Jane Austen Emma

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Inhaltsangabe zu „Emma“ von Jane Austen

Quick-witted, beautiful, headstrong and rich, Emma Woodhouse is inordinately fond of matchmaking. Yet the irony is that she is oblivious to the question of who she herself might marry. Through this comedy of sentimental education, she discovers a capacity for love and marriage.

Die Geschichte von Emma ist zwar meine lieblings Geschichte von Jane Austen, aber das Buch ist unendlich langweilig geschrieben.

— Iambatman

Zu Jane Austen muss man nichts mehr sagen. Könnte ich mehr Sterne als 5 geben, würde ich es tun.

— nessie91

Amüsant, überraschend und witzig kommt die Geschichte der Emma Woodhouse daher.

— VictoriaBenner

Ein Klassiker der Witz, Ironie und Romantik vereint! Sehr lesenswert!

— jasimaus123

Jane Austen entführt einen mit ihrer wundervollen Sprache in eine andere Zeit. Trotz teils langatmiger Passagen absolut lesenswert.

— Anna91

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  • Emma Woodhouse

    Emma

    Fornika

    21. September 2016 um 13:54

    Die junge Emma Woodhouse hat ein delikates Hobby: Ehen stiften. Egal ob es die Jugendfreundin ist oder frisch Zugezogene, schnell hat Emma den passenden Ehepartner ausgeguckt und versucht ihr Möglichstes um zwei Herzen zu verbinden. Ob die das wollen, oder nicht. Emma ist eine sehr flatterhafte junge Frau, ihr fehlt es manchmal am vorausschauenden Denken, sie redet oft ohne zu überlegen und nimmt ihre eigene Meinung sehr wichtig. Alles Eigenschaften, die sie von anderen Charakteren Austens wie etwa Anne Elliott sehr unterscheiden. Trotzdem ist Emma dem Leser nicht gänzlich unsympathisch, sondern man neigt dazu ihr viele Fehler großzügig zu verzeihen, denn trotz allem hat sie ein gutes Herz. Ihr Gegenstück ist der ältere Mr. Knightley, der Emma immer mal wieder den Kopf gerade rückt, was zu herrlichen Szenen führt. Wie immer beweist Austen einen sehr feinen Humor und manchmal eine spitze Feder. Ein toller Roman, der mir viel Freude bereitet hat.

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  • Liebesdurcheinander in Highbury

    Emma

    Farbwirbel

    Emma ist die Protagonistin des dreigeteilten Romans, der sich rund um Highbury ansiedelt. Die feine Miss Emma Woodhouse musste sich zu Beginn des Romans gerade von ihrer Gouvernante trennen, die ehemals Taylor hieß und nun mit Mr. Weston liiert ist. Mr. Woodhouse, der Vater Emmas, trägt den Verlust der treuen Seele nur schwer. Generell könnte man ihn wohl mit Molieres "Der eingebildete Kranke" vergleichen, denn andauernd bekommt ihm etwas nicht, träumt er von wohlbekommender Hafergrütze und ist leidlich erfreut über Veränderungen. Emma hingegen ist sehr neugierig, forsch und unstet. Nachdem ihrer Gouvernante und Freundin Mrs. Weston zu ihrem Gemahlen gezogen ist, muss sie sich eine neue Freundin finden. Diese findet sie in Harriet Smith, die nicht nur größere Naivität als Emma besitzt, sondern auch ein sich schnell verliebendes Herz. Emma versucht Harriet, die von ungeklärtem Stande ist, da ihr Elternhaus nicht klar benannt werden kann, mit Mr. Elton zu verheiraten. Dieser hat jedoch eher eine Frau mit Stand und vor allem Geld im Sinn. All dies weiß der treue Freund der Woodhouses, Mr. Knightly, bereits vor Emma und tadelt sie in ihrem Verhalten. Die arme Harriet braucht ewig, um über Mr. Elton hinwegzukommen.Derweil wird immer wieder vom Sohn Mr. Westons berichtet, der zwar nicht bei ihm aufwuchs, doch dessen Besuch sehnlichst erwartet wird. Erst nachdem Jane Fairfax, eine wohlerzogene Waise, die bald Gouvernante zu werden gedenkt, erscheint, taucht auch der Sohn Mr. Westons auf. Als dann auch Mr. Elton mit einer neuen Mrs. Elton nach Highbury zurückkehrt, ist das Liebeskarussell komplett. Emma fühlt sich zu Frank Chruchill (Mr. Westons Sohn) hingezogen, Jane Fairfax wird eine wilde Ehe mit ihrem Schwager in Spe angedichtet, Mr. Knightly scheint Interesse für Harriet zu haben und andersherum, Harriert trauert aber erst noch Mr. Elton hinterher und dann wird sich Emma plötzlich bewusst, dass sie vielleicht doch heiraten will und zwar nur einen ganz bestimmten Mann, den niemand erwartet hätte. Die Geschichte erzählt sich nicht einfach, aber das ist man von Austen ja auch gewöhnt. Die Differenzerfahrung ist groß, denn den Puppentanz aus Höflichkeiten und standesgemäßem Verhalten ist mit unseren Gepflogenheiten nicht zu vergleichen. Es macht aber wirklich Spaß, sich in dieses Zeit fallen zu lassen. Weniger Spaß hat mir das Ende gemacht, denn es war die letzten 50 Seiten absehbar, wie es ausgehen würde, nur musste es noch zu ende erzählt werden. Ermüdend. Ansonsten war das Buch heiter und Emma war eine tolle Protagonistin. Eine mit Fehlern, die belehrt werden muss und die nicht alles weiß und auch ihre Fehler nicht in Gänze am Ende behebt. Recht realistisch würde ich also sagen. In den Schreibstil muss man sich reinfinden, doch nach 20 Seiten ist man drin und das Lesevergnügen steigert sich.

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    • 3
  • Langeweile macht erfinderisch

    Emma

    VictoriaBenner

    02. October 2015 um 22:08

    Ach ja, die arme Emma...  Obwohl Emma Woodhouse unter einem Glücksstern geboren wurde und Zeit ihres Lebens das Wort Problem dank ihrer privilegierten Lebensstellung im Hause ihres nachsichtigen und stinkreichen Vaters nicht kannte, muss sich sich nach der Verheiratung ihrer Kinderfrau doch mit einem neuen, unangenehmen Phänomen auseinandersetzen: Der gähnenden Langeweile. Und da Frauen, besonders ledigen Frauen, in der Zeit Jane Austens enge Grenzen gesetzt waren, kann es nicht verwundern, wenn ein reger Geist wie der Emmas dazu neigt, das Problem der Langeweile auf ihre Art zu vertreiben. Nämlich durch schamlose Verkupplungsaktionen, ausspionieren der Nachbarschaft und Spottgelächter über den alteingesessenen Teil der Nachbarschaft. Dazu gesellen sich noch hilfreiche Anregungen von Außen in Gestalt geheimniskrämerischer Rückkehrer wie Frank Churchill, arroganter Neuzugänge namens Augusta Elton und immer wieder gern gesehener Gäste, wie etwa Jane Fairfax, um Emmas Geist so richtig auf Trab zu bringen. Kurzum, da Emma nicht dazu geneigt ist daheim zu bleiben, wie ihr Vater es gern sehen würde, und zu lesen, wie Mr. Knightley, ihr wohlmeinender Nachbar es gern sehen würde, wird ein ganzes Dort Kopf gestellt. Die Frage ist aber, wer in dem Trubel des Liebes- und Heiratskarussells sein Herz an wen verliert und wer am Ende wen heiratet.

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  • Rezension zu "Emma" von Jane Austen

    Emma

    sabisteb

    21. August 2012 um 12:21

    Die einundzwanzigjährige Emma Woodhouse führt ein überbehütetes Leben. Als einzige noch im Hause lebende Tochter eines hypochondrischen Vaters, der immer noch darum trauert, dass seine andere Tochter das schwere Schicksal einer Ehe auf sich genommen hat, hat sie zu viel Zeit und zu wenig tägliche Sorgen und zudem kam sie aus ihrem Kaff auch noch nie heraus. Was liegt da näher, als sich ungebeten in das Leben anderer einzumischen. Ihr erstes Opfer ist Harriet Smith, ein gutmütiges, nicht sonderlich intelligentes siebzehnjähriges Mädchen aus dem nahegelegenen Pensionat, dem Emma erst mal eine gute Ehe ausredet und anschließend Flausen in den Kopf setzt. Jane Austen sagte zu diesem Buch "Ich werde eine Heldin schaffen, die keiner außer mir besonders mögen wird" und das ist ihr auch gelungen. Schon im ersten Kapitel beschreibt sie Emmas Situation als: "The real evils, indeed, of Emma's situation were the power of having rather too much her own way, and a disposition to think a little too well of herself; " Emma ist eingebildet, gewohnt, dass alle zu ihr aufsehen, dass sie im Mittelpunkt steht und das leider auch zu Recht, denn sie scheint die cleverste in er Familie zu sein, der Rest hat die Intelligenz nicht gerade mit Löffeln gegessen. Emmas Hobby ist es, Leute miteinander zu verkuppeln, ohne dabei auf deren Gefühle zu achten. Da sie selber nie verliebt war, kann sie auch nicht nachvollziehen, was sie damit teilweise in der Gefühlswelt von Harriet anrichtet. Eine unsympathische Heldin ist jedoch kein Grund ein Buch wirklich schlecht zu finden. Es gibt viele Bücher mit wirklich gelungen unsympathischen Helden und es ist eine Kunst eine Figur zu schaffen, die dem Leser nicht egal ist, sondern ihm regelrecht auf die Nerven geht. Emma ist in ihrer Unerfahrenheit in Kombination dass sie von sich selbst und ihren Fähigkeiten und ihrer Klugheit so eingenommen ist, eine echte Herausforderung für den Leser. Mein Hauptproblem mit dem Buch ist ein anderes, es erinnert fatal an Fontanes Stechlin. Es ist wie ein Familienalbum. Man schlägt eine Seite des Albums auf und sieh Leute beim Essen, auf anderen Seiten Leute beim Spazieren gehen oder Tee trinken. Es passiert nichts. Man besucht sich, man geht spazieren, man unterhält sich beim Tee, als Höhepunkt des Jahres ein Ball und ein Ausflug ins Grüne, wo man sich gepflegt beleidigt. Fontane meinte zu seinem Stechlin, es passiere nicht viel, ein alter Stirbt, zwei Junge heiraten sich. Das kann man auch auf diesen Roman anpassen, eine alte Stirbt, sechs Junge heiraten sich, oder acht, aber die ersten beiden waren eigentlich nicht mehr ganz so jung. Die Geschichte wäre noch zu retten gewesen, wenn Emma ihren Fehler sich in Harriets Leben einzumischen eingesehen hätte. Wenn sie aus ihren Fehlern gelernt hätte, als es aber hart auf hart kommt, verstößt sie Harriet, ist sich selbst die nächste und zum Schluss werden, wie es sich gehört, die Standes unterschiede gewahrt: "Harriet, necessarily drawn away by her engagements […] which was not to be regretted.—The intimacy between her and Emma must sink; their friendship must change into a calmer sort of goodwill[...]" Dieser Standesdünkel, der das ganze Buch durchzieht, dieses langweilige Nichtstun ist unerträglich. Man könnten nun argumentieren, dass die so gut wie nicht vorhandene Handlung noch das sinnfreie Leben dieses Standes unterstreicht und hervorhebt und das als Sozialkritik in Vollendung ansehen, was den Leser jedoch nichtsdestotrotz zu Tode langweilt. Besonders gegen Schluss fragte ich mich, was die letzten 30-40 Seiten denn noch sollen, die wirkten so richtig ausgewalzt und sinnlos, alles war gesagt und trotzdem trifft man sich wieder zum Tee. Mit etwas (viel) gutem Willen, kann man das Buch als lehrreichen Backfischroman für gelangweilte höhere Töchter ansehen, denn es gibt eine kleine Moral zu lernen aus diesem Roman "Nothing, but that the lessons of her past folly might teach her humility and circumspection in future." Dieses Buch hat fast nichts von Jane Austen spitzer Feder. Es ist ein gesetzter, langweiliger Gesellschaftsroman mit so gut wie keiner wirklichen Handlung, unsympathischer, eingebildeter Protagonistin und haufenweise farblosen Figuren und nur einem einzigen Sympathieträger in Mr. Knightley, der den Leser, so wie sein Name es andeutet, ritterlich durch den Roman rettet. Dieser Roman ist eine Schlaftablette par excellence.

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  • Rezension zu "Emma" von Jane Austen

    Emma

    Sokrates

    05. November 2011 um 11:32

    Bevor Jane Austen "Emma" geschrieben hat, soll sie gesagt haben: „Ich werde eine Heldin schaffen, die keiner außer mir besonders mögen wird“ (Quelle: wikipedia, "Emma" [Roman]). Dem kann man wenig hinzufügen, denn bereits die einleitenden Worte beschreiben eine junge Frau, die nicht nur in ihrer eigenen Welt lebt, sondern auch noch eingebildet, snobistisch und egoistisch denkt und handelt. Gleichsam wie Schachfiguren bewegt Emma die Personen in ihrem Leben hin und her, arrangiert zunächst die Ehe ihrer alten Kinderfrau (- ist dann allerdings enttäuscht, als diese nun ehebedingt den gemeinsamen Haushalt verlässt), nimmt sich einer Harriet Smith an, die sie vom "Landei" zur "edlen Dame" verändern will (- obwohl diese keinerlei Talent hierzu besitzt) und hat so einige kleinere Auseinandersetzungen mit den Miss Bates oder der schweigsamen Jane Fairfax, die sie sachte zu beargwöhnen beginnt. Da sich Emma Dank Geld und Namen frei aller Probleme und gesellschaftlichen Fesselungen fast frei in der Gesellschaft bewegen kann, sind ihre Handlungsspielräume relativ frei; Fehler können zu Hauf gemacht werden, Fettnäpfchen nimmt sie eine Reihe mit. Ihren Standesdünkel und ihre gute Meinung von sich und ihrem Geschmack kann sie frei ausleben, da es an wirklichen Kritikern in ihrer Umgebung ziemlich mangelt. Allein Mr. Knightley kann hin und wieder zu ihr durchdringen und errinnert sie einstweilen daran, dass ihr Verkuppeln und ihre "guten Ratschläge" des Öfteren ziemlich nach hinten los gehen. - Bei aller Kuppelei übersieht Emma hingegen ihre eigenen Gefühle. Doch durch Missverständnisse und Enttäuschungen wird sie reifer und beginnt sachte ein klein wenig ihren Sockel zu verlassen. . Jane Austen hat Recht, wenn sie schreibt, dass wohl nur sie selbst ihre "Emma" wird mögen können. Ich persönlich lese "Emma" immer noch am seltensten immer wieder; selbst alle gut gelungenen (weil eng an der literarischen Vorlage) Verfilmungen machen die Person nicht sympathischer. Emma bleibt ein Snob, der erst durch mancherlei Missgeschicke ein klein wenig sympathischer, weil reifer, wird. Den Roman kann man nicht als "ungelungen" bezeichnen - ganz im Gegenteil; die Persönlichkeit der Protagonistin hat jedoch wenig Herzenswärme oder versprüht diese "romantisch heile Welt" wie in einem "Stolz und Vorurteil" oder "Sinn und Sinnlichkeit".

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  • Rezension zu "Emma" von Jane Austen

    Emma

    Alienor

    20. July 2011 um 20:59

    Leider musste ich feststellen, dass Jane Austen doch nichts für mich ist... Alles dreht sich um das Leben der jungen Emma, die alleine mit ihrem Vater lebt und nach der Heirat ihrer Erzieherin und quasi Mutterfigur Miss Taylor beginnt, sich in ihrem eintönigen Leben zu langweilen. Sie sucht die Freundschaft der jungen Waisen Harriet und macht diese gewissermaßen zu ihrem "Projekt": Sie redet ihr die Liebe zum Farmer Mr. Martin aus und versucht, sie mit dem bessergestellten Pfarrer Elton zu verkuppeln. Dies geht natürlich mächtig schief, doch Emma lässt sich davon nur wenig beirren. Leider ist sie komplett blind dafür, wer in ihrer Umgebung nun wirklich wen liebt, wer selbst in sie verliebt ist und- nicht zuletzt-wem ihr eigenes Herz gehört... Ein turbulenter Liebesreigen, bei dem am Ende alles gut ausgeht und ordentlich geheiratet wird, wie bei Jane Austen üblich. Die ganzen Verstrickungen der vielen Charaktere sind schön verwirrend und ich habe diese beileibe nicht von Beginn an durchschauen können (bis auf die Sache mit Mr. Knightley :-)). Emmas differenzierter Charakter zwischen Eitelkeit und Gutmütigkeit hat mir auch sehr gefallen. Leider jedoch ist die Geschichte stellenweise extrem langatmig, die förmlichen Dialoge erscheinen endlos und es geschieht über weite Strecken hinweg rein gar nichts. Da ich mich sehr durchkämpfen musste bevorzuge ich wohl demnächst doch wieder die Filme :-)

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  • Rezension zu "Emma" von Jane Austen

    Emma

    Ahotep

    08. April 2011 um 10:43

    Nachdem ich von "Pride and Predjudice", meinem ersten Jane Austen Roman, begeistert war, trotz anfänglicher Skepsis, wollte ich ein weiteres Buch von Austen versuchen. So fand ich Emma und begann... Leider muss ich sagen, dass es nicht die Klasse von "Pride and Prejudice" hat. Die ersten zwei Drittel habe ich mich so sehr gelangweilt, dass ich das Buch eigentlich zuschlagen und nie wieder anfassen wollte. Aber ich gab ihm eine Chance, da ich von dem anderen so fasziniert war. Zum Ende hin wird es etwas besser, vor allem da die Geschichte hier endlich mal vorangeht und nicht wie zuvor einfach vor sich hinplätschert. Lange hatte ich überlegt, wohin Austen mit Emma wollte, aber erst auf den letzten 100 Seiten fühlte ich, was das Ganze soll. Umso mehr fragte ich mich, wozu es diesen elendlangen Vorspann gab. Am meisten hat mich gestört, dass Emma so unsagbar unsympathisch war und der Erzähler seinen Fokus auf ihre Figur hatte. Das führte bei mir dazu, dass kein Interesse an ihrem Leben bei mir aufkam und ich deshalb nicht weiterlesen wollte. Dabei ist doch der Zweck genau das Gegenteil: Es soll den Leser in seinen Bann ziehen, sodass man immer weiter und weiter lesen mag. Naja, Austen sah das wohl nicht so. Und dabei bin ich der Meinung, dass die Geschichte deutlich besser gewesen wäre, wenn sie aus der Sicht einer sympathischen Figur geschrieben worden wäre, wie beispielsweise Mr. Knightley oder Mrs Weston. Zudem kommt, dass mir einige Personen gehörig auf die Nerven gingen. Da wären Miss Bates und Mrs Elton, sowie Isabella (zum Glück kam sie nur einmal etwas mehr vor). Ich fand besonders schlimm, dass man sich ihr gesamtes Gelaber durchlesen musste. Hätte nicht einmal ein beispielhaftes Gespräch von der jeweiligen Dame gereicht, um zu demonstrieren, wie einfältig und nervig sie sind? Nein, für Austen nicht. So wurde ich in den ersten zwei Dritteln gequält und abermals gequält. Das Ende ist, wie schon gesagt, besser. Man hat eine Handlung, die sich etwas interessanter liest und Emma verliert sogar ein wenig von ihrer unsympathischen Art. Es gibt ein paar "Überraschungen", wovon ich die größte zu Beginn des Buches geahnt habe und eine andere hat sich vorher auch schon angedeutet. Der Schluss ist es, der das Buch vor einer 1-Sterne-Bewertung gerettet hat...

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  • Rezension zu "Emma" von Jane Austen

    Emma

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. March 2011 um 07:57

    "Emma" wird als Jane Austens gelungenster Roman angesehen. Er handelt von der jungen Emma Woodhause, die die reichste und schönste Lady in ihrem Dorf ist, und der niemand Grenzen setzt - ihr alter Vater lässt sie gewähren wie sie möchte und alle anderen im Dorf bewundern sie. So gibt sie sich dem Verkuppeln hin - überzeugt, selbst nie heiraten zu wollen, verkuppelt sie die Dorfbewohner und fantasiert sich die besten Pärchen zusammen. Der einzige, der ihr Einhalt gebietet und ihr frank und frei seine Meinung sagt, ist ihr Nachbar Mr. Knightley... Mich selbst hat dieser Roman nicht soo sehr begeistert, die Handlung kommt erst in der zweiten Hälfte richtig in Fahrt und wird dann auch sehr spannend, vorher aber plätschert er meist in endlosen Dialogen vor sich hin, und auch die Charaktere waren mir zu stereotyp... Die zweite Hälfte hält dann aber viele interessante Verwicklungen bereit und zeigt Austens großes Können, auch in Bezug auf die Charaktere!

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  • Rezension zu "Emma `" von Jane Austen

    Emma

    kirara

    22. October 2010 um 21:20

    Leider fand ich die Protagonistin von Anfang an nicht sehr symphatisch, was einen ganz schnell die Geschichte verderben kann.
    Ansonsten war es typisch Jane Austen.

  • Rezension zu "Emma" von Jane Austen

    Emma

    Lady_Eirian

    29. May 2008 um 22:17

    Emma ist einer meiner Lieblingsromane von Jane Austen. Ganz viel Humor, Parodien und spitze Bemerkungen. Trotz ihrer Ich-Bezogenheit und mangelndem Einfühlungsvermögen ist Emma eine unglaublich sympathische Heldin. Zumindest erscheint sie heute so. Auch auf englisch gibt es keine Verständnisprobleme.

  • Rezension zu "Emma" von Jane Austen

    Emma

    DriftinHeart

    28. December 2007 um 23:25

    toll!!! witzig, spritzig, charmant. und sooo schön!

  • Rezension zu "Emma `" von Jane Austen

    Emma

    Mondsafari

    28. November 2007 um 18:15

    ein tolles Buch über die rolle der frau in damaliger gesellschaft in england. Emma ist eine Frau, die etwas zu sagen hat, die sich einmischt und versucht Kullerin zu sein, was aber mehrfach daneben geht. Bis Emma am Ende selbst ihr Glück findet und erfährt, dass auch sie Liebe kennt, wogegen sie sich bisher immer gesträubt hat, und sogar auch mal schmerzhaft sein kann, vergeht eine Zeit, in der sie Fehler macht und daraus zumindest manchmal lernt.

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