Jana Hensel Zonenkinder

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Inhaltsangabe zu „Zonenkinder“ von Jana Hensel

“Ein Bericht aus einem Land, fremder als der Mond” (Elke Heidenreich) Jana Hensel war dreizehn, als die Mauer fiel. Von einem Tag auf den anderen war ihre Kindheit zu Ende. Die vertrauten Dinge des DDR-Alltags verschwanden gleichsam über Nacht – plötzlich war überall Westen, die Grenze offen, die Geschichte auch. Eine ganze Generation machte sich daran, das veränderte Land neu zu erkunden. Jana Hensel erzählt von ihrem Leben in der Schwebe zwischen Ost und West. “Jana Hensel hat der ersten gesamtdeutschen Generation schon jetzt ein kleines Denkmal gesetzt – mit sprachlicher Lakonie, Leichtigkeit und einer Transparenz, die leuchtet.” (Der Spiegel)

Okay.

— Bambelino
Bambelino

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  • Das Leben in der "Schwebe zwischen Ost und West"

    Zonenkinder
    MyriamErich

    MyriamErich

    01. June 2015 um 15:45

    Berlin 1989. Jana Hensel war 13, als die Berliner Mauer fiel. In ihrem Essay "Zonenkinder" beschreibt sie ihr Leben, wie es einmal war und welche Veränderungen die Wende mit sich brachten. Dabei geht sie besonders auf ihre Kindheitserinnerungen ein, die sie als verloren erachtet. Ich musste das Buch für die Schule lesen und fand es auf den ersten Blick recht interessant, das Leben eines Zeitzeugen nachverfolgen zu können. Doch bald stellte ich meine anfängliche Euphorie ein. Viel zu viel Selbstmitleid und krampfhafte Erinnerungsversuche. Langatmig und an manchen Stellen sehr nervig. Auf der einen Seite konnte ich ihre Sichtweise ganz gut nachvollziehen, aber die meiste Zeit wird der Osten nur glorifiziert und als "bunt" doziert. Irgendwann hat man einfach das Gefühl, die Autorin wüsste selbst nicht so genau, was sie eigentlich will und wie sie ihre Sichtweise klar formulieren soll. Die ganze Geschichte kam mir ein wenig flatterhaft und chaotisch vor ohne jegliche Stringenz, weil Hensel von einem Thema zum nächsten springt. Fazit: Für die Schule hat es mir geholfen, als Freizeitlektüre eignet sich allerdings weniger. Das mag bedingt auch daran liegen, dass ich nie in diesem Land gelebt habe und mich somit nicht wirklich in ihre Situation hineinversetzen kann.

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  • Zonenkinder

    Zonenkinder
    Bambelino

    Bambelino

    13. June 2014 um 07:53

    Jana Hensel war dreizehn, als die Mauer fiel. Von einem Tag auf den anderen war ihre Kindheit zu Ende. Timurtrupp, Milchgeldkassierer, Korbine Früchtchen oder die "Trommel": Die vertrauten Dinge des DDR-Alltags verschwanden gleichsam über Nacht - und ein Abenteuer begann. Plötzlich war überall Westen, die Grenze offen, die Geschichte auch. Von der Freiheit erwischt, machte sich eine ganze Generation daran, das veränderte Land neu zu erkunden: mal mutig und mal zögerlich, mal lustvoll und mal distanziert. Das Jahrzehnt nach der Wende war für sie voller überraschender Erfahrungen. Jana Hensel erzählt davon mit großer Eindringlichkeit und sprühender Lebendigkeit. Wir nehmen teil am faszinierend widersprüchlichen Lebensgefühl einer Generation, die Verwandlungen erlebte wie kaum eine zuvor. Der Leser kann sehr gut nachempfinden, wie Jana sich gefühlt hat und wie ihre Generation die Wende erlebt hat, sie schreibt in einem Stil, der einen miterleben und verstehen lässt und in vielen Passagen habe ich mir gesagt: "Ja, genau, so war es ... " Zusammenfassend würde ich dieses Buch als Essay, also als eine Abhandlung bezeichnen, die auf Geschichtenbasis verfasst wurde. Es handelt sich hier um eine kurze, geistreiche Abhandlung, in der kulturelle und gesellschaftliche Phänomene rund um die Wendezeit für alle Bürger Deutschlands aus Sicht eines ehemaligen DDR-Bürgers betrachtet werden.

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  • Vergangenheit

    Zonenkinder
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    21. June 2013 um 13:20

    Als ich das Buch vor einer Woche bei meinen Eltern fand, da fand ich die Idee zu dem Buch witzig. Schließlich sind die Autorin und ich fast gleichaltrig und habe die Zeit hautnah erlebt. Ich war gespannt auf ihre Sichtweise der Dinge. Während ich bei der einen oder anderen Passage noch gelacht habe und mir das eine oder andere auch noch bekannt vorkam muss ich sagen das aber im laufe des Buches immer genervter wurde. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los das die Autorin selber nicht so recht weiß wer oder was sie ist. Auf der einen Seite will sie als "Westdeutsche" anerkannt werden beschwert sich aber im gleichen Atemzug darüber das man ihr den DDR- Bürger nicht ansieht. Klar ist es nicht leicht ein Land zu erklären das es nicht mehr gibt und das die meisten Menschen nur mit dem Finger auf der Landkarte oder aus den Geschichtbüchern her kennt. Auch das unsere Eltern in ihrem Verhalten "zurück geblieben" sind kann ich nicht so bestätigen. Aber das liegt wahrscheinlich auch daran wo man selber gelebt hat. Mein Fazit: Dieses Buch verstehen tut man nur wenn man in diesem Land gelebt habt. Für außenstehende ist es schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Das könnte Sie auch noch interessieren:

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  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    trine

    trine

    03. June 2010 um 14:33

    Eigentlich birgt dieses Buch von Jana Hensel ein ganz großes Stück Erinnerung für alle die ebenfalls in der DDR aufgewachsen sind. Durch ihre Beschreibungen läßt sie einen oft in die Vergangenheit abschweifen. Dennoch ist dies Buch zeilenweise etwas lahm geschrieben und für jemanden der nicht ausder DDR kommt nur stellenweise zu empfehlen. Viele Erfahrungen sind einfach für nicht Ossis schwer nachvollziehbar, wie ich auch anhand eines Freundes bestätigt bekommen habe.

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  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    nic

    nic

    09. January 2010 um 19:41

    Das Buch bekommt einen Stern....verdient hat es in meinen Augen gar keinen. Wie schade, dass die Jugendlichen aus dem Osten und die aus dem Westen so gar nichts vom Leben der anderen gewusst haben. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, über spanische Döfer zu lesen. Der eigentliche Grund war wohl eher der, dass ich so gar nichts mit dem Buch anfangen konnte. Es mit der "Ostausgabe" von Generation Golf zu vergleichen, ist meiner Meinung nach blanker Unsinn. Das trübe Erzählen der verlorengegangenen Kindheit enttäuscht ungemein, um nicht zu sagen, es langweilt zu Tode. Es mag anmaßend sein, zu behaupten, ich hatte das Gefühl, dieses Buch könnte evtl. nicht ganz das richtige sein für Wessis, die gern etwas über gleichaltrige und ihre Jugend kurz vor der Wende erfahren würden, ich tue es dennoch. Vielleicht lag es auch daran, dass ich vier Jahre älter war als die Autorin, als die Mauer fiel. Aber nach noch mehr Entschuldigungen suchen macht das grottenschlechte Buch auch nicht besser. Mir hat "Zonenkinder" schlicht und ergreifend absolut nicht gefallen. Am besten zu beschreiben ist es mit Worten wie öde, fad, langweilig, nichtssagend. Eigentlich wollte ich mich zwingen, Zonenkinder zu Ende zu lesen, aber irgendwann habe ich genervt aufgegeben.

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  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    Ameise

    Ameise

    30. July 2008 um 21:54

    Ich freute mich auf "Zonenkinder" und dachte "Oh toll! Eine Kindheitserinnerung an die DDR von einer Autorin in meinem Alter!" Leider war ich von dem Buch sehr enttäuscht. Jana Hensel hat einen ziemlich langweiligen Schreibstil, und schlimmer noch, dieses "Genau so war´s"-Gefühl stellte sich an keiner Stelle ein. Es ist ständig von "wir" die Rede, aber ich zähle wohl doch nicht dazu, jedenfalls sind meine Erinnerungen anders, und im Gegensatz zu Jana Hensel sehe ich MEINE Eltern nicht als Verlierer der Wende.

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  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    alex82

    alex82

    23. June 2008 um 15:57

    Hat mich wenig überzeugt - obwohl Bestseller. Nicht ganz nachzuvollziehen diese Larmoyanz.

  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    Cassy296

    Cassy296

    28. March 2008 um 14:37

    Jana Hensel war dreizehn, als die Mauer fiel. Von einem Tag auf den anderen war ihre Kindheit zu Ende. Timurtrupp, Milchgeldkassierer, Korbine Früchtchen oder die "Trommel": Die vertrauten Dinge des DDR-Alltags verschwanden gleichsam über Nacht - und ein Abenteuer begann. Plötzlich war überall Westen, die Grenze offen, die Geschichte auch. Von der Freiheit erwischt, machte sich eine ganze Generation daran, das veränderte Land neu zu erkunden: mal mutig und mal zögerlich, mal lustvoll und mal distanziert. Das Jahrzehnt nach der Wende war für sie voller überraschender Erfahrungen. Jana Hensel erzählt davon mit großer Eindringlichkeit und sprühender Lebendigkeit. Wir nehmen teil am faszinierend widersprüchlichen Lebensgefühl einer Generation, die Verwandlungen erlebte wie kaum eine zuvor. Der Leser kann sehr gut nachempfinden, wie Jana sich gefühlt hat und wie ihre Generation die Wende erlebt hat, sie schreibt in einem Stil, der einen miterleben und verstehen lässt und in vielen Passagen habe ich mir gesagt: "Ja, genau, so war es ... " Zusammenfassend würde ich dieses Buch als Essay, also als eine Abhandlung bezeichnen, die auf Geschichtenbasis verfasst wurde. Es handelt sich hier um eine kurze, geistreiche Abhandlung, in der kulturelle und gesellschaftliche Phänomene rund um die Wendezeit für alle Bürger Deutschlands aus Sicht eines ehemaligen DDR-Bürgers betrachtet werden.

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  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    24. August 2007 um 19:37

    Ein Buch welches man nicht unbedingt gelesen haben muss, Erzählungen von Freunden/Bekannten zuzuhören bringt einiges mehr. Ansonsten hat es ziemlich langweilige Stellen und ein paar Details/Daten passen nicht ganz.

  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. June 2007 um 15:04

    Die Autorin war zum Zeitpunkt der Wende 13, also fast doppelt so alt wie ich damals. Dennoch hab ich mich in vielen Dingen wieder erkannt bzw. teile einige Erinnerungen. Mit dem "Wir", was Jana Hensel mit Absicht benutzt, fühlte ich mich meist nicht angesprochen, nehme es ihr also auch nicht übel.

  • Rezension zu "Zonenkinder" von Jana Hensel

    Zonenkinder
    avalon

    avalon

    28. April 2007 um 01:02

    Jana Hensel beschreibt, wenn auch für mich etwas kurz gehalten, die sowohl geschichtliche als auch innere Wende von dem Übergang der DDR-Kindheit zum erwachsenen Dasein in der BRD. Sie zeichnet eine innere Zerrissenheit einer ganzen Generation, die noch heute im Herzen gespalten ist und die zwei Seiten nicht immer zusammenbringen kann. Ein gutes Buch, dass aber nur angerissen hat, was viel tiefer und weiter geht als auf diesen wenigen Seiten festgehalten. Trotzdem lesenswert...

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