Jane Austen Die Watsons

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Inhaltsangabe zu „Die Watsons“ von Jane Austen

Der erste Roman Jane Austens Bis die Hochzeitsglocken für die schöne Emma Watson läuten, müssen mancherlei Verwicklungen gelöst werden. Doch Jane-Austen-Fans lieben das, zumal dieses Werk der erste Roman der berühmten Autorin ist oder vielmehr werden sollte. Durch tragische Umstände blieb er unvollendet, wurde aber nach Entwürfen der Nachkommen ihrer Familie anonym zu Ende geführt. Jane Austen (1775 - 1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus, mit ihren Romanen erobert sie jedoch bis heute ein Millionenpublikum. Eine Vielzahl an Hintergrundinformationen bietet die Jane Austen Information Page

Nett, aber es fehlten mir doch Jane Austens subtile Ironie und Humor.

— Tinken
Tinken

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    Die Watsons
    Farbwirbel

    Farbwirbel

    05. August 2016 um 13:14

    „Nicht jeder von uns darf erwarten, Glück zu haben“, entgegnete Emma. „Wenn ein Familienmitglied Glück hat, sind wir doch alle glücklich.“ - S. 17 Der letzte Roman, den Jane Austen vor ihrem Tod began, war „Die Watsons“. Leider blieb er fragmentarisch und nur wenig ist über den Ausgang der Geschichte bekannt. Das Fragment handelt von der Familie Watson. Emma, eine wohlerzogene junge Dame, kehrt zu ihrer Familie zurück. Sie wurde von ihrer wohlhabenden Tante erzogen, die mittlerweile neu geheiratet hatte und somit Emma nicht mehr Erbin ihres Vermögens sein konnte. Sie kehrt also zu ihrer Familie zurück, die sie eigentlich nicht kannte. Elizabeth empfängt sie als erste. Sie ist bis dato nicht verheiratet, doch bereits 29 Jahre alt. Sie pflegt den kränklichen Mr. Watson. Die anderen Geschwister wuseln auch in der Geschichte herum. Margaret und Penelope sind beide ebenso unverehelicht, doch kommen sie in dem Fragment noch nicht groß vor. Emma stellt sich auf den ersten Winterball der Gegend vor und wird begeistert aufgenommen. Gleich mehere Verehrer kann sie nach ihrem Auftritt aufzählen. Die Sprache und die beginnenden Verwirrspiele Austens sind wie immer gloreich. Ich mag ihren Schreibstil sehr gern. Weiß einer von euch eigentlich, weshalb Austen immer wieder die selben Namen für ihre Figuren verwendet?

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  • Rezension zu "Die Watsons" von Jane Austen

    Die Watsons
    leselea

    leselea

    03. March 2014 um 20:05

    Leider bin ich mit diesem Buch von Austen nicht wirklich warm geworden, was an vielerlei Punkten liegt: Zunächst fehlt mir der typische Witz, der ihre Werke sonst durchzieht; ihre Vorliebe die kleinen Fehler der Menschen auf ironische Art und Weise offenzulegen. Darüber hinaus konnte ich auch keine richtige Sympathie zu den Figuren aufbauen - mehr noch: Einige Figuren waren mir wirklich aufs tiefste unsympathisch! Der "Konflikt", die Entscheidung Emmas zwischen zwei Verehrern, den die Geschichte anzustreben versucht, kommt meiner Meinung nach nicht wirklich rüber, da für mich persönlich schon früh klar war, für wen Emmas Herz schlägt. Richtig unzufrieden war ich dann mit dem Schluss: Der Antrag des abgewiesenen Verehrers stellt sich letztendlich als romantischer dar als der des zukünftigen Bräutigams. Das Bestreben am Ende dann alle Figuren, die im Buch jemals aufgetreten sind (Miss Edwards, die ab Kapitel 4 keine Rolle mehr spielt) oder erwähnt wurden (Emmas Tante, die sie angeblich so sehr liebt, es aber auf 300 Seiten nicht geschafft hat, ihrer Nichte einen Brief zu schreiben), noch einmal Bedeutung zukommen zu lassen, verbreitet dann leider zum Ende hin eine ungemeine Hektik, die der dann doch zum Teil langatmigen Erzählweise in der Mitte des Buches widerspricht. JEDOCH: Als großer Austen-Fan bringe ich es nicht übers Herz, weniger als 3 Sterne zu vergeben. Es muss meiner Meinung nach berücksichtigt werden, dass von Austen selber nur der Anfang stammt, der Rest wurde von einem anonymen Autor zu Ende geschrieben. Vielleicht hätte die wahre Meisterin es besser vollendet ;) Darüber hinaus ist es nicht so, dass einem das Buch gar keinen Spaß macht zu lesen. Im Vergleich zu ihren anderen großen Romanen und meinen persönlichen Favoriten (Anne Elliot, Sandition) können "Die Watsons" jedoch nicht mithalten.    

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  • Rezension zu "Die Watsons" von Jane Austen

    Die Watsons
    Kleinstadtkatze

    Kleinstadtkatze

    06. March 2011 um 12:16

    x Autor: Jane Austen x Titel: Die Watsons - ein anonym vollendeter Roman x Originaltitel: The Watsons x Genre: Roman x Erscheinungsdatum: ca. Oktober 2008 x 292 Seiten x Deutscher Taschenbuch Verlag x ISBN: 978-3-423-12541-3 x Der erste Satz: Der erste Winterball in der Stadt Dorking in Surrey sollte am Dienstag, dem 13. Oktober, stattfinden, und man erwartete allgemein ein sehr gutes Gelingen. Klappentext: Die schöne Emma Watson, seit ihrem fünften Lebensjahr von einer wohlhabenden Tante erzogen, muß als 19- Jährige zu ihrer wenig begüterten Familie zurückkehren. Nachdem Emma auf einem Ball in der Nachbarschaft den jungen Peer Lord Osborne und dessen ehemaligen Erzieher, Mr. Howard, kennenlernt, folgen mancherlei Verwicklungen, ehe die Hochzeitsglocken läuten. Worum geht es? Wie bei jedem Jane Austen Roman geht es darum, junge, schöne und oft mittellose Heldinnen durch allerlei gesellschaftliche und persönliche Verwicklungen zu führen, sie daran wachsen zu lassen und schließlich ihr Glück zu finden, wobei nicht immer sicher ist, wer die gereifte Heldin ehelichen darf. Rezeption: Ich bin als Leser schon anfänglich so rangegangen, dass das Werk ja nicht gänzlich aus der Feder der Frau Austen stammt und muss zugeben, dass ich keinen Einschntt beim Lesen empfand, da die anonyme Person den Stil und die "Austensche Kritikart" beispiellos beherrschte. Die Handlung zog sich bei diesem Werk jedoch ziemlich schleppend voran, wobei es ca. bei der Hälfte des Romans umschwenkte und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Man wird in einen großen Kreis von Persönlichkeiten kurz eingeführt, der sich dann im Laufe der Handlung des Romans meistens auf 10 Personen, die eine große bzw. wichtige Rolle spielen, begrenzt. Natürlich gab es auch hier die "Hauptheldin", Emma Watson, die in ihrer Schönheit und Gutmütigkeit das Aufsehen vieler Herren erregte und sich somit als "der Hahn im Korb" (hihi, oder eher die Henne) fühlen musste. Durch die mühevoll misslungenen Versuche von allzu mit Fehlern gesegneten Herren musste ich nicht selten schmunzeln, da sie das anständige und angebrachte Werben um die schöne Frau nicht nur nicht beherrschten, sondern auch komplett versemmelten..und die junge Titelheldin leiden liessen... Als Beispiel würde mir jetzt Lord Osborne einfallen, der der jungen Emma beinahe gewaltsam bei der Kutschenausfahrt helfen wollte, woraufhin sie sich den Fuß verstauchte... Hach ja, die lieben und netten Herren damals... lächel Was mich an diesem Roman noch begeistert hat, dass er in einer Art und Weise von der Austenschen Verkupplungsführung abweicht, d.h. es ist bis zum Ende nicht wirklich ersichtlich, wem die junge Emma ihr "Ja-Wort" gibt, da es oft die Herren sind, die sich anfangs am dümmsten anstellen und so gar nicht in Frage kommen, was ja in diesem Fall den Namen Tom Musgrave bedeuten würde... jedoch war es eine sehr große Fehlschätzung von mir, denn der liebe Herr Tom führt was gänzlich andres im Schilde. Fazit: Total amüsant, eine große Palette an verschiedenen und fehlerbelasteten Charakteren, Spannung um die Hochzeit bis zum Ende. Das Buch kann sehr vielen Erwartungen von mir gerecht werden. Für dieses Werk vergebe ich 4 von 5 Sternen. Zur Autorin: Jane Austen (1775-1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus. Ihre Romane jedoch [...] erfreuen sich weltweit einer millionenfachen Leserschaft, fast alle sind mehrfach erfolgreich verfilmt worden.

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  • Rezension zu "Die Watsons" von Jane Austen

    Die Watsons
    charlotte

    charlotte

    04. March 2008 um 13:26

    Ach wie schön... noch ein Jane Austen-Roman. Erst hinterher hab ich vernommen, dass nur die ersten fünf Kapitel orginal Austen sind, der Rest wurde anonym vollendet. Der Plot soll allerdings innerhalb der Familie weitererzählt worden sein, so dass man davon ausgehen kann, dass vieles auch in Austens Sinne geschrieben wurde. Dennoch: man merkt den Unterschied. Und: es ist nicht einer von den großen Romanen Austens, nicht vergleichbar mit Stolz und Vorurteil, Emma u.a.

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  • Rezension zu "Die Watsons" von Jane Austen

    Die Watsons
    catchu

    catchu

    29. December 2007 um 20:21

    Schwere Kost, da "altmodischer" Schreibstil.

  • Rezension zu "Die Watsons" von Jane Austen

    Die Watsons
    Luckilia

    Luckilia

    11. April 2007 um 01:34

    Dies ist leider nur ein Fragment, eigentlich nur der Anfang eines Romans, den Jane Austen leider nie fertig geschrieben hat. Denn der Roman endet ganz plötzlich und es gibt nur die Notiz eines Verwandten, wie das Buch letztendlich ausgeht. Wer Jane Austen kennt, wird ihren einzigartigen Humor, ihren Schreibstil und ihre gesellschaftlichen Spitzen sofort wiedererkennen und lieben. Wobei meiner Meinung nach einige Personen fast schon karikiert und überspitzt wirken. Das Thema ist ebenfalls bekannt: armes Mädchen kommt bei reicheren Verwandten unter. Die höhere Gesellschaft ist dort bis auf eine löbliche Ausnahme ziemlich dumm und ein Graf aus eben dieser Gesellschaft verliebt sich natürlich in die Hauptperson, die entgeistert ablehnt. Sie hat sich schon ihn die unerreichbare, löbliche "Ausnahme" verliebt. Dieser würdigt sie natürlich vorerst keines Blickes... Wer ein echter Jane Austen Fan ist, dem kann ich das Buch nur zuraten, ich habe viel dabei gelacht. Enttäuschend ist eben nur das abrupte Ende.

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