3.3 Sterne bei 144 Bewertungen
Autorin von Zonenkinder, Neue deutsche Mädchen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jana Hensel (©Michael Mann / Quelle: Wallstein)

Lebenslauf von Jana Hensel

Jana Hensel, geboren am 3. Juli 1976 in Leipzig, studierte Romanistik und Neuere Deutsche Literatur in ihrer Geburtsstadt, Marseille, Berlin und Paris. Ihr Debütroman "Zonenkinder" wurde ein Bestseller und in mehrere Sprachen übersetzt. Sie verarbeitet darin ihre Erfahrungen mit der Deutschen Wiedervereinigung. Hensel war als Journalistin für die Zeit, den Spiegel und die Welt tätig. Heute lebt Hensel in Berlin und hat einen Sohn.

Neue Bücher

Der Weihnachtsmann und ich

Neu erschienen am 01.09.2019 als Hardcover bei edition chrismon.

Wie alles anders bleibt

 (4)
Neu erschienen am 16.08.2019 als Taschenbuch bei Aufbau Verlag.

Alle Bücher von Jana Hensel

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Cover des Buches Zonenkinder (ISBN:9783499235320)

Zonenkinder

 (120)
Erschienen am 01.06.2004
Cover des Buches Neue deutsche Mädchen (ISBN:9783499623677)

Neue deutsche Mädchen

 (12)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches Wie alles anders bleibt (ISBN:9783351034825)

Wie alles anders bleibt

 (4)
Erschienen am 16.08.2019
Cover des Buches Keinland (ISBN:9783835330672)

Keinland

 (4)
Erschienen am 31.07.2017
Cover des Buches Achtung Zone (ISBN:9783492053655)

Achtung Zone

 (3)
Erschienen am 09.10.2009
Cover des Buches Der Weihnachtsmann und ich (ISBN:9783960382072)

Der Weihnachtsmann und ich

 (0)
Erschienen am 01.09.2019
Cover des Buches Achtung Zone (ISBN:9783492950091)

Achtung Zone

 (0)
Erschienen am 14.10.2009

Neue Rezensionen zu Jana Hensel

Neu

Rezension zu "Wie alles anders bleibt" von Jana Hensel

Wie geht es Ostdeutschland nach der Wende?
seschatvor 10 Tagen

Die ZEIT-Journalistin und Autorin Jana Hensel, geb. 1976 in Leipzig, hat sich im vorliegenden Buch facettenreich mit Ostdeutschland und den Ostdeutschen auseinandergesetzt. Über allem steht die Frage: Ist Deutschland 30 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch gespalten? Hensel hat dazu viele Interviews, vornehmlich mit Angela Merkel, geführt und Zeitungsartikel geschrieben, die der Leser in "Wie alles anders bleibt" je nach Gusto unabhängig voneinander lesen kann. 


Die Vielschichtigkeit ihrer Darstellung sowie die Abbildung Hensels persönlicher Sozialisation und Meinung hat mir imponiert. Obschon ich nicht all ihre Gedankengänge und Ergebnisse gut heiße, mochte ich die luzide wie abwechslungsreiche Lektüre sehr. Das lag auch daran, dass ich selbst aus Ostdeutschland komme und mir dadurch vieles bekannt gewesen ist. Hensel ist insgesamt ein aktuelles Psychogramm der ostdeutschen Gesellschaft gelungen, das bestehende Problematiken ungeschönt in den Blick nimmt. Hierbei wird u.a. das Gefühl des Abgehängtseins geschildert, über Pegida und Legida nachgedacht oder über die miese Ostquote in Führungspositionen und einschneidende zeithistorische Ereignisse diskutiert. Und das Gute daran ist auch, dass Hensel nicht lamentiert, sondern die harten Fakten auf den Tisch legt und Fehlentwicklungen deutlich anspricht.

FAZIT
Die Wende in den Köpfen ist noch lange nicht vollzogen. Es muss sich noch einiges verändern, bis man in Ost und West von einem gleichen Lebensniveau sprechen kann. Die unterschiedliche Sozialisation und Kultur in beiden deutschen Staaten spielt noch immer eine Rolle. Wer Ostdeutschland und seine Bewohner besser verstehen möchte, der sollte zu dieser spannenden Textsammlung greifen und selbst Fragen stellen. 

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Rezension zu "Wie alles anders bleibt" von Jana Hensel

Intelligente Artikel und kraftvolle Interviews
yellowdogvor 21 Tagen

Das Buch versammelt eine ganze Reihe von Artikeln und Interviews vonJana Hensel. Thema ist immer der Zustand Ostdeutschlands. Ein Thema, das Jana Hensel mit Leidenschaft bearbeitet, das sie nie langweilt, wie sie das Leben nicht langweilt. Daher entsteht vielleicht die Intensität, die viele der lesenswerten Artikel prägt. Ihre positive Einstellung ist schätzenswert.

Herausragend sind die kraftvollen Interviews, die man als Leser geradezu verschlingt. Gut gefallen hat mir das Interview mit dem Schriftsteller Alexander Osang. Höhepunkte sind das Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und das Interview, das mit Merkel und Jana Hensel zusammen geführt wird und das daher ein richtiges Gespräch wird.

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Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

Eine Lebensgeschichte ja, eine ganze Generation nein.
GAIAvor 9 Monaten

Zonenkinder beschreibt zu Beginn sehr gut das Gefühl in der DDR aufgewachsen und dann den Gewohnheiten dieser Zeit entrissen zu werden. Es gibt viele Wiedererkennungspunkte, die dann jedoch im Verlauf weniger werden. Den Anspruch eine ganze Generation beschrieben zu haben, erfüllt das Buch meines Erachtens nicht. Zu stark bewegt es sich nach dem ersten Drittel im Studenten- und weltgewandten Intellektuellenmilieu. Was kein Makel wäre, wenn nicht das allgegenwertige „Wir“ vorherrschen würde. Somit fühlt sich der Leser in einen Topf geworfen, in den er nicht unbedingt gehört. Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen. Angenehme Länge, kann man an einem Nachmittag mal durchlesen, sollte aber um in das Thema tiefer einzutauchen noch weitere Literatur zu Rate ziehen.

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Zusätzliche Informationen

Jana Hensel wurde am 03. Juli 1976 in Leipzig (Deutschland) geboren.

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