Jana Revedin

 3,6 Sterne bei 34 Bewertungen
Autorin von Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus, Margherita und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jana Revedin (© privat / Quelle: Styria Books)

Lebenslauf von Jana Revedin

 Jana Revedin, geboren 1965 in Konstanz, ist Architektin und Schriftstellerin. Nach dem Studium von Architektur und Städtebau in Buenos Aires, Princeton und Mailand promovierte und habilitierte sie an der Universität Venedig und ist heute ordentliche Professorin für Architektur und Städtebau an der Ecole Spéciale d´Architecture Paris. 2018 erschien ihr Bestseller über Ise Frank, „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“, 2020 ihr Roman "Margherita" über die Renaissance Venedigs in den 1920er Jahren, der ebenfalls zum Bestseller wurde. Sie lebt sie in Venedig und Wernberg in Kärnten.  

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Margherita (ISBN: 9783961053490)

Margherita

Neu erschienen am 15.03.2021 als Hörbuch bei Aufbau audio.

Alle Bücher von Jana Revedin

Cover des Buches Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus (ISBN: 9783832165369)

Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus

 (18)
Erschienen am 29.04.2020
Cover des Buches Margherita (ISBN: 9783351038304)

Margherita

 (14)
Erschienen am 21.07.2020
Cover des Buches Den Haselweg hinauf (ISBN: 9783222133978)

Den Haselweg hinauf

 (1)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Frau hinter Hecken (ISBN: 9783222134418)

Frau hinter Hecken

 (1)
Erschienen am 08.01.2014
Cover des Buches Flucht nach Patagonien (ISBN: 9783351038090)

Flucht nach Patagonien

 (0)
Erscheint am 16.08.2021
Cover des Buches Isabel (ISBN: 9783902878724)

Isabel

 (0)
Erschienen am 15.03.2016
Cover des Buches Gärten in Kärnten (ISBN: 9783853667507)

Gärten in Kärnten

 (0)
Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Flucht nach Patagonien (ISBN: 9783961054787)

Flucht nach Patagonien

 (0)
Erscheint am 16.08.2021

Neue Rezensionen zu Jana Revedin

Cover des Buches Margherita (ISBN: 9783351038304)Sikals avatar

Rezension zu "Margherita" von Jana Revedin

Wie ein Märchen
Sikalvor 6 Monaten

Treviso, 1920: Als der adelige Antonio Revedin um die Hand der Zeitungsausträgerin Margherita anhält, scheint sich ein Märchen zu erfüllen. Margherita ist interessiert, neugierig und träumt von Musik während sie ihrer Arbeit nachgeht. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen, ihre Mutter ist alleinerziehend und sie hat zwei Schwestern.

 

Trotz ihrer Heirat mit Antonio Revedin wird sie von den venezianischen Adelsfamilien nicht als ihresgleichen angesehen und sie wird von den meisten gemieden. So nach und nach beginnt sich Margherita einen Freundeskreis aufzubauen, allen voran darf hier die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim genannt werden. Durch ihre unvoreingenommene Art rückt sie in den Fokus der Künstlerszene.

 

Doch Margherita muss erkennen, dass das Leben nicht nur Positives zu bieten hat und es zeigt sich das Schicksal oft von der übelsten Sorte. Der kleine Sohn erkrankt an den Pocken und muss für Monate getrennt von der Familie auf einer Insel leben. Bei einem Vater-Sohn-Ausflug wurde der Kleine angesteckt, doch Antonio zeigt wenig Empathie während dieser Zeit und Margherita muss sich alleine durchkämpfen.

 

Die Autorin Jana Revedin gibt mit der Biografie rund um Margherita auch einen Einblick in die Familie ihres Mannes. Tagebücher, Briefe und sonstige private Dokumente haben bei ihren Recherchetätigkeiten gute Dienste geleistet und kamen als Grundstock für diese Biografie zum Einsatz. Die Lücken wurden durch Begegnungen und Gespräche ergänzt, die der schriftstellerischen Freiheit geschuldet sind.

 

Ein aufregendes Leben einer interessanten Persönlichkeit über das ich sehr gerne gelesen habe. 4 Sterne

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Cover des Buches Margherita (ISBN: 9783351038304)HEIDIZs avatar

Rezension zu "Margherita" von Jana Revedin

aufschlussreich, informativ und gut zu lesen
HEIDIZvor 7 Monaten



Wir befinden uns im Jahr 1920. Margherita ist 25 Jahre und  trägt in ihrem Heimatstädtchen Treviso die Zeitungen aus. Sie wird durch die Heirat mit dem adeligen Antonio Revedin zur First Lady Venedigs. Heute kennt man sie kaum noch. Margherita verstand es einst, sich durch ihre unvoreingenommene Art zum Mittelpunkt Venedigs zu machen. Peggy Guggenheim ist ihre beste Freundin. Die Künstlerfeste auf der Terrasse des Hotel Excelsior, bei denen Greta Garbo, Coco Chanel, Clark Gable oder Pablo Picasso zugegen sind, davon erzählt man sich ....

 

Die Autorin des Buches ist die Frau des Enkels von Margherita Revedin - er war Kapitän zur See und ist heute Hafendirektor in Venedig.

 

Das Buch ist mit einem Schutzumschlag und einem edlen Lesebändchen versehen.

 

Mir hat die Art sehr gut gefallen, wie die Autorin die Geschichte erzählt. Ich konnte mich gut einfühlen und begreifen und verstehen. Auch ist es nicht nur eine Geschichte eines Lebens, sondern auch ein Venedigroman möchte ich behaupten. Das Regionale spielt eine große Rolle und man hat lebendige Einblicke in die Boheme mit Eugenia Errázuriz, Jean-Michel Frank und Peggy Guggenheim, die ihre Freunde waren. Auch ist es die Historie um das Venedig der Renaissance und das faschistische Italien.

 

Wirklich lesenswert und informativ - positive Lektüre, hat mir sehr viel gegeben und sehr gut gefallen.


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Cover des Buches Margherita (ISBN: 9783351038304)Lenchis avatar

Rezension zu "Margherita" von Jana Revedin

Die Hauptdarstellerin blieb mir fremd
Lenchivor 8 Monaten

Mit diesem Buch tat ich mir sehr schwer. Sprachlich konnte ich kaum in die Geschichte eintauchen. Erzählt wird aus der Sicht von Margherita und trotzdem blieb sie für mich das ganze Buch über flach und emotionslos. Mir fehlte der Tiefgang, das emotionale, um eine Bindung aufbauen zu können. Mehrfach habe ich das Buch auch weggelegt, weil es mich einfach nicht gepackt hat. Ich habe mir eine Geschichte mit mehr Glamour - auch aufgrund des Klappentextes - erwartet doch wurde in der Hinsicht wirklich enttäuscht. Biographien beschreiben die Persönlichkeit, das Leben, die Stationen, die einen interessant machen. Dies kam in diesem Buch leider kaum bis gar nicht heraus. Auch die Szenerien um die Geschichte herum, wie z.B. Venedig, blieben für mich einfach zu blass und farblos. Trotzdem gibt es einige Punkte, die hervorzuheben sind, wie Margheritas Heirat, die von der Familie nicht begeistert aufgenommen wurde. Sie ließ sich davon aber nicht beeindrucken und ging einfach ihren Weg.
Schade, ich hätte mir mehr erwartet.

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