Jane Austen Northanger Abbey

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Inhaltsangabe zu „Northanger Abbey“ von Jane Austen

Catherine Morland is a young girl with a very active imagination. Her naivety and love of sensational novels lead her to approach the fashionable social scene in Bath and her stay at nearby Northanger Abbey with preconceptions that have embarrassing and entertaining consequences.

Gut lesbar & unterhaltend! Liebenswürdige Charaktere, die zeigen, dass wischen Realität & Fantasie ein großer Unterschied bestehen kann.

— Regenblumen

Ein sehr zu enpfehlender, etwas anderer Roman von Jane Austen über unerwartete Helden und die Macht der Einbildung.

— Tortumee

Zu Jane Austen muss man nichts mehr sagen. Könnte ich mehr Sterne als 5 geben, würde ich es tun.

— nessie91

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  • Northanger Abbey

    Northanger Abbey

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. June 2013 um 11:07

    Fullerton, England im 19. Jahrhundert. In einer gutbürgerlichen Großfamilie wächst die 17-jährige Pfarrerstochter Catherine Morland wohlbehütet und frei von Sorgen auf. Einzig der triste Alltag und der Mangel an Abwechslung in diesem kleinen Örtchen, machen ihr von Zeit zu Zeit zu schaffen. Diesem leidlichen Umstand soll jedoch alsbald Abhilfe verschafft werden, als ihre wohlsituierten, kinderlosen Nachbarn Mr. und Mrs. Allen für einen mehrwöchigen Kuraufenthalt nach Bath reisen und großzügig anbieten, die junge Miss Morland für diese Reise in ihre Obhut zu nehmen. Die Freude auf Catherines Seite ist denkbar groß und als ihre Eltern bereitwillig ihre Zustimmung geben, wird ihre erste Reise in die Stadt angetreten. Völlig überwältigt von den vielen Zerstreuungen, die ein Ort wie Bath zu bieten hat, kann Miss Morland sich zunächst kaum glücklicher schätzen, als sie obendrein auch noch die Familie Thorpe - alte Bekannte der Allens - kennenlernt. Besonders in der ältesten Tochter Isabella findet sie rasch eine enge Freundin und Vertraute und außerdem kommt sie erstmals in den Genuss der Aufmerksamkeit junger, heiratsfähiger Herren. Scheint das Interesse von Isabellas großspurigem Bruder John offensichtlich, gilt Catherines Aufmerksamkeit allein Henry Tilney, einem jungen Geistlichen, der sich ebenfalls ihrer bemüht. Doch für Catherine, durch ihre Herkunft ein wenig weltfremd, lassen die ersten Hürden nicht lange auf sich warten. Ihre liebenswerte Naivität erschwert es ihr, zwischen Aufrichtigkeit und Arglist, zwischen Selbstlosigkeit und Eigennutzen zu unterscheiden - kurzum: ein jeder Schelm hat leichtes Spiel und die Liebe keimt auf ungewissem Terrain. Für Catherine, ihren nachgereisten Bruder James, Isabella, John, Henry und natürlich alle begeisterten Leser dreht sich das wilde Heiratskarussell à la Austen also in ganz gewohnter Manier mit Charme, Witz und viel viel Herz. Jane Austen in Höchstform! Kaum eine Frau ihres Zeitalters schaffte es mit so viel Humor und Biss die Irrungen und Wirrungen der Gesellschaft an den Pranger zu stellen, doch mit Northanger Abbey hatte sie sich wahrlich selbst übertroffen. Über manche Passagen, in welchen sie die Unaufrichtigkeit ihrer Protagonisten so scheinbar arglos und doch triefend vor Ironie zur schau stellt, kann ich mir selbst jetzt ein breites Grinsen nicht verwehren. Die Autorin wird dabei aber keineswegs verletzend oder bekundet offensichtliche Ablehnung. Vielmehr spürt man eine tiefe Liebe und Verbundenheit gegenüber ihrer Schöpfungen trotz derer menschlichen Mängel und Fehltritte. Herzschmerz, Standesunterschiede, Missverständnisse und reihenweise Torheiten bilden die altbekannte Grundlage für ihr Erfolgsrezept und doch reißt einen jedes Buch für sich immer wieder mit. Malerische Kulissen und facettenreiche Charaktere, unerwartete Wendungen und stilistische Perfektion rechtfertigen wie eh und je Austens riesigen Stellenwert in der Literatur. Was mir bei diesem Buch besonders auffiel war jedoch, welch wichtige Position Romane innerhalb der Handlung bekleiden. So liest Catherine beispielsweise so leidenschaftlich gerne Schauerromane (Austen bezieht sich hier auf etwaige Bücher von Ann Radcliffe, primär Die Geheimnisse von Udolpho), dass sie selbst hin und wieder vergisst, zwischen Roman und Realität zu unterscheiden. Auch die Tatsache, dass Jane Austen den Leser zwischendurch direkt "anspricht" und auf die damals scheinbar endlose Debatte eingeht, ob Romane nun lesenswert seien oder nicht, beweist, wie sehr ihr dieses Thema als Autorin am Herzen lag. Manche mag dies nun stören, denn sicher, immer wieder vor die Nase gehalten zu bekommen, dass das was man gerade liest nicht real ist, kann durchaus unvorteilhaft sein für das Fantasiegebilde. Doch auf der anderen Seite ist das Buch das Medium des Autors um seine Leser zu erreichen - also wenn nicht hier, wo dann? Abgesehen davon haben diese kurzen Blicke hinter die Kulisse durchaus etwas für sich und geben einem das Gefühl, mehr denn je an den Gedanken einer der größten Autorinnen aller Zeiten teilhaben zu dürfen.

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  • Rezension zu "Northanger Abbey" von Jane Austen

    Northanger Abbey

    mandarinpeach

    29. October 2011 um 21:49

    Catherine Morland fährt mit Freunden der Familie nach Bath, wo sie das gesellschaftliche Leben mit seinen Vorzügen wie schöne Stoffe und Abendveranstaltungen kennenlernt. Dort trifft sie bald auf Isabella, die eine liebe Freundin wird, und John, der Interesse an Catherine zeigt. Als sie sich jedoch langsam in Henry Tilney verliebt und gerne Zeit mit ihm und seiner Schwester Eleanor verbringen will, versucht Isabella das zu unterdrücken, indem sie in Catherins Namen falsche Nachrichten überbringen lässt. Nach einiger Zeit wird sie jedoch von den Tilneys eingeladen nach Northanger Abbey zu kommen und dort einige Zeit zu verbringen. Den Wohnsitz der Tilneys umgibt eine mysteriöse Atmosphäre, die Catherines Fantasie beflügeln. Welche Geheimnisse sind in den Mauern des ehemaligen Klosters verborgen? Und warum schreibt Isabella ihr nicht, obwohl sie es ihrer Freundin doch so fest versprochen hatte? Northanger Abbey war nach Stolz und Vorurteil mein zweiter Roman von Jane Austen. Im direkten Vergleich muss ich leider sagen, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat. Zum einen waren die Charaktere nicht so schön ausgearbeitet, zum anderen verlief die Geschichte teilweise sehr schnell und oberflächlich auf den knapp 300 Seiten des Buches, wodurch einige Ereignisse zu abrupt wirkten und Freundschaften zu schnell entstanden. Ein wenig enttäuschend fand ich auch, dass der Klappentext eine Art Gruselroman versprochen hat. Anfangs sah es durch Catherines Vorliebe für ebendiese zwar noch danach aus, als könnte es sich zu einem entwickeln, doch Northanger Abbey kommt erst ab ca. der Hälfte des Buches ins Spiel und ist dann gar nicht so lange Grund für Gruseleien. Stattdessen erwartet den Leser Gesellschaftskritik à la Austen mit Intrigen und Konventionen, die uns in der heutigen Zeit beinahe lächerlich erscheinen. Zusammengefasst fand ich Northanger Abbey nett, aber nicht so einnehmend und unterhaltend wie erhofft. Für Austen-Fans dennoch lesenswert.

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  • Rezension zu "Northanger Abbey" von Jane Austen

    Northanger Abbey

    paroles

    25. November 2010 um 19:16

    Ein Frühwerk - die Figuren und Beziehungen haben noch nicht die Komplexität der Hauptwerke -, aber schon mit allen Austen-Themen: Liebe, Suche nach einem Ehemann, ökonomische Abhängigkeit der Frauen, Familie, Freundschaft, Society, Dünkel, Heuchelei. Die Heldin lernt, dass die Lektüre von Schauerromanen nicht ausreicht, um zwischen echten und falschen Freunden unterscheiden zu können, und gibt Austin Anlass zu Satire und Ironie.

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  • Rezension zu "Northanger Abbey" von Jane Austen

    Northanger Abbey

    annikki

    21. July 2009 um 15:11

    Catherine Morland, eine siebzehnjährige Pfarrerstochter, ist leidlich hübsch und unbedarft. Ihre Freundin Isabella Thorpe weckt ein glühendes Interesse an den alten Schlössern und romantischen Heldinnen der Schauerromane. In Bath verliebt sich Henry Tilney, ein junger Geistlicher, in Catherine. Als sein Vater, General Tilney, sie auf den alten Familiensitz Northanger Abbey, eine ehemalige Abtei, einlädt, wird ihr gesunder Menschenverstand durch das Rätsel um den Tod der Hausherrin und durch die Avancen des großspurigen John, Isabellas Bruder, auf eine harte Probe gestellt... Dies ist das erste Buch das ich von Jane Austen gelesen habe und ich war begeistert davon. Jane Austen erzählt mit einer Menge Charme und Witz und das macht die Geschichte wirklich interessant.

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  • Rezension zu "Northanger Abbey" von Jane Austen

    Northanger Abbey

    DriftinHeart

    09. February 2008 um 01:03

    wie alle jane-asuetn-romane. spitzenmäßig. auf englisch noch viel besser als auf deutsch.

  • Rezension zu "Northanger Abbey" von Jane Austen

    Northanger Abbey

    Inishmore

    07. July 2007 um 14:46

    Vordergründig geht es wie in allen Austenromanen um Liebe. Auf den zweiten Blick entfaltet sich dann eine treffende Parodie des Gothic-Genres, in denen die Jungfrauen in Ohnmacht fallen und starke Helden zur Stelle sind :-)

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