Jane Austen Die Watsons / Lady Susan / Sanditon

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Inhaltsangabe zu „Die Watsons / Lady Susan / Sanditon“ von Jane Austen

Bei ihrem Tod mit nur 41 Jahren hinterließ Jane Austen drei ganz unterschiedliche unvollendete Romane: ›The Watsons‹, ›Lady Susan‹ und ›Sanditon‹. Sie sind, neben einem ausgeschiedenen Kapitel aus Überredung, das einzige Handschriftliche, was von ihren Werken überliefert ist, und stellen deshalb einen einzigartigen Einblick in ihre literarische Werkstatt dar, sie sind aber auch unabhängig davon als literarische Werke sehr reizvoll zu lesen. Als Ergänzung zur Reclam- Ausgabe der sechs abgeschlossenen Romane erscheinen sie nun in neuer Übersetzung.

Ein schönes Buch für alle Jane-Austen-Fans, man sollte aber daran denken, dass die Bücher unvollendet sind.

— Azalee

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    Die Watsons / Lady Susan / Sanditon

    Azalee

    27. November 2016 um 12:07

    Das Buch enthält die drei unvollendeten Werke "Die Watsons", "Lady Susan" und "Sanditon" von Jane Austen, im Anhang gibt es zu jedem Buch einen Kommentar des Übersetzers Christan Grawe. In diesen erklärt er, wie die Geschichte weiter verlaufen hätte können. SCHREIBSTIL:Die Bücher sind alle im typischen Jane-Austen-Stil geschrieben und lassen sich gut lesen. Gleichzeitig zeigen sie eindrücklich, wie sich Jane Austens Schreibstil verändert hat. DIE WATSONS: In diesem Buch geht es um die junge Emma Watson, die zunächst bei ihrer Tante aufgewachsen ist und nun zu ihrer Familie zurückkehrt. Mir persönlich hat "Die Watsons" von den drei Werken am wenigsten gefallen, ich fand es aber immer noch gut. Jane Austens Stil ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht so ausgereift wie in späteren Werken, dadurch lässt sich das ganze Buch aber auch recht einfach lesen. Die Charaktere fand ich gut beschrieben, Emma war mir auch recht sympathisch. Das Ende des Romans steht im Anhang, da Jane Austen wohl ihrer Schwester Cassandra davon erzählt hat. LADY SUSAN:Lady Susan ist ein Briefroman, zu dem Jane Austen einen abschließenden Kommentar geschrieben hat. Es geht um Lady Susan, die nach dem Tod ihres Mannes nur auf ihren eigenen Vorteil schaut und sich bei Schwägerin und Schwager einquatiert. Die Briefe gehen zwischen mehreren Personen des Romans hin und her, hauptsächlich aber zwischen Lady Susan und ihrer Freundin Alicia Johnson sowie Susans Schwägerin Catherine Vernon und deren Mutter Lady de Courcy.Lady Susan ähnelt den anderen Protagonisten Jane Austens in keinster Weise, sie ist weder sonderlich sympathisch noch benimmt sie sich sonderlich gut. Trotzdem hat mir das Werk gut gefallen, weil es auch einmal eine andere Perspektive aufzeigt. SANDITON: Sanditon hat mir von den drei Werken am besten gefallen. Es geht um Charlotte Heywood, die die Parkers nach Sanditon begleitet. Die Parkers kommen aus Sanditon und haben die Familie Heywood getroffen, als Mr. Parker sich auf der Suche nach einem Arzt für Sanditon verletzt hat. Mr Parkers Ziel ist es Sanditon zu einem bekannten Kurort zu machen und er bemüht sich nach Kräften, dieses Ziel auch zu erreichen. Man merkt, das sich Jane Austens Schreibstil weiterenwickelt hat. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und oft wunderbar überzeichnet, wie man es von Jane Austen kennt. Hier ist das Ende auch noch nicht so klar, wie bei den Watsons. Stattdessen gibt es, so wie der Roman vorliegt, mehrer Möglichkeiten. FAZIT: Das Buch ist perfekt für alle, die Jane Austens Werke kennen und lieben. Allerdings darf man keine vollständigen Romane erwarten, sondern sollte wissen, das Jane Austen die Werke nie vollenden konnte/wollte. Wer noch nichts von Jane Austen gelesen hat, sollte aber vielleicht zunächst auf eines der vollständigen Werke zurückgreifen. So hat man dann mehr Zeit, um in die ganze Atmosphäre einzutauchen.

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