Jana Paradigi

 4,5 Sterne bei 156 Bewertungen
Autorenbild von Jana Paradigi (©Privat)

Lebenslauf

Jana Paradigi wurde 1972 in München geboren und lebt heute glücklich mit ihren Lieben im wunderschönen, österreichischen Alpenland. Sie studierte Informatik der Neuen Medien und arbeitete einige Jahre lang in der Multimedia-Branche, bevor sie zur Jahrtausendwende mit dem Schreiben begann und bereits 2005 erste Veröffentlichungen feiern konnte. Seither hat sie mehr als dreißig Romane geschrieben, unter anderem für eine exklusive Reihe im damaligen Bertelsmann Club und innerhalb unterschiedlicher Serien beim Bastei Verlag, die teilweise nun auch in englischer Sprache für den US-Markt erscheinen. Seit 2022 liegt ihr Fokus auf eigenständigen Werken im Bereich Fantasy, sowohl für Erwachsene, als auch für Jugendliche und Kinder.

Neue Bücher

Cover des Buches Mina Moningham - Die Allianz der Neun (ISBN: 9783985956852)

Mina Moningham - Die Allianz der Neun

Neu erschienen am 02.07.2024 als Gebundenes Buch bei Nova MD. Es ist der 2. Band der Reihe "Mina Moningham".

Alle Bücher von Jana Paradigi

Cover des Buches Kitty Carter – Dämonenkuss (ISBN: 9783985951123)

Kitty Carter – Dämonenkuss

 (43)
Erschienen am 26.07.2022
Cover des Buches Purpurstaub Magie (ISBN: 9783985951130)

Purpurstaub Magie

 (37)
Erschienen am 23.05.2022
Cover des Buches Der Wunderklöben - Eine Reise zum Backpol (ISBN: 9783985953592)

Der Wunderklöben - Eine Reise zum Backpol

 (6)
Erschienen am 04.10.2022
Cover des Buches Elfenzeit Band 10 Fluch der Blutgräfin (ISBN: B002VJ4LEE)

Elfenzeit Band 10 Fluch der Blutgräfin

 (4)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Hasenzauber - Besuch auf dem Osterhof (ISBN: 9783989420304)

Hasenzauber - Besuch auf dem Osterhof

 (2)
Erschienen am 05.03.2024
Cover des Buches Mina Moningham - Reise nach Beetle Burden (ISBN: 9783985954520)

Mina Moningham - Reise nach Beetle Burden

 (2)
Erschienen am 28.11.2023

Neue Rezensionen zu Jana Paradigi

Cover des Buches Mina Moningham - Das Schulhaus am Ende der Galaxis (ISBN: 9783985953615)
Addas avatar

Rezension zu "Mina Moningham - Das Schulhaus am Ende der Galaxis" von Jana Paradigi

Ein sonderbares Erbe und skurrile Bewohner in einem magischen Haus
Addavor 2 Monaten

- Inhalt -

Mina Moningham traut weder Augen noch Ohren, als sie eines Tages Post von einem Nachlassverwalter erhält. Ihre Großmutter, die sie nie kennengelernt hat, ist verstorben und hinterlässt Mina ihr Haus. Das Schulhaus am Ende der Galaxis. 

Mal von dem doch ungewöhnlichen Namen abgesehen stellt die 24-jährige Mina schnell fest, dass an dem alten Schulhaus wohl nichts wirklich gewöhnlich ist. Weder der sprechende Kater Mischa, noch die weibliche Stimme, die ihr hin und wieder zuflüstert. Und auch das Haushaltsbuch, welches immer dann auftaucht, wenn Mina es zu brauchen scheint, weiß immer genau, nach was Mina gerade sucht. 

Während Mina sich an ihr neues Leben und die neue, sich stets verändernde Umgebung gewöhnt, gibt es offenbar jemanden, der ihr das Leben noch schwerer machen möchte, als es für sie unter den neuen Umständen sowieso schon ist. 

Mina braucht nicht nur den Glauben an sich selbst, sondern auch die Hilfe ihrer neuen Freunde, um das Schulhaus am Ende der Galaxis zu retten. Doch wer ist wirklich Freund, wer der Feind, wenn es darauf ankommt? 

- Rezension (spoilerfrei!) -

Was eine wundervolle Geschichte! 

Ich bin sowieso ein Fan von Urban Fantasy, aber eine solch toll ausgearbeitete Geschichte mit so wundervoll und vor allem liebevoll gestalteten Charakteren habe ich lange nicht gelesen. 

Ich habe absolut NICHTS zu meckern. 

Gar nichts! 

Die Geschichte rund um das Schulhaus hat mich mit Seite 1 eingefangen und in einen regelrechten Bann gezogen. Die Idee hinter dem Schulhaus und das darin steckende Magiesystem war grandios (hat mich zeitweise ein bisschen an den Raum der Wünsche aus Hogwarts erinnert).

Die Bewohner des Schulhauses, ihre einzigartigen Wesen und welche Eigenschaften sie alle mitbringen hat mit jeder Seite gezeigt, wie wichtig und wertvoll es sein kann, wenn doch alle an einem Strang ziehen. 

Die Allianz der Neun, die ja auch den Titel von Band 2 ausmachen, hat man in Teil 1 noch nicht so gut kennengelernt. Was man erfährt reicht aber aus um zu erahnen, dass auf Mina noch so einiges wartet und es wohl mehr als eine Hürde zu überwinden gelten wird. 

Nach dem Cliffhanger am Ende bin ich total gespannt wie es in Band 2 weiter geht, denn mit DIESEM Besucher habe ich so nicht gerechnet. Ich freue mich wahnsinnig darauf, das Schulhaus schon bald weiter erkunden und noch mehr Bewohner kennenzulernen. 

Es war mein erstes Buch der Autorin und ich werde definitiv weitere Geschichten von ihr lesen. Toller, flüssiger Schreibstil, ein tolles Buchcover, dessen Kleinigkeiten und die Bedeutung dahinter mir jetzt erst so richtig klar werden, nachdem ich die Geschichte quasi inhaliert habe. 

Definitiv empfehlenswert für alle die, die sich in eine magische Welt träumen möchten und eine Storyline lesen möchten, in der hinter jedem Kapitel der Wunsch steckt zu wissen, wie es im nächsten weiter geht.

Bitte beachten: kein Romantasy. Wir haben hier wirklich keine Lovestory, zumindest nicht so richtig, dafür aber tolle Freundschaften, sie sich entwickeln. 

Cover des Buches Kitty Carter – Dämonenkuss (ISBN: 9783985951123)
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Rezension zu "Kitty Carter – Dämonenkuss" von Jana Paradigi

Anders als erwartet
Jenny_Colditzvor 2 Monaten

Wenn im Klappentext direkt etwas von viel Spice steht bin ich eigentlich raus. Allerdings war ich sehr auf die Umsetzung des Kriminalfalls gespannt. Denn die Idee gefiel mir richtig gut. Nach dem eigenen Tod, diesen als Geist aufklären.
Kitty selber wird als deutlich älter beschrieben. Für mich verhielt sie sich allerdings so zw. 16-24 Jahre. Oftmals zickig und aufmüpfig. Ist Okay, gerade das aufmüpfige als Frau der damaligen Zeit. Go for it. Aber die Situation muss hierzu passen. War nur selten der Fall.
Apropos Fall. Ermittelt wird eher nicht so effizient. Gut, ihre ehemaligen Kollegen waren in der Regel mit dem aufrechterhalten des eigenen Lebens überfordert. Atmen ist echt anstrengend. Was gut dargestellt hat, das Frauen damals nichts zu sagen hatten, aber Männer eben auch nichts drauf hatten.
Aber auch Kitty selber ist eher auf Zufall und Glück angewiesen als auf tatsächliches Können. Trotzdem war es amüsant bis zu ca. 2/3.
Das Ende, die Auflösung und der Punkt der recht häufigen 🌶 Szenen...
Die 🌶 Szenen und Gedanken an mögliche kommende derartige Aktionen waren eingestreut nach dem Oskar-Film "Warum liegt hier Stroh?". Und die Story drumherum hat mich leider völlig verloren. Das war so konfus und völlig abgedreht, dass es mit dem chilligen Creepy Cosy Crime von zuvor gar nichts mehr zu tun hatte. Es war echt ein völlig anderes Buch. Und so ein harten Schnitt in einem Genre, bin ich kein Fan von. Hat mir auch die Lust auf Teil 2 genommen. Und ich muss leider weiter nach ermittelnden Geistern suchen.

Cover des Buches Mina Moningham - Das Schulhaus am Ende der Galaxis (ISBN: 9783985953615)
Jd_bookworlds avatar

Rezension zu "Mina Moningham - Das Schulhaus am Ende der Galaxis" von Jana Paradigi

Mina Moningham - Das Schulhaus am Ende der Galaxis:
Jd_bookworldvor 4 Monaten

Mina Moningham - Das Schulhaus am Ende der Galaxis



Klappentext :


Ein sonderbares Schulhaus samt skurriler Bewohner. Der Wunsch nach einer Familie. Und eine Reise, die erst der Anfang eines großen Abenteuers ist.




Die vierundzwanzigjährige Mina hat sich gerade in London im Bereich Grafikdesign selbstständig gemacht, da erbt sie unerwartet ein altes Schulgebäude. Als neue Hüterin des wundersamen Hauses muss sie eine Probezeit bestehen und sich dabei an die seltsamsten Regeln halten. Dazu kommen ein paar außerordentlich skurrile Mitbewohner, die Mina schmerzhaft an ihre verschollene Mutter erinnern. Waren ihre Geschichten über sprechende Tiere und Unglück bringende Vorzeichen am Ende wahr?




Während Mina noch mit sich und dem Erbe hadert, kommen auf anderen Ebenen bereits Kräfte zusammen, die es auf das Haus abgesehen haben. Denn es gibt einen Grund, warum es »Das Schulhaus am Ende der Galaxis« genannt wird. Und der ist abenteuerlicher und magischer, als Mina das für möglich hält.




»Mina Moningham – Das Schulhaus am Ende der Galaxis« Ein in sich abgeschlossener Urban-Fantasyroman und gleichzeitig der Auftakt einer mehrteiligen Buchreihe.




Meine Meinung:




Als ich das Buch bekommen habe fiel mir gleich das tolle aussehen ins Auge. Das Cover wurde mit viel Liebe zum Detail erstellt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Abwohl ich mit Ü18 nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe gehöre war es doch super für mich zum lesen. Viel Spannung und eine super Idee, wo auch beim Leitenden Faden bleibt, wurden für mich eine super Geschichte Die mir noch lange im Kopf bleiben wird.




Ein Jahreshighlight 5 🌟

Gespräche aus der Community

Ihr lieben Leseratten,

mein Jugendfantasy Roman „Purpurstaub Magie“ ist vor kurzem ein Jahr alt geworden. Um den bisherigen Erfolg mit euch allen zu feiern, verlose ich:

*** 20 hochwertige Hardcover-Printexemplare mit kleinen Goodies ***

...damit noch mehr Lesebegeisterte Seraphine und ihr wundersamen Freunde kennenlernen.

Wie immer würde ich mich sehr über eine Rezension zum Buch freuen.

Eure Jana

145 BeiträgeVerlosung beendet
Sterntaler1512s avatar
Letzter Beitrag von  Sterntaler1512vor 9 Monaten

Das Buch hat uns sehr gut gefallen. Nochmals vielen Dank. Hier nun meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Jana-Paradigi/Purpurstaub-Magie-4696419274-w/rezension/11061289263/

Wortgleich habe ich sie auch bei Amazon, Thalia und Weltbild reingestellt. Hier kann die Freigabe aber noch ein paar Tage dauern.

Viele liebe Grüße

Lest gemeinsam mit uns und der Autorin unser All-Age Herbst-Highlight: 

Einen cosy Urban-Fantasyroman, bei dem es um ein sonderbares Schulhaus samt skurriler Bewohner geht, um den Wunsch nach einer Familie und um eine magische Reise, die erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. 

Ein in sich abgeschlossener Roman und gleichzeitig Auftakt einer mehrteiligen Buchreihe.

Verlost werden: 15 Hardcover

278 BeiträgeVerlosung beendet
jasminsbookloves avatar
Letzter Beitrag von  jasminsbooklovevor einem Jahr

Der Anfang hat mir wirklich super gefangen. Mir gefällt der flüssige und auch bildliche Schreibstil und wie Mina ihre Geschichte erzählt.
Die Erbschaft finde ich sehr mysteriös und bin gespannt was mich noch so erwartet. Spannend ist es auf jeden Fall :)

Gemeinsam mit euch möchte ich mein neues Buch „Purpurstaub Magie“ lesen.

240 BeiträgeVerlosung beendet
June-Iss avatar
Letzter Beitrag von  June-Isvor 2 Jahren

Meine liebe Jana, was lange währt, wird endlich erledigt :)

Ich danke dir für dieses Buch, es hat mir viele Welten eröffnet und es verdient eine besondere Rezension. Kann sein, dass sie dir überhaupt nicht gefällt oder so, dann sag es mir bitte. Ich bin der Meinung, Rezensionen mit Grundaufbau gibt es schon genug und somit hoffe ich, dass dir mein kleiner Beitrag gefällt und dass die Liebe, die ich seit August reingesteckt hab literally durchtropft <3


      1. P-P-Purpurstaub Magie – oder: Meine Reise nach P-P-Pipinea


Der fantasy-weltreisende Viato hat gestern Abend zum ersten Mal eines seiner Erlebnisse einem interessierten Publikum vorgestellt. Viele Menschen – vor allem Kinder – fanden den Weg in die Viato-Villa. Der Foto-Nachmittag verging in einem voll besetzten Saal und wurde von vielen interessierten Zuhörern verfolgt.

Der Geschichtenerzähler, der auf seinen Reisen durch zahlreiche fantastische Länder kommt, berichtete über seine Erfahrungen und Eindrücke aus Pipinea, in dem es Feen, Wupfel, Brombelflügler, Spiegelfalter, Kobolde sowie andere geheimnisvolle Wesen gibt. Er sprach über die Begegnung mit der kleinen Serafina, über die Herausforderungen, die er selbst auf seiner Reise hatte meistern müssen, aber auch über die vielen positiven Erlebnisse und Begegnungen mit anderen Kreaturen.

Es war ein stürmischer Tag, als ich mit ein bisschen Purpurstaub in das Land der Feen reiste. Ich hatte damals lange, rotbraune Haare, die im Sturm verfilzten und eine Entschlossenheit, die ich mir gern aufrecht erhalten würde. Mein Großvater sagte stets, ich würde voller Abenteuerlust strahlen. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt mein Leben auf der Erde verbracht. Meine Eltern waren beide in der Unfallchirurgie, sie hatten wenig Zeit für mich. Mit 18 packte mich die Abenteuerlust, angestachelt von meinem Großvater, der in seinem Antiquitätenladen immer die passenden Reiseutensilien zur Hand hatte. Ich fragte nie, wo er diese herbekam, ich benutzte sie einfach.
So auch den Purpurstaub, der mich nach Pipinea brachte. Dort materialisierte ich mich mitten in einer fremd aussehenden Stadt.

„Du bist nicht von hier, oder?“, fragte mich einer, der – wie ich später erfuhr – zu den Wupfeln gehörte. Er stand mit durchgedrücktem Rücken vor mir, war gerade halb so groß wie ich und strahlte etwas Militärisches aus. Könnte an seiner Uniform gelegen haben.
„Nein, ich bin ein Tourist“, weiter kam ich nicht, denn er musterte mich skeptisch. Mir wurde dabei unwohl.
„Du siehst wie ein Feenfänger aus.“ Er machte eine Handbewegung, sofort war ich umzingelt von weiteren Rekruten.
„Ein was?“
„Feenfänger! Hast du was an den Ohren?“
Ein anderer trat an ihn heran. „Herr Hauptmann, ich will nicht nerven, aber wir haben aktuell andere Probleme, die Kobolde planen etwas und der da“, er zeigte auf mich, „sieht nicht aus, als würde er wissen, worum es hier geht.“
„Und wenn er es nur vorgibt?“
„Mein Instinkt sagt mir, dass er nur durch Zufall hier gelandet ist. Ich meine, vorher war an der Stelle niemand … das können wir aber später untersuchen“
„Hmmm.“
Ich wusste, wann es an der Zeit war, abzuhauen. „Ich ziehe dann mal weiter.“ Ich rannte, so schnell ich konnte, einfach geradeaus.
Keiner der Wupfel folgte mir. Gut.
Nun hatte ich etwas von Unruhen gehört und wollte schon wieder abhauen, weil ich zugegeben ein kleines bisschen Angst vor Kobolden nicht unterdrücken konnte. Ich bin, wie ihr seht, kein Kämpfer, war früher in der Schule eher ein Mobbingopfer und da Pipinea eine meiner ersten Reiseorte war, wusste ich auch nicht, wie man sich in solch einer Situation verhalten sollte. Mein Großvater hatte nichts dazu gesagt, außer mir viel Spaß gewünscht.

In dieser Stadt fühlte ich mich ziemlich fremd. Ich ging langsamer durch die Straßen. Außer ein paar Wesen, die wie Gauner wirkten, weil sie in dunklen Ecken lauerten, war niemand zu sehen.

Auf einmal ertönte ein dröhnendes Geräusch und ich sprang hinter eine Mauer für den Fall, dass etwas Schlimmes passierte, aber es waren nur Brombelflügler, die brummend über die Stadt hinwegflogen.

Ich beschloss, dass ich meine Zeit hier nutzen würde. Ich mietete mir ein kleines Zimmer in einem Gasthaus und verbrachte die nächsten Tage damit, weiter durch die Stadt zu wandern, um die Wesen zu studieren. Ich hatte eine Kamera und einen Malblock dabei. Nun – zumindest dachte ich, dass ich das tun würde. Leider ist das nicht so ganz korrekt … also eigentlich musste ich dem Wirt helfen, meine Unterkunft abzustottern, da ich ja kein Geld von dort besaß. In Gedanken schimpfte ich mit Großvater über diese Nachlässigkeit.

Die kleinen Zuhörer waren fasziniert, vor allem von Viatos Videowand, die immer wieder Fotos, Zeichnungen oder Videos verschiedener Orte und Wesen in Pipinea zeigte. Sie stellten viele Fragen und zeigten großes Interesse.

Eines Tages fiel eine Gruppe von Kobolden negativ auf, die in der Stadt Unruhe stifteten. Ich half den Wupfeln, schüchterte sie, so gut es ging, ein, aber es wurden immer mehr. Gerade, als ich dachte, dass alles verloren war, und die Stadt eingenommen werden würde, kam der Wupfel-Hauptmann, vor dem ich weggerannt war, zu Hilfe.
Zum ersten Mal sah ich auch Feen. Gemeinsam stellten wir die Ordnung in der Stadt wieder her.

„Komm mit in die Feenstadt“, sagte eine der Feen. „Wir zeigen dir unsere Dankbarkeit. Allerdings musst du noch ein bisschen schrumpfen.“ Sie schüttete Purpurstaub über mir aus.
Plötzlich war ich genauso groß wie der Wupfel-Hauptmann. Dieser lächelte schief.

Zusammen reisten wir in die Feenstadt. Dort traf ich Serafina im Garten des Palastes beim Gärtner.

„Hallo, ich bin Viato, hier gibts aber schöne Pflanzen!“ Ich winkte den beiden zu.
Der Gärtner, der eher einer sprechenden Wurzel glich, kam zu mir rüber. „Hallo, mein Name ist Squatsch. Du siehst gerade eine Vorführung im Zaubern. Serafina lernt, mit Magie umzugehen. Besser gesagt, sie lernt Geduld.“
Gerade stampfte sie mit dem Fuß auf, weil etwas nicht klappte.
„Verstehe. Na, das läuft ja super!“ Wir konnten uns beide ein liebevolles Grinsen nicht verkneifen.
Serafina schnaubte. „Das hat doch alles keinen Sinn!“
„Nur Geduld“, sagte Squatsch.
„Hey, Serafina, wollen wir etwas quatschen?“, rief ich zu ihr rüber.
Da flog ein relativ großer Vogel über mich. Er landete zwischen mir und der Fee. „Quatschen, quatschen, immer nur quatschen, was ist mit essen?“
„Entschuldige, Viato, Pampusch denkt ausschließlich an das eine.“ Serafina tätschelte sanft sein Gefieder.

Serafina erzählte mir dann bei einer Tasse Tee, wie sie nach Pipinea gekommen war, warum sie die Feenkönigin Tula retten musste und was es mit den Feenfängern auf sich hatte.

Eines Tages würde eine mächtige Armee von Kobolden sowie anderen merkwürdigen Gestalten auftauchten, die noch stärker und gefährlicher waren als alle, die ich je zuvor gesehen hatte. Die Feen waren in Schwierigkeiten, was bedeutete, dass auf Serafina eine Menge lastete. Die anderen Wesen dachten, dass sie wusste, was zu tun war. Dabei konnte sie laut eigener Aussage noch nicht mal richtig zaubern.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, der dem jungen Publikum jede Menge Einblicke in die Lebensweisen auf Pipinea eröffnet hat. Der Geschichtenerzähler hat sich nach dem Experiment entschieden, seine Erlebnisse in Zukunft regelmäßig zu präsentieren, um so allen die Möglichkeit zu geben, Zugang zu anderen Welten zu bekommen.

Viatos Message zum Schluss:
Die Liebe spielt eine wichtige Rolle in dieser Geschichte. Obwohl sich Serafina am Anfang ihres Abenteuers ziemlich verloren vorkam, lernte sie durch ihre Erlebnisse in Pipinea die Macht der Liebe kennen. Indem die Feenkönigin Tula an sie glaubte, Serafina somit an sich selbst glauben lernte und damit anderen half. Sie erlebte außerdem, dass Liebe viele Formen haben kann, dass man sie in den unerwartetsten Momenten findet, etwa wenn Pampusch aufgeregt um sie herumflatterte, weil er sich Sorgen machte oder wenn der Feenrat ihr behutsam gegenübertrat, auch wenn sie Angst hatte.

Am Ende meiner eigenen Pipinea-Reise fand ich Zufriedenheit, weil ich jetzt einen neuen Platz habe, an dem ich so, wie ich bin, willkommen bin. Und das, obwohl ich ein Mensch bin.

Liebe Lesenden!

Wenn ihr jetzt selbst einmal nach Pipinea reisen wollt … lasst euch nicht aufhalten. Es lohnt sich auf mehreren Ebenen. Vielleicht könnt ihr sogar mithelfen, das Bündnis zwischen Feen und Kobolden stabil und langanhaltend aufrecht zu erhalten. Es braucht dazu nicht viel: Vertrauen, Geduld und ein bisschen Magie.

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