Jana Voosen Santa schmeißt hin

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Inhaltsangabe zu „Santa schmeißt hin“ von Jana Voosen

Santa hat die Nase voll. Kinder auf der ganzen Welt glauben schon lange nicht mehr an ihn, und das Fest der Liebe ist zur Konsumschlacht verkommen. Er entschließt sich zu einem radikalen Schritt: Er kündigt - und das zwei Wochen vor Weihnachten! Doch schnell scheint ein Ersatz gefunden, und Santa wird depressiv - bis er auf die kleine Lotta trifft und durch sie die Möglichkeit für ein großes Comeback erhält ...

Leider nicht mein Buch!

— Kuhni77
Kuhni77

BurnOut beim Weihnachtsmann. Was nun??

— Wanja
Wanja

Der Anfang ist schon schwer zu ertragen. Sehr viel Klische.

— LenasLektuere
LenasLektuere

Wenn Santa mit ganz persönlichen Problemen kämpfen muss ...

— Tanzmaus
Tanzmaus
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  • Leider konnte Santa mich nicht überzeugen!

    Santa schmeißt hin
    Kuhni77

    Kuhni77

    23. January 2017 um 17:40

    INHALT: Santa hat die Nase voll und er schmeißt kurz vor Weihnachten seinen Job hin. 30 Jahre lang war er der Weihnachtsmann, aber die Kinder werden immer frecher, Respekt vor ihm haben sie auch keinen mehr und überhaupt macht ihm das alles keinen Spaß mehr. Das Fest der Liebe ist doch nur noch der reinste Konsum. Seine Villa am Nordpol hätte auch ganz dringend eine Generalüberholung nötig, aber selbst die Angestellten hat die Chefetage gestrichen. Sollen sie doch jetzt schauen, wie die Kinder, 2 Wochen vor Weihnachten, ihre Geschenke bekommen. Das aber so schnell Ersatz für ihn gefunden wird, die Villa auf einmal wieder glänzt und sein geliebtes Renntier zum Schlachter soll, damit hat er nicht gerechnet. Eigentlich dachte er, dass alle betteln, dass er bleibt. Santa muss aus der Villa ausziehen und lebt nun erst einmal mit Rudi auf der Straße, bis die zwei sich auch streiten und Rudi abhaut. Santa wird von Tag zu Tag depressiver und lebt in den Tag hinein. Bis er die kleine Lotta kennenlernt. Lotta hat nur einen Wunsch: „Weihnachten soll ausfallen!“ Denn ihre Eltern streiten nur noch und sie hat Angst, dass Weihnachten ohne ihren Papa stattfindet. Santa beschließt der kleinen Lotta zu helfen. MEINUNG: Das Buch ist schon lange gelesen, aber eine Rezi schreiben, fiel mir wirklich schwer. Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich eine lustige Geschichte erwartet. Vielleicht auch etwas rührend, wenn er Lotta trifft und sie ihn wieder an Weihnachten glauben lässt. Das war meine Vorstellung! Aber das ich hier auf einen Weihnachtsmann treffe, der Kinder hasst, der viel zu viel Alkohol trinkt und Pornos liebt - das habe ich nicht erwartet! Ich möchte wirklich nicht wissen, welche Vorlieben der Weihnachtsmann hat, und welche Pornos er besonders liebt. Der neue Weihnachtsmann war so eingebildet und selbstverliebt, dass ich auch diesen nicht mochte. Lotta tat mir wirklich leid. Sie wollte einfach nur, dass ihre Eltern aufhören zu streiten und wünscht sich deshalb das Weihnachten ausfällt. Wie traurig muss ein Kind sein, wenn das der einzige Wunsch ist. Als sie dann auch noch von Santa nicht ernst genommen wird, ihre Eltern immer weiter streiten und sie dabei gar nicht wahr nehmen, war es einfach zu viel. Lotta greift zu drastischen Mitteln, die aber langsam die Erwachsenen zum Nachdenken anregen. Dass nun aber auch noch Gevatter Tod eine Rolle spielt, oder die Zahnfee auch gerne mal in die Verführerinnen-Rolle schlüpfen will, war dann wirklich eindeutig zu viel. Dieses Buch war oft kurz davor nicht fertig gelesen zu werden. War es mir doch einfach zu primitiv. So habe ich mir diese Geschichte wirklich nicht vorgestellt und so möchte ich mir den Weihnachtsmann, die Zahnfee oder den Sandmann nicht vorstellen. FAZIT: Ich kann „Santa schmeißt hin“ leider nicht empfehlen. Mir war das einfach alles etwas zu viel und sowas habe ich nicht erwartet. Vielleicht war es auch einfach nicht mein Humor!

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  • Den Weihnachtsmann gibt es wirklich!

    Santa schmeißt hin
    Wanja

    Wanja

    20. January 2017 um 14:28

    Der Weihnachtsmann existiert wirklich!! Santa Claus ist seit 30 Jahren Weihnachtsmann, aber sein Beruf macht ihm in der heutigen Zeit keinen Spaß mehr: die Kinder glauben nicht mehr an ihn und Mitarbeiter hat er auch kaum noch., Kurzerhand schmeißt er alles hin und kündigt. Leider geht sein Plan, unersetzlich zu sein und dadurch das Ruder herumreißen zu können, nicht auf. Statt seiner soll nun ein junger Mann voller Elan den Weihnachtsmann verkörpern. Das lässt er sich nicht gefallen. Vor allem, nachdem er die kleine Lotta trifft. Sie glaubt ganz fest an ihn und wünscht sich zu Weihnachten eine heile Familie ohne streitende Eltern. Santa Claus ist nun wahrlich nicht der Bilderbuchweihnachtsmann sondern ein Alkohol trinkender, Pornos guckender, Frauen anbaggernder Junggeselle. Sein Wunsch, dem Mädchen zu helfen fordert so einiges von ihm...Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Die humoristische Art ist sehr ansprechend, auch wenn aus der Sicht des Mannes öfter derbe Sprüche fallen (ist halt "nur" ein Mann). Zusammen mit seinen anderen Traumwesenfreunden wie der Sandfrau bilden sie ein witziges Team, um Weihnachten und den Weihnachtsmann zu retten.

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  • Rezension: Santa schmeißt hin

    Santa schmeißt hin
    Anni-chan

    Anni-chan

    16. January 2017 um 13:08

    Kurzbeschreibung   Santa hat die Nase voll. Kinder auf der ganzen Welt glauben schon lange nicht mehr an ihn, und das Fest der Liebe ist zur Konsumschlacht verkommen. Er entschließt sich zu einem radikalen Schritt: Er kündigt – und das zwei Wochen vor Weihnachten! Doch schnell scheint ein Ersatz gefunden, und Santa wird depressiv – bis er auf die kleine Lotta trifft und durch sie die Möglichkeit für ein großes Comeback erhält ... (Quelle und Bildcopyright liegt bei be heartbeat)   Äußere Erscheinung   Das Cover ist sehr weihnachtlich verspielt gehalten. Süße Zeichnungen vor einem tannenbaumgrünen Hintergrund machen es zu einem hübschen Hingucker. Sehr niedlich finde ich auch den Weihnachtsmann, der halb aus dem Bild verschwunden ist und dabei eine Bierflasche in der Hand hält. Die Weihnachtskugel für den Titel zu benutzen, ist ebenfalls ein kluger Schachzug.   Meine Meinung   Für Weihnachten bin ich schon etwas spät dran. Trotzdem möchte ich nun meine Meinung zu »Santa schmeißt hin« kundtun.   Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Daher, dass sie aus der Sicht von Santa schreibt, fließen des Öfteren aber auch Kraftausdrücke, die man sich vom Weihnachtsmann eigentlich nicht vorstellen kann, in den Lesefluss ein. Sie schreibt humorvoll und doch gibt es gewisse Augenblicke, in denen die Spannung Oberhand behält. Jana Voosen versteht sich darauf, mit Emotionen zu spielen und die Welt der Sagengestalten in ein vollkommen anderes Licht zu rücken.   Es geht nämlich um den Weihnachtsmann, eine der bekanntesten magischen Wesen. Aber was, wenn der Weihnachtsmann einfach keine Lust mehr hat. Es glauben sowieso immer weniger Kinder und Erwachsene überhaupt an ihn und nach einem Eklat in einem Einkaufscenter beschließt er, endgültig das Handtuch zu werfen. Aber dann trifft er auf Lotta, deren Weihnachtswunsch ziemlich ungewöhnlich ist und muss sich noch mit seinem definitiv nicht weihnachtsmanntauglichen Nachfolger herumschlagen.   Hört sich das nicht schon verdammt niedlich an? Ja, oder? Ist es auch! Lotta, das kleine Mädchen, ist süßer als eine Zuckerstange und Santa … nun, der nicht. Denn nicht alles an diesem Buch ist so süß. Santa zum Beispiel wurde von der Autorin völlig anders darstellt.   Statt des Weihnachtsmanns, wie wir ihn uns vorstellen, bekommen wir es mit einem 48-jährigen Mann zu tun, der sich selbst einen Bart ankleben muss, weil er keinen hat. Obwohl er nicht gerade in bester Form ist, fehlt trotzdem noch eine Menge zum typischen dicken Bauch – ein Kissen schafft Abhilfe – und ganz so tugendhaft ist er auch nicht. Er hat auf jeden Fall eine riesige Sammlung an Weihnachtspornos. Das sagt ja wohl schon alles, oder? Ich finde dieses Detail an seiner Persönlichkeit an sich sehr witzig, aber irgendwie will nicht in meinen Kopf, was der Weihnachtsmann tut, wenn er deprimiert ist. Meine Kindheit …   Aber Santa ist nicht allein. Weitere Sagengestalten haben ihre Auftritte, wie zum Beispiel die Zahnfee, Thanatos, der Osterhase, der übrigens eine Frau ist, oder die Sandfrau. Bis auf letztere kennt Santa die nämlich aus der Schule. Sie haben dort zusammen gelernt und zum Abschluss ihren Beruf zugewiesen bekommen.   Santa, der tatsächlich mit vollem Namen Santa Claus heißt, wollte natürlich Weihnachtsmann werden – was auch sonst? – aber nach über dreißig Jahren ist sein Job auch nicht mehr das Wahre. Ob er Weihnachten retten wird, zumindest für die kleine Lotta, tja, das sag ich nicht. ;-)   Fazit   Eine Weihnachtsmann-Geschite mal ganz anders. Humorvoll und doch mitreißend. Eine seichte Lektüre für zwischendurch. Auch, wenn Weihnachten gerade nicht vor die Tür steht.   Bewertung   4/5

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  • Santa schmeißt hin

    Santa schmeißt hin
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    03. January 2017 um 17:32

    Santa hat die Faxen dicke. Seit 30 Jahren arbeitet er als Weihnachtsmann, aber die Zeiten haben sich verändert: die Kinder haben keinen Respekt mehr vor ihm, seine Villa am Nordpol ist immer schäbiger geworden und Angestellte werden ihm nicht mehr zur Seite gestellt. Zwei Wochen vor Weihnachten reicht es ihm und er kündigt. Santa geht davon aus, dass man ihn versuchen wird zum Bleiben zu überreden und dafür ein paar Extraleistungen anbieten wird. Stattdessen wird seine Kündigung dankend angenommen und er wird durch einen jungen Mann ersetzt. DAS hat Santa nicht gewollt und er versucht nun alles, um seinen Job zurückzubekommen.Ein liebenswerter Weihnachtsmann, verheiratet mit Frau Weihnachtsmann, der Kinder über alles liebt, einen weißen Rauschebart besitzt und der freundlichste und geduldigste Mensch auf der Welt ist - so einen Weihnachtsmann findet man nicht im aktuellen Roman von Jana Voosen. Santa ist eher 'menschlich' und hat somit auch seine Fehler. Er ist ein Junggeselle, vernachlässigt sein Zuhause, trinkt gerne einen über den Durst, schaut Pornos und verliert auch Kindern gegenüber ab und an die Geduld.Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Roman ist humorvoll und unterhaltsam. Neben dem Weihnachtsmann tauchen auch Figuren wie die Zahnfee oder der Sandmann auf. Des Weiteren ein neunmalkluges Mädchen namens Lotta, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Die Kleine hasst Weihnachten und ihr einziger Wunsch ist, dass das Fest der Liebe ausfällt. Lotta und Santa werden einiges zusammen erleben.Fazit: Wer einen typischen Weihnachtsroman sucht, sollte vom Roman eher Abstand nehmen. Santa ist nämlich ganz anders, als man ihn ansonsten kennt, es gibt keine wirkliche Romantik und es kommt leider auch keine Weihnachtsstimmung auf. Wer allerdings bereit ist, einen Santa kennenzulernen, der Fehler hat und sich auf eine 'andere' Weihnachtsgeschichte einlassen kann, der sollte lesen, was mit Santa passiert, der seinen Job hinschmeißt - und ihn dann um jeden Preis zurück möchte. Format: eBook Seitenzahl der Print-Ausgabe: 235 Seiten Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment (4. Oktober 2016)

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  • Eine Weihnachtsgeschichte mit Witz und Ernst

    Santa schmeißt hin
    Kenda

    Kenda

    01. January 2017 um 12:37

    Erster Satz:„Mit einem hörbarem Rumms lande ich auf dem Flickenteppich vor dem Bett.“„Santa schmeißt hin“ ist locker und flüssig geschrieben. Die Geschichte ist aus der Sicht von Santa geschrieben. Ich konnte sehr schnell in die Geschichte eintauchen und habe sie fast in einem Rutsch durch gelesen. Das lesen machte mir durch die humorvollen Elemente sehr großen Spass und die ernsten Momente konnten mich auch erreichen. Die Charaktere im besonderen Santa sind durchdacht und es machte mir großen Spass die Geschichte aus seiner Sicht mit zu erleben. Ich mag die Entwicklung die Santa durch macht sehr gerne und am Ende ist er mir richtig lieb geworden.Lotta ist von ihrem ersten Auftauchen an sehr niedlich und ich konnte schnell merken das sie etwas wichtiges bedrückt. Den Weg den Lotta im Verlauf der Geschichte einschlägt finde ich tragisch aber ich kann mir vorstellen das es durchaus realistisch ist.Die Geschichte und die Szenen brachten mich mehrfach zum lachen aber auch zum weinen und zum Nachdenken. Ich finde die Geschichte durchaus durchdacht und ich die irdischen Elemente sind sehr realistisch allerdings ist die Geschichte auch recht Klischee behaftet. Mir machte es allerdings nichts aus.Das Cover sagt mir nicht so ganz zu. Ich finde es zu Kindhaft und verspielt. Allerdings zählen hier eindeutig die inneren Werte und die konnten mich überzeugen.MEIN FAZIT:„Santa schmeißt hin“ lässt sich locker und flüssig lesen. Es ist eine angenehme Weihnachtsgeschichte mit Witz aber auch mit ernsten Momenten. Ich hatte beim lesen viel Spass aber auch die ernsten Anteile konnten mich berühren. Ich kann „Santa schmeißt hin“ sehr empfehlen.

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  • Fällt Weihnachten jetzt aus?

    Santa schmeißt hin
    claude20

    claude20

    05. December 2016 um 12:21

    Weihnachten hat sich radikal verändert. Kinder glauben nicht mehr an ihn, Wunschzettel kommen nur noch per Email und das ganze Weihnachtsfest wird nur zum Zwecke des Konsums missbraucht. Zusätzlich zweifelt die Weihnachtsbehörde an Santa Kompetenz und will ihn zur Nachschulung schicken. Für Santa Claus ein weiterer Grund nach 30 Jahren seinen Job an den Nagel zuhängen. Zwei Wochen vor Weihnachten kündigt er impulsiv seine ehemalige Traumstelle und muss schnell feststellen, dass schon ein Nachfolger in den Startlöchern bereit steht. Tief getroffen und verletzt macht Santa den Weg für die Jugend frei. Ein Treffen mit der kleinen liebenswerten Lotta öffnet Santa die Augen für die wichtigen Dinge und er setzt alles daran das Weihnachtsfest zu retten... Dies ist kein typischer Weihnachtsroman, denn er beginnt mit einen verwahrlosten und versoffenen Santa, der zu spät zu seinen Auftritten erscheint. Weihnachten ist für ihn nicht mehr das gleiche Fest wie früher. Alles hat sich verändert. Genau diesen Ansatz von Jana Voosen fand ich beim Lesen des Klappentextes sehr reizvoll und wollte das Buch unbedingt lesen. Anfangs hatte ich dann aber einige kleine Startschwierigkeiten mit der gewählten Ich-Perspektive, denn die Geschichte wird von Santa ganz persönlich erzählt. Aber nach einigen Seiten war ich so in die Geschichte eingedrungen, dass ich das Buch sehr schnell durchgelesen habe. Bei Jana Voosen ist Santa nicht der liebe weißhaarige Großvater. Nein er ist eigentlich ein ganz normaler Mann mit Alltagsproblemen, der seinen Berufsweg neu finden bzw. definieren muss. Genau aus diesem Grund hat mich die Geschichte an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht und auch sehr gut unterhalten. Ein nettes Weihnachtbuch, welches ich gerne weiterempehle und ich vergebe 9 von 10 Punkte für Santa schmeißt hin. © claude

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    • 5
  • Santa Claus mal anders

    Santa schmeißt hin
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    29. November 2016 um 10:44

    Inhalt: Nach dreißig Jahren als Weihnachtsmann hat Santa die Nase voll. Die Kinder tanzen ihm nur auf der Nase rum und auch sonst macht ihm das Weihnachtsfest schon lange keinen Spaß mehr. Als er zwei Wochen vor Weihnachten kündigt hofft er, dass man ihn zu besseren Bedingungen zurückholt. Aber Ersatz ist bereits da.Und dann gibt es noch die kleine Lotta, die einen ganz eigenartigen Wunsch hat.Meinung: „Santa schmeißt hin“ ist die etwas andere Weihnachtsgeschichte von Jana Voosen. Hier wird der Weihnachtsmann mit allerlei Emotionen und weltlichen Seiten beschrieben. Und sein Handwerk lernte er ganz bodenständig in einer Schule, ebenso wie die Zahnfee, der Sandmann oder der Tod.Seine rumreichen -Zeiten sind allerdings schon lange vorbei und so muss er sich praktisch jeden Morgen zum Aufstehen zwingen. Diese besondere Art die berühmte Sagengestalt des Weihnachtsmannes zu sehen hat mir sehr gut gefallen. Sie ist einfach vollkommen anders. Es gibt sicher viele Weihnachtsgeschichten, aber keine ist so wie dieser hier. Denn der Weihnachtsmann mag Pornos und Alkohol. Das weihnachtliche Rundherum, wie zum Beispiel Rentier Rudy, ist natürlich trotzdem reichlich vorhanden.Der Schreibstil ist sehr flüssig und es hat mir gut gefallen, wie Santa mit den Figuren interagiert, sein Leben wieder auf die Reihe bekommen muss und am Ende doch einiges dazulernt. Auch die kleine Lotta, die Weihnachten hasst, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine süße, neunmalkluge kleine Person, die Santa zwar fast in den Wahnsinn treibt, deren Charme aber auch der grummelige Herr nicht lange wiedersehen kann.Alles in allem ist dieses Buch perfekt für die Weihnachtszeit geeignet. Es bringt einen schön in Weihnachtsstimmung und ist super für jeden, der mal nicht perfekte Weihnachtsmänner sehen oder von ihnen lesen möchte. Sondern einfach von Gesellen, die zwar nicht ganz perfekt, aber dennoch durch und durch zauberhaft sind.Fazit: Tolle Weihnachtsgeschichte, die den Weihnachtsmann mal aus einem anderen Licht zeigt. Herzerfrischend und weihnachtlich. Einfach sehr zu empfehlen.

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    • 2
  • Eine ganz andere Weihnachtsgeschichte

    Santa schmeißt hin
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    20. November 2016 um 14:11

    Santa hat die Schnauze voll. Die Kinder haben ihm gegenüber keinen Respekt mehr, sein Personal musste er ebenfalls entlassen und viele sehen ihn überhaupt gar nicht erst. Nur, Rudi, das rotnasige Rentier hält getreu zu ihm und ist sein bester Freund.   Als er zwei Wochen vor Weihnachten wegen eines Vorfalls in einem Hamburger Kaufhaus ausrastet, entschließt er sich zu einem drastischen Schritt. Er kündigt. Schmeißt alles hin, will nicht mehr weitermachen. Ende. Aus. Fertig! Sollen die doch sehen, wie sie in zwei Wochen Weihnachten ohne ihn, Santa Claus, feiern.   Insgeheim rechnet Santa aber damit, dass man ihn anbettelt wieder zurückzukommen. Doch dann kommt alles ganz anders…   Ich liebe die Bücher von Jana Voosen, die stets humorvoll, gespickt mit Situationskomik, eine tolle Unterhaltung nach einem stressigen Tag darstellen. Nun gibt es von Jana Voosen passend zur Vorweihnachtszeit eine witzige Weihnachtsgeschichte.   Schnell hat man Zugang zur Geschichte gefunden, erlebt den Weihnachtsmann mal aus einer ganz anderen, neuen Perspektive. Alleine diese ungewohnte Situation, Santa nicht in seiner ursprünglichen Position zu erleben, machte für mich den nächsten Reiz aus.   Jana Voosen hat viel Kreativität an den Tag gelegt, um den Alltag von Santa zu ändern, ihn menschlicher erscheinen zu lassen und dabei dennoch den Bezug zu den phantastischen Wesen wie der Zahnfee, den Sandmännchen nicht zu verlieren. Man bewegt sich daher immer zwischen der Realität und der Fantasie, staunt, lacht und leidet mit. Denn immerhin ist auch der Weihnachtsmann nur ein Mensch!   Fazit: Ich liebe es, in der Vorweihnachtszeit zur Einstimmung weihnachtliche Romane zu lesen. Dieser hier hat mir besonders gut gefallen, immerhin war der Blickwinkel ein ganz anderer, weniger romantisch, aber dafür umso unterhaltsamer, witziger und nachdenklicher.

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