Janci Patterson

 4,4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor*in von Entwischt.

Lebenslauf

Janci Patterson schreibt in einer Vielzahl von Genres. Was auch immer Sie suchen, sie hat wahrscheinlich etwas, das Ihnen gefallen wird.  Ihr erstes Buch, Chasing the Skip, wurde 2012 von Henry Holt veröffentlicht. Nachdem sie mehrere zeitgenössische YA-Romane und die paranormale YA-Trilogie A Thousand Faces veröffentlicht hatte, entdeckte Janci ihre Liebe zu Kollaborationen und schrieb Bücher mit Megan Walker, Lauren Janes, James Goldberg und Brandon Sanderson. Janci lebt in Utah mit ihrem Mann, dem Miniaturen-Maler Drew Olds, und ihren zwei tollen Kindern.  Sie hat einen MA in kreativem Schreiben von der BYU.  Wenn sie nicht schreibt, spielt Janci gerne rundenbasierte Rollenspiele, Brettspiele mit Miniaturen, malt Barbies neu an und spielt mit ihrem Border Collie. Sie finden Janci unter www.jancipatterson.com.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Janci Patterson

Neue Rezensionen zu Janci Patterson

Cover des Buches Skyward Flight (ISBN: 9783426228074)
Sharlences avatar

Rezension zu "Skyward Flight" von Brandon Sanderson

Sharlence
Wundervolle Ergänzung

Wer die Skyward-Reihe geliebt hat, der wird auch an Skyward Flight nicht vorbeikommen. Der Sammelband enthält die drei Novellen "Sunreach", "ReDawn" und "Evershore". Dazu gibt es noch ein paar Kapitel an Bonus-Material, nämlich ein paar gestrichene Kapitel aus dem ersten Band. Mit romantischen Liebesszenen!!! Etwas, was bei Brandon Sanderson ja eher rar gesät ist ... xD Ich meine, ich liebe die Liebesgeschichten in seinen Büchern und auch die in Skyward hat mir total gefallen. Bei den gestrichenen Szenen scheint er allerdings eine sehr romantische Ader gehabt zu haben, weil ich solche Kapitel von ihm gar nicht kenne. Aber sie waren so zauberhaft süß :3


Aber kommen wir erst einmal zu den drei Novellen. Zeitlich gesehen spielen sie nach Starsight (Band 2) und somit ziemlich genau während der Ereignisse von Cytonic (Band 3). Ich würde empfehlen, nach "Cytonic" zuerst Skyward Flight zu lesen und sich danach dem letzten und finalen Band, "Defiant" zu widmen, das ist aber kein Muss. Ich habe es auch nicht gemacht und bin informationstechnisch trotzdem gut mitgekommen, wünsche mir aber, Skyward Flight nicht bis zum Ende aufgehoben zu haben.

Ich finde die Idee klasse, in diesen drei kleinen Novellen nachlesen zu können, was die DDF und Spensas Freunde während ihrer Abwesenheit eigentlich alles erreicht haben - Informationen und Ereignisse, die in Band 4 natürlich eine tragende Rolle spielen. In "Sunreach", geschrieben aus der Sicht von FM, geht es in erster Linie um die Rettung Cunas, der ja von der Superiroty verfolgt wird, da er sie verraten hat. Er bittet die Menschen von Detritus um Hilfe und bekommt sie auch, da er als wertvoller Verbündeter gilt. Gleichzeitig widmet sich der Band gezielt den Taynix und wie ihre Kräfte funktionieren. Wir lernen die verschiedenen Arten kennen und wie sich FM gemeinsam mit Rig an die Aufgabe macht, herauszufinden, was für cytonische Kräfte sie besitzen und wie sie die Schnecken davon überzeugen können, mit ihnen zusammen zu arbeiten. FM als Ich-Erzähler war richtig schön zu lesen - ihre Einstellungen sind erfrischend und dennoch verliert Brandon Sanderson nicht den Flair, der sich durch die ganze Skxward-Reihe zieht. Nur ohne Spensas wilde Kampfansagen, obwohl FM sich an sie gerne zurückerinnert. Es gibt Geschichte, wir erfahren, wie sich Rig und FM annähern und natürlich auch, wie es mit den Taynix weitergeht. Ich finde es herzallerliebst, wie FM ihnen allen Namen gibt und eine Bindung zu ihnen aufbaut, gleichzeitig aber auch alle anderen Piloten davon überzeugen muss. Am Anfang beherrschen sie die Taynix mit Angst, am Ende finden sie dann aber heraus, dass die Schnecken intelligenter sind, als anfangs angenommen, und als Lebewesen angesehen werden sollten und nicht als bloßes Werkzeug. Zudem scheint man die Schnecken auch einfach freundlich fragen zu können, ob sie helfen und bei guter Behandlung, sind sie dafür auch gerne zu haben. Die Entwicklung dieses Prozesses hat mir unheimlich gut gefallen. 

In "ReDawn" lesen wir tatsächlich aus Alaniks Sicht - wie sie von Detritus in ihre Heimat springt und herausfindet, dass die herrschende Fraktion einen Deal mit der Superiority eingehen möchte, Alanik das nicht gut findet, ihr Mentor entführt wird und sie daher zurück nach Detritus kehrt, um HIlfe zu suchen. Jorgen und die Skyward-Staffel sind natürlich sofort dabei, gleichzeitig legen sie sich mit dem Rest der Befehlskette an; denn die Nationalversammlung hat mittlerweile auch einige Wörter mitzusprechen, die DDF kann nicht komplett allein über alles entscheiden. Durch Admiral Cobb ermutigt jedoch werden einige Schiffe ... ähem, ausgeliehen und Alanik zur Hilfe geeilt. In dieser Zeit lernen wir die Sicht Alaniks kennen, was sehr interessant ist, da sie bereits eine ausgebildete Cytonikerin ist und Jorgen dabei hilft, seine Kräfte ebenfalls zu beherrschen. Am Anfang herrscht noch Misstrauen auf ihrer Seite, aber die Menschen sind offenherzig und sogar geneigt, das Geheimnis der Taynix mit ihr zu teilen. ReDawn, ihre Heimatwelt, sitzt nämlich ohne Hypersprungtechnologie fest und wird von der Superiority unterdrückt,aber weitgehend in Ruhe gelassen werden, da sie, wie die Menschen, noch als "Volk niederer Spezies" gelten. Es gibt eine menge Kämpfe mit Schiffen, in denen Alanik sich mit der Skyward-Staffel anfreundet und die beiden Völker schlussendlich erfolgreich sind und am Ende eine Allianz bilden. Kernpunkt der Novelle ist zudem wie weitere Zusammenarbeit mit der Taynix, sowie die Versuche von Jorgens Eltern und einigen anderen Mitgliedern, Frieden mit der Superiority zu schließen - was gewaltig nach hinten losgeht, was zu einem gewaltigen Cliffhanger endet.

"Evershore", die letzte Novelle, war mein absoluter Liebling - nicht nur, dass sie aus Jorgens Sicht geschrieben wird, sondern um die Kitsen handelt, der letzten verbündeten Fraktion der Menschen im Krieg gegen die Superiority. Ach, Jorgen! Ich liebe ja seine und Spensas Romanze und obwohl unsere Lieblingspilotin nicht anwesend ist, gerät sie doch niemals in Vergessenheit. In dieser Novelle sieht Jorgen sich mit mehreren Problemen konfrontiert: einem herben Verlust, der Weiterentwicklung seiner eigenen Cytonik-Fähigkeiten sowie das Auffinden von Cobb und Spensas Großmutter, die verschwunden sind. Als Jorgen und Alanik einen Ruf der Kitsen per Hyperkom einfangen können, erfahren sie, dass die beiden gesuchten Personen sich auf Evershore befinden. Also macht sich die Skyward-Staffel auf den Weg, um sie zu holen und gleichzeitig ein Bündnis mit den Kitsen auszuhandeln. Dabei wird deutlich, wie führungslos die DDF derzeit ist (Cobb wurde ja zum obersten Befehlshaber ernannt) und dass Jorgen zwangsweise die Führung übernimmt, in der Hoffnung, einfach da richtige zu tun. Dabei wird ihm von dem Vizeadmiral Stoff eine doch recht offensichtliche Falle gestellt, die er jedoch erst einmal ignoriert. Bei den Kitsen angekommen, gibt es verschiedenste Probleme: einige sprechen sich für ein Bündnis auch, andere jedoch sehen in den Menschen nur die aggressiven Eroberer, die das Volk der Fuchswesen schon einmal unterdrückt haben. Jorgen und FM sehen sich viel Politik gegenüber, und müssen gleichzeitig das Problem lösen, dass Becca Nightshade und Cobb zwar am leben, aber ihre Geister im Nirgendwo gefangen sind. Auch hier lässt die Superiority nicht lange auf sich warten und sie beginnen, Evershore anzugreifen; zuerst, um die Menschen zu töten, dann aber machen sie auch keinen Halt davor, die das Volk der Kitsen zu zerstören. Hier herrscht ein langer Kampf mit viel Action und noch mehr Erkenntnissen - mehr Schneckenbindung, mehr Taynix-Action, mehr Hypersprünge, mehr Cytonic-Fähigkeiten! Jorgen wird zu einem wahren Anführer, befreit die verschollenen Kitsen-Cytonicer aus dem Nirgendwo, holt Spensas Grpßmutter und Admiral Cobb zurück, verfeinert seine Fähigkeiten mit Geisterklingen und wird zu einem wahren Kriegshelden! Zudem wird auch der technische Fortschritt hervorgehoben - wer "Defiant" schon gelesen hat, der weiß, dass sich der Planet Detritus ja per Hypersprung durchs All bewegen kann und dieser Fortschritt wird in dieser Novelle beschrieben. Ich fand das alles wahnsinnig spannend zu lesen und an einigen Stellen musste ich auch schmunzeln - irgendwie ist der Sanderson-Humor genau meiner ^^

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass man die charakterliche Entwicklung der anderen Skyward-Mitglieder erkennen kann. FM geht ihren Weg, Alanik findet ihren richtigen Pfad und neue Freunde und Jorgen ... ich finde, Jorgen macht die größte Entwicklung durch und hat mich total begeistert! Dieser Zwiespalt, das Kommando innezuhaben und es gar nicht zu wollen, seiner eigenen Moral zu folgen und schwere Entscheidungen zu treffen ... So sehr ich Jorgen anfangs nicht mochte, desto mehr liebe ich ihn jetzt, vor allem nach dieser Novelle! Oh, und die Kitsen sind ja sowieso die besten Aliens, die Sanderson hätte einbringen können! Und die Taynix finde ich extrem niedlich - mir sind sie alle während des Lesens absolut ans Herz gewachsen, vor allem die wachsende Bindung zwischen den Schnecken und ihren Piloten <3 


Das Bonusmaterial ist auch noch äußerst lesenswert, vor allem, da vor jedem Kapitel ein paar Worte von Sanderson stehen und welche Gedanken er sich dabei gemacht hat. Das fand ich sehr spannend und wie ich anfangs bereits erwähnte ... Jorgen und Spensa, hach! :D


Mein Fazit: "Skyward Flight" ist ein durchweg gelungenes Werk, das sich nahtlos in die Geschehnisse im Skyward-Universum einfügt. Der Leser wird durch drei rasante, spannende und actionreiche Novellen geführt und lernt extrem viel über die Welt und den Fortschritt der Menschheit kennen. Immer wieder gibt es Hinweise auf Spensa, wo sie sich derzeit befindet, sodass man auch keinerlei Probleme hat, zeitlich alles einzuordnen. Die Charakterentwicklung ist wahnsinnig gut gestaltet worden, was dem Leser einen richtig tollen Einblick in die Dynamik der Skyward-Staffel, insbesondere einiger ihrer Mitglieder, darbietet. Die Skyward-Reihe lässt sich ohne diesen Sammelband lesen und gut verstehen, aber ich würde auf diese zauberhafte Ergänzung nicht verzichten, allein schon durch die Tiefe, die man beim Lesen erhält. Zudem würde ich empfehlen, den Band nach "Cytonic" einzuschieben, da man sich mit viel mehr Hintergrundwissen dem letzten und finalen Band der Serie widmen und ihn in vollen Zügen genießen kann! :3

Cover des Buches Skyward Flight (ISBN: 9783426228074)
isisbuecherwelts avatar

Rezension zu "Skyward Flight" von Brandon Sanderson

isisbuecherwelt
Schön

Ich muss sagen es sind viele schöne Bonusgeschichten zu den Skyward Universum. Dazu war es sehr interessant mal andere Sichtweisen zu lesen. So hat man nochmal ganz neue Details erfahren. Nichtsdestotrotz hätte ich mir trotzdem die Geschichten von anderen Charakteren gewünscht, dadurch war ich schon etwas enttäuscht gewesen.

Nichtsdestotrotz hat mit der Schreibstil gefallen. Es ließ sich alles leicht und flüssig lesen. Aber so ganz packen konnte es mich nicht. Auch Gefühlstechnisch nicht. Die bildhafte Beschreibung jedoch war wieder wirklich gelungen gewesen.

Alles in allem ein schöner Bonus zur Hauptgeschichte rund um Spensa.

Cover des Buches Skyward Flight (ISBN: 9783426228074)
SillyTs avatar

Rezension zu "Skyward Flight" von Brandon Sanderson

SillyT
Ich liebe die Reihe

Während Pilotin Spensa gemeinsam mit Mbot zurück zu ihrer Mission innerhalb der Superiority kehrt, müssen die anderen ihrer Staffel gemeinsam mit Cobb herausfinden, wie der Hyperantrieb funktioniert. Für die Menschen auf Detritus ist dies die einzige Möglichkeit, den Planeten und somit der Superiority zu entkommen. Doch nicht nur die Menschen kämpfen um ihre Freiheit, auch auf weiteren Planeten wird versucht, der Superiority zu entfliehen. 

Ich liebe die Reihe rund um die Skyward Staffel und Pilotin Spensa. Mit diesen drei Kurzgeschichten widmet sich Autor Brandon Sanderson, gemeinsam mit Janci Patterson allerdings drei anderen, bekannten Charakteren. In Skyward Flight dreht sich alles um FM, Alanik und Jorgen, alias Jerkface. Wer bisher die vorherigen Bücher allerdings nicht kannte, sollte dies nachholen, bevor diese Kurzgeschichten gelesen werden, denn diese bauen komplett auf die Reihe auf und ohne Kenntnisse würde einem sowohl Verständnis als auch Spaß an diesem Buch fehlen. 

Meiner Meinung nach beginnt hier die Handlung ungefähr da, wo Band 2 endet, allerdings ist Alaniks Part eher vor Beginn von Band 2 angesiedelt. Während die Reihe sich in erster Linie um Spensa und deren Erlebnissen dreht, erfährt man hier endlich viel mehr über bereits lieb gewonnene Nebencharaktere. 

Wie gewohnt erzählt Autor Brandon Sanderson absolut fesselnd und bildgewaltig und für Liebhaber der Reihe werden auch hier umgehend Bilder im Kopf entstehen. Sanderson hat ein so unglaubliches Talent Welten zu erschaffen und selbst an kleinste Details zu denken, ohne das man das Gefühl hat, er schweift ab. Mich hatte er gleich wieder von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Auch sonst ist es wie gewohnt sehr spannend, man fliegt gemeinsam mit den Piloten durchs Weltall und lernt auch Alaniks Volk besser kennen. Dadurch bekommt man auch etwas mehr Durchblick zum Cytonik Thema. Die Geschichten hängen dann auch zusammen, so dass man unbedingt weiterlesen muss. 

Wie bereits erwähnt, stehen hier drei andere Charaktere im Mittelpunkt. In der ersten Geschichte ist es FM, die bisher wirklich eher am Rande vorkam. Sie ist, genau wie die anderen, durch und durch loyal und wächst hier an ihren Aufgaben. Auch Rig, Spensas bester Freund, bekommt hier etwas mehr Raum. Die zweite Geschichte dreht sich um Alanik, eine junge Cytonikerin eines anderen Planeten. Hier erfährt man auch etwas mehr über ihr Volk und über bestimmte Hintergründe. Die dritte Geschichte dreht sich um Jorgen, der Staffelführer, der von Spensa Jerkface genannt wurde, der sich aber in der Geschichte immer weiterentwickelt. Von einem ständigen Besserwisser wird er zu einem verantwortungsbewussten jungen Anführer. 

Mein Fazit: Wer die Reihe rund um Spensa liebt, wird hier auch seine Freude dran haben. Allerdings macht das Lesen dieser Kurzgeschichten nur Sinn, wenn man die Hauptstory kennt. Mit viel Spannung und vor allem einen fein durchdachten Worldbuilding führt Sanderson durch diese Kurzgeschichten. Mir hat das Buch Spaß gemacht und die Wartezeit auf den finalen vierten Band verkürzt. Leseempfehlung! 

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