Sanditon

von Jane Austen 
3,9 Sterne bei45 Bewertungen
Sanditon
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Pachi10s avatar

Ein richtiger Austen Roman

VictoriaBenners avatar

Mein Urlaub in stressigen Zeiten.

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Inhaltsangabe zu "Sanditon"

Ausgesucht schöne Bücher, sorgfältig und liebevoll ediert, zum Entdecken und Wiederlesen, zum Schenken und Sammeln. Jane Austen beschreibt in »Sanditon« das Leben und die Szenerie des gleichnamigen südenglischen Badeortes. Im Zentrum der Handlung steht die junge Charlotte Heywood, die mit den Eigenheiten und Ereignissen des kleinen Badeortes konfrontiert wird. Liebe, Krankheit und Tod sind die Themen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783538063426
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:105 Seiten
Verlag:Artemis & Winkler
Erscheinungsdatum:15.07.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.1987 bei Audio Book Contractors erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    nasas avatar
    nasavor 10 Monaten
    Sanditon


    „Sanditon“ wurde von Jane Austen begonnen und von der Autorin (und Fan von Jane Austen) Marie Dobbs weitergeführt. Da nur die ersten 11 Kapitel von Jane Austen sind würde ich es nicht als Jane Austen Roman bezeichnen. Für mich ist es eher ein Roman von Marie Dobbs das von Jane Austen begonnen und der weitere Verlauf von ihr angeregt wurde.


    Die Geschichte an sich war wieder ein gewohnter Jane Austen mit gut eingeführten Charakteren und einem idyllischen Badeort. Der Schreibstil ist in den ersten Kapiteln gewohnt von Jane Austen, etwas ausführlich aber leicht zu lesen. Danach merkte man einen Stilbruch. Denn schon bald wo die Geschichte von Marie Dobbs beginnt merkt man das sie sehr modern schreibt. Der Sprachstil, die Handlungsweise und das öffentliche Leben war doch sehr gegenwartsnah und hatte wenig mit der Zeit Jane Austens zu tun. Gerade in den letzten Kapiteln kam dies immer wieder zum Vorschein. An manchen Stellen versucht Marie Dobbs sich an der ausführlichen Schreibweise Jane Austens, was ihr eher weniger gelungen ist, da manche Passagen dadurch eher langweilig und langatmig waren.


    Alles in allem war es ein nettes Buch was aber nicht an die Original Werke herankommt. Der Vollständigkeitshalber würde ich es jedem Jane Austen Fan empfehlen, aber ein muss ist es nicht. Und wenn ihr es lest, lest es als Roman von Marie Dobbs die ein Roman verfasst hat der in die Zeit der Jane Austen Werke passt. Dann habt ihr ein wirklich gutes Buch was ihr lest.

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    Pachi10s avatar
    Pachi10vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein richtiger Austen Roman
    Ein richtiger Austen Roman

    Jane Austen hat diesen Roman begonnen als sie schon ziemlich krank war und konnte leider nur mehr 11 Kapitel der Geschichte zu Papier bringen. Marie Dobbs hat die Geschichte vollendet und er ist auf jeden Fall, ein richtiger Jane Austen Roman.

    Liebevoll bis ins kleinste Detail beschriebene Charaktere - die Netten als auch die Bösen, eine verwobene und doch am Ende ganz klare Handlung mit romantischen Ausgang. Es gibt wieder eine weibliche Heldin: Charlotte Heywood und den typischen Austen Held Sidney Parker. Ein fiktiver Ort Namens Sanditon und ein viel zu kurzer Sommer, bilden die Bühne für diesen Roman. Ich mag/mochte die Geschichte sehr und Jane Austen wäre sicherlich zufrieden damit.

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    VictoriaBenners avatar
    VictoriaBennervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mein Urlaub in stressigen Zeiten.
    Mein Urlaub

    Immer wenn ich Urlaub brauche greife ich zu diesem Buch. Ich liebe Sanditon mehr als jedes andere Werk von Jane Austen. Warum auch nicht? Es berichtet von Charlotte Heywood, die ihre Ferien in dem kleinen, aufstrebendenden (wie Mr. Parker sagen würde) Badeort Sandition verbringt, nur um dort mit so irrwitzigen Gestalten wie Sir Edward Denham und seiner geldgierigen Schwester und der heimlich verliebten Clara Brereton konfrontiert zu werden. Getoppt werden Sir Edwards gedrechselte Komplimente nur noch von der geplanten Entführung Claras durch ihn. Leider aber stellt sich bald heraus, dass es noch andere Anwärter auf Claras Hand gibt und Sir Edward in die Röhre schaut. 
    Alles in allem ein wunderbarer Roman. Voller Witz, spannenden Szenen und so wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, dass es einem ist, als wäre man da! 

    Kommentare: 2
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    Feliss avatar
    Felisvor 7 Jahren
    Rezension zu "Sanditon" von Jane Austen

    Inhalt
    Das Buch "Sanditon" von Jane Austen (fertig gestellt von Marie Dobbs) handelt von der jungen Charlotte Heywood, die ihre Sommersaison im Badeort Sanditon verbringt. Sie verbringt ihre Zeit dort als Gast der Parker Familie. Während ihres Aufenthalt trifft sie auf viele neue Menschen und deren Geschichte. Somit trifft sie auch auf Sidney Parker, den rätselhaften Bruder von Mr. Parker.
    Charlotte verliebt sich in Sidney. Durch sein rästelhaftes Verhalten, hegt Charlotte nur wenig Vertrauen in seine Gefühle ihr gegenüber...

    Meinung
    Vorneweg ist es wohl wichtig zur erwähnen, dass mir außer "Stolz und Vorurteile" noch kein anderes Buch von Jane Austen in die Hände fiel. Somit bemerkte ich kaum, dass das Buch von zwei unterschiedlichen Menschen geschrieben worden ist. Marie Dobbs hat sich sehr viel Mühe gegeben und meiner Meinung nach das Buch nach typischer Austen-Art vollendet.
    "Sanditon" war gut verständlich geschrieben, auch wenn viele verschachtelte Sätze auftauchen.
    Die Figuren sind nicht oberflächlich sondern verfügen über einen mehrschichtiges Charakterbild. Besonders Sidney hat schnell meine Sympathie gewonnen.
    Der Anfang liest sich ein wenig langwierig und es dauert eine Weile bis Spannung beim Lesen entsteht. Das überraschende und tolle Ende macht die Anfangsschwierigkeiten jedoch wieder wett.
    Generell kann ich dieses Buch als Zwischenlektüre wirklich empfehlen. Eben ein typischer Austen-Roman. :)

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    elliehwinters avatar
    elliehwintervor 8 Jahren
    Rezension zu "Sanditon" von Jane Austen

    Nachdem ich alle Romane von Jane Austen auf Deutsch und Englisch gelesen hatte, bekam ich von einer Freundin den Tipp zu diesem Buch. Sie warnte mich zwar sozusagen auch vor, aber ich wollte dennoch einen Blick wagen.
    Die ersten elf Kapitel sind von Jane Austen selbst geschrieben und so Leid mir es tut, dass ich das sagen muss: Man merkt das sehr gut. Denn der Rest wurde von Marie Dobbs verfasst. Es fehlen mir jedoch typische Wendungen in der Geschichte um junge heiratswillige Menschen.
    Da Jane Austen selbst den Grundstein für die Bürger des Badeortes Sanditon gelegt hat, ist es sicherlich schwer dieses Werk fortzuführen. Besonders blass bleiben die männlichen Charaktere, die Marie Dobbs im Laufe der Erzählung erscheinen lässt. Selbst die Hauptfigur, Charlotte, ist für meine Begriffe eher zu unbeteiligt am Gesamtgeschehen. Sie beobachtet immer nur aus sicherer Entfernung und versinkt zu häufig so tief in ihren eigenen Gedanken, dass sie die Wirklichkeit kaum noch wahrzunehmen scheint.
    Aber das Happy-End ist wiederum typisch getroffen.
    Ein Austen-Fan kann meiner Meinung nach schon nach diesem Buch greifen, sollte jedoch seine Erwartungen nach unten schrauben und sich auf vorhersehbare Wendungen gefasst machen.

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    ZwergPinguins avatar
    ZwergPinguinvor 10 Jahren
    Rezension zu "Sanditon" von Jane Austen

    Gleich vorneweg, der Roman ist zwar von Jane Austen begonnen, aber durch ihren Tod nie fertiggestellt worden. Erst Jahre später in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat Marie Dobbs dieses Wagnis unternommen, die Geschichte weiterzuspinnen, von der zuvor nur ca. elf Kapitel existierten.

    Doch in diesen Anfangsgeschichten waren bereits alle typischen Austen-Charaktere angelegt und auch der Themenkreis dieser Autorin ist ja immer recht ähnlich gewesen. Trotzdem ist Marie Dobbs ein Kunststück gelungen, indem sie Jane Austens Stil wie ich finde ganz hervorragend imitiert.

    Die Heldin Charlotte Heywood macht Urlaub in dem (fiktiven) Badeort Sanditon und lernt dort die verschiedenen Bewohner mit ihren Eigenheiten kennen, wie zum Beispiel Mr. Parker, der aus dem kleinen Badeort ein aufstrebendes Zentrum machen will, das den Vergleich mit Bath nicht zu scheuen braucht, seine Schwestern, die sich einbilden unter allen erdenklichen Krankheiten zu leiden und auch den jüngeren Bruder Arthur verweichlichen oder den eitlen Sir Edward Denham, der glaubt, keine Dame könne seinem Charme widerstehen, Lady Denham mit der Arroganz des alten Adels, die oberflächlichen Misses Beaufort, die nur daran denken, den jungen Männern zu gefallen und der melancholische Mr. Brudenall, ein Freund Sidney Parkers, der wohl unter einer unglücklichen Liebe leidet sowie noch einige andere mehr.

    All diese Personen lernt Charlotte Heywood nach und nach besser kennen, erkennt ihr Schwächen und erlebt die üblichen Verwicklungen des Herzens der anwesenden jungen Leute. Allerdings glaubt sie, sich frei von Gefühlen der Beobachtung widmen zu können - wer Jane Austen kennt, der weiß natürlich sehr bald, dass das gehörig schief gehen muss.

    Das Ende der Geschichte steht zwar recht schnell fest, aber wie immer stehen im Vordergrund die herzerfrischenden Dialoge, vor allem zwischen Charlotte und dem wortgewandten Sidney Parker, sowie die Schilderungen der einzelnen Figuren und Aktivitäten. Der Beginn ist zwar recht gemächlich und der Leser braucht einige Seiten, um die vielen Personen im Geiste zu sortieren (oder lag das an meinen vielen Unterbrechungen?), doch die Geschichte gewinnt dann an Fahrt und Spannung bis sich letztlich alle Verwicklungen in Wohlgefallen auflösen.

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    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 10 Jahren
    Rezension zu "Sanditon" von Jane Austen

    Gut, aber nicht so gut wie "Stolz und Vorurteil" oder "Verstand und Gefühl"

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    Maki7s avatar
    Maki7vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Auch wenn Jane Austen draufsteht ist nicht Jane Austen drin. Man merkt es auch deutlich.
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    Jenny130179s avatar
    Jenny130179
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