Jana Oltersdorff Die Brezelfrau

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Inhaltsangabe zu „Die Brezelfrau“ von Jana Oltersdorff

„Sie flüsterten nur, doch ich verstand jedes Wort. Von einem alten Fluch war die Rede. Von der Hexe aus dem Wald. Sie nannten sie die Brezelfrau.“ Von Anfang an fühlt sich Johanna in dem uralten Haus am Waldrand von Hexenberg nicht wohl. Ihre Zwillinge Hans und Greta aber lieben ihr neues Zuhause. Als eines Tages kleine geflochtene Körbe mit frisch gebackenen Brezeln auf der Türschwelle stehen, ahnt Johanna, dass es besser ist, das verführerisch duftende Gebäck nicht anzurühren. Doch es tauchen immer wieder Brezelkörbe auf, und Johanna kann nicht ewig verhindern, dass ihre Kinder davon naschen. Als sie von der alten Hilde Korpath die Legende erfährt, die sich um den Hexenberg rankt, erkennt sie die wahren Ausmaße der Gefahr, doch da ist es schon fast zu spät. „Die Brezelfrau“ ist ein modernes Schauermärchen, angelehnt an Motive aus dem bekannten Märchen Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm. „Doch der Geist der Brezelfrau ist nicht fort; er geht immer noch am Hexenberg um und sinnt auf Rache. Und von Zeit zu Zeit verschenkt sie ihre Brezeln, um sich neue Opfer zu holen …“
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  • Ein Schauermärchen

    Die Brezelfrau
    Melody80

    Melody80

    08. August 2015 um 13:21

    Das eBook beinhaltet die Geschichte “Die Brezelfrau – Ein Schauermärchen”. Da es sich um einen Kurzroman mit knapp 40 Seiten handelt wurde die Spannung recht schnell ins Leben gerufen. Es ist eine interessante Geschichte herausgekommen, bei der ich mich zwar kaum gruseln konnte, die aber spannend war und sich gut lesen konnte, Ich habe die Brezelfrau zwischen 2 langen Bänden, quasi als kleinen “Absacker” gelesen und meine Erwartungen wurden erfüllt. Eine kleine, nette Kurzgeschichte, die für zwischendurch sehr gut geeignet ist.

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  • Ein Schauermärchen ..... wunderschön

    Die Brezelfrau
    sabine_creutz

    sabine_creutz

    28. December 2013 um 10:29

    Buchtipp Ein Schauermärchen …. Jana Oltersdorff Die Brezelfrau „Sie flüsterten nur, doch ich verstand jedes Wort. Von einem alten Fluch war die Rede. Von der Hexe aus dem Wald. Sie nannten sie die Brezelfrau.“ Von Anfang an fühlt sich Johanna in dem uralten Haus am Waldrand von Hexenberg nicht wohl. Ihre Zwillinge Hans und Greta aber lieben ihr neues Zuhause. Als eines Tages kleine geflochtene Körbe mit frisch gebackenen Brezeln  auf der Türschwelle stehen, ahnt Johanna, dass es besser ist, das verführerisch duftende Gebäck nicht anzurühren. Doch es tauchen immer wieder Brezelkörbe auf, und Johanna kann nicht ewig verhindern, dass ihre Kinder davon naschen. Als sie von der alten Hilde Korpath die Legende erfährt, die sich um den Hexenberg rankt, erkennt sie die wahren Ausmaße der Gefahr, doch da ist es schon fast zu spät. *** ************************************************************** Ein modernes Märchen Begeistert – genau das bin ich . Die Brezelfrau von Jana Oltersdorff  erinnert im ersten Moment an Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm  , aber die Autorin erzählt hier ein modernes Märchen das fesselt und dich zwingt weiter zu lesen . Mit unglaublich viel Spannung schenkt sie uns eine Geschichte , über eine alleinerziehende Mutter die mit allen Mitteln versucht ihre Kinder vor der Brezelfrau zu beschützen . Auch wenn wir alle das Märchen aus unserer Kindheit kennen – wenigstens hoffe ich das – überrascht uns Jana Oltersdorff . Sie verwebt Neues und Gruseliges , nimmt uns mit auf eine kleine Reise ins Land der Legenden und Märchen . ** Doch der Geist der Brezelfrau ist nicht fort ; er geht immer noch am Hexenberg um und sinnt auf Rache . Und von Zeit zu Zeit verschenkt sie ihre Brezeln , um sich neue Opfer zu holen ….** Jana Oltersdorff´s Schreibstil ist rasant und mitreißend und mit jeder Seite verlierst du dich mehr in der Erzählung . Mit viel Herz beschreibt sie ihre Protagonisten und ich bin ganz traurig das es eine Kurzgeschichte war . Die Brezelfrau von Jana Oltersdorff  , ein Schauermärchen das schon für dieses wunderschön gestaltete Cover einen Preis verdient hätte . Ich freu mich darauf mehr von der Autorin zu lesen und kann euch das Buch nur ans Herz legen . Ein großes Lesevergnügen und daher von mir auch 5 von 5 Teddytatzen . Einfach wunderschön gruselig ……

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  • Sauber gebackene Brezeln

    Die Brezelfrau
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    30. November 2013 um 16:57

    Das Cover wurde dieses Mal von einer tollen Künstlerin gestaltet und steht im perfekten Kontrast zum Inhalt. Darauf zu sehen sind die Zwillinge und es ziert eine Brezel als Highlight das Cover. Die märchenhafte Atmosphäre des Buches wird auf dem Cover perfekt eingefangen und auch der Titel ist „brezelhaft“ angepasst. Ein kleines Vorwort: Die Geschichte ist eine Erzählung und kein Roman. Und da diese auch noch relativ kurz verfasst wurde, verzichte ich auf den gewohnten Rezensionsstil und versuche so wenig wie möglich vom Inhalt zu verraten und mich mehr an die Punkte Vorstellung, Umsetzung, Idee, Schreibstil und abschließendes Fazit zu richten. „Die Brezelfrau“ ist eine auf den Punkt gebrachte Erzählung, die ohne viel Erklärungen oder zu lang erzählenden Handlungen auskommt und bis zum Schluss die Spannung hält. Wie im Klappentext bereits erwähnt, orientiert die Geschichte an das Märchen von Hänsel und Gretel der Gebrüder Grimm und vermischt sich somit perfekt mit der andersartigen Umsetzung der Autorin. Dass die Autorin ein Faible für Märchen hat und diese gern verbunden mit Gruselelementen neu zusammensetzt, war mir bereits bekannt und begeisterte mich bisher immer. Auch hier ist es nicht anders und so erlebte ich als Leser den Umzug in das kleine Häuschen in Dietzenbach am Waldrand des Hexenbergs. Der Besitzer des Hauses ist ein alter Studienfreund von Johanna, der seit längerem Probleme hat, das Haus neu zu vermieten. Mag es an den Gerüchten liegen, die man sich in der Gegend erzählt oder am unguten Gefühl im Haus selbst, dass einem beim Betreten beschleicht. Johanna ist jedoch einfach nur dankbar, denn als alleinerziehende Mutter mit ihren Zwillinge Hans und Greta darf man nicht wählerisch sein. Als dann vor ihrer Tür der erste, mysteriöse Korb mit Brezeln auftaucht spricht sie eine vorbeikommende Nachbarin darauf an. Allerdings wurde diese bei Johannas Frage sofort kreidebleich und riet ihr, nichts davon zu essen. Eine solch merkwürdige Warnung machte die rätselhafte Situation für Johanna nicht besser und als sie und ihr Vermieter dem Geheimnis um den Brezelkorb immer näher kommen, passieren fatale Dinge, die das Herz einer Mutter und auch die der Leser bis zum Schluss nicht mehr loslassen. Die Idee ist es wirklich überzeugend dargelegt worden. Auch wenn die Thematik an sich schon bekannt ist, schafft es die Autorin, durch die interessante Umsetzung Spannung und Abwechslung in die Geschichte zu bringen. Dabei ist wieder auf den flüssigen Schreibstil von Jana Oltersdorff verlass, der dem Leser eine angemessene Qualität bietet und zugleich den Gruselfaktor einer alten Legende überzeugend zur Schau bringt. Man rätselt mit, wartet die ganze Zeit auf Ereignisse, die den Ball ins Rollen bringen, ohne dabei sofort zu erahnen, dass der Ball schon von Beginn an ins Rollen gebracht wurde. Jana Oltersdorff wusste von Anfang an, wo sie ihre Leser hinlocken wollte und doch erwischte ich mich selbst während des Lesens, wie ich bei immer neu auftauchenden Infos spekulierte und vom Weg abkam. Ich hatte sicherheitshalber aber stets ein paar Brezelkrümel auf meinem Weg abgelegt, um wieder zurückfinden zu können. (Spoiler sind entfernt worden.) Allerdings muss ich zugeben, – hier liegt es vermutlich an meinem Faible für ******* ^^ - dass es mir mit mehr Tiefgang noch besser gefallen hätte. Denn als die alte Hilde Korpath Johanna von den damaligen Geschehnissen auf dem Hexenberg erzählt und das Wort „********“ auftaucht, hatte ich mich wirklich auf diese Hintergrund-Story gefreut. Da es sich aber eine Kurzgeschichte handelt, blieb Jana Oltersdorff auf ihrem Weg und erzählte dem Leser gerade so viel, dass dieser eine Ahnung der Geschehnisse bekommt. Allerdings eben nicht in dem „längeren“ Ausmaß, den ich mir da gewünscht hätte. Somit ist es nur mein persönlicher „Kritikpunkt“, der keineswegs die Geschichte an sich bemängelt. Fans von Jana Oltersdorff kommen mit dieser Kurzgeschichte/Erzählung auf alle Fälle auf ihre Kosten und auch neue Leser werden beim Genuss von einer qualitativ gut geschriebenen Geschichte nicht enttäuscht. Dass unser Blog ein Fan dieser Autorin ist, ist, denke ich, unübersehbar. Aber es ist eben so, wie es ist: Jana Oltersdorff liefert immer ordentliche „Brezeln“, die sauber gebacken und mit Salz bestreut sind. Und wer bevorzugt nicht solche im Vergleich zu den Zerbrochenen?! Jana Oltersdorff bekommt von mir 5 von 5 Marken. Mein eigener Kritikpunkt sorgt nicht für einen Qualitätsverlust. Dieser bezog sich wie oben schon erwähnt eher auf eine kleine, persönliche Meinung (Vorliebe ^^) meinerseits. Liebe Grüße Zusatz: Ein herzliches Dank für das Lektorieren dieser Qindie - Rezension an: Kathleen Stemmler

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