Humboldt und der tiefe Fall

von Jana Thiem 
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Humboldt und der tiefe Fall
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Ein ungewöhnlicher Fall

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Inhaltsangabe zu "Humboldt und der tiefe Fall"

Wenn die eine innere Stimme verzweifelt um Hilfe schreit, muss die andere dem Wahnsinn ein Ende bereiten!

Ein spitzer Schrei holt Kriminalhauptkommissar Humboldt aus seiner ambivalenten Gedankenwelt. Hat er den Ausflug mit der nervigen Journalistin Christin Weißenburg nun genossen? Oder kann er sich auf keine Frau mehr einlassen?

Erleichtert stürzt er sich in seinen neuen Fall. Die schöne Frau am Fuße des Felsens ist die bekannte Diva des Zittauer Theaters. Nun ist sie tot, ein junger Schauspieler wird vermisst und der eifrige Bürgerpolizist Karl Neumann ermittelt erfolgreich auf eigene Faust. Humboldt und sein Team tappen lange im Dunkeln, bis sich eine Spur zu ähnlichen ungeklärten Fällen auftut und ausgerechnet Christin Weißenburg das letzte Puzzleteil findet. Während der Kommissar und die Journalistin dem Täter immer näher kommen, steckt dieser bereits mitten in seinem großen Finale. Erschütternde Entdeckungen erwarten die beiden ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745094954
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:332 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:15.05.2017

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    eigervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ungewöhnlicher Fall
    Spuren in die Vergangenheit

    „Humboldt und er tiefe Fall“ von Jana Thiem ist im Emons Verlag Köln im April 2017 erschienen.


    Es ist der zweite Fall für Hauptkommissar Humboldt aus Dresden, der ihn jetzt ins im Zittauer Gebirge führt. Genau gesagt an den Berg Oybin, der auch auf dem schönen Cover des Buches abgebildet ist.
    Ausgerechnet die Diva des Zittauer Stadttheaters , Katharina Bardola, wird dort ermordet aufgefunden. Ihr Tod am Jungfernsprung des Berges Oybin wurde nach einer alten Sage inszeniert. Was steckt dahinter?

    Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen. Die Schauspielerin war bei Kollegen und Publikum sehr beliebt. Zu einigen Männern in hohen Ämtern gab es eine mehr als innige Beziehung, obwohl auch sie verheiratet war.
    Bald gerät ihr Mann, der aufgrund seines Engagements von ihr getrennt in Görlitz lebt, ins Visier der Ermittler. Doch ein Tatmotiv lässt sich nirgendwo finden.

    Die Journalistin Christin Weißenburg, zu der Kommissar Humboldt ein sehr ambivalentes Verhältnis hat, recherchiert in eigener Sache. Beide kennen sich vom letzen Fall und pflegen einen komplizierten Umgang, denn sie sind aneinander geraten. Dennoch verbindet sie ein gemeinsames Hobby: das Klettern. Christin findet im Internet vielsprechende Ansätze und nimmt Kontakt zu Humboldt auf.

    Auch Karl Neumann, den Bürgerpolizisten von Oybin, beschäftigt der Fall, obwohl er von den Kollegen aus Görlitz und Dresden nicht mehr gebraucht wird. Aufgrund von Ortskenntnis und Kombinationsvermögen macht er vielversprechende Spuren aus, die seinen Kollegen entscheidend weiterhelfen. 

    Gemeinsam kommen sie zu Erkenntnissen, die sie auf die heiße Spur des Täters führen, der schon ein neues Opfer im Visier hat. Die Zeit wird knapp.

    Unterbrochen werden die Ermittlungen immer wieder von einem kursiv gedruckten Bericht. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer der Verfasser war. Die Überraschung ist der Autorin gelungen.
    Jana Thiem erzählt eine spannende Geschichte, die aus Sicht der handelnden Personen nachvollziehbar ist. Die Einteilung der Kapitel in Tage nach der Tat vermittelt gut den Zeitdruck, unter dem die Ermittler stehen.

    Die Spannung steigt permanent und ein packendes temporeiches Finale mit einer schlüssigen Auflösung fesselt den Leser bis zum Schluss.

    Aufgelockert wird die angespannte Arbeit der Polizei, durch reichhaltige Informationen zum Privatleben der Ermittler und der Opfer. Ein buntes Kaleidoskop von gut geschilderten und authentischen Charakteren lernt der Leser kennen. Den passenden Rahmen stellen die wunderbaren Beschreibungen von Ortschaften und Landschaften des Zittauer Gebirges und der Oberlausitz dar.

    Die Autorin erzählt mit Liebe zum Detail eine sehr spannende und gut ausgedachte Kriminalgeschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht. Ihr angenehmer und flotter Erzählstil ist wunderbar zu lesen.
    Mit diesem Krimi ist Jana Thiem eine außergewöhnliche und spannungsgeladene Geschichte gelungen, die aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung ist.

    Auf der Website der Autorin www.thiemgeist.de erfährt man mehr sie und die Möglichkeiten Kommissar Humboldt in weiteren Einsätzen zu erleben. Ich freue mich schon auf seine neuen Fälle mit der Journalistin Christin Weißenburg, die bestimmt wieder beruflich und privat seine Wege kreuzen wird.

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