Jana Kleinkes Schattenopfer

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Inhaltsangabe zu „Schattenopfer“ von Jana Kleinkes

Sind Katana, sogenannte Schattenopfer nur ein Mythos? Lange Zeit lebten sie unerkannt zwischen den Menschen. Alles Leid und alles Unglück lenkten sie auf sich und wahrscheinlich wäre es immer so weitergegangen, wenn nicht eines Tages, die Katana von Saya, Nebai Lebana, während einer Mission in schwerwiegende Probleme geraten wäre. Ein Ereignis jagt das Nächste und wird alles für immer verändern.

Ein herzlicher Gruß an Dich nach längerer Abwesenheit meinerseits bei LB. Frohes Schaffen und alles Gute!

— surrealist

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  • Rezension zu "Schattenopfer" von Jana Kleinkes

    Schattenopfer

    Carriecat

    Einige interessante Ideen, aber leider vom Stil her nicht mein Fall.
    Zu sprunghaft erzählt, die Figuren sind auch nicht gerade tiefgründig beschrieben worden. Gefühle und Gedanken waren kaum zu entdecken.
    Das Buch macht mehr den Eindruck einer Kurzgeschichte, die Vorgeschichte der Figuren ist unklar, obwohl ab und an Bezug darauf genommen wird und das Ende ist auch offen.

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  • Rezension zu "Schattenopfer" von Jana Kleinkes

    Schattenopfer

    catbooks

    19. March 2011 um 16:07

    Als ich mit dem Lesen begonnen habe, ist mir sofort der sehr angenehme Stil aufgefallen. Ich war sofort drin und habe die ersten Seiten schnell drin, doch leider hab ich nach und nach für einige Momente den Faden verloren… Man wird in die Geschichte hineingeworfen (ohne eine Vorgeschichte gelesen zu haben) und findet sich leider nicht so gut zurecht. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was denn Schirokokos und Schattenopfer genau sind? Es ist nicht sehr einfach sich zurecht zu finden, wenn man mit den Hintergründen nicht vertraut ist, doch wenn man durchhält werden die Dinge klarer – doch wo genau man sich befindet, wie die Schauplätze aussehen und heißen erfährt man leider nicht. So wie viele Fragen, die man sich am Anfang gestellt hat, im Laufe der Geschichte beantwortet werden, so geschickt versucht sie den Leser auf eine Fährte zu führen, die letzten Endes in eine andere ganz andere Richtung verlaufen als man es ahnt und der Leser somit immer wieder auf ein neues überrascht wird. Sprachlich ist das Buch gut für die Altersgruppe „12″ geeignet. Viele einfach verständliche und kurze Sätze lassen das Buch schnell lesen. Doch gerade, weil es kurze Sätze waren, so hat mich doch die Erwähnung von 2 Worten ziemlich gestört: „der Dunkelhaarige“ und „die Blonde“, womit Nebai und Joana gemeint waren. Die Figuren haben mir ehrlich gesagt auch einige Probleme bereitet. Es war nicht wirklich ersichtlich wer jetzt der zu den Hauptfiguren gehört, wer nur eine Nebenrolle spielt und wer mit wem zusammenhängt. Die Beziehungen untereinander kamen für mich leider recht schlecht raus und so konnte ich erst nach vielen, vielen Seiten sagen wer mit dem zusammenhängt. Hätte mich gefreut, wenn in einigen Nebensätzen Erläuterungen eingeflossen wären. Joana und Nebai waren für mich jedoch die Figuren, die durch ihr oftes Auftreten einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und auch neben einigen anderen Figuren direkt als Hauptcharaktere identifizierbar waren. Es wird besonders intensiv auf Joana und ihre Gefühlslage eingegangen, was mir wirklich gut gefallen hat! Dadurch das die Geschichte in der 3. Person (Singular) geschrieben wurde, konnte ich mich in beide Figuren am besten hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden und verstehen. Das Ende des Buches ist ein Cliffhanger. Es lässt noch einige Fragen offen, sodass man eventuell einen zweiten Teil erwarten kann. Die 160 Seiten, die dieses Buch umfassen, fand ich für ein Jugendbuch völlig ausreichend. Viele Jugendliche schrecken vor dickeren Büchern zurück – das kann bei diesem Buch definitiv nicht passieren! Das Cover finde ich sehr schön, es macht auf Anhieb einen schönen schaurigen Eindruck, das gut zu dem Titel „Schattenopfer“ passt. ;) Fazit: Jana Kleinkes hat mit „Schattenopfer“ ein neues Thema der Fantasy aufgegriffen, das endlich keine Trolle, Elfen, Vampire o.ä. beinhaltet. Es ist trotz den Kritikpunkten ein gutes kurzweiliges Buch, dass gerade durch das Weglassen einiger Sachen (z.B. genaues Vorstellen der Schauplätze) die Fantasie anregt und mehr Freiraum zur Entfaltung dieser lässt.

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  • Rezension zu "Schattenopfer" von Jana Kleinkes

    Schattenopfer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2011 um 09:19

    Nebai Lebana wird vermisst! Der junge Krieger, der gleichzeitig auch als "Schattenopfer" für das Reich Saya fungiert, wurde als Spion enttarnt und ist nun vom Boden verschwunden. Joana, ebenfalls eine Kriegerin, die von jeh her von den anderen gemieden wurde, kann es kaum fassen, dass "ihr" Nebai nicht mehr da sein soll. Jahre vergehen, bis ein nicht unbekannter Fremder auftaucht, der sie aber nicht zu (er)kennen scheint... Was hat Nebai so verändert und was hat es eigentlich mit diesen "Schattenopfern" auf sich? Dazu lohnt sich schon ein Blick ins Buch! Schattenopfer soll ein Fatasybuch ab 12 Jahren sein, dennoch kann man es auch getrost als Erwachsener lesen. Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen und zieht den Leser gleich in eine völlig andere Welt. Dank der 3. Person ist man auch nicht an eine Person gefesselt und muss mit ihr subjektiv die anderen Personen entdecken, sondern der Leser kann sich gleich sein eigenes Bild von dem Geschehen machen. Da das Buch nur auf 160 Seiten ausgelegt wurde, ist das ziemlich praktisch. Die Thematik mit den Schattenopfern, Menschen die schon vor der Geburt ausgewählt wurden, das Unglück der Welt auf sich zu nehmen, gefiel mir ausgesprochen gut. Ich mag es, wenn Bücher für Kinder auch einen "lehrreichen" Teil haben. Dazu kam das Buch auch völlig ohne Vampire aus, was für viele sicherlich auch eine Abwechslung darstellt. Auch der Ablauf der Geschichte war recht abwechslungsreich und zeigte immer wieder neue Wendungen, die am Ende einen völlig anderen Plot ergeben, als man es am Anfang erwartet. Was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass vieles schwammig blieb. Dabei meine ich nicht, dass man das Geschehen nicht richtig verfolgen konnte, sondern die Tatsache, dass vieles einfach unbeschrieben war. Wann spielt das Buch? Gestern, heute, morgen? Wie muss ich mir Saya vorstellen? Immerhin lebt das Oberhaupt des Landes mit seinen Kriegern in einem Haus, marschiert täglich durch die Stadt und ist für die Aushilfen im Krankenhaus verantwortlich. Groß kann es also nicht sein. Fängst man dann aber an, sich an eine Stadt à la "Agrabah" aus Aladin zu gewöhnen, oder es sich so vorzustellen, haut der Tapetenkauf einen wieder raus. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich mir so unsicher war, was die Szenerie angeht. Auch die Charaktere, die charakterlich zwar gut ausgearbeitet waren, sympathisch und abwechslungsreich, blieben, bis auf Haar- und Augenfarbe unbeschrieben. Diese beiden Beschreibungen werden für Joana und Nebai häufig erwähnt, sodass man fast denkt, Joana heißt wirklich "die Blonde". Alles in allem ist dieses Buch aber dann doch recht gelungen. Sicher nicht perfekt, aber ein sehr guter Anfang, von vielleicht etwas Großem. Es ist fast ein wenig eine kleine Parabel, die Kindern anschaulich erklärt, dass Unglück nun einmal zum Leben gehört. Verpackt ist alles in einer kleinen "Liebesgeschichte", in der ebenfalls zu erkennen ist, dass Personen sich entwickeln können und Ängste ebenfalls dazugehören. Da alles nicht zu blutig oder brutal beschrieben wird, sehe ich auch kein Problem bei dem alter ab 12. Wahrscheinlich ist "Pokemon & Co" brutaler als dieses Buch. Jana Kleinkes Schattenopfer erhält also trotz kleiner Mängel 4 Pfoten, weil ich auch nach mehreren Wochen nach der Lektüre über das Prinzip "Schattenopfer" grübeln und denken konnte. Diese Nachhaltigkeit muss einfach belohnt werden.

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  • Rezension zu "Schattenopfer" von Jana Kleinkes

    Schattenopfer

    verena83

    21. February 2011 um 09:01

    Bereits vor ihrer Geburt werden Katana – sogenannte Schattenopfer – erwählt, um das Unglück und Leid der Menschen auf sich selbst zu lenken. Dabei bleiben sie allerdings unerkannt. Dies jedoch ändert sich schlagartig, als die Katana von Saya – Nebai Lebana – in große Probleme gerät. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und schon bald wird sich alles für immer verändern… Zugegebenermaßen war ich, als ich das Buch zu lesen begann, etwas verwirrt… da der Klappentext nicht wirklich viel preisgibt und man sich darüber hinaus – ohne lange Vorgeschichte – gleich mittendrin im Geschehen befindet, fand ich mich zuerst nicht ganz zurecht. Was sind nun Schattenopfer genau, was Schirokokos etc.? Im Laufe des Lesens allerdings klärten sich für mich so einige Fragen auf und ich fand mich daher dann auch relativ gut in die Geschichte ein. Von der Idee der Schattenopfer war ich dabei sehr fasziniert, ist diese im Fantasy-Genre doch einzigartig… endlich mal ein Buch, bei dem es nicht um Vampire, Dämonen oder ähnliches geht. Auch ansonsten war ich sehr angetan von diesem Werk… vor allem die zarten Bande, die da zwischen der Kämpferin Joana und der Katana Nebai entstehen, haben mich sehr berührt. Einzig und alleine die Länge der Geschichte hat mich etwas gestört, war das Lesevergnügen doch schon nach 160 Seiten beendet… einige Gegebenheiten kamen dabei meinem Geschmack nach zu kurz und vor allem am Ende des Buches hätte ich mir gewünscht, es würde nicht so abrupt aufhören… Nichtsdestotrotz war „Schattenopfer“ ein schönes Buch für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Schattenopfer" von Jana Kleinkes

    Schattenopfer

    Buechersuechtig

    08. February 2011 um 18:37

    DIE GESCHICHTE: "Katana" werden Schattenopfer genannt, die bereits vor ihrer Geburt als solche erwählt werden und die Menschen ihres Reiches vor allen Gefahren beschützen sollen. Die Katana von Saya heißt Nebai Lebana und als von einer Mission nur sein blutverschmierter Falke zurückkehrt, schickt Fürst Onbabu die Schirokokos (eine Elite-Kriegertruppe) aus, um Nebai zu retten - leider vergebens. Ist nun Saya ohne seine Katana in großer Gefahr? Und was ist mit Nebai geschehen? MEINE MEINUNG: Anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten, mich in die Handlung bzw. in diese fremde Welt einzufinden. Auf die Handlungsschauplätze wird nicht näher eingegangen, was ich schade finde, denn ich hätte gern mehr über Saya erfahren. Weiters erfährt man auch nicht, ob die Geschichte in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft spielt. Und auch das Alter der Protagonisten ist nirgends auch nur annähernd aufgeführt, was für mich persönlich allerdings wichtig ist. Denn ein z.B. 15-jähriger handelt und denkt anders als ein 35-jähriger Mensch und bei mir läuft mein Kopfkino immer mit und wandelt das Gelesene in Bilder um. ;-) Ein wenig gestört hat mich auch die Tatsache, dass oft nur von dem "Dunkelhaarigen" (Nebai) und der "Blonden" (Joana, eine Schirokoko und die beste Freundin der Katana) die Rede war. Die Charaktere sind jedoch liebevoll sowie facettenreich ausgearbeitet und die eigentlichen Hauptpersonen Nebai und Joana habe ich besonders ins Herz geschlossen. Erzählt wird die Fantasygeschichte von verschiedenen Personen, jeweils in der 3. Person - dadurch erleben wir die Gefühls- und Gedankenwelt der unterschiedlichen Figuren hautnah mit. Schlägt man das Buch auf, ist man sofort mitten in der Geschichte und fast live dabei, wie die Katana von Saya vermisst wird und nur der Schneefalke "Federchen" zurückkehrt. Viele Fragen werden aufgeworfen und meist auch im Handlungsverlauf beantwortet. Und die Autorin versteht es gut, immer wieder neue überraschende Wendungen und Irrwege in den Plot einzubauen, so dass die Handlung nicht vorhersehbar ist. Die Grundidee mit den Katanas finde ich toll, so etwas kenne ich aus keinem anderen Buch. Durch die angenehm leichte Sprache und den durchwegs flüssigen Schreibstil halte ich "Schattenopfer" für Jugendliche ab 13 durchaus geeignet. Wer sich fragt, was es mit dem Cover auf sich hat: Jana Kleinkes hat mir verraten, dass das Coverfoto -auf den Kopf gestellt- das nächtliche Ibiza vom höchsten Punkt der Stadt aus gesehen, darstellt. Coole Idee! FAZIT: Ein gut gelungenes Fantasybuch mit einer neuen Thematik, das sich schnell lesen lässt und sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene geeignet ist. "Schattenopfer" bietet interessante Unterhaltung und über eine Fortsetzung würde ich mich freuen. Dafür gibt´s von meiner Seite schwache 4 STERNE!

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  • Rezension zu "Schattenopfer" von Jana Kleinkes

    Schattenopfer

    sarahsbuecherwelt

    16. January 2011 um 12:47

    Kantana, Schattenopfer? Ich muss zugeben, als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich nicht was mich erwarten würde. Das Cover war genauso verwirrend. Es ist durch den schwarzen Hintergrund passend, aber was genau das helle darstellen soll, bleibt wohl immer ein Rätsel, da die Autorin es nicht jedem verrät. Als Leser wurde ich in eine Welt geworfen, die ich einfach nicht einordnen konnte. Spielt die Geschichte in der Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit und wo genau befand ich mich überhaupt. Zwar wird der Ort genannt, aber ich fühlte mich irgendwie anfangs fremd. Das lag aber vielleicht auch an den vielen fremdklingenden Namen. Auch mein Stiefsohn fragte mich, wo sich denn Saya befindet. Was bei der Ortsbeschreibung am Anfang zu kurz kam, wurde bei der Figurenbeschreibung wieder aufgeholt. Jana Kleinkes führt liebevoll und knackig die wichtigsten Charaktere ein. Dadurch das die Autorin ihre Geschichte aus Sicht einer dritten Person schreibt, konnte ich jeden Charakter kennenlernen und musste mich nach dem schweren Einstieg nicht noch in eine bestimme Figur hineinversetzen. Ich hatte dadurch die Möglichkeit, Sympathien für jede einzelne Figur nach und nach zu entfalten. Man merkt, dass Jana Kleinkes viele unterschiedliche Charaktere ins Leben gerufen hat. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Jedoch musste ich bei diesem Punkt feststellen, dass ihr eigenes Bild, nicht unbedingt mit meinem Kopfkino zusammenpasste. Zum Beispiel stellte ich mir bei Joanas Einführung ein Mädchen von 8-12 Jahren vor. Im späteren Verlauf wird es jedoch minimal intimer und man merkt, dass dieses Alter definitiv falsch ist. Dies ist aber nur nebensächlich, wenn man die gesamte Geschichte betrachtet. Jana Kleinkes Geschichte geht um Nebai, den Katan von Saya. Er wurde von Onbabu ins Nachbarreich geschickt, um dort für ihn zu spionieren. Doch statt Nebai kommt nur seine tierische Freundin, ein Falke, blutend zurück. Irgendetwas muss passiert sein. Joana und andere Freunde machen sich auf den Weg, um Nebai zu retten. Wer erstmal verstanden hat, was es mit den fremdklingenden Namen auf sich hat, wird von dieser Geschichte schnell gefesselt. Jana Kleinkes versteht es den Leser zu fesseln. Immer neue Wendungen, Spannungsbögen und liebevolle Details haben mir viel Freude bereitet. Trotzdem es sich hier um ein Kinderbuch für Leser ab 12 Jahren handelt, konnte mich das Buch packen. Anfangs habe ich die Geschichte mit meinem 7jährigen Stiefsohn zusammen gelesen. Jedoch musste ich dies abbrechen, als die Beschreibung zu dem Ort kam, wo Nebai verschwunden ist. Es ist von Leichen und Blut die Rede. Für 12jährige Leser sicherlich in Ordnung, da keine Details genannt werden, für jüngere Leser aber nicht unbedingt empfehlenswert. Später fragte ich mich aber, ob die Wahl der Altersangabe nicht lieber 14 hätte sein sollen. Die Beschreibung der Liebesszenen, besonders die detaillierten Küsse, könnten viele Eltern als störend empfinden. Es ist weder vulgär beschrieben, sondern auf ganz natürliche Art und Weise. Kinder lesen es, aber manche Eltern sind dafür eben noch nicht modern genug. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr schön. In der Mitte des Buches hatte ich allerdings das Gefühl, dass zwei Geschichten verknüpft wurden. Nebais Verschwinden, seine spätere Amnesie und dann kommt etwas ganz unerwartetes. Es war für mich zwar zusammenhängend, aber so, als würde ich Band eins und Band zwei lesen. Auf den ersten Blick ist dies überraschend. Für Kinder finde ich dies jedoch gut, da sie so nicht mit zu vielen und langatmigen Passagen überfordert werden. Der Inhalt ist dadurch ähnlich, wie der Aufbau des Buches. Knackig, viele kurze Absätze und Kapitel. Auch die Sprache, welche die Autorin wählt, ist für das Alter angemessen. Schwere Worte oder lange Sätze werden hier gemieden. Der Schluss ist zwar abgeschlossen lässt jedoch einige Fragen offen. Ob dies beabsichtigt für eine Fortsetzung oder unbeabsichtigt war, kann ich allerdings nicht einschätzen. Nachdem lesen war mein erster Gedanke – Ungewöhnlich. Ungewöhnlich heißt jedoch in diesem Fall nicht gleich schlecht. Es ist eine einmalige Geschichte. Es macht Spaß die Geschichte zu lesen und sie ist von vorne bis hinten durchdacht. Es wirkt nicht künstlich, langgezogen oder unlogisch. Die Spannungsbögen kommen immer am richtigen Platz, sodass jüngere Leser nie der Langeweile verfallen. Ich bekam jedoch durch die obengenannten Kleinigkeiten das Gefühl, dass die Autorin sich hier auf Neuland bewegt, und noch etwas Feinschliff benötigt. Wie zum Beispiel, dass dem Leser andere Bilder entstehen, als der Autor vorgeben möchte; oder man anfangs gar nicht weiß, wo man sich befindet.Trotzdem kann ich das Buch sowohl jung, als auch alt empfehlen. Auf Markt ist diese Geschichte einzigartig. ===Bewertung=== Ungewöhnlich und trotzdem schön zu lesen. Ein schwerer Einstieg, aber es kann sich lohnen. Selbst wenn an einigen Stellen der nötige Feinschliff fehlt, ist es eine schöne Fantasy-Geschichte, die drei Sterne von mir bekommt.

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  • Rezension zu "Schattenopfer" von Jana Kleinkes

    Schattenopfer

    Solifera

    23. December 2010 um 12:27

    Eine durchaus gute Lektüre für Kinder/Jugendliche ab 12, mit einen ganz neuen Motiv auf dem Fantasymarkt: Schattenopfer!

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