Jana Richartz

 4,6 Sterne bei 11 Bewertungen
Autorin von Flammenfunke (Dschahal, Band 1), Flammenruf und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jana Richartz (©Jana Richartz)

Lebenslauf

Jana Richartz mochte es schon in ihrer Kindheit, sich von ihrer Fantasie tragen zu lassen. Die Macht und den Zauber des geschriebenen Wortes entdeckt sie, seit sie lesen kann, immer wieder aufs Neue für sich. 

Ihre ersten Geschichten entstanden im Grundschulalter und mit ihnen entwickelte Jana Richartz ihre Leidenschaft für das Schreiben und das Erschaffen neuer Welten. Daher nutzt sie neben ihrem Studium jede freie Minute, um ihre Gedanken in Form eines Gedichtes, eines Dramas oder einer Erzählung festzuhalten. 

„Flammenfunke“, der erste Band aus der Dschahal-Serie, ist ihr Debut als Selfpublisherin.

Botschaft an meine Leser

Fesselnde Geschichten nehme ich als gute Freunde – Seelenverwandte – wahr: Wir kennen zwar nicht jedes Geheimnis voneinander, aber wir haben das Wesen des anderen erfasst. Wir tun einander gut: Wenn der eine Kraft schöpfen muss, schenkt der andere sie und umgekehrt. Vielleicht geht es euch ja ähnlich!

Die Geschichte um Dschahal, beginnend mit Flammenfunke, ist Teil einer Reise, die Raeljo, Soraya, ihr - liebe Leser - und ich gemeinsam bestreiten. In das Projekt ist eine Menge Herzblut ist geflossen und ich hoffe, dass es den ein oder anderen von euch in seinen Bann zu ziehen vermag.

Alle Bücher von Jana Richartz

Cover des Buches Flammenfunke (Dschahal, Band 1) (ISBN: 9798789537954)

Flammenfunke (Dschahal, Band 1)

(9)
Erschienen am 30.12.2021
Cover des Buches Flammenruf (ISBN: 9783759796745)

Flammenruf

(2)
Erschienen am 20.10.2024
Cover des Buches Flammenfunke (ISBN: 9783837054583)

Flammenfunke

(0)
Erschienen am 01.11.2024

Neue Rezensionen zu Jana Richartz

Cover des Buches Flammenfunke (Dschahal, Band 1) (ISBN: 9798789537954)
Eiswoelfins avatar

Rezension zu "Flammenfunke (Dschahal, Band 1)" von Jana Richartz

Eiswoelfin
Ein fesselndes Buch

Die Geschichte beginnt in den berüchtigten Gefängnistürmen von Denkara, in dem der Dieb Raeljo  – auch unter dem Namen "Langfinger" bekannt – sein Dasein fristen muss. Mit seinem spektakulären Ausbruchsversuch macht er den Padischah auf sich aufmerksam und findet sich alsbald einem Ultimatum gegenübergestellt. Entweder er stiehlt ein geheimnisvolles Relikt aus dem Labyrinth des Leibarztes des Schahs oder er wird seines Lebens beraubt. Raeljo sagt gezwungenermaßen zu. Bei den folgenden Abenteuern lernt er nicht nur die Wüste, sondern auch so manchen Menschen besser kennen, den er unter anderen Umständen weit von sich geschoben hätte.

"Flammenfunke" ist der erste Band der Dschahal-Reihe und hat mich von Beginn an gefesselt. Der Weltenbau ist überzeugend und sitzt auf sicherem Fundament. Das merkt man z. B. an all den kleinen Geschichten und Anekdoten, die überall eingestreut werden und an der Namensgebung der verschiedenen hierarchischen Titel, Orten, Waffen usw. Zudem besitzt die Autorin ein hohes sprachliches Geschick. Ein packender Satz reiht sich an den nächsten und macht es schier unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Charaktere haben Tiefgang und ein Eigenleben. Jeder verfolgt ein eigenes Ziel, besitzt eine nachvollziehbare Vergangenheit und Narben, die er davongetragen hat. Die Geschichte lebt auch von ihren Nebencharakteren, die, wie ich hoffe, in folgenden Bänden eine weitere und vielleicht sogar größere Rolle bekommen werden.

Von mir gibt es fünf Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Cover des Buches Flammenruf (ISBN: 9783759796745)
Aaron_Weigels avatar

Rezension zu "Flammenruf" von Jana Richartz

Aaron_Weigel
Auch Teil 2 kann absolut überzeugen

Der Padischah von Denkara wurde vergiftet und in Zendura brodeln die Ränkespiele. Währenddessen bangt Raeljo um seine Zuflucht bei den Colanen. Nur eine Bürgschaft schützt ihn vor dem gefährlichen Misstrauen einiger Stammesmitglieder. Krieg zieht auf – und das geheimnisvolle Flammenwesen bereitet sich darauf vor, aus seinem Gefängnis auszubrechen.

Mit Flammenruf, dem 2. Teil der Dschahal- Reihe ist @jana_richartz ein weiteres sehr lesenswertes Romanabenteuer gelungen, das von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt.

Der flüssige, gradlinige Schreibstil, die detailreiche Welt, die vielen klugen, wohldurchdachten Dialoge – ich hatte dieses Buch schneller zuende gelesen als ich "Dschahal" sagen konnte".

Eine besondere Stärke von Flammenruf ist außerdem die Einführung interessanten neue Figuren, die der Handlung zusätzlich Tiefe verleihen. Hier sei Livre genannt, deren ambivalente Verhaltensweisen sie zu einer bis zuletzt undurchschaubaren Akteurin macht und für die ich trotz ihrer diversen Maken und Schwächen Sympathie aufbauen konnte.

Generell legt die Geschichte diesmal ihren Fokus auf die Protagonisten und ihre unterschiedlichen zwischenmenschlichen Verbindungen. Dabei gelingt es der Autorin, die Figuren spürbar in ihren Entwicklungen voranzutreiben.
Die Steine für ein spektakuläres Finale sind also gesetzt.

Fazit: Wieder habe ich das Gefühl, mich in einer lebendigen Welt zwischen Dune, Aladin und Herr der Ringe zu bewegen, was mir wirklich große Freude bereitet hat. Ich kann Flammenruf wirklich jedem Fantasyfan wärmstens empfehlen und bin schon sehr gespannt auf Teil 3.





Cover des Buches Flammenfunke (Dschahal, Band 1) (ISBN: 9798789537954)
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Rezension zu "Flammenfunke (Dschahal, Band 1)" von Jana Richartz

Aaron_Weigel
Eine absolute Leseempfehlung

Das Schicksal des Straßendiebes Raeljo scheint besiegelt, als er in der Wüstenstadt Denkara von den Soldaten des Padischahs gefangen genommen wird. Doch unterbreitet ihm der Padischah ein überraschendes Angebot: Sollte es Raeljo gelingen, ein besonderes Relikt zu stehlen, wird ihm die Freiheit geschenkt. Bald jedoch gerät er in die Fronten einer uralten Auseinandersetzung um das Relikt Dschahal. 


Flammenfunke schafft es von der ersten Seite an, mich in den Bann zu ziehen. Das orientalische Setting bewegt sich zwischen Aladin und Dune, ein magisches Abenteuer um Intrigen, Machtkämpfe und die Jagd nach einem verfluchten Relikt. 

Dabei pendelt die abwechslungsreiche wie vielschichtige Handlung zwischen den verschiedenen, wunderbar gezeichneten Figuren hin und her. 

Hier der harte Überlebenskampf des „Langfingers“ Raeljo, der  nichts anderes kennt außer die Straßen seiner Stadt. Dort der Palast des jähzornigen und bisweilen unberechenbaren Herrschers Nerán. 

Die gegensätzlichen Welten schaffen einen spürbaren und konsequenten Kontrast. Das soziale Gefälle, das die Autorin mit der Präzision eines Uhrwerks initiiert, beschwört einen glaubwürdigen und intensiven Konflikt herauf. 

Jana Richartz schafft es, nahezu allen Figuren in ihrem Universum Leben einzuhauchen. Ob die beiden oben genannten Protagonisten, die starke wie von ihrer Vergangenheit geplagten Wüstenprinzessin Soraya oder der intrigante  Leibarzt Efraim. Jede Figur hat in diesem literarischen Fantasymosaik seinen berechtigten Platz. 

 

Die Dynamik, mit der die Geschichte zwischen Nerán und seinem Leibarzt Efraim erzählt wird, ist eines der vielen Beispiele für das gelungene Storytelling, mit der Flammenfunke überrascht. Eine nachvollziehbare Hassliebe, in der nie absehbar ist, wer den schwelenden Machtkampf zwischen Padischah und Ziehvater am Ende für sich entscheiden wird. 

Und inmitten dieser von heißem Wüstensand umringten Orientstadt, dem Gefühl von steter Bedrohung, gab es noch eine Sache, die mich wirklich beeindruckt hat: Flammenfunke kommt mit einer sprachlichen Wucht daher, die ich in dieser Form schon lange nicht mehr erleben durfte.

Neben kurzen, aber intensiven lyrischen Passagen glänzt Jana Richartz mit tiefsinnigen, teilweise genialen Dialogen und sprachlich nahezu perfekt austarierten Szenenbeschreibungen. 

Darüber hinaus sollte unbedingt erwähnt werden, wie gut das erzählerische Timing ist, dass die Autorin hier an den Tag legt. Viele Bücher haben an der einen oder anderen Stelle mal Längen. Zumindest mir geht es so, dass ich, oft in der Mitte eines Romans, dadurch einen kleinen Durchhänger habe. Das ist bei Dschahal überhaupt nicht der Fall gewesen. So schnell habe ich schon lange keinen Roman mehr beendet. 


Fazit: Dshahal – Flammenfunke war für mich ein absolutes Highlight. Bisher das beste Buch, das ich im Jahr 2024 lesen durfte.  Ein von der ersten bis zur letzten Seite gelungener Roman, der alles hat, was ein guter Fantasyroman braucht. Dieses Buch und die Autorin haben so viel mehr Aufmerksamkeit verdient. 

Deshalb spreche ich hier  eine unbedingte Leseempfehlung aus und kann es kaum erwarten, Band 2 lesen zu dürfen. 

Gespräche aus der Community

Das Feuerwesen Dschahal ist erwacht! 

Lass Dich vom neu erschienenen Debut Flammenfunke in die magische Welt der Wüste Kahane entführen und begib dich zusammen mit Raeljo und Soraya auf die Jagd nach der Freiheit und dem Relikt des Feuerwesens Dschahal!

Kann Raeljo zwischen Freund und Feind unterscheiden und sein Leben retten, ohne die unberechenbaren Kräfte Dschahals zu entfesseln?

127 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  MatthiasLange

So langesam kommt die Geschichte in Fahrt und man fiebert jedem Sandkorn an Informationen hinterher, welches man zugeworfen bekommt.

Du lässt dir Zeit beim Erzählen, was mir sehr gefällt. Ich hasse es, wenn man durch die Story hetzt. Lieber erfahre ich noch ein wenig mehr von den Charakteren und schaue mir Nebenhandlungen an, wiendie in der Taverne. Raeljos Erlebnisse wirken tatsächlich wie eine Reise. Und das erwäntest du ja.

Zum Teil würde ich mir wünschen, dass du in den Gesprächen die Gestick und Mimik ein wenig mehr beschreibst. Manchmal passiert etwas sehr ruckartig und man muss seine Vorstellung revidieren, um der Handlung korrekt zu folgen. In den Meets and Greets deiner Webseite ist das sehr gut gelungen. Ich denke, dass liegt an der wachsenden Schreiberfahrung, die du jetzt hast.

Sorayas Reaktion im Labyrinth war mir nicht ganz klar. Sie reagiert sehr feindselig auf Raeljo. Da ich jedoch den Eindruck habe, dass sie recht schlau und verwegen ist, hätte sie Raeljo leichter als Verbündeten nutzen können. Da wäre vielleicht eine Zwischenszene elegant gewesen, in dieser man kurz über ihre Beweggründe aufgeklärt wird.

Dann ist mirnein klitzeklitzekleiner Logikfehler aufgefallen (falls ich nicht falsch liege) Raeljo zieht dich dss Hemd aus, um die Statue zu verstauen. Später geht er mit Soraya an den Wachen vorbei und bleibt unauffällig. Hst er denn noch ein zweited Hemd an? Fällt denen nicht auf, dass er in seinem Hemd was mitführt? Ich weiß, ist eher unwichtig, aber ich schreibs hier dennoch. ;)

Die Spannung steigt auf jeden Fall. Und jetzt auch noch die Typen bei den Pyramiden. Ich freu mich schon auf die nächdten Kapitel!

Zusätzliche Informationen

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