Jana Tomy

 4 Sterne bei 17 Bewertungen
Autorin von Sépharial, Sépharial: Zerfallen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jana Tomy (©Privat)

Lebenslauf von Jana Tomy

Jana Tomy, 1992 im schönen Mainz geboren. Aufgrund ihrer Verbundenheit zum Theater (spielen), studierte sie Theaterwissenschaft. Doch es sollte nicht nur bei der Theorie bleiben. Sie entdeckte das Improvisationstheater und somit auch das Geschichten erzählen für sich. Der Wunsch, Geschichten in die Welt zu tragen, brachte sie dem Schreiben näher. So kam sie Ende 2016 zu dem Entschluss: Eine Frau. Ein Jahr. Und viele Wörter. Im Anschluss an dieses Jahr unterzeichnete sie ihren ersten Verlagsvertrag und arbeitet nun bereits an ihrem zweiten Roman.

Mit ihrem Projekt "Autorenjahr" möchte sie auch andere Menschen ermutigen ihren Traum zu leben.

Alle Bücher von Jana Tomy

Cover des Buches Sépharial (ISBN: 9783966980104)

Sépharial

 (13)
Erschienen am 21.06.2019
Cover des Buches Sépharial: Zerfallen (ISBN: B085LJ3SJH)

Sépharial: Zerfallen

 (3)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Sépharial (ISBN: 9783964437549)

Sépharial

 (1)
Erschienen am 27.03.2020
Cover des Buches Sépharial (ISBN: 9783966982757)

Sépharial

 (0)
Erschienen am 24.04.2020

Neue Rezensionen zu Jana Tomy

Neu

Rezension zu "Sépharial" von Jana Tomy

Wirre Romantasy.
Franci_Beckervor 2 Tagen

...ist der erste Teil der Fantasy-Dilogie von Jana Tomy aus dem Gedankenreichverlag und weckte nicht nur wegen des magischen Covers sondern auch wegen der vermuteten Geschichte mein Interesse:

"Zwei Welten, verbunden durch Kristalle – die Sépharial.

In einer Welt voller Schnee und Eis lebt Lathalia, die Tochter eines mächtigen Mannes, in einem Käfig aus Regeln und Gehorsam.

Fanai hingegen kämpft in seiner Welt gegen Hitze, Sandstürme und die Ausweglosigkeit, in der sein Leben als Dieb ihn gefangen hält.


Ein Geheimnis, so alt wie die Zeit selbst.

Eine Macht, die ebenso Gleichgewicht wie Zerstörung bringt.

Versteckt vor der Menschheit - verborgen in Kristallen."


Zugegeben, die Idee ist wirklich interessant, doch bei der Umsetzung ging einiges schief.

Trotz des flüssigen, passenden Schreibstils fiel es mir sehr schwer in Sépharial anzukommen, mich auf das Abenteuer einzulassen. Ich fand es sehr schade, dass man zu Beginn hineingeworfen wird und erst im Verlauf sporadisch etwas über die Charaktere erfährt, sodass ein wirkliches Bild, eine Einordnung der Protagonisten lange nur auf Ahnungen basiert. Aber auch später empfand ich die Handlung als chaotisch, eine Story, die sich der Leser aus Vermutungen zusammenstellt.

Faris und Lathalia leben in zwei unterschiedlichen Welten, was dass genau bedeutet bleibt lange ein Fragezeichen, und kommen auf den 450 Seiten abwechselnd zu Wort. Trotz der Einblicke in beide Protagonisten bleibt es einige Kapitel offen, wer aus welchem Reich kommt, was es mit den magischen Kristallen auf sich hat und wie all das zusammen hängt. Komplizierte und ähnliche Namen sowie Bezeichnungen trugen wenig zu einem entspannten Lesevergnügen bei, auch wenn Jana die warme Welt samt der Charaktere bildlich und atmosphärisch zeichnete. Detailliert fand ich mich in Situationen wieder, wenngleich auch oft ausschweifend und uninteressant Nebensächlichkeiten geschildert wurden während spannende Szenen untergingen.

Geheimnisvolle Briefauszüge durchbrechen die Geschichte in unregelmäßigen Abständen, deren Bedeutung und Verfasser erst sehr spät entschlüsselt wird.

Jana Tomy hat ein spürbares Talent Emotionen in Worte zu fassen – mit diesen erreichte sie mich jedes mal. Ich fühlte den Schmerz und die Zweifel. Beide Charaktere sind mutig, wollen Veränderung, passen nicht in die Rollen, in die sie hineingeboren wurden. Ich konnte mich in die beiden hineinversetzen, ihre Gedanken und Entscheidungen nachvollziehen, sie bewundern. Denn Fanai und Lathalia sind in einem Umfeld, einer Gesellschaft aufgewachsen, denen man mit Vorurteilen gegenübertritt: das verzogene, behütete Mädchen mit dem goldenen Löffel im Mund, ohne Geldnöte. Der selbst verherrlichende und skrupellose Dieb, der schonungslos nimmt, was er will, ohne Rücksicht. Doch je mehr man über die Protagonisten erfährt, je tiefer man in die Gedanken - und Gefühlswelt blickt - und auch je näher sich Fanai und Lathalia kennenlernen - verflüchtigen sich die Vorurteile. Der Dieb, der keine Wahl hat, nicht schaden will und nur noch ein Dieb ist, weil er jemanden beschützen will, von dem niemand erfahren darf und die Prinzessin, die sich frei fühlen, für sich selbst entscheiden, eine Wahl will. Während die Gegenwart der liebgewonnenen Protagonisten in diesem Fantasy-Roman kompliziert und die Zukunft ungewiss ist, hat es das Schicksal der beiden in der Vergangenheit mit ihnen alles andere als gut gemeint.


Wie sich der Verlauf entwickelt, wann und warum die beiden aufeinandertreffen ist nicht vorhersehbar ebenso wie die Entscheidungen der Charaktere. Viele Andeutungen weckten die Neugier, ließen Geheimnisse vermuten. Dass sich hinter dem romantischen Buchdeckel auch eine Liebe versteckt, war zwar vorhersehbar, doch die Autorin macht es dem Leser nicht leicht diese gleich zu entschlüsseln, was das Interesse und die Neugier aufrechterhält. Überrascht wurde ich mehrfach, mitgerissen nur selten. Die Bedeutung und die Geschichte der Sépharial ist bis zum Schluss nicht gänzlich geklärt. Genauso wie die Frage, wer Feind und Freund ist. Wenn die letzte Seite kein weiterer Briefauszug gewesen wäre, wäre dies ein unvorhersehbares, berührendes und perfektes Ende für einen Romantasy-Roman. Ob ich den Abschluss der Dilogie lese? Das weiß ich nicht.


Hinter Sépharial steckt eine vielversprechende Idee, deren Umsetzung mich nicht überzeugen konnte. Eine geheimnisvolle, verwobene Handlung, die in meinen Augen nicht schlüssig durchdacht, verwirrend geschrieben wurde, dafür aber mit einem malerischen und gefühlvollen Schreibstil und einem Hauch Magie besticht.

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A

Rezension zu "Sépharial" von Jana Tomy

2. Band
Alinchenvor 4 Monaten

Seit Ende des 1. Bandes ist etwa ein Zyklus (entspricht vermutlich einem Jahr) vergangen. Lathalia hat in der Zwischenzeit Nikion geheiratet und gehört zu den Hirten. Fanai ist in den Kreis der Diebe zurückgekehrt und hat seine Gefühle - rund um die Weggänge von Lathalia und seiner Schwester sowie den Tod seiner besten Freundin Kjanja - fest hinter Mauern verschlossen. Stattdessen strebt er die Nachfolge von Marorck (Anführer der Diebe) an!

Doch dann ist Lathalia plötzlich wieder in seiner Welt. Sie musste fliehen und Nikion hat sie zu Fanai geschickt. Aber dieser will sie nicht und vor allem will er die Gefühle nicht zulassen. Als er sie zurück in ihre Welt bringen will, werden sie von den Greifern aufgegriffen und es kommt zu einer überraschenden Wendung...

Die Geschichte ist wieder toll geschrieben, voller Überraschungen und voller Spannung. Lathalia ist nicht mehr so hilflos wie noch im ersten Band und auch Fanai ist gereift. Wobei mir nicht 100%-ig gefällt, wie er geworden ist. Trotzdem finde ich seine Reaktion schlüssig und gut erklärt. Einen Stern Abzug gibt es dennoch, weil ich mir mehr Liebe zwischen Lathalia und Fanai gewünscht hätte (und einen Kampf am Ende hätte ich auch spannender gefunden).

Wer den ersten Band bereits gelesen hat, sollte auf jeden Fall auch diesen lesen! Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, sollte diesen und auch den 2. Band lesen! Ich werde die Autorin Jana Tomy auf jeden Fall weiter verfolgen!

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Rezension zu "Sépharial: Zerfallen" von Jana Tomy

Ein würdiger zweiter & letzter Teil.
Kristin_Ullmannvor 6 Monaten

Ich durfte Zeugin des Entstehungsprozesses von Sépharial 2 sein. Dadurch habe ich mitbekommen, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt. Und das kann man auch deutlich herauslesen.

Die Charaktere werden vor neue Hürden gestellt und weitere Verschwörungen tun sich auf. Extrem aufregend geht die Geschichte aus Band 1 weiter. Die Spannung zwischen den Protagonisten hält weiterhin an, doch rückt in diesem Teil die Action mehr in den Vordergrund und unterhält somit auf eine andere Weise.

Jana Tomy bleibt ihrem malerischen Schreibstil treu und fesselt somit den Leser genauso wie im Vorgängerband.

Die Dilogie wird für mich immer eine Herzens-Reihe sein. 5/5 Sterne.

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