Jane Austen Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine

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Inhaltsangabe zu „Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine“ von Jane Austen

Drei Perlen aus Jane Austens Frühwerk! Jane Austen (1775–1817) tritt uns in diesen frühen Texten unbeschwert und spottlustig entgegen. In den Parodien „Liebe und Freundschaft“ und „Drei Schwestern“ spielt sie scharfzüngig mit den Themen, die ihr späteres Hauptwerk beherrschen sollten: Liebe, Heirat und Ehe. Die Titelheldin des Romanfragments „Catharine“ ist bereits ganz von der Wesensart der jungen Damen in Austens großen Romanen. In ihrer verhaltenen Liebe gehört sie zu den ergreifendsten Frauenfiguren der Autorin.

Ein schönes Büchlein, dass auch für Austen-Einsteiger geeignet wäre. Während die beiden Kurzgeschichten ganz anders sind, als die Romane, und sehr skurril und humorvoll die Gesellschaft ins Lächerliche ziehen, ist das Fragment Catharine schon wieder gut in ihrem Element der tollen Protagonistinnen =)

— Hikari
Hikari

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  • Leserunde zu "Verstand und Gefühl: Roman" von Jane Austen

    Vernunft und Gefühl
    Hikari

    Hikari

    Hallo liebe Lovelybooker und Klassikerfans, wir von der Gruppe "Wir lesen Klassiker - Monat für Monat" haben für Januar ein neues Leseprojekt beschlossen. Diesmal wurde für Verstand und Gefühl von Jane Austen gestimmt. Es sind nicht nur Leute der Klassiker-Gruppe eingeladen, sondern jeder kann sich gerne dem gemeinsamen Lesen anschließen. Da hier jeder aber mit einem eigenen Exemplar liest, gibt es keine Bücher zu gewinnen. Starttermin ist der 1.1.2014 - die Leserunde geht den gesamten Januar und manchmal auch noch darüber hinaus. Späteres Einsteigen ist damit immer möglich. Wir freue uns auf rege Teilnahme! =)

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  • Rezension zu "Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine" von Jane Austen

    Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine
    Hikari

    Hikari

    01. February 2013 um 23:04

    "Liebe und Freundschaft" als auch "Drei Schwestern" sind kurze Geschichten, die in Briefen geschildert werden und sehr humorvoll und ironisch sind. Die Protagonistinnen und der Stil heben sich durchaus von Austens späteren Werken ab, sie haben einen anderen Klang, aber das hat auch seinen guten Reiz. "Catharine" ist nur ein Fragment - aber was von der Geschichte vorhanden ist, gefiel mir sehr gut und ich finde es schade, dass man ihr Schicksal nicht weiterverfolgen konnte. Diese Story war wieder mehr im Stile ihrer Romane. Mir hat das kleine Buch viel Spaß gemacht und ich denke, auch für Austen-Einsteiger wäre es ganz interessant.

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  • Rezension zu "Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine" von Jane Austen

    Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine
    LaLecture

    LaLecture

    18. February 2012 um 13:50

    Bereits in ihrer Jugend verfasste Jane Austen Erzählungen und Briefromane, von denen drei in diesem Buch zusammengefasst wurden. In jungen Jahren zeigte die berühmte Schriftstellerin den Hang zur Satire und zur Karikatur vielleicht soger noch deutlicher, als es in ihren späteren, berühmten Romanen der Fall ist, was dieses Buch zu einer, für einen Jane-Austen-Fan recht ungewöhnlichen, Lektüre macht. "Was ist das für ein Lärm?" sprach er. "Es klingt,als poche jemand laut an die Tür" erwiderte meine Mutter. "In der Tat!" rief ich. "Das ist auch meine Meinung", versetzte mein Vater. "Es klingt in der Tat, als bearbeite jemand mit ungewöhnlicher Kraft unsere unschuldige Tür." - "Ja", rief ich. "Es scheint mir wirklich so, als ob jemand Einlass begehret." "Das ist eine andere Frage" erwiderte er. "Wir dürfen uns nicht anmaßen zu entscheiden, aus welchem Grunde geklopft wird, obzwar ich die Möglichkeit, dass wirklich jemand an die Tür pocht, nicht mehr ausschließe." Äußerlichkeiten * * * Außnahmsweise zähle ich den Titel zu den Äußerlichkeiten, da ich finde, dass er bereits Erwartungen wecken kann, die ein Buch dann nicht erfüllt. Bei "Liebe und Freundschaft" finde ich ihn recht passend, da er sozusagen das "I-Tüpfelchen" des satirischen Breifromans ist. Den Titel "Drei Schwestern" dagegen finde ich ein wenig langweilig, allerdind ist diese Erzählung so kurz, dass wohl schwer wäre, einen passenderen zu finden. Der Titel "Catharine" erinnert (wie auch der Rest dieses Fragments) an spätere Romane Jane Austens, wie z.B. "Überredung", der in anderen Übersetzungen auch "Anne Elliot" heißt. Inhalt und Idee * * * * Was das Thema Heiraten anging, vertrat Jane Austen auch schon als junges Mädchen eine ungewöhliche Meinung: Man solle nur aus Liebe heiraten. Diese Meinung wird vor allem in "Liebe und Freundschaft" deutlich, denn in diesem Briefromanüberspitzt sie die romantsichen Vorstellungen einer Hochzeit mit einem reichen jungen Mann (wovon damals sicher viele junge Mädchen träumten) und lässt die oberflächliche und naive Protagonistin durch diese unüberlegte Verbindung einige Schicksalsschläge erleben. Doch auch in "Drei Schwestern" karikiert Jane Austen die Tatsache, dass damals viele Ehen nur aufgrund von Gier und Eitelkeit geschlossen wurden, ein Umstand, den sie vermutlich sehr traurig fand. "Catharine" weißt dann schon eher die Merkmale eines "typischen" Jane-Austen-Romans auf. Catherine ist im Grunde ihres Herzens ein guter Mensch, aber dennoch nicht fehlerfrei, denn sie ist reichlich naiv. In ihren Träumen von der großen Liebe erinnert sie ein wenig an Catherine Morland, die Heldin aus "Die Abtei von Northanger". Auch hier wird das Theme Eheschließung zwar aus einer anderen Perspektive, aber doch keineswegs positiv betrachtet, denn diesmal wird mit den Gefühlen der Protagonistin gespielt. Im Grunde haben also alle drei Erzählungen ein gemeinsames Grundthema, das wohl auch Jane Austen selbst beschäftigt hat. Die Ideen und die Umsetzung sind aber doch sehr unterschiedlich im Vergleich zu einander, zu den anderen Werken Jane Austens und auch im Vergleich zu der anderen Literatur dieser Zeit. Die einzigen Mängel, die ich an dieser Stelle erwähnen möchte, sind Lauras überstürzten Eheschließung nach wenigen Stunden der Bekanntschaft in "Liebe unf Freundschaft" sowie die doch etwas unlogische Begenung mit ihrem Großvater . Sprache und Stil * * * Entgegen mancher Befürchtungen sind Jane Austens Werke selbst für Leser, die sonst eher "moderne" Literatur lesen, keine schwere Kost. Die Sprache ist natürlich leicht altmodisch doch man gewöhnt sich schnell daran und zusammen mit dem satirischen Inhalt ergibt es eine perfekte Mischung. In "Liebe und Freundschaft" konnte ich mich mit der Form des Briefromans nicht so richtig anfreunden, da das einzige, was an einen Brief erinnerte, die Überschrift und der Schluss war. Sonst war es eher eine Erzählung Lauras. Es könnte aber auch sein, dass diese Form ausdrücken sollte, für wie wichtig und toll Laura sich hält, vor allem, weil sie oft genug einwirft, das Marianne sich etwas soo Schreckliches ja gar nicht vorstellen kann. Zu "Drei Schwestern" passt diese Form des Erzählens schon eher, da dadurch sowohl Georgianas als auch Marys Charakter deutlich wird. Charaktere * * * * * In diesem Kriterium glänzt Jane Austen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe in der Regel und auch diese Sammlung iher Jugendwerke bildet da keine Ausnahme. Was ich an ihren Romanen am Meisten bewundere ist, dass sie (im Gegensatz zu manch anderen Romane dieser Zeit) nie eine perfekte "Heldin" haben. Besonders in den ersten beiden Erzählungen bilden ihre Protagonistinnen eher das komplette Gegenteil in dem sie sich oberflächlich verhalten und sehr von sich überzeugt sind. Doch auch Catharine, die auf den ersten Blick recht liebenswürdig erscheint, im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen, hat ihre Fehler, beispielsweise ihre Naivität. Auch sämtliche Nebenfiguren sind mit viel Liebe und Verstand ausgearbeitet worden und verdienen es, lobend erwähnt zu werden. Fazit Wer sich schon für die großen Romane Jane Austens begeistern konnte, der wird auch an diesen satirischen Erzählungen großen Gefallen finden, vor allem wenn man bedenkt, dass Jane Austen, als sie sie verfasste, erst 15 bzw. 17 Jahre alt war.

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  • Rezension zu "Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine" von Jane Austen

    Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine
    Lizzy85

    Lizzy85

    19. March 2011 um 20:37

    Jane Austens Frühwerk ist genauso hinreißend wie all ihre anderen Werke - was sie mit 15 schrieb ("Liebe & Freundschaft") vermag schon sehr zu erheitern, wenn man einmal ihre Ironie verstanden hat. Sie macht sich darin auf wunderbar pathetisch-schwülstige Art über ihre Gesellschaft, übertriebene Freundschaft und pompöse Gefühlsausbrüche (bis hin zur Ohnmacht) lustig. Immer wieder musste ich schmunzeln und war traurig, als sich das Buch dem Ende neigte. In der letzten Geschichte („Die Laube / Catharine“ ), die leider nur ein Fragment ist, werden erste Darstellungen und gesellschaftlichen Verknüpfungen ihrer späteren Werke deutlich, wobei sie hier den Leser auf die offensichtlichen Fehler der Charaktere hinweist, ihn direkt mit der Nase darauf stößt, was sie später ohne Zweifel nicht mehr nötig hat. Dennoch liest es sich wunderbar.

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  • Rezension zu "Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine" von Jane Austen

    Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine
    JuliaO

    JuliaO

    03. August 2008 um 17:13

    Eine nette Lektüre - aber immer noch kein Vergleich mit "Stolz und vorurteil" oder "Verstand und Gefühl". Allerdings sind die Geschichten auch VIEL zu kurz um eine deratige Verbinbdung mit den Figuren aufzubauen, wie man sie mit MR Darcy irgendwann hat lächel

  • Rezension zu "Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine" von Jane Austen

    Liebe und Freundschaft, Drei Schwestern, Catharine
    neenchen

    neenchen

    05. April 2008 um 00:06

    Die erste Geschichte ist wohl die bizarr anmutenste der drei Geschichten, was ihr einen hohen Unterhaltunswert verleiht. Das Fragment Cathrine hat mir aber am besten gefallen. Die Hauptperson scheint nicht gar so ein naives und teilweise dummes Mädchen zusein wie die anderen Hauptpersonen der ersten Geschichten, so ist hier ein größeres Miterleben und Mitfühlen möglich. Schade das es sich wirklich nur um ein Fragment handelt.

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