Ich gebe dir die Sonne

von Jandy Nelson 
4,5 Sterne bei107 Bewertungen
Ich gebe dir die Sonne
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L

Es war schwer in die Geschichte zu kommen. Dann wurde es sehr packend. Ich gebe nicht die Sonne☀️ aber dafür 4 bis 4,5 von 5 Sternen 😊😉⭐

blaublaugruens avatar

Was für ein Glück dieses Buch ist!

Alle 107 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ich gebe dir die Sonne"

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570164594
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:21.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Faye-s avatar
    Faye-vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich gefühlvoll und mit dem Herz am rechten Fleck!
    Ein Kunstwerk der Gefühle

    Inhalt: 
    Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...



    Meine Meinung: 
    Ich wusste noch, dass ich auf das Buch durch Tumblr aufmerksam wurde. Dort wurde mir natürlich schon viel versprochen und es machte mich gleich unglaublich neugierig. Als es endlich auf Deutsch erschienen ist, habe ich es mir sofort bestellt und innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen. Nicht ohne Grund - das Buch hat mich praktisch umgehauen! 
    Die Charaktere, also Jude und Noah, aber auch so einige andere Nebencharaktere, haben Tiefgang und das merkt man ihnen an. Sie wurden gut herausgearbeitet und man durchlebt mit ihnen ihre Entwicklung. Während man mit Noah der Vergangenheit auf den Grund geht, verfolgt man Jude auf Schritt und Tritt durch die Gegenwart. 
    Der Plot war, wie es sich für ein gutes Buch gehört, ebenfalls sehr strukturiert und macht es auch richtig spannend. Man fiebert mit und beginnt zu rätseln, was die Zwillinge auseinandergerissen hat. Auch werden Themen angesprochen, die vielleicht nicht so leicht zu beleuchten sind, wie Verlust, Homosexualität, Affären. 


    Fazit:
    Dieses Buch hat mich zum Weinen, zum Lachen und zum Jubeln gebracht und ist ein Lesehighlight für mich gewesen. Es hat so viel Gefühl und hat so viel Tiefgang, dass man es teilweise weglegen muss, um nicht vor lauter Gefühlen zu ertrinken. Eine absolute Weiterempfehlung!

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    N
    Novemberkind1999vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, schließen muss man es aber mit einem Lächeln.
    Unglaublich schön und unglaublich Gefühlsvoll

    Handlung:
    Jude und Noah sind unzertrennlich, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich unsterblich in den Jungen von nebenan, während Jude für zwei redet von Klippen springt und kanallroten Lippenstift für sich entdeckt. Drei Jahre später sprchen die inzwischen 16 jährigen Zwillinge kaum ein Wort mehr miteinander. Etwas ist passiert das ihr Leben zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiederstehlichen Jungen und einen geheimnissvollen Künstler.

    Bevor ich dieses Buch aufgeschlagen habe, habe ich schon unglaublich viel positives darüber gehöhrt. Entsprechend hoch waren natürlich auch meine erwahrtungen. Nach den ersten paar Seiten konnte ich den Hype darum nicht wirklich nachvollziehen, die Charaktere erschienen mir genauso klischeehaft wie die Handlung. Doch nicht lange und ich habe mich in die Charaktere verliebt und die Handlung hat mich nicht mehr losgelassen. Denn eines ist diese Geschichte nicht, nähmlich klischeehaft. Es geht um Trauer, Liebe und Selbstfindung, auf eine Art und Weise wie ich sie noch nie gelesen habe. Am schönsten fand ich vorallem die Beziehung zwischen den Geschwistern, die so zart, sensibel und emotional geschrieben ist, dass ich sie nur schwer beschreiben kann. Überraschen konnte mich Jandy Nelson zwar nicht, aber das war auch nicht nötig, denn dieses Buch ist eine wahre Achterbahn fart der Gefühle und die Charaktere sind so vielschichtig und einzigartig, dass sie fast real wirken.

    Letztlich hat es mich aber vor allem vor allem glücklich gemacht, denn es ist beinahe unmöglich dieses Buch nicht mit einem Lächeln zu schließen.

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    makkenmaedchens avatar
    makkenmaedchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Langatmiger Einstieg, der sich aber zum Ende hin immer mehr lohnt. Gefühlswelten die einen unglaublich schnell mitreißen.
    Rezension zu Ich gebe dir die Sonne.


    Wie immer verzichte ich zu Beginn auf eine Inhaltsangabe, da man die hier ja ganz einfach nachlesen kann. Was ich aber trotzdem am Anfang erwähnen möchte ist, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe. Was Stil und Sprache angeht, kann ich mich also, in der Rezension, nur auf die OV beziehen.


    Gestaltung:
    Zuerst muss ich hier wohl mit der sehr schönen Aufmachung des Buches anfangen. Das Cover gefällt mir sehr sehr gut und ich fand es wirklich schön, wie auch im Inneren die einzelnen Seiten teilweise verziert waren. Denn das Buch war zweigeteilt. Zum einen erfuhr man einen Teil der Geschichte von einem dreizehn- bis vierzehnjährigen Noah. Auf der anderen Seite von einer sechzehnjährigen Jude. Noahs Kapitel waren dabei am Rande immer mit Farbtupfern und Pinselstrichen geschmückt, was seinen künstlerischen Charakter wunderbar unterstrich.
    Zum Inhalt:
    Nun also, was mir nicht so ganz gefiel. Dazu muss ich sagen, dass ich einfach am Anfang sehr schwer in das Buch hineinkam. Mit Noah konnte ich mich noch ganz gut anfreunden aber Jude war leider gar nicht mein Fall. Es ging mir am Anfang ziemlich auf die Nerven, wie sie blind auf diese komische Bibel vertraute obwohl man bei jeder verdammten Gelegenheit mitbekam, dass die beschriebenen Rituale einfach nie wirkten. Und dann noch der Geist ihrer Großmutter, den sie sich einbildete und der anscheinend ihre beste Freundin ist. Das empfand ich als recht anstrengend.
    Allgemein waren der Einstieg und die ersten hundertfünfzig Seiten ziemlich langatmig. Erst danach kam das Buch immer mehr in Fahrt. Die beiden Protagonisten begannen sich zu verändern und zwar in Richtungen, die ich nicht erwartet hatte. Sowohl Jude, als auch Noah begannen mich zu überraschen. Und der Plot war wirklich interessant gestaltet. Ich mochte auch die kleinen Anmerkungen in den einzelnen Kapiteln, wie Noah versucht Situationen in Bilder umzusetzen (Selbstporträt: Mom wie sie ihr Gesicht durch ein anderes ersetzt). Durch sie wurde seine Gefühlwelt noch bildlicher gemacht und verdeutlicht.
    Ich muss auch wirklich sagen, dass das Buch gegen Ende wirklich gut und spannend war. Leider kann das nicht über den eigenwilligen Anfang hinweghelfen.
    Stil:
    Auch der Schreibstil, war vor allem im Englischen für mich kritisch. Die Beschreibungen von Gefühlswelten waren sehr detailliert und ich konnte mich wirklich gut hineinversetzen. Aber dann schmiss die Autorin dauernd mit ach so poetischen Metaphern, Analogien und Gleichnissen um sich, die an manchen Stellen einfach schwer zu fassen waren. Auch weil ich Schwierigkeiten hatte sie manchmal von der realen Erzählung zu unterscheiden.


    Fazit:
    Dieses Buch hat etwas sehr poetisches an sich, was mir zum Ende des Buches auch wirklich gut gefiel. Es ist nicht vorhersehbar und die Entwicklung der Charaktere unglaublich. Leider war der Anfang ein wenig langweilig und komisch. Und ich konnte mich nicht mit Judes esoterischem Getue anfreunden. Auch in den Schreibstil musste ich mich erst hineinfinden. (Das kann natürlich aber auch am Englischen liegen) Trotzdem bleibt dieses Buch für mich eine Empfehlung. Denn es beschreibt wunderschön die Beziehung zwischen Zwillingen. Nur zu gut konnte ich mich darin wiederfinden.

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    Tintenklexs avatar
    Tintenklexvor einem Jahr
    Kunst, die berührt

    "Ich gebe dir die Sonne" ist eine unglaubliche Geschichte von der Liebe zwischen Zwillingen, der Liebe zur Kunst, der Liebe gegen alle Regeln und Konventionen. Von Freundschaft, Geheimnissen, Lügen, Schuld und Versöhnung ... Dieses Buch vereint wirklich alles in sich, was man sich von einem guten Roman wünschen kann. Dabei ist der Schreibstil selbst midestens ebenso künstlerisch wie die Figuren, die er umschreibt. Alles ist Farbe und Bilder und ein bisschen Verrücktheit.

    Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um in den Stil und die Geschichte reinzukommen, aber dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Figuren wachsen einem richtig ans Herz. Man durchleidet ihre Probleme mit ihnen und fiebert dem Höhepunkt der Story entgegen, wenn sich auf einmal alle Fäden zu einem großen Ganzen verflechten. Einfach wunderbar.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist anders und damit eine ganz besondere Lese-Erfahrung!

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    Sunnywonderbooklands avatar
    Sunnywonderbooklandvor einem Jahr
    Verwirrender Schreibstil

    Inhalt

    Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

    Meine Meinung

    Jude und Noah sind Zwillinge und stehen sie so nahe, wie es nur geht. Noah wird von anderen Menschen oft seltsam wahrgenommen und wird deshalb oft gehänselt. Jude rettet ihn dabei meistens. Deshalb wird sie auch von ihrem Vater bevorzugt, da der Vater denkt, dass Noah mit seinem Verhalten nicht sein Sohn sein kann.
    Die Geschichte wird einmal aus der Sicht des 13-jährigen Noahs und der Sicht der 16-jährihen Jude geschildert. Noah erzählt von seiner Kunstliebe bis diese zerschlagen wird, als er nicht an der renommierte Kunstschule angenommen wird.
    Aus Judes Sicht wird dann geschildert, wie ihr Leben nach 3 Jahren aussieht und was damals nach der Annahme/Ablehnung passiert ist.
    Es gibt selten Bücher, die ich abbrechen muss, da sie mich überhaupt nicht packen und dieses Buch gehört leider dazu. Ich hatte mir sehr viel von dem Buch erhofft und wurde sehr enttäuscht. Schon der Schreibstil ist sehr abschreckend, da dieser viele Gedankensprünge macht und an manchen Stellen absolut nicht nachvollziehbar ist. Auch Noahs Gedankenmalerei sind unnütze Einschübe, die zwar eine interessante Idee, wurde aber sehr schlecht umgesetzt.
    Beide Charaktere konnten mich nicht überzeugen und auch die Beziehungen untereinander und in der Familie kommen nicht authentisch rüber.
    Selbst nach 120 Seiten konnte ich mich nicht in die Geschichte einfinden und habe es immer wieder zur Seite gelegt bis ich es endgültig abgebrochen habe.

    Fazit
    Ein Buch das mich leider sehr enttäuscht hat. Die Handlung ist sehr verwirrend und auch der Schreibstil ist alles andere als angenehm zu lesen. Auch die Charakter sind nicht grade authentisch und man kann ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen.
    Nach 120 Seiten abgebrochen, daher nur 1 von 5 Sternen.
    Wenn mir in meinem Urlaub der Lesestoff ausgeht, werde ich es vielleicht nochmal versuchen.

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    booklover4s avatar
    booklover4vor einem Jahr
    Ich gebe dir die Sonne

    Meine Meinung

    …zum Cover

    Nein, das Cover war bestimmt nicht das was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat, denn auf den ersten Blick ist es nicht so eindrucksvoll. Das tolle daran ist aber was für ein tiefer Sinn der Titel hat, was man natürlich dann erst später herausfindet

    …zur Geschichte und den Charakteren

    Die Geschichte war…faszinierend, atemberaubend, wunderschön, spannend und geheimnisvoll. Aber am Meisten war sie inspirierend. Ich könnte noch so viele Worte aufzählen, die dieses wundervolle Buch und ihre Charaktere beschreiben, doch inspirierend trifft wohl alles am Besten. Die Zwillinge scheinen zuerst wie völlige Gegensätze nach außen, doch innen waren sie ein und dieselben. Viele Beispiel wurden gegeben, die einfach nur schön und erstaunlich waren. Bei Schere, Stein, Papier konnte niemand von ihnen gewinnen so gehörten sie zusammen. Nach dem Sommer jedoch ist alles anders, zu viel ist zwischen ihnen passiert und wenn sie da noch ein paar Sätze wechselten sind das nach zwei Jahren gar keine Wörter mehr. Das bekommt man aber schon relativ früh mit, denn es wird aus zwei verschiedenen Erzählerperspektiven erzählt. Noah fängt an zu erzählen wie alles in den Sommerferien angefangen hat während Jude zwei Jahre später, da wo sie nicht mehr reden, anfängt. Die beiden Perspektiven wechseln sich immer ab und was sich jetzt verwirrend anhört ist eigentlich eine verdammt gute Taktik. Denn wirklich vor jedem Wechsel gibt es einen neuen Cliffhanger, der dich dazu drängt das nächste Kapitel zu lesen um dann wieder bei der „anderen Geschichte“ zu landen. Das geht so lange bis die Geschichten sich schließlich überschneiden. Dabei kommen so viele Geheimnisse und Zusammenhänge raus, die man sich zwar vorher erschließen konnte aber einfach nur so gut verbunden waren!!
    Kommen wir mal genauer zu den Zwillingen. Wie ich schon erwähnt habe sind sie sich zuerst nach außen überhaupt nicht ähnlich. Jude löst sich von ihrem „verrückten“ Bruder, doch was sie damals noch nicht gewusst hatte war, dass es sie genauso erwischen wird. Noah ist ein Hammer Künstler, der seine Welt und alles außen herum, Gefühle, Erfahrungen in Farben beschreibt und ich meine welcher Künstler ist nicht ein bisschen verrückt? ;) Jedenfalls geht das so lange bis das passiert was die beiden auseinanderreißt aus dem Künstler wird ein normaler Junge.
    Genauso sind die darin vorkommenden Personen richtig miteinander verwickelt und es ist richtig krass das alles so mitzubekommen. Zuerst die tote Großmutter, die aber trotzdem eine Rolle spielt, da sie Jude immer zur Seite steht. Vor allem hat sie Jude eine „Bibel“ hinterlassen mit richtig coolen Sprüchen und Vorsätzen an die Jude natürlich glaubt.

    Ein Mensch, der im Besitz eines vierblättrigen Kleeblatts ist, vermag alle üblen Einflüsse abzuwehren.

    Wenn ein Junge einem Mädchen eine Orange schenkt, wird ihre Liebe zu ihm um ein Vielfaches stärker werden.

    Die Füße eines Geistes berühren nie den Boden.

    Regen im Dezember bringt ein unvorhergesehenes Begräbnis.

    Schon allein solche Sachen zeigen die Fantasie, die in diesem Buch weit verbreitet ist. Die nächste Person und eine meiner Lieblingspersonen (eigentlich mag ich alle Hauptpersonen) ist Guillermo - Steinbildhauer und ein so lieber und herzenslieber Mensch! Genauso der Engländer :P Bei ihm ist es eine besondere Geschichte, die sich durch beide Erzählperspektiven zieht- er hatte also Einfluss auf Noah und Jude, ohne jedoch, dass der eine das vom jeweils anderen gewusst hatte.
    Und dann noch Brian. Meteoritensammler, Hutbesitzer und ein verdammt cooler Kerl. Aber wenn ich mehr beschreibe Spoiler ich und das will ich natürlich nicht ihr MÜSST einfach dieses Buch lesen und dem Zauber verfallen :)

    Fazit

    Ein sehr tolles, faszinierendes Buch das keine Fortsetzung braucht es ist einfach so schon perfekt!

    -Chiara

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    Reading_far_aways avatar
    Reading_far_awayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine berührende Geschichte über das Erwachsenwerden und Selbstfindung
    Ich gebe dir die Sonne: eine absolute Herzensempfehlung

    Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch gelesen habt und ihr es erstmal sacken lassen müsst? So ging es mir mit "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson. Ich wollte schon längst eine Rezension geschrieben haben und dann saß ich vor dem Laptop und mir fehlten die richtigen Worte um über dieses Buch und meine Eindrücke zu schreiben. Doch jetzt ist es soweit.


    In "Ich gebe dir die Sonne" erfahren wir die Geschichte der Zwillinge Noah und Jude. Beide Geschwister sind künstlerisch begabt, doch während Noah seine Zeichnungen immer mit sich herumträgt, versteckt Jude ihr Talent. Sie baut Sandskulpturen, die sie von der Flut zerstören lässt. Doch ihre Mutter möchte, dass beide auf die California School of Arts gehen. Und ab da verändert sich nicht nur die Beziehung zwischen den beiden Zwillingen sondern auch die Zwillinge selbst verändern sich. Die Rivalität und der Neid zwischen den beiden, die zwar schon immer da waren, aber durch ihre enge Verbundenheit kaum Bedeutung hatten, tritt immer stärker zu Tage und führt letztendlich zu einem schweren Bruch zwischen Noah und Jude. Und während Noah früher sehr introvertiert und Jude offen gegenüber allen Menschen war, so ist es nach dem Bruch und einem schweren Verlust genau umgekehrt. Noah findet Anschluss an die Clique im Ort und Jude zieht sich immer mehr zurück. 


    Das Besondere an diesem Buch ist, dass wir als Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Zwillinge erhalten. Das gelingt dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt. Der erste findet vor dem Bruch der Zwillinge statt als beide 13/14 sind und wird uns aus der Sicht von Noah erzählt, der eine ganz spezielle Wahrnehmung auf die Welt hat. Der zweite Handlungsstrang spielt zu der Zeit, als Noah und Jude 16 sind, und wird aus der Sicht von Jude erzählt, die auf eine ganz besondere Art und Weise abergläubisch ist. Durch den Perspektivenwechsel und die Zeitsprünge erleben wir die Ereignisse und die daraus folgenden Veränderungen sehr intensiv und ich konnte mich sowohl gut in Noah als auch in Jude hineinversetzen. Beide fühlen auf ihre Art und Weise sehr intensiv und ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass sie wieder zueinander finden. 


    Auch wenn Noah anders als seine Schwester nicht an der CSA aufgenommen wurde, so geht er doch weiterhin seiner Leidenschaft des Zeichnens nach. Jude hingegen zweifelt immer mehr an ihrem Talent, bis ein Steinhauer sie als Mentor auf ihrem Weg begleitet. Im fortschreitenden Verlauf der Geschichte können wir als Leser immer besser verstehen, was zu dem Bruch zwischen den beiden Zwillingen geführt hat und begleiten sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Jandy Nelson schafft es dabei, einfühlsam die Themen Sexualität, Liebe, Trauer und Vergebung zur Sprache zu bringen. Mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen und freue mich auf weitere Werke der Autorin. 


    Ich vergebe 5 Sterne und kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der gerne gefühlvolle aber nicht kitschige Geschichten liest. 

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor einem Jahr
    Eine prall mit Leben und Liebe gefüllte Geschichte

    Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
    Verlag: cbt (21. November 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3570164594
    empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    Originaltitel: I’ll give you the Sun
    Preis: 17,99€
    auch als E-Book erhältlich

    Eine prall mit Leben und Liebe gefüllte Geschichte

    Inhalt:
    Jude und Noah sind Zwillinge mit allem Drum und Dran. Sie haben eine besonders innige Verbindung zueinander, konkurrieren aber auch um die Aufmerksamkeit der Eltern. Als sie dreizehn sind, geschehen Dinge, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Und die beiden entfernen sich immer weiter voneinander …

    Meine Meinung:
    Gleich vorweg: Jandy Nelson hat mich mit ihrem Jugendbuch total begeistert. Hier steckt so viel drin, Liebe, Herzschmerz, Verlust, Tragödie, Komödie, Glück und Unglück, Schuld und Vergebung und noch vieles mehr. Oft habe ich bei Romanen schon gedacht, der Autor hätte sich lieber auf ein oder zwei wesentliche Dinge beschränken sollen und nicht so viel in einen einzigen Roman hineinpacken. Nicht so hier. Die verschiedenen Erlebnisse und Erfahrungen der Protagonisten greifen perfekt ineinander und zeigen ein pralles Leben, das wie eine Achterbahn anmutet, Aufs und Abs in schneller Folge.

    Es wird in zwei Zeitebenen und aus zwei Perspektiven erzählt. Noah lernen wir als Dreizehnjährigen kennen und damit die Anfänge der Geschichte. Jude erzählt als Sechzehnjährige, nachdem das Drama seinen Lauf genommen hat und das Leben der Familie vor dem Abgrund steht. Nur ganz allmählich kommen die Ereignisse, die in diesen drei Jahren passiert sind, ans Licht. Das hat Jandy Nelson sehr geschickt gemacht. Als Leser fragt man sich natürlich die ganze Zeit, was vorgefallen sein mag, was dazu geführt hat, dass die Zwillinge nicht mehr miteinander reden. Es herrscht permanent eine ungute, geladene Atmosphäre, die einen ans Buch fesselt, bis auch das letzte Puzzlestück an seinen Platz gerückt ist.

    Die beiden Protagonisten fand ich sehr interessant. Der stille Noah steht immer ein wenig im Schatten seiner quirligen Schwester, scheint aber der Liebling der Mutter zu sein, während er den Vater fürchtet. Er ist homosexuell, was aber niemand wissen soll, zumal er auch so schon ständig von den anderen Jugendlichen gemobbt wird. Seine Liebe zu dem neuen Nachbarsjungen Brian scheint keine Chance zu haben. Auch Judes erste Erfahrungen mit der Liebe sind alles andere als positiv.

    Von ihrer Mutter haben die Zwillinge ihre künstlerische Begabung geerbt. Noah zeichnet alles und jeden, während sich Jude an Sandskulpturen versucht. Jeder fürchtet, der andere könnte besser sein. Und als sie sich um die Aufnahme an der örtlichen Kunstschule bewerben, zerplatzt ein Traum.

    Kunst spielt also eine sehr große Rolle in diesem Roman, aber auch der Tod, die Geister der Ahnen und natürlich immer wieder die Liebe in allen Variationen. Mich hat dieses Buch sehr berührt, zeigt es doch, wie ein kleiner dummer Fehler zu einem Orkan anschwellen kann, aber auch, dass es nie zu spät ist, das Richtige zu tun.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für „Ich gebe dir die Sonne“ für Mädchen und Jungen ab ca. 14 Jahren, aber auch Erwachsenen kann dieses Buch viel geben.

    ★★★★★

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    Sarahkleins avatar
    Sarahkleinvor einem Jahr
    Einfach schön und fesselnd

    Ich bin wirklich komplett umgehauen von diesem Buch und ich kann meine Eindrücke nur schwer in Worte fassen. Da sind so viel Gefühle, Eindrücke, Erinnerungen... Die Geschichte der beiden Zwillinge Noah und Jude ist etwas ganz besonderes, da die beiden sehr Besonders sind. Leider verlieren sie durch verschiedene Schicksalsschläge und Missverständnisse diese Verbindung zueinander. Man wird komplett mitgerissen von den beiden und kann ihre Ängste geradezu fühlen. Und man hofft, dass aus Noah und Jude wieder NoahundJude wird. Viel mehr kann ich eigentlich nicht verraten ohne zu viel von der Geschichte preiszugeben. Lest einfach selbst, ihr werdet es nicht bereuen.

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    Toscas_little_bookworlds avatar
    Toscas_little_bookworldvor einem Jahr
    Unbeschreiblich gut!!!!

    Originalrezension: http://ourfictionalrealities.blogspot.de/2017/01/allgemeines-titel-ich-gebe-dir-die.html

    Meine Meinung:
    Meiner Meinung nach hat Jandy Nelson mit "Ich gebe dir die Sonne" ein einzigartiges Meisterwerk erschaffen. Was sich vom Klappentext her nach einem normalen Jugendbuch anhören mag, steckt bis zum Rand voller Kreativität und Gefühle und ist einfach nur großartig.
    Die gesamte Geschichte ist in zwei Handlungsstränge unterteilt, der eine wird vom damals 13-jährigem Noah und der andere von der 16-jährigen Jude erzählt. Diese genaue Unterteilung ist meiner Meinung nach ausgesprochen geschickt, da sie auf der einen Seite in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen Spannung erzeugt und auf der anderen  Seite den Leser unglaublich neugierig macht, da dieser so dauerhaft über das "fehlende Stück" nachdenkt und sich fragt, wie sich die Ereignisse von damals zu dem entwickeln konnten, was sie später einmal sind.
    Hinzu kommt, dass der Leser sich durch diese Art des Erzählens sehr gut in beide Hauptfiguren hineinversetzten kann, da Beide einen Teil aus ihrer Sicht erzählen.
    Die Handlung selbst ist klar gegliedert und verständlich, die Zeitsprünge stören das Lesegeschehen kein bisschen und der Aufbau der Handlung ist auf einander aufbauend und logisch.
    Auch die Figuren haben mir unglaublich gut gefallen, besonders Noah hat mich als Figur komplett begeistert. Oft werden Talente von Figuren komplett überzeichnet dargestellt, doch die Erwähnung von Noahs künstlerischem Talent erscheint hier total natürlich, nicht unrealistisch oder übertrieben.
    Auch Jude ist eine sehr gut gestaltete Figur mit unglaublich viel Tiefe in die ich mich während des Lesens sehr gut hineinversetzten konnte. Auch die charakterliche Entwicklung der Beiden konnte man während des Lesens immer wieder feststellen, die Beiden sind erwachsener und reifer geworden.
    Ein weiterer Aspekt, der mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Kunst in dem Roman eine ziemlich große Rolle spielt. Für Viele dürfte das kein besonders wichtiger Aspekt sein, jedoch fand ich es äußerst interessant einen kleinen Einblick in das Leben eines Künstlers wie Noah zu werfen und zu erleben, wie er die Welt in Hinsicht auf manche Dinge sieht.
    Wie eigentlich alles an diesem Buch, hat mich auch Jandy Nelsons Schreibstil von Grund auf begeistert. Er war frisch und locker und sehr unterhaltsam und ganz besonders: sehr gefühlvoll. Oftmals hat er es geschafft, mich total zum Lachen zu bringen, in manchen Momenten hat er aber auch geschafft, mir die ein oder andere Träne in die Augen zu treiben.
    Hinzu kommt, dass "Ich gebe dir die Sonne" mal etwas ganz anderes ist. Derzeit habe ich beim Lesen von Jugendbüchern oftmals das Gefühl, das gleiche Buch schon in hundertfacher Ausführung gelesen zu haben. Nicht so bei diesem.  Es steckt voller frischer, neuer  Ideen und ist in jeder Hinsicht einfach nur einzigartig und großartig und neuartig und einfach nur genial.


    Fazit:
    "Ich gebe dir die Sonne" zählt definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher und nicht umsonst zu meinen Lesehighlights 2016. Ich möchte es jedem, und zwar wirklich Jedem empfehlen, der gerne Jugendbücher liest, ganz egal welches Genre er sonst bevorzugt. "Ich gebe dir die Sonne" ist einfach nur total großartig und grandios und verdient als Bewertung nichts anderes als
    6 von 5 möglichen Sternen!!!! ;-)

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    avajungmanns avatar
    avajungmannvor 3 Monaten
    Ich will schon seit geraumer Zeit dieses Buch kaufen und lesen, aber ich bin leider noch nicht dazugekommen...
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