Jana Seidel Mich gibt's übrigens auch für immer

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Inhaltsangabe zu „Mich gibt's übrigens auch für immer“ von Jana Seidel

Auf immer und ewig? Tanja ist eine ewig Zweifelnde. Nach zehn abgebrochenen Studiengängen und ungezählten Nebentraumjobs, hat sie ihren Platz immer noch nicht gefunden. Nur in einem Bereich läuft es bestens. Sie lebt mit dem perfekten Mann zusammen – ihr indischer Freund Hrithik ist erfolgreich, klug und einfach umwerfend. Warum also verspürt sie einen deutlichen Fluchtdrang, als er ihr einen formvollendeten Heiratsantrag macht? Tanja muss endlich die Antworten finden, die sie sucht, und zwar schnell. Denn Hrithiks intrigante, langbeinige Exfreundin wartet nur darauf, ihren Platz einzunehmen ...

Ein toller Wohlfühlroman für zwischendurch!

— Schaefche85
Schaefche85

Ist eine gelungene Selbstfindungsgeschichte! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

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    Mich gibt's übrigens auch für immer
    Schaefche85

    Schaefche85

    Tanja ist 33, Studentin, hat aber schon mehrere Studiengänge abgebrochen, viele verschiedene Nebenjobs gemacht und arbeitet nun nebem dem Studium in der Küche eines noblen Altersheims. Sie ist mit Hrithik, einem Inder, zusammen, der das genaue Gegenteil von ihr ist: als Anwalt ist er schon längst im Berufsleben angekommen und hat seinen Platz gefunden. Tanja kann manchmal selbst nicht glauben, dass er mit ihr zusammen ist - doch als er ihr einen Antrag macht, läuft sie weg. Hrithik versteht die Welt nicht mehr und als Tanja versucht, ihm alles zu erklären, wird es nicht unbedingt besser. Allerdings ist Tanja zwar noch auf der Suche nach sich selbst, aber nicht dumm und erkennt, dass sie sich wohl ihrer Vergangenheit stellen muss. Und dazu gehört, ihren Vater, der kurz nach ihrem Abi nach Indien gegangen ist und dort Guru wurde, zu besuchen und sich mit ihm auszusprechen. Dass beide seit vielen Jahren eigentlich keinen Kontakt mehr haben, macht das nicht leichter - genausowenig wie die Tatsache, dass Hrithiks attraktive und erfolgreiche Exfreundin nur darauf lauert, ihm wieder näherkommen zu können... Bei Jana Seidel kann man sich auf eines verlassen: Ihre Bücher sind kurzweilig, amüsant, aber dabei nicht nur oberflächlich. Sie haben genau so viel Tiefgang, wie ein Roman fürs Herz eben braucht, dass man sich damit wohlfühlen kann. Gerade dieser spricht dabei eine wesentliche Frage an: Ist es schlimm, wenn ich mit Mitte 30 noch nicht weiß, was ich im Leben will bzw. was das richtige für mich ist? Klar sind die meisten Mittdreißigerinnen (oder auch Endzwanzigerinnen wie ich) in diesem Punkt nicht ganz so ratlos wie Tanja, aber zwischendurch stellen sich ja auch kleinere Sinnfragen, wo es dann gut tut, von jemandem zu lesen, bei der das alles viel elementarer ist. Tanja ist als Protagonistin sehr sympathisch und auch nicht so chaotisch, wie man vielleicht im ersten Moment meinen könnte. Sie hat nicht immer alles im Griff, probiert manches aus, ist aber weder dumm noch auf den Mund gefallen. Ihr Freund Hrithik ist ein Traumtyp, wie er im Buch steht, hat aber auch seine Fehler. Insofern passen beide ziemlich gut zueinander - auch wenn ihre jeweiligen Fehler beinahe fatale Folgen haben. Auch die anderen Protagonisten sind sehr sympathisch (bis auf die, die bewusst unsympathisch dargestellt sind), auch wenn ich nicht mit allen aus Tanjas Clique so richtig gut klar kommen würde. Aber da sind die Menschen eben unterschiedlich. Tanjas Reise nach Indien finde ich sehr gut dargestellt, auch wenn ich einen Moment lang dachte, sie könnte im Klamauk enden. Es gibt zwar einiges, was mit Humor angegangen wird, aber die Thematik wird nicht überstrapaziert. Der Roman liest sich sehr flüssig, ich hatte ihn innerhalb von einem Tag durch. Obwohl die Kapitelenden keine Cliffhanger hatten, wollte ich ihn nicht aus der Hand legen. Umgekehrt hatte er genau die richtige Länge - gerade am Schluss hätte nichts hinzugefügt werden dürfen, sonst wäre es vermutlich doch noch kitschig oder schlicht zuviel geworden. Fazit: Ein toller Wohlfühlroman für zwischendurch!

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    Sabine17

    Sabine17

    09. September 2014 um 21:03
  • Macht Vorfreude auf eine Fortsetzung

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    14. December 2013 um 19:06

    Autorin: Jana Seidel wurde 1977 in Hannover geboren. Nach ihrem Studium in Kiel volontierte sie bei einer Tageszeitung. Anschließend schrieb Jana Seidel zwei Jahre als freie Journalistin für diverse Medien. Mittlerweile lebt sie in Hamburg und arbeitet in einer Zeitschriftenredaktion. Im Goldmann-Verlag sind folgende Taschenbücher von ihr erschienen: “Über den grünen Klee geküsst”, “Eigentlich bin ich eine Traumfrau” und “Mich gibt’s übrigens auch für immer” – in allen 3 Büchern geht es um unterschiedliche Protagonisten aus dem gleichen Freundeskreis. Handlung: Dies ist der 3. Band, in dem es um gleiche Hamburger Freundes-Clique geht. In diesem Band dreht sich alles um die sprunghafte Tanja, die nach einem Heiratsantrag ihres Freundes in Panik verfällt – und wie schon so oft zuvor in ihrem Leben über Familie, Beruf oder Berufung – nun auch über die Liebe für’s Leben in heftige Zweifel gerät. Zusammen mit ihrer Freundin Juli begibt sich Tanja in ein Abenteuer in Richtung Vergangenheit – in Form ihres Vaters – wodurch sie endlich die Kraft schöpft, die Gegenwart zu leben und die Zukunft anzugehen. Fazit: Das Buch umfasst 251 Seiten, die nicht in Kapitel unterteilt sind (was ich ein wenig störend finde), hat aber damit meiner Meinung eine ideale Roman-Länge Es ist ein wunderbares, sowohl romantisches, als auch lustiges wie teilweise anrührendes Buch über Liebe, Freundschaft, Beruf(ung), Familie und allem, was wirklich im im Leben zählt. Ich muss zugeben, dass ich leider nicht mit dem 1. Buch von Jana Seidel – “Über den grünen Klee geküsst” – begonnen habe, das sich aber jetzt auch auf meinem SuB befindet, sondern erst mit “Eigentlich bin ich eine Traumfrau”, was mir auch schon sehr gut gefallen hat. Jana Seidel hat einen äußerst angenehmen Schreibstil, flüssig, leicht verständlich und man findet sich direkt in einer Story wieder, die man mitleben kann. Ich habe das Buch, obwohl es nicht allzu lang ist, recht langsam gelesen, was bei mir immer ein gutes Zeichen ist, weil die Protagonisten mag und mich ungern wieder von ihnen trenne. Schön ist es, dass man auch den Beteiligten aus den vorherigen Bänden in den Büchern von Jana Seidel immer wieder begegnet. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung und bin sehr gespannt, mit welcher Person aus diesem Freundeskreis Jana Seidel in Fortsetzung geht. Dies war ein Frauen-Roman ganz nach meinem Geschmack, daher 5 von 5 möglichen Punkten.

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  • Rezension zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    03. February 2013 um 21:47

    Mich gibt´s übrigens auch für immer von Jana Seidel (Komödie, 2012) - gut, aber nichts Weltbewegendes - Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mir relativ gut gefallen. Zwar hat es mich nicht dermaßen vom Hocker gehauen, aber ein paar Schmunzler hat es mir auf jeden Fall entlockt, vor allem die Todesursache der Mutter, war dann doch sehr weit hergeholt (erschlagen von einem Weihachtsbaum). Es liest sich durch die geringe Seitenzahl und den flüssigen Schreibstil gut und schnell weg, so dass man es gut als Zwischenlektüre einschieben kann. Die Indiengeschichte fand ich nicht so berauschend, aber auch da gab es den ein oder anderen Schmunzler und dieser Teil der Story beginnt auch erst auf den letzten 100 Seiten. Es ist also nicht so überladen damit. Ansonsten ist es im Großen und Ganzen eine Geschichte, wie man sie bestimmt schon des Öfteren in etwas anderer Form gelesen hat, weshalb es für mich jetzt nichts Außergewöhnliches war und mich somit nicht vom Hocker gerissen hat. Gefallen hat mir, dass Bücher in der Geschichte eine Rolle spielen, da eine Buchhandlung Teil davon ist. Fazit: Eine sich gut und schnell weglesende Story, bei der mir allerdings das gewisse Etwas fehlte, da es in ähnlicher Form wohl Tausende Bücher geben wird. Indienfans dürften da schon eher auf ihre Kosten kommen, da es Teil der Geschichte ist. Demnach bin ich auf ihre beiden anderen Bücher gespannt, die wohl nicht ganz so speziell angehaucht sind. Note: 2-

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  • Leserunde zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    Jana_Seidel

    Jana_Seidel

    Es ist soweit: Am Montag, 19. November, erscheint mein dritter Roman "Mich gibt's übrigens auch für immer". Und wie könnte ich das besser feiern, als in einer Leserunde mit euch?!  Die Tage sind kalt und dunkel – die perfekte Zeit für eine Liebeskomödie. Am besten auf dem Sofa eingekuschelt mit einer griffbereiten Thermoskanne voller Tee genießen ;-)  Der Klappentext: Tanja ist eine ewig Zweifelnde. Sie hat unzählige Studiengänge abgebrochen und sich über Nebenjobs fast in jeder Branche ausprobiert. Nur in einem Bereich läuft es bestens: Sie lebt mit dem perfekten Mann zusammen. Aber ist der attraktive und charmante Anwalt Hrithik vielleicht sogar zu perfekt für sie? Diese Frage beschäftigt sie ab dem Moment, in dem er ihr einen formvollendeten Heiratsantrag macht – und ihre spontane Reaktion zu ihrer eigenen Überraschung ganz anders ausfällt, als sie es sich in ihren Träumen immer ausgemalt hat: Sie möchte weglaufen. Sollte sie die Panikattacke vielleicht als Anlass nutzen, sich die entscheidenden Fragen über das eigene Leben zu stellen? Und ist eine Hochzeit nicht der Zeitpunkt, an dem man sich als Halbwaise mit dem Spät-Hippie-Vater ausgesöhnt haben sollte? Nur, wo lebt der jetzt eigentlich? Hat er womöglich seinen Lebenstraum von einer Kommune in Indien wahrgemacht? Schließlich beschließt Tanja genau dort die Antworten auf all ihre Fragen zu suchen.... Eine Leseprobe findet ihr unter: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Mich-gibt-s-uebrigens-auch-fuer-immer-Roman/Jana-Seidel/e396329.rhd Goldmann hat zehn Exemplare für die Leserunde zur Verfügung gestellt. Wer ein Exemplar gewinnen und   bei Tanjas turbulenter Reise dabei sein möchte, beantwortet bis Montag, 19. November, folgende Frage: Wie nennt man die indische Film-Industrie, die Hollywood eifrig Konkurrent macht? Ich freue mich sehr auf euch und unsere Leserunde, die am Montag, 26. November startet!

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  • Rezension zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    Nik75

    Nik75

    17. January 2013 um 15:20

    Ich stelle euch das Buch „Mich gibt’s übrigens auch für immer“ von Jana Seidel vor. In dem Buch geht es um Tanja, die sehr glücklich in der Beziehung mit Hrithik ist, bis er ihr eines Tages einen Heiratsantrag macht. Da bekommt Tanja kalte Füße. Sie will zu ihrem Vater nach Indien fahren um mit ihm über die Hochzeit zu sprechen. Wird Tanja ihren Traummann doch noch heiraten? Meine Meinung: Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es ist ein schöner Roman über Beziehungsprobleme, Freundschaften und Familienproblemen. Die Autorin schreibt den Roman sehr unterhaltsam flüssig und kurzweilig. Ich mochte Tanja und Hrithik unsere Hauptprotagonisten sehr gerne. Tanja die ewig studierende, die mit über dreißig immer noch nicht weiß was ihr Traumberuf ist, liebt ihren Freund über alles. Überschattet ist die Beziehung aber vom Heiratsantrag und der Ex von Hrithik. Tanja zweifelt oft an sich selbst, was sie aber überhaupt nicht müsste. Hrithik liebt sie ohnehin über alles und weiß was er an Tanja hat. Mit Tanja kann seine Ex nicht konkurrieren. Drum mag ich ihn auch so gerne. Ich bin gleich von der ersten Seite in den Roman eingetaucht und habe mich sehr gut amüsiert. Ich habe mich das ganz Buch über gut unterhalten gefühlt und mochte besonders die Szenen mit Lilly im Altersheim, den Buchladen und die Szenen in deinen Tanja ihren Vater besucht. Ich fand es toll, dass Tanja mit ihrem Vater nach dem Besuch in Indien wieder ein besseres Verhältnis haben kann. Das Ende fand ich echt klasse. Es war einfach nur schön und ich liebe Happy Ends. Danke für die schönen Lesestunden, die ich durch diesen Roman erleben durfte. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne

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  • Rezension zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    jackdeck

    jackdeck

    11. January 2013 um 10:57

    Tanja Anfang dreißig, studiert weiß aber noch nicht so recht in welche Richtung ihr Leben beruflich aber auch privat gehen soll. Ihr indischer Freund Hrithik macht ihr einen Heiratsantrag, Tanja bekommt Panik und rennt erst einmal aus der gemeinsamen Wohnung. Ihr wird in diesem Moment bewusst dass sie irgendwie ihre „Lebensbestimmung“ noch nicht entdeckt hat. Natürlich liebt sie ihren Freund und würde nichts lieber tun als ihm das Ja-Wort zu geben. Sie hat schon die verschiedensten Studiengänge begonnen und wieder abgebrochen. Nun arbeitet sie nebenher in einer Seniorenresidenz dort ist sie sich nicht nur für das leibliche Wohl der Bewohner verantwortlich, sondern hat immer ein offenes Ohr für die oft sehr einsamen Damen und Herren. Um sich über ihre weiter Zukunft klar zu werden begibt sie sich auf eine Reise nach Indien. Dort landete vor vielen Jahren ihr Vater, der dort als „Guru“ ein Camp leitet, mit vielen Fragen im Gepäck kommt sie bei ihm an…..und ich kann nur so viel verraten sie findet ihren Weg. Ich habe eine leichte um nicht zu sagen seichte Liebesgeschichte erwartet, ich wurde positiv überrascht. Die Geschichte hat sehr viel Tiefgang und kratzt nicht nur an der Oberfläche. Hervorhebens wert sind sehr sympathische Charaktere, besonders an Herz sind mir einige Heimbewohner gewachsen. Einen Stern ziehe ich ab weil mir die Handlung im Camp etwas zu langweilig war, zum Ende zu ging es wieder bergauf und ich hätte gern noch erfahren wie es mit einigen Lebensgeschichten weitergeht. Mein Fazit: Das Buch hat mich sehr angesprochen, ich empfehle es gern weiter.

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  • Rezension zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    06. January 2013 um 18:27

    Tanja ist eine junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Nachdem sie mehrere Studiengänge abgebrochenen hat und nach einigen Gelegenheitsjobs, arbeitet sie nun als Aushilfe in einem Buchladen. In ihrem Privatleben schien bisher alles gut zu laufen. Doch als ihr Freund Hrithik ihr dann einen Heiratsantrag macht, bekommt sie plötzlich Panik und läuft davon. Um sich über ihr Leben klar zu werden, reist sie erst mal nach Indien zu ihrem Vater, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. Der Roman erscheint zunächst einmal wie eine amüsante und lockere Liebesgeschichte. Doch das ist es nicht. Nur ganz am Anfang geht es um die Beziehung zwischen Tanja und Hrithik. Danach geht es erstmal um Tanjas berufliche Pläne und ihren Job in dem Buchladen, und dann kommt die Reise nach Indien. Von hier ab wird das Buch dann ein wenig langatmig, denn nun dreht sich die Geschichte nur noch um Tanjas Selbstfindung und die Versöhnung mit ihrem Vater. Das Ende kommt dann sehr schnell und ist genau so, wie man es erwartet. Es gibt in dem Buch nichts Unvorhergesehenes und keine Überraschungen. Mir hat in der Geschichte ein wenig der rote Faden gefehlt. Man hat das Gefühl, es werden mehrere Geschichten nacheinander erzählt, und nicht eine zusammenhängende Geschichte. Zuerst kommt der Heiratsantrag, dann der Buchladen, dann die Reise nach Indien. Und dann kommt plötzlich das Ende. Insgesamt ist dieses Buch nicht schlecht. Ich habe mich zwischendurch aber auch ein wenig gelangweilt.

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  • Rezension zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    claudia_seidel

    claudia_seidel

    29. December 2012 um 16:29

    Informationen zum Buch „Mich gibt’s übrigens auch für immer“ ist nach „Über den grünen Klee geküsst“ und „Eigentlich bin ich eine Traumfrau“ der dritte Frauenroman von Jana Seidel, die aus Norddeutschland stammt und momentan in Hamburg in einer Zeitschriftenredaktion arbeitet. In jedem der drei Bücher steht eine andere Frau aus dem, aus dem ersten Band bekannten Freundeskreis im Mittelpunkt, sodass es beim Lesen quasi jedes Mal ein Wiedersehen mit alten Bekannten gibt, was sehr schön ist, da man bei jedem Buch zumindest auch am Rande erfährt, was aus den anderen Freunden geworden ist. Gleichzeitig ist es aber auch kein Problem, direkt mit „Mich gibt’s übrigens auch für immer“ einzusteigen, ohne dass einem das Verständnis der Geschichte schwer fällt. Diesmal steht Tanja im Mittelpunkt, sie ist 33 und hat mittlerweile zehn verschiedene Studiengänge abgebrochen. Momentan jobbt sie in der Küche und der Cafeteria eines Altenheims. Ihr Freund Hrithik, der ursprünglich aus Indien stammt, ist dagegen äußerst erfolgreich und karrierebewusst. Er macht ihr an Weihnachten einen Heiratsantrag, auf den sie aus verschiedenen Gründen, die ich hier noch nicht verraten will, dann aber zunächst wenig begeistert reagiert. Sie beschließt erst einmal wieder zu sich selbst zu finden, indem sie sich mit ihrer Freundin Juli auf die Suche nach ihrem Vater macht, der mittlerweile ausgerechnet in Indien lebt und dort eine Art Guru ist. Vorher steht aber auch noch der Besuch von Hrithiks indischer Familie an, die zudem noch einen sehr engen Kontakt zu seiner erfolgreichen und intriganten Ex-Freundin pflegt, was erwartungsgemäß zu einigen Komplikationen führt. Meine Meinung Ich mag die Bücher von Jana Seidel und auch ihr lebendiger und anschaulicher Schreibstil gefällt mir gut. Der aktuelle Roman ließ sich problemlos in recht kurzer Zeit lesen und es war auch eine kurzweilige Lektüre. Im Buch fanden sich sowohl sehr sympathische Charaktere, wie die Menschen aus dem Altenheim oder die Buchhändlerin, aber auch gewollt unsympathisch dargestellte, wie Hrithiks Ex-Freundin oder mancher Campbewohner in Indien. Ich muss aber sagen, dass ich mich mit den Protagonistinnen der beiden Vorgängerbücher besser identifizieren konnte, als mit Tanja. Das mit den vielen verschiedenen abgebrochenen Studiengängen kann ich noch gut verstehen, aber diese esoterische Ader mit dem Auralesen und der Selbstfindung in Indien hat mich etwas genervt, zumal es eigentlich wenig Sinn ergibt, dass die beiden Mädels dort überhaupt Kurse im Camp von Tanjas Vater besuchen, da weder sie, noch er selbst, das alles wirklich ernst nehmen. Hier hätte es meiner Meinung nach gereicht, sich auf einige kurze und witzige Begebenheiten mit den Campbewohnern zu beschränken. Es geht Tanja ja eigentlich doch nur um das Wiedersehen und die Aussprache mit dem Vater, was ja auch sinnvoll ist. Auch mit Hrithik werde ich bis zum Ende nicht so richtig warm, er erscheint mir trotz allem sehr karrierebezogen und ich frage mich, was die beiden genau verbindet. Aber ich denke, diese Kritikpunkte sind Geschmackssache und jeder empfindet das beim Lesen anders.

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  • Rezension zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    bookgirl

    bookgirl

    17. December 2012 um 13:19

    Inhalt Tanja erhält zu Weihnachten einen Heiratsantrag von ihrem indischen Freund Hrithik. Eigentlich eine tolle Idee, wenn ihre Mutter nicht von einem Weihnachtsbaum erschlagen und an den Folgen gestorben wäre. Seitdem hat Tanja durch die traurigen Erinnerungen keine Lust mehr auf Weihnachten und arbeitet daher auch lieber an den Tagen im Altersheim, wo sie den gefühlt 100. Nebenjob angenommen hat. Nur weiß Hrithik leider nichts von der dramatischen Geschichte und kann daher auch nicht verstehen, wieso Tanja so schockiert auf den Antrag reagiert. Aber wie soll er sie auch verstehen, wenn sie es selber nicht kann? Die ewig Suchende hat weder ihren Platz im Leben gefunden, noch so richtig mit der Vergangenheit abgeschlossen. Doch vielleicht gelingt es ihr ja in Indien, wo sie versucht das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater zu kitten und sich selber ein wenig näher zu kommen. Meine Meinung Bevor ich "Mich gibt's übrigens auch für immer" gelesen habe, hatte ich eine locker-leichte Liebesgeschichte a la Sophie Kinsella und Co. erwartet. Diese Erwartung wurde jedoch nicht voll erfüllt. Das Buch lässt sich gut lesen, aber man sollte keine Liebesgeschichte im üblichen Sinne erwarten. Hier steht im Fokus, dass sich eine junge Frau finden muss. Sie ist auf der Suche nach einer Beschäftigung, die sie erfüllt und hat diese trotz vieler Möglichkeiten noch nicht gefunden. Auch die Beziehung zu ihrem Vater ist schwierig. Ja, und über den Heiratsantrag muss man gar nicht erst reden. In Summe also einige "offene Baustellen", die es gilt zu beseitigen und die durchaus auch eine gewisse Ernsthaftigkeit in das Buch gebracht haben, mit der ich nicht gerechnet habe. Ich möchte aber nicht, dass ein negativer Eindruck entsteht, weil ich das Buch sehr gerne gelesen habe und auch absolut hinter den hier vergebenen vier Sternen stehe. Es hätte für meinen Geschmack noch ein wenig mehr Witz und Charme haben können. Insbesondere aus dem Camp-Aufenthalt hätte man mehr machen können. Aber vielleicht ist das Cover ja auch nur unpassend gewählt, weil es eine ganz andere Geschichte verspricht. Das Ende hat mich dann jedoch wieder versöhnt. Ich habe mit einem wohligen Gefühl das Buch geschlossen und hatte ein dickes Grinsen im Gesicht, weil es richtig schön war. Fazit "Mich gibt's übrigens auch für immer" ist eine gelungene Selbstfindungs-Geschichte, die auf unterhaltsame Weise verpackt ist

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  • Rezension zu "Mich gibt's übrigens auch für immer" von Jana Seidel

    Mich gibt's übrigens auch für immer
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    16. December 2012 um 15:51

    Tanja erhält am heiligen Abend einen heiratsantrag von ihrem Freund, sie gerät in Panik und flieht erstmal in die Arbeit, obwohl sie ihn liebt un den Antrag eigentlich auch annehmen möchte. Jetzt kann man mitverfolgen, was Tanja alles im Kopf rumgeht, man erfährt einiges von ihrem Leben, man lernt ein paar schrullige, aber durchaus sympatische Seniorenheimbewohner kennen und schliesslich macht sie sich auf die Suchte nach ihrem Vater in Indien. Ein wunderbar witziges, unterhaltsames Buch, das einen schmunzeln lässt. Punktabzug gabs nur deswegen, weil es auch wrklich völlig vorhersehbar war, es gab nicht viel überaschendes. Was jetzt nicht unbedingt so negativ ist, denn in diesem genre liebe ich es, wenn nicht zu viel sperriges das lesen erschwert :-) Für mich war der Mittelteil dann leider etwas mau, als tanja in einem indischen Camp bei ihrem Vater war. Da gings einserseits um Selbstfindung, andererseits haben Tanja und ihre Freundin aber auch nur so getan als ob, sie spielten die Selbstfinder also nur. das war für mich kein hüh und kein hott, da hätte ich mir gerne eine eindeutigere position gewünscht. entweder lassen sich die beiden freundinnen darauf ein, dann können ihrer Erkentnisse und wandlungen ja durchaus spannend sein, oder eben sie verarschen das ganze, kann auch sehr humorvoll sein, aber bei diesem mittelding, fand ich es einfach nur langweilig. Nichts desto trotz kann ich das unterhaltsame Buch sehr empfehlen, denn nicht jeder hat persönliche (durchaus gute) erfahrungen mit so einen indischen selbstfindungchamp,

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