Jandy Nelson Ich gebe dir die Sonne

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Inhaltsangabe zu „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

Es war schwer in die Geschichte zu kommen. Dann wurde es sehr packend. Ich gebe nicht die Sonne☀️ aber dafür 4 bis 4,5 von 5 Sternen 😊😉⭐

— Lea_storyteller00

Was für ein Glück dieses Buch ist!

— blaublaugruen

Hat mich leider nicht begeistern können :(

— laraantonia

Ein wunderschönes Buch mit unglaublich echten Figuren, für das ich am liebsten hundert von fünf Sternen geben würde!

— SentaRichter

Unglaublich gefühlvoll und mit dem Herz am rechten Fleck!

— Faye-

Es hat etwas gedauert bis ich mich eingefühlt habe, aber dann sind mir Noah und Jude sehr ans Herz gewachsen. Ich bin schon auf den Film gespannt

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Noahs Geschichte hatte mich sofort, für Jude habe ich mich weniger interessiert. Dennoch ein gutes Buch, das in mir eine Menge ausgelöst hat

— JokersLaugh

Dieses Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, schließen muss man es aber mit einem Lächeln.

— Novemberkind1999

Ein wundervolles Buch, welches zum Träumen verleitet.

— zwischendenbuechern

Hat mir noch besser gefallen als "Über mir der Himmel" ... Wow wow wow.. wunderschön!

— Alina97

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    Ich gebe dir die Sonne

    Faye-

    02. January 2018 um 19:15

    Inhalt: Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...Meine Meinung: Ich wusste noch, dass ich auf das Buch durch Tumblr aufmerksam wurde. Dort wurde mir natürlich schon viel versprochen und es machte mich gleich unglaublich neugierig. Als es endlich auf Deutsch erschienen ist, habe ich es mir sofort bestellt und innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen. Nicht ohne Grund - das Buch hat mich praktisch umgehauen! Die Charaktere, also Jude und Noah, aber auch so einige andere Nebencharaktere, haben Tiefgang und das merkt man ihnen an. Sie wurden gut herausgearbeitet und man durchlebt mit ihnen ihre Entwicklung. Während man mit Noah der Vergangenheit auf den Grund geht, verfolgt man Jude auf Schritt und Tritt durch die Gegenwart. Der Plot war, wie es sich für ein gutes Buch gehört, ebenfalls sehr strukturiert und macht es auch richtig spannend. Man fiebert mit und beginnt zu rätseln, was die Zwillinge auseinandergerissen hat. Auch werden Themen angesprochen, die vielleicht nicht so leicht zu beleuchten sind, wie Verlust, Homosexualität, Affären. Fazit:Dieses Buch hat mich zum Weinen, zum Lachen und zum Jubeln gebracht und ist ein Lesehighlight für mich gewesen. Es hat so viel Gefühl und hat so viel Tiefgang, dass man es teilweise weglegen muss, um nicht vor lauter Gefühlen zu ertrinken. Eine absolute Weiterempfehlung!

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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  • Unglaublich schön und unglaublich Gefühlsvoll

    Ich gebe dir die Sonne

    Novemberkind1999

    12. November 2017 um 20:58

    Handlung:Jude und Noah sind unzertrennlich, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich unsterblich in den Jungen von nebenan, während Jude für zwei redet von Klippen springt und kanallroten Lippenstift für sich entdeckt. Drei Jahre später sprchen die inzwischen 16 jährigen Zwillinge kaum ein Wort mehr miteinander. Etwas ist passiert das ihr Leben zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiederstehlichen Jungen und einen geheimnissvollen Künstler. Bevor ich dieses Buch aufgeschlagen habe, habe ich schon unglaublich viel positives darüber gehöhrt. Entsprechend hoch waren natürlich auch meine erwahrtungen. Nach den ersten paar Seiten konnte ich den Hype darum nicht wirklich nachvollziehen, die Charaktere erschienen mir genauso klischeehaft wie die Handlung. Doch nicht lange und ich habe mich in die Charaktere verliebt und die Handlung hat mich nicht mehr losgelassen. Denn eines ist diese Geschichte nicht, nähmlich klischeehaft. Es geht um Trauer, Liebe und Selbstfindung, auf eine Art und Weise wie ich sie noch nie gelesen habe. Am schönsten fand ich vorallem die Beziehung zwischen den Geschwistern, die so zart, sensibel und emotional geschrieben ist, dass ich sie nur schwer beschreiben kann. Überraschen konnte mich Jandy Nelson zwar nicht, aber das war auch nicht nötig, denn dieses Buch ist eine wahre Achterbahn fart der Gefühle und die Charaktere sind so vielschichtig und einzigartig, dass sie fast real wirken. Letztlich hat es mich aber vor allem vor allem glücklich gemacht, denn es ist beinahe unmöglich dieses Buch nicht mit einem Lächeln zu schließen.

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  • Rezension zu Ich gebe dir die Sonne.

    Ich gebe dir die Sonne

    makkenmaedchen

    22. October 2017 um 11:04

    Wie immer verzichte ich zu Beginn auf eine Inhaltsangabe, da man die hier ja ganz einfach nachlesen kann. Was ich aber trotzdem am Anfang erwähnen möchte ist, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe. Was Stil und Sprache angeht, kann ich mich also, in der Rezension, nur auf die OV beziehen. Gestaltung:Zuerst muss ich hier wohl mit der sehr schönen Aufmachung des Buches anfangen. Das Cover gefällt mir sehr sehr gut und ich fand es wirklich schön, wie auch im Inneren die einzelnen Seiten teilweise verziert waren. Denn das Buch war zweigeteilt. Zum einen erfuhr man einen Teil der Geschichte von einem dreizehn- bis vierzehnjährigen Noah. Auf der anderen Seite von einer sechzehnjährigen Jude. Noahs Kapitel waren dabei am Rande immer mit Farbtupfern und Pinselstrichen geschmückt, was seinen künstlerischen Charakter wunderbar unterstrich. Zum Inhalt:Nun also, was mir nicht so ganz gefiel. Dazu muss ich sagen, dass ich einfach am Anfang sehr schwer in das Buch hineinkam. Mit Noah konnte ich mich noch ganz gut anfreunden aber Jude war leider gar nicht mein Fall. Es ging mir am Anfang ziemlich auf die Nerven, wie sie blind auf diese komische Bibel vertraute obwohl man bei jeder verdammten Gelegenheit mitbekam, dass die beschriebenen Rituale einfach nie wirkten. Und dann noch der Geist ihrer Großmutter, den sie sich einbildete und der anscheinend ihre beste Freundin ist. Das empfand ich als recht anstrengend.Allgemein waren der Einstieg und die ersten hundertfünfzig Seiten ziemlich langatmig. Erst danach kam das Buch immer mehr in Fahrt. Die beiden Protagonisten begannen sich zu verändern und zwar in Richtungen, die ich nicht erwartet hatte. Sowohl Jude, als auch Noah begannen mich zu überraschen. Und der Plot war wirklich interessant gestaltet. Ich mochte auch die kleinen Anmerkungen in den einzelnen Kapiteln, wie Noah versucht Situationen in Bilder umzusetzen (Selbstporträt: Mom wie sie ihr Gesicht durch ein anderes ersetzt). Durch sie wurde seine Gefühlwelt noch bildlicher gemacht und verdeutlicht. Ich muss auch wirklich sagen, dass das Buch gegen Ende wirklich gut und spannend war. Leider kann das nicht über den eigenwilligen Anfang hinweghelfen.Stil:Auch der Schreibstil, war vor allem im Englischen für mich kritisch. Die Beschreibungen von Gefühlswelten waren sehr detailliert und ich konnte mich wirklich gut hineinversetzen. Aber dann schmiss die Autorin dauernd mit ach so poetischen Metaphern, Analogien und Gleichnissen um sich, die an manchen Stellen einfach schwer zu fassen waren. Auch weil ich Schwierigkeiten hatte sie manchmal von der realen Erzählung zu unterscheiden. Fazit:Dieses Buch hat etwas sehr poetisches an sich, was mir zum Ende des Buches auch wirklich gut gefiel. Es ist nicht vorhersehbar und die Entwicklung der Charaktere unglaublich. Leider war der Anfang ein wenig langweilig und komisch. Und ich konnte mich nicht mit Judes esoterischem Getue anfreunden. Auch in den Schreibstil musste ich mich erst hineinfinden. (Das kann natürlich aber auch am Englischen liegen) Trotzdem bleibt dieses Buch für mich eine Empfehlung. Denn es beschreibt wunderschön die Beziehung zwischen Zwillingen. Nur zu gut konnte ich mich darin wiederfinden.

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  • Kunst, die berührt

    Ich gebe dir die Sonne

    Tintenklex

    22. July 2017 um 10:36

    "Ich gebe dir die Sonne" ist eine unglaubliche Geschichte von der Liebe zwischen Zwillingen, der Liebe zur Kunst, der Liebe gegen alle Regeln und Konventionen. Von Freundschaft, Geheimnissen, Lügen, Schuld und Versöhnung ... Dieses Buch vereint wirklich alles in sich, was man sich von einem guten Roman wünschen kann. Dabei ist der Schreibstil selbst midestens ebenso künstlerisch wie die Figuren, die er umschreibt. Alles ist Farbe und Bilder und ein bisschen Verrücktheit. Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um in den Stil und die Geschichte reinzukommen, aber dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Figuren wachsen einem richtig ans Herz. Man durchleidet ihre Probleme mit ihnen und fiebert dem Höhepunkt der Story entgegen, wenn sich auf einmal alle Fäden zu einem großen Ganzen verflechten. Einfach wunderbar. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist anders und damit eine ganz besondere Lese-Erfahrung!

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  • Verwirrender Schreibstil

    Ich gebe dir die Sonne

    Sunnywonderbookland

    22. July 2017 um 10:25

    InhaltAm Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...Meine MeinungJude und Noah sind Zwillinge und stehen sie so nahe, wie es nur geht. Noah wird von anderen Menschen oft seltsam wahrgenommen und wird deshalb oft gehänselt. Jude rettet ihn dabei meistens. Deshalb wird sie auch von ihrem Vater bevorzugt, da der Vater denkt, dass Noah mit seinem Verhalten nicht sein Sohn sein kann.Die Geschichte wird einmal aus der Sicht des 13-jährigen Noahs und der Sicht der 16-jährihen Jude geschildert. Noah erzählt von seiner Kunstliebe bis diese zerschlagen wird, als er nicht an der renommierte Kunstschule angenommen wird.Aus Judes Sicht wird dann geschildert, wie ihr Leben nach 3 Jahren aussieht und was damals nach der Annahme/Ablehnung passiert ist.Es gibt selten Bücher, die ich abbrechen muss, da sie mich überhaupt nicht packen und dieses Buch gehört leider dazu. Ich hatte mir sehr viel von dem Buch erhofft und wurde sehr enttäuscht. Schon der Schreibstil ist sehr abschreckend, da dieser viele Gedankensprünge macht und an manchen Stellen absolut nicht nachvollziehbar ist. Auch Noahs Gedankenmalerei sind unnütze Einschübe, die zwar eine interessante Idee, wurde aber sehr schlecht umgesetzt.Beide Charaktere konnten mich nicht überzeugen und auch die Beziehungen untereinander und in der Familie kommen nicht authentisch rüber.Selbst nach 120 Seiten konnte ich mich nicht in die Geschichte einfinden und habe es immer wieder zur Seite gelegt bis ich es endgültig abgebrochen habe.FazitEin Buch das mich leider sehr enttäuscht hat. Die Handlung ist sehr verwirrend und auch der Schreibstil ist alles andere als angenehm zu lesen. Auch die Charakter sind nicht grade authentisch und man kann ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen.Nach 120 Seiten abgebrochen, daher nur 1 von 5 Sternen.Wenn mir in meinem Urlaub der Lesestoff ausgeht, werde ich es vielleicht nochmal versuchen.

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  • Ich gebe dir die Sonne

    Ich gebe dir die Sonne

    booklover4

    10. June 2017 um 16:13

    Meine Meinung …zum Cover Nein, das Cover war bestimmt nicht das was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat, denn auf den ersten Blick ist es nicht so eindrucksvoll. Das tolle daran ist aber was für ein tiefer Sinn der Titel hat, was man natürlich dann erst später herausfindet …zur Geschichte und den Charakteren Die Geschichte war…faszinierend, atemberaubend, wunderschön, spannend und geheimnisvoll. Aber am Meisten war sie inspirierend. Ich könnte noch so viele Worte aufzählen, die dieses wundervolle Buch und ihre Charaktere beschreiben, doch inspirierend trifft wohl alles am Besten. Die Zwillinge scheinen zuerst wie völlige Gegensätze nach außen, doch innen waren sie ein und dieselben. Viele Beispiel wurden gegeben, die einfach nur schön und erstaunlich waren. Bei Schere, Stein, Papier konnte niemand von ihnen gewinnen so gehörten sie zusammen. Nach dem Sommer jedoch ist alles anders, zu viel ist zwischen ihnen passiert und wenn sie da noch ein paar Sätze wechselten sind das nach zwei Jahren gar keine Wörter mehr. Das bekommt man aber schon relativ früh mit, denn es wird aus zwei verschiedenen Erzählerperspektiven erzählt. Noah fängt an zu erzählen wie alles in den Sommerferien angefangen hat während Jude zwei Jahre später, da wo sie nicht mehr reden, anfängt. Die beiden Perspektiven wechseln sich immer ab und was sich jetzt verwirrend anhört ist eigentlich eine verdammt gute Taktik. Denn wirklich vor jedem Wechsel gibt es einen neuen Cliffhanger, der dich dazu drängt das nächste Kapitel zu lesen um dann wieder bei der „anderen Geschichte“ zu landen. Das geht so lange bis die Geschichten sich schließlich überschneiden. Dabei kommen so viele Geheimnisse und Zusammenhänge raus, die man sich zwar vorher erschließen konnte aber einfach nur so gut verbunden waren!! Kommen wir mal genauer zu den Zwillingen. Wie ich schon erwähnt habe sind sie sich zuerst nach außen überhaupt nicht ähnlich. Jude löst sich von ihrem „verrückten“ Bruder, doch was sie damals noch nicht gewusst hatte war, dass es sie genauso erwischen wird. Noah ist ein Hammer Künstler, der seine Welt und alles außen herum, Gefühle, Erfahrungen in Farben beschreibt und ich meine welcher Künstler ist nicht ein bisschen verrückt? ;) Jedenfalls geht das so lange bis das passiert was die beiden auseinanderreißt aus dem Künstler wird ein normaler Junge. Genauso sind die darin vorkommenden Personen richtig miteinander verwickelt und es ist richtig krass das alles so mitzubekommen. Zuerst die tote Großmutter, die aber trotzdem eine Rolle spielt, da sie Jude immer zur Seite steht. Vor allem hat sie Jude eine „Bibel“ hinterlassen mit richtig coolen Sprüchen und Vorsätzen an die Jude natürlich glaubt. Ein Mensch, der im Besitz eines vierblättrigen Kleeblatts ist, vermag alle üblen Einflüsse abzuwehren. Wenn ein Junge einem Mädchen eine Orange schenkt, wird ihre Liebe zu ihm um ein Vielfaches stärker werden. Die Füße eines Geistes berühren nie den Boden. Regen im Dezember bringt ein unvorhergesehenes Begräbnis. Schon allein solche Sachen zeigen die Fantasie, die in diesem Buch weit verbreitet ist. Die nächste Person und eine meiner Lieblingspersonen (eigentlich mag ich alle Hauptpersonen) ist Guillermo - Steinbildhauer und ein so lieber und herzenslieber Mensch! Genauso der Engländer :P Bei ihm ist es eine besondere Geschichte, die sich durch beide Erzählperspektiven zieht- er hatte also Einfluss auf Noah und Jude, ohne jedoch, dass der eine das vom jeweils anderen gewusst hatte. Und dann noch Brian. Meteoritensammler, Hutbesitzer und ein verdammt cooler Kerl. Aber wenn ich mehr beschreibe Spoiler ich und das will ich natürlich nicht ihr MÜSST einfach dieses Buch lesen und dem Zauber verfallen :)Fazit Ein sehr tolles, faszinierendes Buch das keine Fortsetzung braucht es ist einfach so schon perfekt! -Chiara

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  • Ich gebe dir die Sonne: eine absolute Herzensempfehlung

    Ich gebe dir die Sonne

    Reading_far_away

    28. May 2017 um 16:34

    Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch gelesen habt und ihr es erstmal sacken lassen müsst? So ging es mir mit "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson. Ich wollte schon längst eine Rezension geschrieben haben und dann saß ich vor dem Laptop und mir fehlten die richtigen Worte um über dieses Buch und meine Eindrücke zu schreiben. Doch jetzt ist es soweit.In "Ich gebe dir die Sonne" erfahren wir die Geschichte der Zwillinge Noah und Jude. Beide Geschwister sind künstlerisch begabt, doch während Noah seine Zeichnungen immer mit sich herumträgt, versteckt Jude ihr Talent. Sie baut Sandskulpturen, die sie von der Flut zerstören lässt. Doch ihre Mutter möchte, dass beide auf die California School of Arts gehen. Und ab da verändert sich nicht nur die Beziehung zwischen den beiden Zwillingen sondern auch die Zwillinge selbst verändern sich. Die Rivalität und der Neid zwischen den beiden, die zwar schon immer da waren, aber durch ihre enge Verbundenheit kaum Bedeutung hatten, tritt immer stärker zu Tage und führt letztendlich zu einem schweren Bruch zwischen Noah und Jude. Und während Noah früher sehr introvertiert und Jude offen gegenüber allen Menschen war, so ist es nach dem Bruch und einem schweren Verlust genau umgekehrt. Noah findet Anschluss an die Clique im Ort und Jude zieht sich immer mehr zurück. Das Besondere an diesem Buch ist, dass wir als Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Zwillinge erhalten. Das gelingt dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt. Der erste findet vor dem Bruch der Zwillinge statt als beide 13/14 sind und wird uns aus der Sicht von Noah erzählt, der eine ganz spezielle Wahrnehmung auf die Welt hat. Der zweite Handlungsstrang spielt zu der Zeit, als Noah und Jude 16 sind, und wird aus der Sicht von Jude erzählt, die auf eine ganz besondere Art und Weise abergläubisch ist. Durch den Perspektivenwechsel und die Zeitsprünge erleben wir die Ereignisse und die daraus folgenden Veränderungen sehr intensiv und ich konnte mich sowohl gut in Noah als auch in Jude hineinversetzen. Beide fühlen auf ihre Art und Weise sehr intensiv und ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass sie wieder zueinander finden. Auch wenn Noah anders als seine Schwester nicht an der CSA aufgenommen wurde, so geht er doch weiterhin seiner Leidenschaft des Zeichnens nach. Jude hingegen zweifelt immer mehr an ihrem Talent, bis ein Steinhauer sie als Mentor auf ihrem Weg begleitet. Im fortschreitenden Verlauf der Geschichte können wir als Leser immer besser verstehen, was zu dem Bruch zwischen den beiden Zwillingen geführt hat und begleiten sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Jandy Nelson schafft es dabei, einfühlsam die Themen Sexualität, Liebe, Trauer und Vergebung zur Sprache zu bringen. Mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen und freue mich auf weitere Werke der Autorin. Ich vergebe 5 Sterne und kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der gerne gefühlvolle aber nicht kitschige Geschichten liest. 

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  • Eine prall mit Leben und Liebe gefüllte Geschichte

    Ich gebe dir die Sonne

    Lilli33

    25. May 2017 um 20:05

    Gebundene Ausgabe: 480 SeitenVerlag: cbt (21. November 2016)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3570164594empfohlenes Alter: Ab 14 JahrenOriginaltitel: I’ll give you the Sun Preis: 17,99€auch als E-Book erhältlich Eine prall mit Leben und Liebe gefüllte Geschichte Inhalt:Jude und Noah sind Zwillinge mit allem Drum und Dran. Sie haben eine besonders innige Verbindung zueinander, konkurrieren aber auch um die Aufmerksamkeit der Eltern. Als sie dreizehn sind, geschehen Dinge, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Und die beiden entfernen sich immer weiter voneinander …Meine Meinung:Gleich vorweg: Jandy Nelson hat mich mit ihrem Jugendbuch total begeistert. Hier steckt so viel drin, Liebe, Herzschmerz, Verlust, Tragödie, Komödie, Glück und Unglück, Schuld und Vergebung und noch vieles mehr. Oft habe ich bei Romanen schon gedacht, der Autor hätte sich lieber auf ein oder zwei wesentliche Dinge beschränken sollen und nicht so viel in einen einzigen Roman hineinpacken. Nicht so hier. Die verschiedenen Erlebnisse und Erfahrungen der Protagonisten greifen perfekt ineinander und zeigen ein pralles Leben, das wie eine Achterbahn anmutet, Aufs und Abs in schneller Folge. Es wird in zwei Zeitebenen und aus zwei Perspektiven erzählt. Noah lernen wir als Dreizehnjährigen kennen und damit die Anfänge der Geschichte. Jude erzählt als Sechzehnjährige, nachdem das Drama seinen Lauf genommen hat und das Leben der Familie vor dem Abgrund steht. Nur ganz allmählich kommen die Ereignisse, die in diesen drei Jahren passiert sind, ans Licht. Das hat Jandy Nelson sehr geschickt gemacht. Als Leser fragt man sich natürlich die ganze Zeit, was vorgefallen sein mag, was dazu geführt hat, dass die Zwillinge nicht mehr miteinander reden. Es herrscht permanent eine ungute, geladene Atmosphäre, die einen ans Buch fesselt, bis auch das letzte Puzzlestück an seinen Platz gerückt ist. Die beiden Protagonisten fand ich sehr interessant. Der stille Noah steht immer ein wenig im Schatten seiner quirligen Schwester, scheint aber der Liebling der Mutter zu sein, während er den Vater fürchtet. Er ist homosexuell, was aber niemand wissen soll, zumal er auch so schon ständig von den anderen Jugendlichen gemobbt wird. Seine Liebe zu dem neuen Nachbarsjungen Brian scheint keine Chance zu haben. Auch Judes erste Erfahrungen mit der Liebe sind alles andere als positiv. Von ihrer Mutter haben die Zwillinge ihre künstlerische Begabung geerbt. Noah zeichnet alles und jeden, während sich Jude an Sandskulpturen versucht. Jeder fürchtet, der andere könnte besser sein. Und als sie sich um die Aufnahme an der örtlichen Kunstschule bewerben, zerplatzt ein Traum. Kunst spielt also eine sehr große Rolle in diesem Roman, aber auch der Tod, die Geister der Ahnen und natürlich immer wieder die Liebe in allen Variationen. Mich hat dieses Buch sehr berührt, zeigt es doch, wie ein kleiner dummer Fehler zu einem Orkan anschwellen kann, aber auch, dass es nie zu spät ist, das Richtige zu tun. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für „Ich gebe dir die Sonne“ für Mädchen und Jungen ab ca. 14 Jahren, aber auch Erwachsenen kann dieses Buch viel geben. ★★★★★

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  • Einfach schön und fesselnd

    Ich gebe dir die Sonne

    Sarahklein

    21. May 2017 um 22:36

    Ich bin wirklich komplett umgehauen von diesem Buch und ich kann meine Eindrücke nur schwer in Worte fassen. Da sind so viel Gefühle, Eindrücke, Erinnerungen... Die Geschichte der beiden Zwillinge Noah und Jude ist etwas ganz besonderes, da die beiden sehr Besonders sind. Leider verlieren sie durch verschiedene Schicksalsschläge und Missverständnisse diese Verbindung zueinander. Man wird komplett mitgerissen von den beiden und kann ihre Ängste geradezu fühlen. Und man hofft, dass aus Noah und Jude wieder NoahundJude wird. Viel mehr kann ich eigentlich nicht verraten ohne zu viel von der Geschichte preiszugeben. Lest einfach selbst, ihr werdet es nicht bereuen.

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  • Unbeschreiblich gut!!!!

    Ich gebe dir die Sonne

    Toscas_little_bookworld

    08. May 2017 um 20:39

    Originalrezension: http://ourfictionalrealities.blogspot.de/2017/01/allgemeines-titel-ich-gebe-dir-die.html Meine Meinung: Meiner Meinung nach hat Jandy Nelson mit "Ich gebe dir die Sonne" ein einzigartiges Meisterwerk erschaffen. Was sich vom Klappentext her nach einem normalen Jugendbuch anhören mag, steckt bis zum Rand voller Kreativität und Gefühle und ist einfach nur großartig. Die gesamte Geschichte ist in zwei Handlungsstränge unterteilt, der eine wird vom damals 13-jährigem Noah und der andere von der 16-jährigen Jude erzählt. Diese genaue Unterteilung ist meiner Meinung nach ausgesprochen geschickt, da sie auf der einen Seite in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen Spannung erzeugt und auf der anderen  Seite den Leser unglaublich neugierig macht, da dieser so dauerhaft über das "fehlende Stück" nachdenkt und sich fragt, wie sich die Ereignisse von damals zu dem entwickeln konnten, was sie später einmal sind. Hinzu kommt, dass der Leser sich durch diese Art des Erzählens sehr gut in beide Hauptfiguren hineinversetzten kann, da Beide einen Teil aus ihrer Sicht erzählen. Die Handlung selbst ist klar gegliedert und verständlich, die Zeitsprünge stören das Lesegeschehen kein bisschen und der Aufbau der Handlung ist auf einander aufbauend und logisch. Auch die Figuren haben mir unglaublich gut gefallen, besonders Noah hat mich als Figur komplett begeistert. Oft werden Talente von Figuren komplett überzeichnet dargestellt, doch die Erwähnung von Noahs künstlerischem Talent erscheint hier total natürlich, nicht unrealistisch oder übertrieben. Auch Jude ist eine sehr gut gestaltete Figur mit unglaublich viel Tiefe in die ich mich während des Lesens sehr gut hineinversetzten konnte. Auch die charakterliche Entwicklung der Beiden konnte man während des Lesens immer wieder feststellen, die Beiden sind erwachsener und reifer geworden. Ein weiterer Aspekt, der mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Kunst in dem Roman eine ziemlich große Rolle spielt. Für Viele dürfte das kein besonders wichtiger Aspekt sein, jedoch fand ich es äußerst interessant einen kleinen Einblick in das Leben eines Künstlers wie Noah zu werfen und zu erleben, wie er die Welt in Hinsicht auf manche Dinge sieht. Wie eigentlich alles an diesem Buch, hat mich auch Jandy Nelsons Schreibstil von Grund auf begeistert. Er war frisch und locker und sehr unterhaltsam und ganz besonders: sehr gefühlvoll. Oftmals hat er es geschafft, mich total zum Lachen zu bringen, in manchen Momenten hat er aber auch geschafft, mir die ein oder andere Träne in die Augen zu treiben. Hinzu kommt, dass "Ich gebe dir die Sonne" mal etwas ganz anderes ist. Derzeit habe ich beim Lesen von Jugendbüchern oftmals das Gefühl, das gleiche Buch schon in hundertfacher Ausführung gelesen zu haben. Nicht so bei diesem.  Es steckt voller frischer, neuer  Ideen und ist in jeder Hinsicht einfach nur einzigartig und großartig und neuartig und einfach nur genial. Fazit: "Ich gebe dir die Sonne" zählt definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher und nicht umsonst zu meinen Lesehighlights 2016. Ich möchte es jedem, und zwar wirklich Jedem empfehlen, der gerne Jugendbücher liest, ganz egal welches Genre er sonst bevorzugt. "Ich gebe dir die Sonne" ist einfach nur total großartig und grandios und verdient als Bewertung nichts anderes als 6 von 5 möglichen Sternen!!!! ;-)

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    • 2
  • Wow! Einfach nur Wow!

    Ich gebe dir die Sonne

    Lizzy_books

    08. May 2017 um 11:43

    Oh wow, ich weiß gar nicht genau was ich zu diesem Buch sagen soll. Am besten fange ich bei den grundlegenden Sachen an: Wir erleben die Geschichte hier aus der Sicht von Jude und Noah, und zwar abwechselnd und aus unterschiedlichen Zeiten. Noah ist zwischen 13 und 14 Jahren alt in seinen Erzählungen, Jude hingegen ist 16. So haben wir die Möglichkeit nicht nur in einer Zeitspanne gefangen zu sein. Durch die "ich-Perspektive" können wir hautnah mit Jude und Noah mitfühlen, was mir unheimlich gut gefallen hat. Wir bekommen als Leser mit, wie sich die beiden im Laufe der Jahre verändern und was alles in ihrem Leben passiert. Die ganze Zeit über war ich sehr berührt und habe eine Geschichte bekommen, mit der ich absolut nicht gerechnet habe. Ich möchte natürlich nicht spoilern, aber ich kann kaum erklären wie es meinem Herzen während des Lesens erging. Der Schreibstil war sehr ehrlich und fesselnd und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Da es in "ich gebe dir die Sonne" um Kunst geht und diese auch aufgegriffen wird, war es für mich einfach außergewöhnlich. Ich konnte mir alles genau vorstellen und hatte mit den bildhaften Erklärungen jedes einzelne Detail vor Augen! Die Protagonisten sind speziell und eigensinnig, was mal eine schöne Abwechslung war! Es ist schwierig das Buch zu beschreiben, ohne zu spoilern. Deshalb macht es wie ich - geht unvoreingenommen an das Buch heran und taucht in eine Geschichte ein, mit der man absolut nicht rechnen wird. Es lohnt sich so, so sehr und ich möchte das Buch nicht in meinem Regal vermissen. Ganz sicher wird es noch einmal gelesen werden, so toll war es! ❤

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  • tiefgründig, intensiv, sprachgewaltig

    Ich gebe dir die Sonne

    -Favola-

    08. May 2017 um 11:25

    Es gibt Bücher, da weiss man schon nach wenigen Seiten, dass man sie lieben wird. "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson ist so eine Geschichte. Eine Geschichte, die mich tief beeindruckt und begeistert hat und die ich kaum in Worte fassen kann. Eine Geschichte, die man selber erleben muss.Die Zwillinge Noah und Jude sind mit 13 Jahren zwar sehr unterschiedlich, aber unzertrennlich. Doch dann schleicht sich die Eifersucht ein, um den Stellenwert bei den Eltern aber auch aufeinander. Drei Jahre später sprechen sie kaum noch ein Wort miteinander und es hat den Anschein, als hätten sie die Rollen getauscht. Mit 13 Jahren war Noah sehr introvertiert und drückte sich vor allem durch das Malen aus, Jude war dagegen draufgängerisch und frei. Doch heute studiert sie an der Kunsthochschule, die immer Noahs Traum war. Er hingegen nimmt keinen Pinsel, keine Stifte mehr in die Hand.Die Erzählweise ist etwas ganz Besonderes, denn wir erleben Noah als 13-jährigen in der Vergangenheit und Jude heute als 16-jährige. Obwohl wir so mit jedem Perspektivenwechsel auch noch einen Zeitsprung haben, bereitet es keine Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen.Erst nach und nach erkennt man, wie die unterschiedlichen Charkatere zusammenspielen, was es mit den Familiengeheimnissen auf sich hat und was dann schlussendlich wirklich zum Bruch zwischen den Zwillingen geführt hat. Jandy Nelson zieht im Hintergrund geschickt die Fäden und schafft die Balance zwischen dem individuellen Schicksal und dem gemeinsamen Drama."Ich gebe dir die Sonne" ist ein ruhiges Buch, das mit facettenreichen Charaktere überzeugt. Was die Geschichte jedoch hervorhebt ist die Sprache. Jandy Nelson erzählt so intensiv, zum Teil poetisch, dass man als Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgerissen wird. Einmal begonnen, konnte ich mich dieser Sprachgewalt nicht mehr entziehen. Das ist Erzählkunst!Jandy Nelson hat mir ein wundervolles und intensives Leseerlebnis geschenkt und obwohl das Buch doch knapp 500 Seiten umfasst, hätte ich NoahundJude nur zu gerne noch ein Stück weiter begleitet.Fazit:tiefgründig, intensiv, sprachgewaltigJandy Nelson vereint in "Ich gebe dir die Sonne" eine tiefgründige, fesselnde Geschichte mit Sprachkunst. Mir fehlen immer noch die Worte, um diesem Meisterwerk der Jugendliteratur gerecht zu werden. Ich kann euch nur ans Herz legen, NoahundJude selber kennenzulernen.

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  • Als hätten man mir die Sonne gegeben

    Ich gebe dir die Sonne

    emmxy

    25. April 2017 um 17:17

    Nach einer endlos langen Zeit, in denen graue Bücher mein Leseleben prägten, erschien wieder die Sonne am Himmel (bildlich gesehen, natürlich regnet es aktuell). Dieses Buch war ein Stück Poesie, was auch den Schreibstil betrifft, welcher unglaublich poetisch war und voller Metaphern. Aber auch die Charaktere waren so real, so ungeschminkt, wie ein echter Mensch. Dieses Buch ist keine Heldengeschichte, sie zeigt den Alltag, jedoch so offen und ehrlich, dass man nicht anders kann, als sich hinreißen zu lassen. Ich denke das genau diese beiden Faktoren mir das Buch unverbesserlich gemacht haben. Für jeden der mal gerne etwas besonders ließt, meine wärmsten Empfehlungen gelten "Ich gebe dir die Sonne". Das war jetzt mal ein bisschen knapper als sonst, aber ich wollte es kurz machen. LG

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  • Lesen.

    Ich gebe dir die Sonne

    jaylinn

    10. April 2017 um 17:59

    Allgemeines: Ich gebe dir die Sonne ist im November 2016 bei cbt erschienen. Das Jugendbuch wird ab 14 Jahren empfohlen und hat 480 Seiten. Autorin Jandy Nelson ist dem ein oder anderen eventuell bereits durch ihr Debüt Über mir der Himmel ein Begriff. Normalerweise  hätte ich das Buch nur durch das Cover oder die inhaltliche Beschreibung nicht gleich in die Hand genommen. Aber ich wurde durch die vielen positiven Rückmeldungen aus meinem Bekanntenkreis überzeugt. Inhalt: “Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler …” ( Quelle: Verlagsgruppe Random House) Meine Meinung: Wie bereits erwähnt, war ich anfangs nicht so überzeugt von diesem Jugendbuch. Nach der Lektüre muss ich euch jedoch raten, Ich gebe dir die Sonne unbedingt zu lesen. Es vereint so viele Elemente in sich, dass ich einfach beeindruckt bin und auch nach dem Lesen noch viel über das Buch nachgedacht habe. Das passiert mir selten bei einem “normalen” Jugendbuch, das nicht aus dem Fantasygenre stammt. Generell lese ich auch nur selten Bücher aus diesem Genre. Doch was macht dieses Buch so besonders? Die Antwort darauf ist nicht leicht. So viele kleine Dinge machen dieses Buch besonders, dass es mir schwer fällt, sie in Worte zu fassen. Zum einen gelingt es der Autorin vortrefflich, die beiden Protagonisten detailliert zu beschreiben. Ich kann mir bildhaft sowohl die weibliche Protagonistin, als auch den männlichen Protagonisten vorstellen. Beide wirken auf mich sympathisch und ich kann mich mit ihnen identifizieren. Obwohl sie durchaus auch beide etwas verrückt und außergewöhnlich sind. Aber gerade das macht sie mir so sympathisch. Sie wirken wie du und ich, sie könnten quasi unsere Nachbarn sein. Und das macht sie authentisch. Beide haben eine ganz eigene Sprache. Es wird sofort deutlich, wer die Geschichte gerade erzählt oder aus welcher Perspektive man die Erlebnisse gerade betrachtet. Auch die gewählte Thematik passt einfach. Jeder von uns könnte die Erlebnisse und Probleme, die den beiden Teenager entgegentreten, haben oder erleben. Ich habe bisher fast noch nie in einem Jugendbuch gelesen, dass thematisiert wurde, wie es ist homosexuell zu sein oder zu werden. Ich finde es mutig und vor allem sehr wichtig, dass dieses Thema aufgegriffen worden ist. Und das Thema wird zum einen sensibel, aber auch zum anderen mit viel Humor betrachtet. Es wird nicht wie in einem Lehrbuch als Beispiel vorgestellt sondern wirkt einfach mitten aus dem Leben herausgegriffen. Da die beiden Protagonisten Zwillinge sind, empfand ich auch die Zwillingsthematik als spannend. Über vieles macht man sich als nicht-Zwilling einfach nicht so viele Gedanken. Fazit: Diesem Buch gelingt es, dich zum Weinen zu bringen, ein Lachen in dein Gesicht zu zaubern und dich zum Nachdenken anzuregen. Wenn du das alles möchtest, solltest du Ich gebe dir die Sonne lesen.

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