Jane Austen Die schöne Cassandra

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Inhaltsangabe zu „Die schöne Cassandra“ von Jane Austen

Selbst Liebhaber ihrer sechs Romane wissen häufig nicht, dass Jane Austen schon zwischen ihrem elften und siebzehnten Lebensjahr eine ganze Reihe kürzerer fiktionaler Texte schrieb. Diese blieben lange im Besitz der Familie, die es nicht für angebracht hielt, »diesen Werdegang der Öffentlichkeit zu enthüllen«. Janes Jugendwerke wurden deshalb zum allergrößten Teil erst im 20. Jahrhundert zugänglich. Es sind Texte von überbordender Phantasie, einem frechen Humor, einer unbändigen Lust, zu provozieren, die Ursula und Christian Grawe erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt haben.

Ironie, Sarkasmus und vollkommen überspitzt und absurd! Ich musste immer wieder lachen und kann nur sagen: ich liebe es! Große Empfehlung!

— SicaUee
SicaUee

Die geistreichen Jugendwerke Austens sollte sich kein Fan entgehen lassen!

— Belladonna
Belladonna

Eine perfekte Ergänzung für alle Fans von Jane Austen und solche die die Autorin kennenlernen wollen, ohne lange Bücher zu lesen.

— Azalee
Azalee

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Egal wie oft ich dieses Buch in die Hand nehme: es ist und bleibt eines der besten Werke von Jane Austen!

Janine1212

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  • Meine Rezension zu "Die schöne Cassandra" von Jane Austen

    Die schöne Cassandra
    Belladonna

    Belladonna

    26. August 2017 um 09:42

    Meine Meinung Mit „Die schöne Cassandra“ ist zum ersten Mal eine vollständige Sammlung von Jane Austens Juvenilia (Jugendwerke) in deutscher Übersetzung von Ursula und Christian Grawe (Christian Grawe übersetzte auch bereits die Romane Austens ins deutsche) erschienen. In dieser Sammlung finden sich Kurzgeschichten ebenso wieder, wie Briefe und Theaterstücke. Die unterschiedlichen Texte geben näheren Einblick, wie sich Jane Austens Schreibkunst im Laufe der Zeit entwickelt und wie Austen ihrem Handwerk immer mehr Feinschliff und Gefühl verliehen hat. Jane Austen hatte schon immer ein gutes Auge für Beobachtungen im gesellschaftlichen Kreis. Genau dieses Talent scheint bereits in ihren Jugendwerken hindurch. Je weiter man in der Sammlung der Werke von 1787 bis 1792 voranschreitet, desto stärker bemerkt man, wie Jane Austen ihr Schreibhandwerk verbessert und ihre Sätze zu dem Stil heranreifen, den wir aus ihren späteren Romanen kennen und lieben. Zum Abschluss von „Die schöne Cassandra“ gibt es noch ein Nachwort von Christian Grawe in dem sich Anmerkungen zu den Geschichten befinden. Zudem werden Austens schrifstellerische Werke in einen historischen Kontext gebracht der die Geschichten-Sammlung abrundet. "In einer Gesellschaft wie Jane Austens, die einen strikten Kodex von Anstandsregeln befolgte, deren Missachtung soziale Missbilligung, wenn nicht gar Verfemung bewirkte, mussten all diese Gestalten und Handlungen um so ungeheuerlicher und unglaublicher wirken und daher zum Lachen reizen."  (Seite 311) Ein richtiger Jane Austen Fan wird große Freude an den spritzigen, humorvollen, ironischen und sarkastischen Erstlingwerken Austens haben. Man kann sich regelrecht bildlich vorstellen, wie es im Hause Austen zugenganen sein muss, wenn Jane ihre Geschichten im Familienkreis vortrug und damit für herzhafte Lacher sorgte. Obwohl ich normalerweise kein großer Freund von Kurzgeschichten bin, hat mich Jane Austen mal wieder vorzüglich unterhalten. Fazit Die geistreichen Jugendwerke Austens sollte sich kein Fan entgehen lassen!--------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 22.08.2017

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  • Die andere Jane - Perfekte Ergänzung für alle Austen-Fans

    Die schöne Cassandra
    Azalee

    Azalee

    10. July 2017 um 16:31

    Jane Austen ist vor allem wegen ihrer großen Romane, insbesondere Stolz und Vorurteil bekannt. Ihre literarische Karriere begann aber schon viel früher. Bereits als Elfjährige verfasste sie die ersten Texte. Damals erfeute sie nicht die ganze Welt damit, sondern nur den Familienkreis.Diese Texte sind nun im Werk Die schöne Cassandra gesammelt. Noch ist ihr literarisches Talent nicht vollkommen ausgereift, die meisten Texte beschränken sich auf wenige Seiten. Aber der gewohnte Witz fehlt auch hier nicht, sondern ist sogar in viel stärkerem Maße vorhanden. So hat mich dieses Werk oft zum Lachen gebracht, so überspitzt wurde alles dargestellt. Da gibt es zum Beispiel die Kurzgeschichte von einem Mann, der seine eigene Frau nicht mehr erkennt. Oder die der zwei Freundinnen, die eigentlich ununterbrochen in Ohnmacht fallen. Einen Roman mit perfekt ausgearbeiteten Figuren darf der Leser allerdings nicht erwarten. Sondern genau das, was es eben ist: Kurzgeschichten aus den frühen Lebensjahren der Autorin, die aber gerade im Kontrast zu ihren Romanen besonders reizvoll sind. Auch in diesem Buch ist - wie in allen Reclamübersetzungen - ein Nachwort von Christian Grave enthalten, in dem er den Leser mit Zusatzinformationen rund um die Geschichten und Jane Austens Leben versorgt.

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